•   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

Heibel-Ticker 22/26 - Zwei von drei Krisen zeigen hoffnungsvolle Entwicklungen

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01.07.2022:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

17. Jahrgang - Ausgabe 26 (01.07.2022)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts220703.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Aktiensplitts von Amazon und Alphabet deuten auf Ende übermäßiger Spekulation
02.So tickt die Börse
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Am Boden zerstört
 -
04.Ausblick: Zwei von drei Krisen zeigen hoffnungsvolle Entwicklungen
05.Update beobachteter Werte
 Euribor vs. Umlaufrendite vs. Leitzins vs. Inflation
 Wachstumsdelle
 Disneyland Shanghai wieder offen, Nachkaufen
 Dividendenanhebung & Rückkaufprogramm stützen
 US-Regierung kauft 100 Mio. Corona-Impfdosen
 Prognoseanhebung, Kaufen
06.Leserfragen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Aktiensplitts von Amazon und Alphabet deuten auf Ende übermäßiger Spekulation



Liebe Börsenfreunde,

Im Kapitel 02 zeige ich, wie die Aktiensplitts von Amazon und Alphabet das Ende der übermäßigen Zockerei der Nachcoronazeit beschließen. Robinhood verliert einen Wettbewerbsvorteil und wird in absehbarer Zeit in die "gewöhnliche" Finanzwelt eingegliedert.

Angst und Panik signalisiert unsere Sentimentanalyse seit vielen Wochen. Nie zuvor gab es eine so lange Phase mit negativer Stimmung. Was wir daraus ableiten können, lesen Sie in Kapitel 03.

Zwei von drei Krisen zeigen hoffnungsvolle Entwicklungen. In Kapitel 04 zeige ich, welche Entwicklungen ich ausgemacht habe und was wir daraus ableiten können.

Diese Woche gab es Meldungen zu einer ganzen Reihe von Unternehmen aus unserem Portfolio. Wir haben den einen oder anderen Titel nachgekauft und unser Portfolio dadurch für eine Erholungsbewegung positioniert. Im Rahmen der Updates in Kapitel 05 nehme ich auch zu aktuellen Entwicklungen am Aktienmarkt Stellung, bitte verpassen Sie die Updates nicht.

Heute habe ich eine ganze Reihe von Leserfragen abgearbeitet, die sich in den vergangenen Wochen angesammelt haben. Es geht um einen DAX-Call, um Umicore, die Deutsche Pfandbriefbank, die Deutsche Euroshop und um John Deere. Auch der Schweizer Franken ist Thema, wie auch allgemein eine drohende militärische Auseinandersetzung zwischen der Nato und Russland.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse



Anfang des Monats wurde die Aktie von Amazon im Verhältnis 1:20 geteilt. Eine Amazon-Aktie, die zuvor 2.800 Euro wert war, war dann nur noch 140 Euro wert. Dafür hatte jeder Aktionär 20 mal so viele Stücke davon im Depot. Ein Nullsummenspiel für Unternehmen und Aktionäre, dennoch gibt es Gründe für einen solchen Aktiensplitt.

Auch Alphabet hat angekündigt, seine Aktien anlässlich meines Geburtstags am 15. Juli im Verhältnis 1:20 zu splitten. Eine Aktie, die derzeit für 2.080 Euro zu haben ist, würde dann bei 104 Euro notieren.

Institutionelle Anleger zahlen häufig Gebühren für ihre Käufe und Verkäufe in Abhängigkeit von der Stückzahl der gehandelten Aktien. Bei einem hohen Aktienkurs können institutionelle Anleger, die hohe Summen bewegen, zu günstigen Konditionen handeln.

Ein niedriger Aktienpreis kommt Privatanlegern entgegen, die mit kleinen Summen unterwegs sind. Wer kauft schon gerne eine oder zwei Aktien? Da fühlt man sich irgendwie arm, oder? Jetzt kann man 20 oder 40 Aktien kaufen, das klingt doch ganz anders. Aber das ist wohl nur eine psychologische Komponente.

Tatsächlich haben wir in den vergangenen Monaten viel Handelsumsatz über Robinhood-Kunden in Amazon und Alphabet gesehen. Robinhood bietet das gebührenfreie Handeln an und hat zudem noch das Angebot von "fractional" Aktien erfunden, von Aktienanteilen. Kunden von Robinhood können also mit kleinen Beträgen Anteile an einzelnen Aktien erwerben. Das ist schon irgendwie komisch: Hatte man die Aktien doch mal erfunden, um "Anteile" am Unternehmen in verschiedene Hände geben zu können, so wurde nun mit fractional Aktien darauf aufgesetzt, damit man sich Anteile an Anteilen vom Unternehmen leisten kann.

Auch Apple hatte lange Zeit von Aktiensplits abgesehen, um den Aktienkurs möglichst attraktiv für institutionelle Anleger zu gestalten. Und auch Berkshire Hathaway wurde von Warren Buffet lange Zeit nicht gesplittet. Robinhood hatte eine Laune des Marktes für sich genutzt und junge Kleinanleger mit dem Angebot des kostenfreien Handels in fractional Aktien gelockt.

Doch irgendwie ist dieses Angebot inzwischen obsolet. Genau wie die anderen Dinge, die Robinhood-Anleger noch vor einem Jahr begeisterten: Meme-Aktien wie GameStop und AMC haben ihren Reiz verloren und pendeln im Rahmen der Baisse gen Süden. IPOs, SPACs und Corona-Highflyer erleiden ein ähnliches Schicksal. Eine Generation von jungen Anlegern wird aus dem Markt geschüttelt, wie einst das Platzen der Internetblase viele meiner Generation für immer verbrannt hat.

Robinhood ist das Posterchild, das Vorzeigekind dieser Zeit gewesen und wird nun ausverkauft. Erst vor einem Jahr ging der Neobroker an die Börse und erzielte kurz darauf eine Marktkapitalisierung von 45 Mrd. USD. Heute ist das Unternehmen gerade mal noch 8 Mrd. USD wert. Dabei liegen, halten Sie sich fest, 8 Mrd. USD Nettocash in der Bilanz. Ein Broker, der Robinhood mit seinen 22 Mio. Kunden kauft, bekommt den Kaufpreis im Handumdrehen wieder ausbezahlt. Nicht schlecht, oder?

So hat Goldman Sachs die Einstufung für Robinhood nun von Verkaufen auf Neutral hochgestuft. Zwar seien die fundamentalen Entwicklungen weiterhin schlecht, aber dies sei in der aktuellen Bewertung bereits ausreichend eingepreist und auf Sicht von 12 Monaten könne sich die Aktie dem Buchwert nähern, der um 20% höher liege als die aktuelle Marktkapitalisierung.

Warum schreibe ich das so ausführlich? Weil das ein erstes Zeichen dafür ist, dass die Neubewertung so langsam ihren Boden erreichen könnte. Erste Kandidaten, die noch kürzlich die Welt im Sturm erobern wollten, sind auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

crash Diese Woche war extrem schmerzhaft. Hatte sich in der Vorwoche noch eine Erholung abgezeichnet, so lief diese jedoch bereits viel zu früh aus. Wir beschließen die schlechteste Halbjahres-Performance des S&P seit fünfzig Jahren! Vor einer Woche noch hatten institutionelle Anleger die Hoffnung, mit ein paar weiteren Pluspunkten in der Performance ihre Kunden mit einem Hoffnungsstreif bei Laune halten zu können. Eine Bodenbildung mit einer Dynamik in einigen gut laufenden Aktien wäre Grund genug gewesen, eine hohe Investitionsquote zu rechtfertigen.

Doch als die Erholung viel zu früh auslief, packte die Profis die Angst. Wenn das nun doch noch nicht der Boden ist, dann muss man jede Aktie, die dick im Minus ist, seinen Kunden gegenüber rechtfertigen. Quasi über Nacht änderte sich die Stimmung und es begann ein Ausverkauf, der den DAX diese Woche zwischenzeitlich um bis zu 4% ins Minus drückte.

Dabei geben die Entwicklungen dieser Woche kaum Anlass für einen so heftigen Ausverkauf. Im Gegenteil, es gibt tatsächlich erste Hoffnungsschimmer.

china In China wurden die strengen Lockdowns zurückgefahren. Wer nach China einreist, braucht nicht mehr 14, sondern nur noch 7 Tage in Quarantäne. Disneyland Shanghai wurde am Donnerstag nach 3 Monaten erstmals wieder geöffnet.

Natürlich gibt es viele Gründe, diese Entwicklungen als Schwalbe abzutun (eine Schwalbe macht noch keinen Sommer). Die Bevölkerung Chinas hat kaum eine Grundimmunisierung, da der dort verwendete Impfstoff minderwertig ist und kaum eingesetzt wurde. Es bleibt das Postulat der Null-Covid Politik und somit sei es nur eine Frage der Zeit, wann die Lockdown-Maßnahmen wieder verschärft werden. Vorsicht ist also ratsam.

Aber man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Schauen wir mal, wie lange die Entwicklungen in China zu einer Entspannung der Lieferkettenproblematik ausreichen. Die Kamera, die ich seit Monaten im Auge habe, war diese Woche plötzlich wieder verfügbar ... jedoch nicht in der Konfiguration, die ich möchte. Aber immerhin. Ich denke, wenn sich die Lager in den kommenden Wochen füllen, dann wird auch der Inflationsdruck abnehmen...

... weiter abnehmen, sollte ich sagen, denn diese Woche sind viele Rohstoffpreise bereits deutlich zurück gekommen. Kupfer hat diese Woche den größten Preissturz seit 15 Jahren erlebt. Nahrungsmittelpreise gehen deutlich zurück. Lediglich am Energiemarkt bleiben die Verwerfungen durch Russlands Krieg gegen die Ukraine bestehen, doch auch dort hat zumindest der Preisanstieg am Ölmarkt bereits geendet.

gas Der Gaspreis steigt weiter, das ist jedoch unter anderem auch auf die Explosion eines LNG-Terminals in den USA zurückzuführen. In den USA selbst ist der Gaspreis eingebrochen, da man dort nun das Flüssigerdgas, das man nicht mehr exportieren kann, verkaufen muss.

Wenn ich eine negative Entwicklung finden soll, der wir den Ausverkauf dieser Woche zuschreiben können, dann die Rezessionsangst. Nachdem nun monatelang Notenbanken in ihrem Bestreben, die Inflation zu bekämpfen, als eher zu zögerlich wahrgenommen wurden, so hat die jüngste Zinsanhebung in den USA um 0,75% in einem Schritt diese Wahrnehmung gedreht: Was, wenn die Inflation durch die von mir oben beschriebenen Entwicklungen bereits eingedämmt ist? Was, wenn wir die höchsten Inflationsraten bereits gesehen haben? Wenn die US-Notenbank nun den Zins weiter anhebt, dann könnte sie eine Rezession riskieren, obwohl das gar nicht mehr erforderlich sein könnte.

Okay, die meisten gehen davon aus, dass wir uns bereits in einer Rezession befinden. Die Frage ist also, wie heftig die Rezession wird. Und wenn die Notenbank den Zins zu stark anhebt, könnte das der Wirtschaft sehr stark zusetzen.

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes in der abgelaufenen Woche entwickelt haben:

Wochenperformance der wichtigsten Indizes




INDIZES30.6.22Woche ΔΣ '22 Δ
Dow Jones30.655 -2,2%-15,6%
DAX12.785 -2,5%-19,5%
Nikkei25.936 -2,1%-9,9%
Shanghai A 3.550 1,1%-6,9%
Euro/US-Dollar1,04-1,8%-8,5%
Euro/Yen139,82-2,0%6,9%
10-Jahres-US-Anleihe2,79%-0,321,28
Umlaufrendite Dt1,28%-0,081,56
Feinunze Gold$1.802 -1,5%-1,3%
Fass Brent Öl$110,83 -2,1%40,6%
Kupfer$8.050 -2,5%-16,9%
Baltic Dry Shipping$2.240 -4,8%1,0%
Bitcoin$19.424 -7,1%-58,7%








03. Sentiment: Am Boden zerstört



stimmungsumfrage Die Anlegerstimmung ist wieder auf das Niveau vom Kriegsbeginn gefallen. Niedergeschlagenheit macht sich breit, insbesondere weil noch vor einer Woche Hoffnung auf eine etwas nachhaltigere Erholung bestand und diese Hoffnung frühzeitig enttäuscht wurde.

Unser Anlegersentiment ist auf -7,5 gefallen (Vorwoche -6,5). Auch der 5-Wochendurchschnitt verzeichnet extrem negative Werte. Ob Eurokrise, Coronacrash oder auch Ende 2018 der Streit im US-Kongress um die Deckelung des Haushaltsbudgets, jeweils wurde mit so exzessiv negativen Stimmungswerten ein Boden an den Aktienmärkten beschrieben.

Auch die Verunsicherung unter Anlegern ist entsprechend wieder angesprungen, der Wert von -8,4 (Vorwoche -5,9) zeigt ebenfalls extrem angespannte Nerven bei den Anlegern auf.

Die Zukunftserwartung bleibt mit einem Wert von -1,4 pessimistisch (Vorwoche -1,6), es gibt in den Augen unserer Umfrageteilnehmer offensichtlich keinen Grund zur Hoffnung.

Dennoch bleibt die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von +2,0 erstaunlich hoch. Wie schon in der Vorwoche warten einige Anleger auf den finalen Ausverkauf, um ihre Barreserven einzusetzen. Es wundert mich, dass sich die Entwicklungen am Zinsmarkt (Inflation hat Zenit überschritten) und in China (Lockdown wird langsam zurückgedreht) nicht stärker in der Zukunftserwartung widerspiegeln.

Das Euwax-Sentiment ist auf +11 gesprungen. Privatanleger, die an der Eurex Finanzprodukte kaufen, sind da offensichtlich schon einen Schritt weiter und positionieren sich extrem bullisch. Seit einem Jahr haben wir nicht mehr ein so bullisches Verhalten der Privatanleger an der Eurex verzeichnet.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Absicherungen zurück gefahren. Das Put/Call-Verhältnis ist auf 1,2 gesunken und zeigt auch für die Profis ein verstärktes Interesse an Long-Spekulationen.

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE bleibt verhältnismäßig hoch, dort bleibt man offensichtlich skeptisch gegenüber der weiteren Aktienmarktentwicklung.

US-Fondsanleger haben ihre Investitionsquote von 19% auf 31% angehoben. Die extrem niedrige Aktienquote der Vorwoche wurde diese Woche in die schwachen Kurse hinein wieder ein wenig aufgestockt.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger ist auf -24% angestiegen, der Extremwert von -30% aus der Vorwoche hat sich in den USA nicht halten können. Zwar ist der Bullenanteil nur von 18% auf 23% gestiegen, aber Bären haben massenweise das Lager verlassen (von 59% auf 47%).

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt weiterhin extreme Angst an.

Interpretation



stimmung_negativ Im Vergleich zur Vorwoche ist die Investitionsquote weiter gesunken, die Cashquote im Gegenzug angestiegen. Allerdings ist auch die Shortquote angesprungen, einige Investments waren offensichtlich Spekulationen auf weiter fallende Kurse.

Es bleibt bei der Einschätzung der Vorwoche: Zum Verkaufen ist es zu spät. Aktien mit hohen Dividenden, Aktienrückkaufprogramm und ordentlichem Cashflow kann man jetzt kaufen. Ob wir aktuell DEN Boden dieser Baisse sehen, oder nur eine vorläufigen Boden, wird sich erst später zeigen. Das hängt von den Entwicklungen am Zinsmarkt, in China und in der Ukraine ab.

Das 5-Wochensentiment zeigt einen extrem niedrigen Wert. Dieser Wert wurde nur in der großen Finanzkrise 2008, in der Griechenlandkrise 2011/2012, in der Eurokrise 2015 und im Coronacrash erreicht. Wenn wir noch eine Woche mit fallenden Kursen erleben, dann könnten wir den Extremwert vom Coronacrash noch überbieten.

Seit 26 Wochen in Folge ist unser Anlegersentiment negativ. Es handelt sich dabei um den längsten Zeitraum negativer Stimmung ohne Unterbrechung.

Ein Krieg, für den sich keine Lösung abzeichnet, mag ein Drohszenario darstellen, das so negative Stimmungswerte begründet. Zumal derzeit nicht die Diplomaten, sondern die Verteidigungsminister und die Nato das Wort haben. Dennoch muss es jedem Menschen in unseren Breiten widerstreben, den Glauben an die Diplomatie abzutun.

Ich denke, das ist die Frage, die derzeit beantwortet werden muss: Gibt es eine Lösung, ohne dass die Nato militärisch gegen Russland vorgeht? Allein die Frage stellen zu müssen, macht sehr nachdenklich.










04. Ausblick: Zwei von drei Krisen zeigen hoffnungsvolle Entwicklungen



Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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05. Update beobachteter Werte



Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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06. Leserfragen



Vielen Dank für Ihre zahlreichen Fragen! Allerdings erhalte ich zu viele Leserfragen, als dass ich alle individuell beantworten könnte. Wenn ich eine Frage beantworte, dann möchte ich das fundiert und hilfreich machen.

Ich bitte daher um Ihr Verständnis, wenn ich wie folgt vorgehe. Sie profitieren davon wie die anderen 25.000 Heibel-Ticker Leser:

1. Fragen zu administrativen Themen (Abo, E-Mail-Zustellung, interner PLUS-Bereich …) werden natürlich stets binnen kurzer Zeit beantwortet.

2. Fragen zu Aktien aus unserem Portfolio werden inhaltlich in das nächste Update zum entsprechenden Portfoliotitel eingearbeitet, sofern für die Allgemeinheit von Interesse.

3. Die wichtigsten Fragen zu allgemeinen Börsenthemen sowie zu Einzeltiteln werde ich im Heibel-Ticker beantworten.

Mit dieser Vorgehensweise hoffe ich, wieder mehr Zeit für die Recherche von Themen zu haben, die ich für wichtig halte und überzeugt bin, dass dies vielen Lesern meines Börsenbriefs Mehrwert bietet.

Leider war es in der Vergangenheit teilweise so, dass ich mehr Zeit in die Recherche für individuelle Fragen gesteckt habe und Zeit für die Analyse von Aktien und das Ausarbeiten von neuen Empfehlungen fehlt. Das ist jedoch den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS gegenüber unfair, denn es darf erwartet werden, dass ich meine Energie dahingehend einsetze, für alle Abonnenten relevante Themen auszuarbeiten. Ich hoffe auf Ihr Verständnis :-)

DAX Call


Hallo Herr Heibel,

ich stehe bei dem Dax Call WKN: SH1MUW, ISIN: DE000SH1MUW5 im Verständnis noch ein wenig auf dem Schlauch 😉

Da ich das Instrument halte und auch ein wenig noch zugekauft habe (besseres averaging), wollte ich mich erkundigen, was passiert, wenn das Instrument zwar über dem Einkaufswert zu liegen käme, dh zB mit entsprechend (leichtem) Gewinn, aber der Dax dabei noch deutlich unter 15500 Punkten liegt.

Wäre dann der veräußerte Teil der Position quasi wertlos?

Vielen Dank! Beste Grüße, Fabian aus Traunstein

ANTWORT
Sie können Ihren Call jederzeit über die Börse zum Marktpreis verkaufen. Wenn der Call-Preis über ihren EK gestiegen ist, dann können Sie einen Gewinn realisieren.

Bitte beachten Sie, dass die Restlaufzeit bei Optionsscheinen einen großen Einfluss auf den Wert hat. Wenn die Restlaufzeit unter ein halbes Jahr sinkt, fällt der Kurs des Optionsscheins erfahrungsgemäß überproportional. Für eine Spekulation über diesen Sommer hinaus würde ich daher einen Call mit längerer Laufzeit aussuchen.

Militärische Auseinandersetzung Nato vs. Russland


Hallo Herr Heibel,

bitte beantworten Sie mir nur eine Frage: Ist es sinnvoll sich von seinen Aktien zu trennen, wenn man eine militärische Auseinandersetzung der Nato mit der Russland befürchtet?

Ich hoffe zwar, dass diese Situation nie eintritt- aber.
Mit freundlichen Grüßen, ihr treuer Kunde
Willi aus Karlsruhe

P.S.: Übrigens, den Weinkeller habe ich bereits soweit gelichtet, dass nach einem Besuch desselben, niemand mit der Polizei in Schwierigkeiten geraten wird.

ANTWORT
Es gibt immer einen Bullenmarkt und ich setze alles dran, ihn für Sie zu finden.

In der großen Finanzkrise 2007 bis 2009 war es eine gute Idee, „alles“ zu verkaufen. Ansonsten kann ich mich in meiner Börsenlaufbahn (seit 1988) an keinen Moment erinnern, an dem „alles verkaufen“ vorteilhaft gewesen wäre. Normalerweise verpassen Sie dann die Rallye, die am Ende der Baisse steht.

Wenn wir tatsächlich eine militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Nato haben, dann werden viele Aktien mMn tatsächlich noch deutlich weiter ausverkauft werden. Das Nato-Treffen dieser Woche weckt böse Erinnerungen an die Vorkriegszeit im vergangenen Jahrhundert, als alle Parteien aufrüsteten. Nur einmal gab es in den vergangenen Jahrzehnten ein Aufrüsten, dass durch die Entsorgung der Waffen endete. Das war 1985, als Ronald Reagan und Michael Gorbatschow einen Abrüstungsvertrag aushandelten. Alle anderen Aufrüstungsphasen endeten leider in Kriege, in denen die Waffen benutzt wurden.

Ich kann Ihre Befürchtung also durchaus nachvollziehen.

Zu meiner Überzeugung gehört, dass ich am Ball bleibe und unser Kapital entsprechend den geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in unterschiedliche Anlagebereiche steuere. Ich würde, wenn sich tatsächlich eine militärische Auseinandersetzung abzeichnen sollte, unsere Goldpositionen stärker gewichten. Ich würde dann auch darüber nachdenken, Rüstungsaktien ins Depot zu holen. Davon habe ich mich viele Jahre fern gehalten, weil ich mich mit diesem Thema nicht beschäftigen wollte. Doch die Zeiten haben sich leider geändert. Es wird auch Technologie- und vielleicht auch Versorgeraktien geben, die eine militärische Auseinandersetzung gut durchstehen würden.

Doch so weit ist es zum Glück noch nicht und derzeit setze ich darauf, dass die Politik Wege für eine friedliche Lösung finden wird.

P.S.: Schade, dass Sie Ihren Weinkeller gelichtet haben: Ein gut gefüllter Weinkeller wäre ebenfalls eine gute Investition für den Fall der Fälle :-).

Umicore


Hallo Herr Heibel,

können Sie bitte in einen Ihrer folgenden Heibel Ticker Plus einmal das belgische Unternehmen Umicore unter die Lupe nehmen. Ich bin stark in diesem Unternehmen investiert und hätte gerne mal eine Einschätzung von Ihnen, wie Sie das Unternehmen bewerten und die Zukunftsaussichten einschätzen.

Vielen Dank im Voraus. Beste Grüße, Jens aus Iserlohn

ANTWORT
Umicore erfüllt weder meine Kriterien für ein Wachstums- noch für ein Dividendenunternehmen. Es ist zwar günstig bewertet, aber weder Umsatz noch Gewinn wachsen nennenswert. Die Dividendenrendite ist mit 4% zwar attraktiv, im Jahr 2015 gab es jedoch einen Rückgang in der ausgeschütteten Dividende, daher qualifiziert sie sich auch nicht als Dividendenaktie.

Meine Kriterien sind nur ein grober Einstieg, um die unzähligen Kandidaten vorzuselektieren. Es kann natürlich bei einzelnen Unternehmen besondere Umstände geben, die man sich dann genauer anschauen muss. Zu Umicore liegen mir allerdings kaum Informationen vor, so dass es mir zu aufwendig ist, mir eine Meinung zu bilden. Tut mir leid.


Deutsche Pfandbriefbank


Guten Morgen,

Habe mir gerade die pbb Aktie angeschaut. Das wäre doch eine schöne Dividenden Aktie in diesen Zeiten, oder ?

Sieht für mich einigermaßen Safe aus

Mit besten Grüßen aus Köln, Alfons

ANTWORT
Die Deutsche Pfandbriefbank ist ein solider Immobilienfinanzierer mit stark schwankender Dividendenausschüttung. Als Dividendenkandidat sollte die Dividende aber konstant und stetig wachsend sein, das ist hier nicht der Fall. Das Spekulieren auf eine einmalig hohe Dividendenausschüttung, wie derzeit, ist dann aber genau das: Eine Spekulation. Da kann es schnell passieren, dass die Aktienkursentwicklung die hohe Dividende wieder zunichte macht. Aktuell dürfte die Aktie im Umfeld steigender Zinsen (und damit Finanzierungskosten für Immobilien) unter Druck bleiben.


Übernahme Deutsche Euroshop


Sehr geehrter Herr Heibel,

ich bin ein langjähriges Mitglied Ihres Börsenbriefes.
Ihre Schreiben lese ich mit Interesse, komme aber leider nicht immer dazu.

Nun habe ich eine Frage speziell an Sie: Ich besitze Deutsche EuroShop Aktien, einmal 181 Aktien gekauft vor dem Jahr 2008 zu einem Kaufpreis von ca. 25€ und 187 Aktien nach dem Jahr 2009 zu einem Kaufpreis von ca. 14€.

Bis jetzt habe ich die Aktie sehr geschätzt.
Nun liegt die Übernahmeofferte bei mir auf dem Tisch und ich bin ratlos. Wie soll ich diese Offerte einordnen und wie soll ich darauf reagieren. Diese Offerte gilt bis Anfang Juli.
Können Sie mir bitte raten, wie ich jetzt am besten vorgehe.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Thema auch andere Mitglieder des Börsenbriefes interessiert.

Viele Grüße Erika aus Leverkusen

ANTWORT
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben in einem chaotischen Marktumfeld eine Aktie, die aufgrund des Übernahmeangebots über Nacht um 45% angesprungen ist. Take the money and run ;-). Nehmen Sie das Geld und suchen Sie sich eine neue Aktie.

Für mich sieht es so aus, als werde die Übernahme erfolgreich durchgezogen. Wenn Sie das Angebot nicht annehmen, dann werden Sie zu einer kleinen Zahl von Aktionären gehören, für die man dann eine Lösung finden muss: Irgendwann werden Sie dann ausbezahlt. Das kann aber Monate, wenn nicht Jahre dauern und es ist nicht gesagt, dass der Auszahlungspreis dann höher liegt. In dieser Phase sind Sie dann jedoch handlungsunfähig, müssen also auf den Abschluss des Prozesses warten.

Also: Sie haben einen dicken Buchgewinn erzielt, realisieren Sie ihn und suchen Sie sich eine neue Aktie :-). Glückwunsch.


Schweizer Franken


Sehr geehrter Herr Heibel,

ich konnte bisher keine eindeutige Meinung recherchieren, ob es eine gute oder nicht so gute Idee ist, in der Schweiz ein Frankenkonto zu eröffnen - ggf. auch Aktien in Franken zu kaufen -, um der Inflation in Deutschland zu entkommen oder zumindest der Dezimierung des eigenen Vermögens etwas entgegenzusetzen. Falls Ihre Zeit und Geduld es zulässt, würde mich Ihre Meinung als Volkswirt sehr interessieren.

Herzliche Grüße, Hansjörg aus München

ANTWORT
Ja, das ist historisch betrachtet eine gute Idee. Auch in den vergangenen Jahren konnte man beobachten, dass der Schweizer Franken kontinuierlich gegenüber dem Euro zulegt.

Doch die Schweizer selbst sind darüber nicht glücklich. Ein starker Franken mitten in Europa erschwert den Export der eigenen Produkte. Die Wirtschaft leidet also unter dem starken Franken und wir dürfen abwarten, ob die Schweizer Nationalbank etwas dagegen unternehmen wird.

Sie kennen meine Meinung über die EZB-Chefin Christine Lagarde. Die Notenbankpolitik hat großen Einfluss auf den Wechselkurs und ich kann mir schwerlich vorstellen, dass die Schweizer eine noch inkompetentere Notenbankpolitik fahren. Ich werde mich mal näher mit dem Schweizer Franken beschäftigen und gegebenenfalls eine entsprechende Empfehlung ausarbeiten.

Ob Sie jedoch Aktien aus einem Franken- oder Euro-Depot kaufen, ob Sie das Depot in Deutschland oder der Schweiz führen, ist letztlich egal. Es unterscheidet sich lediglich der Ort, an dem der Wert Ihrer Position in die für Sie wichtige Währung, den Euro, umgerechnet wird.

John Deere & Aggraraktien


Moin, Herr Heibel!

Vielen Dank dafür, dass Sie meine Frage zu dem Aussuchen der Banken heute Live-Video mit behandelt haben. Meine im Chat gestellt Frage zum „Agrarsektor“ hätte ich wohl präziser formulieren müssen.

Mich Interessierte nicht der handeln mit Weizen, sondern die mit dem Sektor verbundenen Aktien wie Deere, Nutrien, Archer Daniels, Corteva, etc. Vielleicht haben Sie ja bei Gelegenheit mal die Zeit, sich damit zu befassen,

Herzliche Grüße Volker aus Vollersrode

ANTWORT
Landmaschinenanbieter John Deere wächst im Umsatz mit nur 3-4%. Die Dividendenrendite ist bei nur 1,5%. Damit qualifiziert sich Deere weder als Wachstums- noch als Dividendenunternehmen. Es wäre also höchstens eine Spekulation.

Als Spekulation gefällt mir Deere sehr gut. Ende Februar bis Mitte März sprang die Aktie von 350 auf 435 USD, +25%. Anleger waren fast euphorisch für das Unternehmen gestimmt, bis die Quartalszahlen von Deere zu einer Ernüchterung führten. Der Umsatz konnte nicht mit den Erwartungen der Analysten mithalten, lediglich der Gewinn sprang überproportional an. Lieferengpässe führten zwar zu hohen Verkaufspreisen, aber weniger Umsatz. Und auch im Ausblick gab sich Deere gewohnt konservativ und betonte die Risiken, die im Markt sind. Die Aktie wurde im Anschluss auf 300 USD ausverkauft, also sogar unter das Niveau von vor dem Kriegsausbruch.

Damit notiert die Aktie nun auf einem KGV von 13 bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 15% p.a. Das ist absolut günstig.

Nutrien ist noch günstiger bewertet, liefert jedoch Düngemittel, die ich als austauschbares Gut bezeichnen würde. Damit ist Nutrien nicht so gut positioniert.

Archer Daniels ist mit einem KGV 23e von 14 bei erwartetem Gewinnwachstum von 7% fair, aber nicht zu günstig bewertet.

Corteva, entstanden aus DuPont, liefert Saatgut und ist mit einem KGV von 22 bei 15% Gewinnwachstum fair bis günstig bewertet.

Am besten gefällt mir Deere :-).



07. Übersicht HT-Portfolio



Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise



Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung



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