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Heibel-Ticker 22/37 - Roundtrip: Turbulente Tage an den Finanzmärkten

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16.09.2022:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

17. Jahrgang - Ausgabe 37 (16.09.2022)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts220918.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Bodenbildung
02.So tickt die Börse: Roundtrip: Turbulente Tage an den Finanzmärkten
 - Die Wende durch Inflationszahlen am Dienstag
 - Tesla legt Batteriefabrik in Deutschland auf Eis, Wettbewerb zieht an
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Turbulenzen führen zu starker Verunsicherung der Anleger
 -
04.Ausblick: TJX versus Ross Stores, Einkaufsliste, Strategie für Rezession
05.Analyse
06.Update beobachteter Werte
 25 GWh im Gasspeicher in Haidach
 Ex-Dividende, 7,5% Rendite
 Versicherungsmathematik
 Incentive-Plan für junge Talente aus DEGIRO-Übernahme
 CEO Chapek möchte Werbung auf Disney+ und Wetten über ESPN anbieten
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Bodenbildung



Liebe Börsenfreunde,

Eine turbulente Woche liegt hinter uns: Nach einer Rallye um 6,5% folgte ein Absturz in gleicher Höhe. Wir haben eine Short-Covering Rallye gesehen. Was genau hinter der Rallye und dem anschließenden Kurssturz liegt, habe ich in Kapitel 02 dargelegt.

Tesla legt seine Batteriefabrik in Grünheide auf Eis. Warum, und viel wichtiger, was das für die Branche und Unternehmen wie Rock Tech Lithium bedeutet, habe ich ebenfalls in Kapitel 02 ausgearbeitet.

Die Sentimentanalyse in Kapitel 03 zeigt, dass wir trotz der Rallye zum Wochenbeginn inzwischen wieder Panik bei den Anlegern messen. Ein Boden ist erneut in Sicht. In Kapitel 03 analysiere ich, wo der Boden sein könnte.

Der heutige Ausblick beschäftigt sich mit einer Gegenüberstellung von TJX und Ross Stores. Wir sind für den Heibel-Ticker bereits eine Position in einer der beiden Aktien eingegangen, weil Off-Preis Einzelhändler in konjunkturell anspruchsvollen Zeiten günstig an Ware kommen. Welche Aktie unser Favorit ist, lesen Sie in Kapitel 04.

Off-Preis Einzelhändler sind nur eine Art von Aktien, die in einer Rezession deutlich besser laufen werden als der breite Markt. Ich habe fünf weitere Branchen bzw. Charakteristika aufgezählt, die uns in einer anstehenden Rezession helfen werden, Aktien auszuwählen, die verhältnismäßig gut durch die Krise kommen. Mehr dazu ebenfalls in Kapitel 05.

Natürlich habe ich auch unsere Einkaufsliste aktualisiert. Die Auswahl weiterer Kandidaten ist sehr aufwendig, ich sitze nun schon mehrere Wochen daran. In Kapitel 05 gebe ich Ihnen einen Einblick über die Systematik, die ich in den vergangenen Jahren entwickelt habe, um das Aktienuniversum der hunderttausenden Aktien auf eine überschaubare Anzahl qualifizierter Kandidaten zu reduzieren.

Diese Woche gab es sehr viele Neuigkeiten, die unsere Unternehmen betrafen. In Kapitel 06 lesen Sie die Updates zu flatexDEGIRO, der Allianz und weiteren Titeln aus unserem Heibel-Ticker Portfolio.

Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio in Kapitel 07.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Roundtrip: Turbulente Tage an den Finanzmärkten



Diese Woche erlebten wir ein Wechselbad der Gefühle, einen Roundtrip, der den DAX von seinem Baisse-Szenario bei 12.715 Punkten binnen drei Handelstagen um 6,5% auf 13.538 Punkte nach oben katapultierte, um in den folgenden drei Tagen wieder auf 12.715 Punkte einzubrechen. Schauen wir uns mal an, wie das passiert ist.

fed Am Donnerstag der vergangenen Woche betonte US-Notenbankchef Jay Powell in einer Ansprache, dass die restriktive Geldpolitik beibehalten werde, bis die Inflation besiegt sei. Fast zeitgleich hob Christine Lagarde den Leitzins für den Euro um 0,75% an und gelobte ebenfalls, der Inflation Einhalt zu gebieten.

Nach dem ersten Schock über die harte Linie der beiden Notenbanken, die den DAX auf das Tief führte, setzte sich die Erleichterung durch, dass die Notenbanken endlich die Inflation ernst nehmen. Es war so etwas wie der finale Ausverkauf, der am Donnerstag auf die beiden Aussagen der Notenbanken folgte. Danach hatte jeder verkauft, dessen Hände zittrig waren. Weiter runter ging's nicht mehr.

Und wenn niemand mehr verkauft, dann können die Kurse auch nicht fallen. Bei extrem niedrigem Handelsvolumen beschrieben die Aktienmärkte einen Boden und die Kurse begannen zu klettern. Dies setzte sich am Freitag fort und am Montag dominierten die Erfolgsmeldungen aus der Ukraine über zurückeroberte Gebiete die Schlagzeilen, was die Rallye weiter antrieb. Was, wenn Putin unterliegt? Was, wenn er plötzlich zu Friedensverhandlungen bereit ist? Aus dieser Hoffnung wurde eine Gefahr für diejenigen, die voll und ganz auf eine galoppierende Inflation und einen fortdauernden Krieg gesetzt hatten und nicht investiert waren. So trieben die Käufe dieser Anleger die Aktienmärkte auf ihr Wochenhoch, das um 6,5% über dem Tief von drei Handelstagen zuvor lag.

chips Da wurde auch die Meldung vom Montag ignoriert, der zufolge die USA nach Nvidia nun auch Anbieter von Chip-Produktionsanlagen mit ihren Produkten auf eine schwarze Liste für den Export nach China setzen: Auf den Maschinen von KLA Tencor, Kam research und Applied Materials können Chips gefertigt werden, die sich für den Einsatz bei der künstlichen Intelligenz (AI) eignen. Chip-Aktien notierten schon am Montag schwach, konnten aber die Rallye im breiten Markt nicht aufhalten.

Die Wende durch Inflationszahlen am Dienstag


Am Dienstag um 14:25 Uhr erreichte der DAX seinen Höchststand. Um 14:30 wurde in den USA der Verbraucherpreisindex veröffentlicht, der mit +8,3% deutlich stärker angestiegen war als erwartet (+8,1%). Nach Powells Rede vom vorangegangenen Donnerstag hatten sich Volkswirte auf eine Zinserhöhung um 0,75% im September, und um weitere 0,75% im Oktober eingestellt. In den vergangenen Monaten sind die Rohstoffmärkte deutlich zurück gekommen: Der Ölpreis (WTI) ist von 123 USD/Fass im Juni auf 81 USD/Fass eingebrochen. Das Kupfer war um 25% eingebrochen. Nahrungsmittelpreise sind wieder auf dem Niveau von vor dem Kriegsbeginn. Holz kostet nur noch ein Drittel dessen, was kurz nach Kriegsausbruch zu zahlen war. Dieser Preisrückgang sollte sich, so die Hoffnung, in einer deutlich rückläufigen Inflationsrate zeigen. Offiziell stand die Erwartung bei 8,1%, doch insgeheim hatten viele mit einem viel deutlicheren Rückgang gerechnet.

Binnen weniger Minuten brach der DAX um 2% ein und lief anschließend im weiteren Wochenverlauf kontinuierlich weiter gen Süden. Die Erwartung an die Zinsentscheidung der Fed änderte sich sprungartig. Plötzlich erwarten 25% der befragten Volkswirte sogar eine Zinsanhebung um +1%. Die Rendite der 10 Jahre laufenden US-Staatsanleihe stieg von 3,3% auf 3,45%. Damit kommen wir nun in einen Bereich, der die Wirtschaft wirklich "bremst".

Ein bisschen Inflation ist gut. Ein bisschen Produktivitätsgewinn und ein bisschen Zuwanderung ist ebenfalls gewünscht. So gilt in den USA, dass ein Zinsniveau von rund 3-4% für diese Entwicklungen angemessen ist. In den vergangenen Jahren lag das Zinsniveau darunter und wir sprachen von einer Stimulation der Wirtschaft. Seit Jay Powell nun an der Zinsschraube dreht, nimmt der Stimulus ab.

Doch wenn das Zinsniveau nun in Richtung 4% läuft, dann ändert sich das Vorzeichen der Geldpolitik von stimulierend auf bremsend. Während zuvor bei steigenden Zinsen im stimulierenden Umfeld vielleicht weniger unsinnige Investitionen vorgenommen wurden, so werden ab jetzt bei bremsender Wirkung der Geldpolitik auch eigentlich sinnvolle Investitionen auf Eis gelegt.

Die steigenden Renditen am Zinsmarkt stehen im direkten Wettbewerb zum Aktienmarkt. Wenn gegebenenfalls durch weiter erforderliche Zinsschritte das Risiko einer Rezession immer weiter zunimmt und auf den Aktien lastet, steigt die Attraktivität der risikoarmen Zinspapiere. Am Mittwoch setzte sich dieser Prozess fort: Die Zinsen stiegen, die Aktien fielen. Anleger flüchteten aus dem Aktienmarkt in den Anleihemarkt.

Gerade als Anleger sich überlegten, was denn wohl noch erforderlich sein würde, um die Wirtschaft abzukühlen, verkündete Adobe am Donnerstag, den Wettbewerber Figma für 20 Mrd. USD zu kaufen. Figma wurde 2012 gegründet, hilft bei der vektorbasierten (graphisch) Erstellung von Webseiten, beschäftigt 850 Mitarbeiter und wirtschaftet bereits in den schwarzen Zahlen. Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig, die Aktie von Adobe brach um 15% ein und zog die gesamte IT-Branche mit nach unten.

Noch am Donnerstag Abend veröffentlichte Fedex Q-Zahlen sowie einen Ausblick, der dem Markt am heutigen Freitag den Boden unter den Füßen wegzieht. Noch bis Ende Juni, als Fedex einen Investorentag veranstaltete und sich optimistisch zeigte, lief alles nach Plan. Doch seither hätten sich die Dinge dynamisch zum Schlechteren entwickelt, sagt Raj Subramaniam, CEO von Fedex.

Subramaniam ist erst seit wenigen Monaten im Amt, es sind seine ersten Q-Zahlen. Vielleicht möchte er einfach nur die Messlatte etwas niedriger legen, war die erste Vermutung. Doch in einem Interview auf CNBC führte er detailliert aus, was alles schlecht läuft: In den USA würde sich der Konsument stark zurückhalten. Der Online-Handel sei von 17% Anteil am Einzelhandel vor Corona auf 22% in der Coronazeit angestiegen. Nun werde diese Entwicklung wieder ausgeglichen, aktuell noch 19%, aber 17% seien mittelfristig zu erwarten.

china In China habe man während der Lockdowns in den vergangenen Wochen starke Online-Umsätze erwartet, doch das sei nicht geschehen. Die Menschen seien nun vorbereitet auf Lockdowns und würden rechtzeitig benötigte Dinge im Einzelhandel kaufen, so dass der coronabedingte Online-Boom sich nicht wiederhole.

In Europa hat Fedex vor einiger Zeit TNT aus Holland übernommen. Die Integration sei abgeschlossen, die Kosten sehe er "im Rückspiegel", so Subramaniam. Doch ganz Europa leide unter dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, überall sei Kaufzurückhaltung zu sehen.

Der Ausblick von ihm war nicht besser: Eine Rezession sei nicht mehr abzuwenden. "In den USA oder weltweit?" wurde er gefragt: "Weltweit" war seine Antwort.

Auf die Frage, ob die Aktie, die nachbörslich bereits mit 20% im Minus notierte, attraktiv sei, weil man in sechs Monaten wieder optimistischer sein könne, antwortete er, er habe keine Ahnung, wie lange die Rezession andauern werde.

Auch weitere Versuche des Moderators, ihm zumindest eine kleine, optimistische Nuance zu entlocken, schlugen fehl. Ich habe nie zuvor einen so pessimistischen CEO gesehen. Und Fedex ist leider nicht nur eine Branche, die vielleicht vorübergehend unter die Räder kommt. Nein, Fedex ist ein global agierendes Logistikunternehmen, das in allen Branchen seine Finger im Spiel hat. Subramaniams Aussagen sollten wie eine Alarmglocke für die Notenbanken klingen, die gegebenenfalls zu schnell und zu stark in die restriktive Geldpolitik umgeschwungen sind. Nein, nicht in Europa, sondern in den USA.

Oder anders ausgedrückt: Die Medizin von US-Notenbankchef Jay Powell zeigt Wirkung. Die Konjunktur kühlt ab, Immobilienpreise und Aktienmarkt steuern auf niedrigere Niveaus zu (auch das bremst die Inflation). Nächste Woche steht die nächste Zinsentscheidung an. Derzeit wird diskutiert, ob eine Zinsanhebung um 0,75% sinnvoll sei, oder aber sogar um 1,00%. In meinen Augen kann die Fed es bei 0,75% belassen und weitere Zinsschritte erst einmal auf Eis legen. Es dauert rund 9 Monate, bis sich die Notenbankentscheidungen in der Konjunkturentwicklung zeigen. Nach den heftigen Zinsanhebungen der vergangenen Monate besteht in den USA nun die Gefahr, dass die Fed übersteuert, weil sie die Wirkung ihrer Aktionen nicht abwartet.


Tesla legt Batteriefabrik in Deutschland auf Eis, Wettbewerb zieht an


Bereits Ende der Vorwoche wurde in den USA bekannt, dass Tesla den Bau einer eigenen Lithium-Raffinerie in Texas in Erwägung zieht. Ich erinnere mich, dass Gründer und CEO Elon Musk vor einigen Monaten bekannt gab, Tesla müsse sein eigenes Lithium produzieren, da die Preise in die Höhe geschossen seien. Nun möchte Elon Musk also in Texas eine Lithium-Raffinerie bauen, die erste ihrer Art in Nordamerika. Der Bundesstaat Texas hat ihm weitreichende Förderungen zugestanden.

Der Bau der Batteriefabrik bei Berlin Grünheide, sollte eigentlich bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein. Nun werde das Projekt "niedriger priorisiert", höchste Priorität habe das Werk in Texas und dazu sollen gegebenenfalls Material aus Grünheide und deutsche Ingenieure beitragen. Als Grund werden tatsächlich die derzeit günstigen Förderbedingungen in den USA angegeben: US-Präsident Joe Biden hatte das Inflationsbekämpfungs- und Klimaschutzgesetz vorangetrieben.

Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben: Die Batteriefabrik Grünheide werde anschließend fertig gestellt. Mich interessiert insbesondere die Versorgungslage hier in Deutschland. Inzwischen ist auch die deutsche Autoindustrie aufgewacht und sichert sich aktiv jegliche Rohstoffkapazitäten, die verfügbar sind. So berichtete ich vor zwei Wochen im Heibel-Ticker von meinem Gespräch mit Dirk Harbecke, Vorstand von Rock Tech Lithium. Er möchte den ersten Lithium-Konverter (=Raffinerie) in Deutschland seit Jahrzehnten bauen. Wenn die Produktion Ende 2024 anläuft, ist ein Großteil des Lithiumhydroxids bereits heute verkauft, unter anderem an Mercedes.

Die USA fördern also Unternehmen, die sich der heimischen Batterieproduktion verschreiben, mit Hilfe des Klimaschutzgesetzes. Deutschland zieht hier zunächst den Kürzeren. Doch ich gehe davon aus, dass unsere Politik früher oder später ebenfalls die Notwendigkeit erkennt, solche Vorhaben zu unterstützen. Wobei, wenn ich mir unser aktuelles politisches Dreigestirn anschaue, dann wohl eher später.

Schauen wir nun einmal, wie sich die turbulente Woche in der Wochenveränderung der wichtigsten Indizes niederschlägt:

Wochenperformance der wichtigsten Indizes




INDIZES15.9.22Woche ΔΣ '22 Δ
Dow Jones30.802 -4,2%-15,2%
DAX12.741 -2,7%-19,8%
Nikkei27.568 -2,3%-4,3%
Shanghai A 3.276 -4,2%-14,1%
Euro/US-Dollar1,00-0,3%-11,7%
Euro/Yen143,060,0%9,4%
10-Jahres-US-Anleihe3,45%0,151,94
Umlaufrendite Dt1,68%0,221,96
Feinunze Gold$1.676 -2,3%-8,1%
Fass Brent Öl$91,47 -0,4%16,1%
Kupfer$7.685 -4,9%-20,7%
Baltic Dry Shipping$1.612 36,8%-27,3%
Bitcoin$19.582 -7,8%-58,3%



Der Ölpreis ist diese Woche um 1% auf 91 USD/Fass Brent abgesackt. Das US-Pendant notiert aktuell bei 85 USD/Fass WTI. Der Ölpreis war bereits vor Kriegsbeginn von 65 auf 85 USD/Fass WTI angesprungen. Die US-Regierung unter Joe Biden hat daraufhin bekannt gegeben, die strategische Ölreserve des Landes anzuzapfen, um eine weitere Preisexplosion zu verhindern. Jeden Tag wurden aus der 600 Mio. Fass umfassenden Reserve 1 Mio. Fässer zusätzlich in den Markt gegeben, nach einem halben Jahr also bis zu 180 Mio. Fässer. So ist der Bestand seither auf nur noch 442 Mio. Fässer reduziert worden, das ist der niedrigste Stand seit 1984.

Zwischenzeitlich stieg der Ölpreis noch bis auf 123 USD/Fass WTI. Inzwischen läuft er jedoch in Richtung 80 USD/Fass. Auf diesem Niveau, so war diese Woche zu hören, werde man in Erwägung ziehen, die strategische Ölreserve wieder aufzustocken. Sprich: Statt 1 Mio. Fässer am Tag zusätzlich in den Markt zu geben, könnte die US-Regierung künftig wieder als Nachfrager auf dem Markt auftreten.

Die OPEC+ diskutiert um die Senkung der täglichen Ölförderung um 100.000 Fässer ab Oktober und zog sich starke Kritik zu, in dem angespannten Umfeld die Fördermenge zu kürzen. Nun könnte die US-Regierung die 10-fache Menge aus dem Markt nehmen und zusätzlich noch Öl vom Markt kaufen. Ich denke, das dürfte den Ölpreis kräftig stützen.

Auf der anderen Seite deutet die Aussage darauf hin, dass ein Ölpreis unter 80 USD/Fass WTI durchaus zu erwarten ist. Sei es durch eine Rezession, sei es durch eine Normalisierung der Lieferketten.




03. Sentiment: Turbulenzen führen zu starker Verunsicherung der Anleger



stimmungsumfrage Von der Kapitulation vor 10 Tagen ging es, wie in unserer Sentimentanalyse der Vorwoche erwartet, ohne nennenswert positive Meldungen um 6,5% nach oben. Es war eine Short Covering Rallye, wie man in den USA sagt: Leerverkäufer deckten ihre Spekulationen auf fallende Kurse panisch ein und sorgten so für eine heftige Rallye. Am Ende dieser technischen Gegenbewegung folgte ein ebenso heftiger Ausverkauf, der die Märkte wieder zurück auf das Ausgangsniveau führte.

Für das Anlegersentiment war diese hektische Woche Gift. Unser Barometer ist auf einen Wert von -6,4% gefallen und zeigt Angst und Panik an. Gepaart mit einem großen Maß an Verunsicherung (-5,4%) können wir davon ausgehen, dass ein Panik-Boden nicht mehr weit sein kann.

Die Zukunftserwartung ist ebenfalls wieder negativ. Der Wert von -0,7% zeigt, dass Anleger auch für die kommenden Monate keine Besserung erwarten. Die Investitionsbereitschaft von +1,4% kann vor diesem Hintergrund nur als spekulativ und in beide Richtungen interpretiert werden. Spekulativ, weil das Vertrauen in die Zukunft noch fehlt. Und beide Richtungen, weil sich in den aktuellen Marktturbulenzen Spekulationen auf steigende und fallende Kurse in kurzer Folge ablösen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit einem Wert von -4 eine leichte Absicherungsneigung an. Privatanleger sind also trotz des Kurseinbruchs noch immer vorsichtig. Spekulationen auf steigende Kurse sind in der Unterzahl.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, zeigen ein neutrales Verhalten. Das Put/Call-Verhältnis von 1,4% entspricht dem Durchschnitt der vergangenen Monate. In den USA notiert das Put/Call-Verhältnis der CBOE bei 0,9 und zeigt ein zunehmendes Interesse der Anleger an Absicherungen gegen fallende Kurse.

US-Fondsmanager segeln mit einer Investitionsquote von 34%. Das ist zwar leicht höher als vor einer Woche, aber noch immer extrem niedrig.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger zeigt mit -20% eine klare Dominanz der Bären an. Pessimismus überwiegt also auch in den USA.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 steht bei 31% und zeigt Angst im Markt an. Das ist zwar noch kein Extremniveau, aber doch schon sehr deutlich.

Interpretation



panik Ja, wir haben wieder Panik am Aktienmarkt. Erst vor einer Woche betonte US-Notenbankchef Jay Powell, er werde die Inflation bekämpfen, whatever it takes, da deuten bereits Unternehmenszahlen auf eine Rezession, die um so stärker ausfallen wird, je vehementer die Fed gegen die Inflation vorgeht.

Trotz der Panik wurden die Tiefs der Aktienmärkte aus dem Juli noch nicht erreicht. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich der DAX Anfang der kommenden Woche entwickelt, bis am Mittwoch der Zinsentscheid der Fed ansteht.

Die Verunsicherung über die weitere Geldpolitik ist groß, da es derzeit kein Richtig, sondern nur zwei Falsch gibt: Entweder die Notenbank hebt den Leitzins um 0,75% an und sagt, das war's, man werde vorerst beobachten, wie sich die Inflation entwickele. Dann ist das falsch, weil man die Inflation eben nicht, wie noch vor einer Woche betont, bekämpft, whatever it takes. Es kann also durchaus sein, dass die Inflation nach einer kleinen Verschnaufpause in ein paar Wochen wieder anzieht.

Oder aber die Notenbank hebt den Leitzins gleich um 1% und kündigt stoisch weitere Zinsanhebungen für die kommenden Sitzungen an. Dann ist das ebenfalls falsch, weil man zwar die Inflation in den Griff bekommen wird, aber zu Lasten der Wirtschaft, die bei zu hohen Zinsen in eine schwere Rezession abzudriften droht.

Der September hat einen schlechten Ruf an den Aktienmärkten und wird aktuell seinem Ruf gerecht. Vieles spricht dafür, dass ein finaler Ausverkauf zwar im Gange, aber noch nicht beendet ist.

Die Investitionsquote ist diese Woche zwar schon stark zurück gekommen, aber notiert gerade mal auf einem durchschnittlichen Niveau. Bei Angst und Panik kann da also noch einiges auf den Markt geschmissen werden, was die Kurse weiter drücken würde. Auf der anderen Seite waren es nur Spekulanten, die in der Vorwoche für die Rallye gesorgt haben. Diese Spekulanten dürften nun auch schnell wieder aus ihren Positionen raus sein.

Kritisch wird es daher im Bereich 12.400 bis 12.600 im DAX: Dort muss sich zeigen, ob die Liste von negativen Entwicklungen nach 10 Monaten Baisse ausreichend im aktuellen Kursniveau berücksichtigt sind, oder aber ob eine drohende Rezession noch niedrigere Aktienbewertungen erfordert. Aus Sicht der Sentimenttheorie befinden wir uns im Bereich zwischen 12.600 und 13.500 Punkten im DAX im Niemandsland: Einige Spekulanten spielen mit täglich wechselnden Vorzeichen. Erst ein Ausbruch aus dieser Spanne dürfte die langfristig denkenden Anleger zu einem Umdenken zwingen.

Wie seit einigen Wochen gesagt, besteht durchaus die Möglichkeit, dass wir das Tief von 12.400 Punkten im DAX nicht nochmals unterschreiten, sondern einen Panik-Ausverkauf oberhalb dieses Niveaus sehen und somit einen tragfähigen Boden bilden.










04. Ausblick: TJX versus Ross Stores, Einkaufsliste, Strategie für Rezession



Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

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05. Analyse



Die Kriterien für Aktien, die es in unser Dividendenportfolio schaffen wollen, habe ich Ihnen vor einigen Monaten ausführlich dargelegt. Unser Dividendenportfolio ist inzwischen sehr gut bestückt.

Heute möchte ich Ihnen meine Kriterien vorstellen, die Wachstumsaktien für mich erfüllen müssen. Über die Jahre habe ich an diesen Kriterien gefeilt. Sie dienen als grober Filter, um auf qualifizierte Aktien aufmerksam zu werden und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Aktien frühzeitig auszusortieren.

Aktien steigen und fallen aus unterschiedlichen Gründen. Dividenden und Wachstum sind nur zwei, doch es sind die in meinen Augen beiden wichtigsten Kriterien. Für andere Aktien, bei denen wir aus anderen Gründen gute Kurschancen sehen, haben wir noch Platz im Bereich der Spekulation. Doch die beiden Bereiche Dividendenaktien und Wachstumsaktien bilden den Kern unseres Portfolios.

Vorausgeschickt sei, dass ich für meinen Anlagehorizont bereits im Vorfeld eine Reihe von Ausschlusskriterien festgelegt habe: Die Marktkapitalisierung muss über 100 Mio. Euro/ USD liegen. Ich bevorzuge Aktien, die in den maßgeblichen Indizes gelistet sind (DAX, MDAX, SDAX, ATX, SMI, S&P 500, Nasdaq, Nikkei 225). Immobilienaktien schließe ich aus, weil meine persönliche Vermögensanlage durch meine eigene Immobilie in diesem Bereich schon ausreichend gewichtet ist.

HT-Wachstumskriterien
Abbildung 1: Heibel-Ticker Kriterien für Wachstumsaktien


"Umsatz macht Arbeit, Gewinn macht Freude". Frei nach diesem Spruch sollte beim Wachstum eines Unternehmens darauf geachtet werden, dass nicht nur der Umsatz, sondern auch der Gewinn wächst. Weg 1 beschreibt die dafür erforderlichen Kriterien.

Als starkes Wachstum bezeichne ich eine Wachstumsgeschwindigkeit von über 15%, die in den kommenden Jahren sowohl im Umsatz als auch im Gewinn zu sehen sein muss. Gleichzeitig sollte die Aktie noch nicht zu teuer sein, so sollte die PEG-Rate, also das Verhältnis von KGV zum Wachstum, kleiner zwei sein.

Wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, dann haben wir ein Wachstumsunternehmen, das nicht zu teuer bewertet ist. Aus unserem Wachstumsportfolio qualifiziert sich lediglich eine Aktie derzeit auf diesem Weg.

Ein zweiter Weg ist für junge Unternehmen vorgesehen, die einen neuen Markt erobern. Bei diesen Unternehmen muss das Umsatzwachstum über 30% liegen. Wenn das Unternehmen Verluste erwirtschaftet, muss das Umsatzwachstum um so höher sein. Wachstumsgeschwindigkeit plus Gewinnmarge (bei Verlust also abziehen) müssen in Summe über 40 liegen.

Das war die Regel, über die in der Vergangenheit die meisten High-Tech Unternehmen in unser Heibel-Ticker Portfolio Einzug hielten. Seit den hohen Inflationsraten sind gerade diese Unternehmen wenig beliebt bei Aktionären und werden ausverkauft. Ich habe mich daher auf die Suche nach neuen Kandidaten gemacht.

10 Aktien aus Deutschland erfüllen derzeit eine meiner beiden Wachstumskriterien. Unter anderem befindet sich Mister Spex darunter, ich habe in Kapitel 04 ausführlicher über das Unternehmen geschrieben. Die anderen Unternehmen werde ich in den kommenden Wochen sukzessive vorstellen.

Aus Österreich gibt es zwei Kandidaten, aus der Schweiz vier und aus den USA sogar 23. Zwei der US-Kandidaten befinden sich bereits auf unserer Einkaufsliste. In Japan haben sich zwei Unternehmen qualifiziert. Wenn wir uns ganz Europa anschauen, kommen wir sogar auf 58 weitere Kandidaten.

In einem ersten Schritt werde ich schauen, auf welchem Weg sich die einzelnen Aktien qualifiziert haben. Weg 2 erscheint mir derzeit nicht so geeignet, bis die Notenbanken ihre Zinsanhebungszyklen zumindest mal pausieren. Daher werde ich mich auf Kandidaten konzentrieren, die Weg 1 bestanden haben.

Nächste Woche werde ich im Rahmen unseres monatlichen Videocalls näher darauf eingehen. Wenn Sie mich auf dieser Reise begleiten möchten und noch kein Abo abgeschlossen haben, dann melden Sie sich doch zumindest für ein Schnupperabo an.





06. Update beobachteter Werte



Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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07. Übersicht HT-Portfolio



Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

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Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

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08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise



Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung



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