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H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D
F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N
- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
6. Jahrgang - Ausgabe 48 (02.12.2011)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)
I N H A L T
01. INFO-KICKER: DAX LEGT 11% ZU
02. SO TICKT DIE BÖRSE: KONZERTIERTE AKTION
03. AUSBLICK: FINANZMARKT: OK, KONSUMENT: OK, WIRTSCHAFTS-
WACHSTUM: OK, POLITIK:?
04. TV-INTERVIEW AM MITTWOCH: PRAKTIKER & Q-CELLS
05. MONATSBETRACHTUNG DER WICHTIGSTEN INDIZES: DAX, DOW JONES,
NIKKEI, US-DOLLAR, YEN, GOLD, ÖL, UMLAUFRENDITE
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG
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01.INFO-KICKER: DAX LEGT 11% ZU
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Liebe Börsenfreunde,
Rekordumsätze im Einzelhandel am Thanksgiving-Wochenende, gefolgt von einer
überraschenden Kehrwende in China und einer konzertierten Aktion der großen
Notenbanken haben die Börsen in Feierlaune versetzt. Wenn EZB Chef Mario
Draghi demnächst noch den Leitzins weiter senkt und Sarkozy und Merkel
gemeinsam für eine europäische Fiskalunion werben, dann könnte die
Schuldenkrise in den Griff bekommen werden.
In Kapitel 02 habe ich für Sie aufgezeigt, was hinter den einzelnen Schritten
steckt, die diese Woche dafür gesorgt haben, dass der DAX um 11% angesprungen
ist. 11%!
In Kapitel 03 habe ich sodann untersucht, wie nachhaltig diese Schritte sind
und was für weitere Schritte in meinen Augen erforderlich sind. Die Chancen
stehen nicht schlecht, doch es wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich
denke aber, dass wir die ereignisreichste Woche dieses Jahres hinter uns
haben und nun erst einmal auf ein ruhigeres Weihnachtsgeschäft zulaufen.
Im TV-Interview dieser Woche wurde ich zur Restrukturierung von Praktiker
befragt. „Welche Restrukturierung“ fragte ich zurück, denn bislang kann ich
nur Sparmaßnahmen und Finanzbedarf erkennen, nicht aber eine neue Struktur.
Auch zu Q-Cells befragte man mich, nachdem in der Politik nun wieder eine
beschleunigte Förderkürzung für die Solarbranche diskutiert wird. Ich habe
daher kurz die Entwicklung der Solarbranche der vergangenen Jahre aufgezeigt
und damit hoffentlich deutlich gemacht, dass Sie dort auf absehbare Zeit
nicht investieren dürfen.
Wie jeden Monat habe ich die wichtigsten Indizes wie Dax, Dow Jones, Nikkei
sowie die Währungen US-Dollar und Yen und auch das Gold, Öl und die
Zinsentwicklung einer Chartanalyse unterworfen. Der Blick aus der Ferne
eröffnet manche Perspektive, die man in der Tageshektik manchmal übersieht.
In Kapitel 06 gibt es wieder wichtige Updates und Aktualisierungen zu unseren
beobachteten Werten. Bitte schauen Sie diese genau durch, da wir nun etwas
intensiver Kursrallyes zum Lichten und Einbrüche zum Aufbau neuer Positionen
nutzen.
Die PDF-Version dieser Ausgabe wird Ihnen ab morgen früh im
Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung stehen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts111202.pdf
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,
take share, Ihr
Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker
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02. SO TICKT DIE BÖRSE: KONZERTIERTE AKTION
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Wie nah muss irgendeine europäische Bank wohl am Abgrund gestanden haben,
damit die Notenbanken weltweit in einer konzertierten Aktion die Märkte mit
Geld fluten? Welche Bank könnte das gewesen sein: Die Société Générale? Die
BNP Paribas? Die Credit Agricole? Oder haben sich die Notenbanker der Welt
aus freien Stücken überlegt, uns eine schöne Weihnachtszeit zu schenken?
Ich erinnere mich an die vehemente Reaktion des US-Finanzministers Tim
Geithner Ende September auf die Frage, ob Europa ein Lehman II drohe: Er
wischte diese Gefahr mit einer Handbewegung vom Tisch und sagte „Nein, das
wird es nicht geben“. Es waren nicht die Worte, es war die selbstsichere Art,
mit der er zu diesem Thema eine Position einnahm, wo er doch ohne weiteres
die Entscheidung darüber den Europäern hätte überlassen können. Nein, er war
sich sicher, und was wir diese Woche gesehen haben war wohl die Umsetzung der
Verabredung für den Fall, dass eine Bank kurz vor der Pleite steht.
Kurz vor der Pleite heißt: Sie kann sich nicht mehr refinanzieren. Die
anderen Geschäftsbanken geben ihr nicht mehr das Kapital, das sie benötigt.
Und aufgrund der inzwischen international angespannten Situation auf den
Finanzmärkten sind auch die Refinanzierungsmöglichkeiten bei den Notenbanken
für die Geschäftsbanken begrenzt und teuer.
Und genau an dieser Stellschraube haben die Notenbanken angesetzt:
International haben Japan, die Schweiz, Kanada, Großbritannien und natürlich
die europäische Notenbank EZB und die US-Notenbank Federal Reserve (Fed)
vereinbart, Geschäftsbanken zu einem Kreditzins, der um ein halbes Prozent
besser ist als am Markt in unbegrenztem Volumen Geld zu leihen. Zwei Aussagen
also: erstens zu einem günstigen Zins und zweitens in unbegrenztem Volumen!
Also: Ein Lehman II werden wir in Europa nicht erleben. Das internationale
Finanzsystem steht und ist bereit, die wichtigsten Geschäftsbanken
aufzufangen. Doch wie steht es um die verschuldeten Staaten?
Bei aller Euphorie kann ich kaum etwas finden, das den überschuldeten Club
Med Ländern helfen würde. Oder doch? Hilft ihnen vielleicht schon allein die
bessere Stimmung an den Börsen? Immerhin haben spanische Staatsanleihen in
den vergangenen Tagen den stärksten Kursanstieg erlebt, den jemals
irgendwelche Euro-Anleihen gesehen haben.
Nun, die Aktienmärkte jubeln. Ich kann mich nicht erinnern, wann der DAX
jemals in nur einer Woche um 11% zugelegt hat. Schauen Sie selbst:
WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES
INDIZES 01.12.11 Diff
Dow Jones 12.020 6,8%
DAX 6.035 11,2%
Nikkei 8.643 5,9%
Euro/US-Dollar 1,348 1,6%
Euro/Yen 105,146 2,3%
10-Jahres-US-Anleihe 2,12% 0,2
Umlaufrendite Dt 1,92% 0,1
Feinunze Gold USD $1.751,10 4,5%
Fass Brent Öl USD $109,85 2,4%
Kupfer in US$/to 7.890 10,5%
Baltic Dry Shipping I 1.862 2,6%
Aber es war nicht nur die konzertierte Aktion der Notenbanken. Die Woche
begann mit der Meldung über das erstaunlich gute Weihnachtsgeschäft am Black
Friday und dem ersten Weihnachtswochenende.
Sie müssen wissen, dass sich das Wohl des amerikanischen Einzelhandels so
ziemlich an einem Tag des Jahres entscheidet: Am Black Friday, also am
Freitag nach dem Thanksgiving Donnerstag, der wiederum am letzten Donnerstag
im November stattfindet. In den USA der verschiedenen Kulturen ist
Thankgsgiving für die Familien schon fast so wichtig wie Weihnachten für uns.
Die Familien kommen aus dem ganzen Land zusammen. Und am Freitag werden die
Weihnachtsgeschenke gekauft. Kein anderer Tag im Jahr ist so umsatzstark.
Das geht dann über in ein Wochenende des Kaufrausches und am Sonntag zählen
die Einzelhändler ihre Erfolge. Montag früh wird dann bekanntgegeben, wer wie
viel umgesetzt hat, und diese Zahlen gelten als richtungsweisend für das
weitere Weihnachtsgeschäft, das, wie Sie sicherlich wissen, in nur einem
Monat soviel Umsatz beschert wie drei bis vier Monate im Rest des Jahres.
Auch in Europa wird dieser erste offizielle Verkaufstag des
Weihnachtsgeschäfts immer wichtiger, und auch in Europa waren die Zahlen
besser als erwartet – oder sollte ich sagen besser als befürchtet?
Arbeitslosigkeit, strauchelnde Konjunktur, Zukunftssorgen, Schuldenkrise (wer
soll das bezahlen?) – die Erwartungen waren gedämpft, und um so größer war
die Freude, als die ersten Umsatzzahlen nunmehr jegliche Sorgenfalten von der
Stirn vertreiben: Der Umsatz des Vorjahres konnte nicht nur gehalten sondern
vielfach um 5-6% gesteigert werden.
So begann die Börsenwoche mit einer positiven Note, wohl auch begleitet von
den ausbleibenden erneuten Hiobsbotschaften unserer Politiker.
Am Mittwoch früh war es dann China, das einen neuen Impuls gab: Der
Mindestreservesatz in China wurde um ein halbes Prozent gesenkt (auf 21%).
Sie werden es nirgendwo nachlesen können, aber ich bin mir ziemlich sicher,
dass wir hier erstmals China mit an Bord einer konzertierten Aktion haben.
Die Banken zu retten allein reicht nicht aus, wir brauchen
Wirtschaftswachstum, um aus den Problemen herauszuwachsen. Und Wachstum kommt
in unserer heutigen Welt nun einmal in erster Linie aus China.
Doch China hat nun monatelang auf die Zinsbremse gedrückt, um die
überschäumende Konjunktur im Land zu drosseln. Insbesondere auf den
Immobilienmärkten war es zu extremen Auswüchsen gekommen, die nur schwer
wieder in den Griff zu bekommen waren. Und so hielt die restriktive
Geldpolitik des chinesischen Zentralkomitees wesentlich länger an, als sich
das irgendjemand gedacht, erwartet oder gewünscht hätte.
Inzwischen machten die Befürchtungen die Runde, China werde seine Konjunktur
abwürgen, „hard landing“ heißt es im Englischen, wenn das Wirtschaftswachstum
abrupt zum Erliegen kommt. Wir kennen den Teufelskreis, der sich sodann
anschließen kann: Investitionen werden gedrosselt, Bestellungen werden
storniert, Rechnungen werden verspätet oder gar nicht gezahlt, und sehr
schnell liegt der Fokus darauf, Bargeld zu halten und ja nichts auszugeben –
der Wirtschaftskreislauf kommt zum Erliegen.
Nun, es ist nicht geschehen und der jüngste Schritt zeigt mir, dass dies auch
nicht zu befürchten ist. Das Timing hätte besser nicht mit der westlichen
Welt abgestimmt sein können.
Also: Brummender Einzelhandel, Wirtschaftswachstum aus China und geflutete
Geldmärkte – kein Wunder, dass die Börsen feiern. Schauen wir uns einmal die
Stimmung unter den Anlegern an:
SENTIMENTDATEN
Analysten
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):
Kaufen / Verkaufen
11.11.- 18.11. (519): 54% / 9%
18.11.- 25.11. (427): 51% / 10%
25.11.- 02.12. (469): 57% / 9%
Kaufempfehlungen der Analysten
K+S, BHP Billiton, BMW
Verkaufsempfehlungen der Analysten
Holcim, Electrolux, Wacker Chemie
Privatanleger
46. KW: 63% Bullen (160 Stimmen)
47. KW: 55% Bullen (139 Stimmen)
48. KW: 59% Bullen (150 Stimmen)
Kaufempfehlungen der Privatanleger
Technicolor, Gigaset
Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Soitec S.A., Belvedere S.A., Commerzbank
Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel
Nach dem Stimmungseinbruch der Vorwoche schauen die Anleger nun wieder
zuversichtlicher in die Zukunft. Selten sinkt das Bullenlager unter 50%,
sodass die Werte der Vorwoche schon ein Indikator für den großen Stress unter
den Anlegern waren.
Entsprechend heftig war nun auch die Auflösung des Stresses: Viele
pessimistisch denkende und daher wohl falsch positionierte Akteure mussten
sich diese Woche eindecken. Diese Deckungskäufe wurden umso panischer, je
höher die Indizes bereits gestiegen waren, und so befeuerte sich die Rallye
selbst.
Reicht es aus, um die Finanzmärkte zu stabilisieren, um den verschuldeten
Staaten günstige Refinanzierungskonditionen zu bescheren und somit ein Ende
der Krise einzuläuten? Oder handelt es sich nur um ein Strohfeuer, das
nächste Woche schon verpufft sein könnte?
Zu dieser Fragestellung habe ich mir im nächsten Kapitel Gedanken gemacht.
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03. AUSBLICK:
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
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entwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker
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04. TV-INTERVIEW AM MITTWOCH: PRAKTIKER & Q-CELLS
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PRAKTIKER: DETAILS ZUR RESTRUKTURIERUNG
Diese Woche hat Praktiker erste Details zur geplanten Restrukturierung
bekanntgegeben. In meinen Augen wurden noch immer nur Notmaßnahmen
präsentiert, eine zukunftsfähige Neuausrichtung lässt auf sich warten. Doch
erinnern wir uns zunächst einmal:
Im Juli hatte Praktiker verheerend schlechte Zahlen präsentiert, während die
Wettbewerber verhältnismäßig stabile Zahlen aufweisen konnten. Praktiker
hatte einen Strategiewechsel vollzogen: Weg vom Preiswettbewerb hin zu
Qualitätsprodukten. „Qualität hat ihren Preis“, hieß es.
Doch man hatte nicht mit den typischen Baumarktkunden gerechnet: Wer in den
Baumarkt geht, der will selbst basteln um sich den Handwerker zu sparen.
Meistens will man also Geld sparen. Wer Qualität sucht, der beauftragt gleich
den Handwerker. Teure Qualität für den sparsamen Heimwerker war ein Konzept,
das nicht aufging. Kurz nach den schlechten Zahlen verabschiedete sich der
Vorstand. Anfang Oktober übernahm Thomas Fux das Ruder, ein aus dem Karstadt-
Desaster bekannter Sanierer.
Die Sanierung enthält in der Regel zwei Schritte: Im ersten Schritt werden
die aufgetürmten Lagerbestände verscherbelt. Das geschah bereits vor dem
Eintritt von Fux, denn schon im dritten Quartal fiel der Umsatz von Praktiker
verhältnismäßig stabil aus während die Gewinnmarge stark litt.
Der nun folgende zweite Schritt sollte diese Woche bekanntgegeben werden.
Hier die wichtigsten Änderungen:
30-35 Standrote sollen geschlossen werden, insbesondere Auslandsaktivitäten
stehen auf der Abschussliste.
Die Mietverträge sollen neu verhandelt werden. Natürlich wird da dem
jeweiligen Vermieter das Damoklesschwert der drohenden Standortschließung
aufgezeigt.
Die Organisation soll effizienter gestaltet werden. Praktiker besteht aus den
Baumärkten von Max Bahr und von Praktiker. Die jeweiligen Konzernzentralen
liegen an unterschiedlichen Standorten. Künftig sollen beide Zentralen in die
Heimat von Max Bahr kommen, nach Hamburg.
All dies sind in meinen Augen Sparmaßnahmen, die noch nichts mit einer
Neuausrichtung zu tun haben. Nun kommt der wichtigste Punkt: Die
Modernisierung von Max Bahr und Praktiker! Dazu sollen 300 Mio. Euro
investiert werden. Der Umsatz je Ladenfläche soll gesteigert werden. Und das
dazu erforderliche Kapital muss beschafft werden.
Soweit die Meldung. Meine Kritik: Wo ist die Neuausrichtung? Mehr Geld für
Modernisierung ist keine Neuausrichtung. Es fehlt mir noch das Konzept. Es
fehlt mir die Strategie, mit der Kunden wieder in die eigenen Baumärkte
zurückgeholt werden sollen.
Was bei den Anlegern angekommen ist, ist die Ankündigung, dass 300 Mio. Euro
benötigt werden. Was auch immer sich hinter dem Begriff „Modernisierung“
versteckt, das Geld muss irgendwie beschafft werden. Doch wie, darüber gibt
es noch keine Klarheit. Es kann über eine Kapitalerhöhung erfolgen
(Verwässerung für Altaktionäre!), es kann über einen Kredit erfolgen (welche
Bank gibt heute noch Kredite an schwächelnde Unternehmen?), es kann natürlich
auch über die Ausgabe einer Unternehmensanleihe erfolgen (wer wird die
kaufen, wenn es aussieht als wollen schon die Banken keinen Kredit geben?).
Wer auf das Ende des Kursrutsches bei Praktiker spekulieren möchte, der
sollte sich nicht den Kurs anschauen, sondern darauf achten, ob irgendwann
tatsächlich eine neue Strategie erarbeitet wird. Bevor das nicht erkenntlich
ist, würde ich nicht investieren.
Q-CELLS: FÖRDERKÜRZUNG RUINIERT SOLARBRANCHE
Über Jahre hat Deutschland mit den im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG)
festgelegten Einspeisevergütungen die Solarunternehmen der ganzen Welt
gefördert, die ihre Anlagen zu festen Abnahmepreisen in Deutschland verkaufen
konnten. Insbesondere chinesische Unternehmen erhielten zusätzlich zu dieser
Förderung noch auf dem Heimatmarkt subventionierte Finanzierungen, so dass
sie mit ihrer Doppelförderung, die den deutschen Wettbewerbern nicht
zugänglich war, in Windeseile gigantische Solarkonzerne aufbauten und die
Weltmärkte mit billigen Solarmodulen überfluteten.
Die deutsche Politik reagierte richtig darauf, indem die Solarförderung
rasant zurückgefahren wurde. Und erst diese Woche wurde erneut eine weitere
Beschleunigung der Förderkürzungen gefordert, denn das Geld der deutschen
Stromabnehmer fließt inzwischen überwiegend nach China.
Für die deutschen Solarunternehmen wie Q-Cells wird es immer schwerer:
Chinesische Wettbewerber haben um ein Vielfaches größere Produktionsanlagen
und finden auf ihrem Heimatmarkt reichlich Abnehmer für die Solarmodule. Q-
Cells hingegen beklagt eine rückläufige Nachfrage nach den eigenen
Solarmodulen während gleichzeitig der Preis von Solarmodulen im Wettbewerb
immer weiter fällt. Werke müssen geschlossen werden, in diesem Quartal hatte
Q-Cells einen Umsatzrückgang um 31% zu beklagen.
Die Finanzchefin hat das Unternehmen (sinkende Schiff?) verlassen. Die Bilanz
von Q-Cells lässt bitter notwenige Investitionen nicht mehr zu, die Verluste
häufen sich an und im Februar 2012 wird eine Wandelanleihe zur Auszahlung
fällig – wohl kaum einer der Anleiheeigner wird sein Papier in eine Aktie
wandeln wollen. Wenn es hart auf hart kommt, wird Q-Cells Probleme haben,
diese Anleihe zurückzuzahlen.
Ich sehe für die deutsche Solarbranche keine Chance, am Weltmarkt zu
bestehen. Den Unternehmen wird durch die beschleunigte Förderkürzung der
Boden unter den Füßen weggezogen. Langfristige Investitions- und
Wachstumspläne werden durch die Willkür der Politik zur Makulatur gemacht.
Doch wie eingangs gesagt, die „Willkür der Politik“ ist aus internationaler
Sicht durchaus keine Willkür sondern ein gerechtfertigtes Gegenlenken.
Um den deutschen Solarunternehmen die Existenz zu sichern ist ein
Ersatzprogramm erforderlich, das den Ausfall für die in Deutschland
ansässigen Solarfirmen kompensiert, den die beschleunigte Förderkürzung
bedeutet. Das EEG ist ja nicht wirkungslos gewesen, sondern wurde zuletzt
leider zu stark von anderen Nationen ausgenutzt. Niemand würde es als
ungerecht erachten, wenn die Kehrtwende der Politik flankiert würde durch
nationale Förderprogramme für die hiesigen Solarunternehmen.
Doch zu Zeiten der Euro-Schuldenkrise ist an ein solches
Kompensationsprogramm nicht zu denken, und ich fürchte, es werden einige
Solarfirmen pleite gehen bevor wir sehen können, welche Solarunternehmen
überleben könnten. Mit anderen Worten: Finger weg von allen Unternehmen der
Solarbranche. Von allen!
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05. MONATSBETRACHTUNG DER WICHTIGSTEN INDIZES: DAX, DOW JONES,
NIKKEI, US-DOLLAR, YEN, GOLD, ÖL, UMLAUFRENDITE
==============================================================
DAX - 6.088
Fakten:
31.10.2011: 6.141,3
30.11.2011: 6.088,8 (Unterschied: -52,5 bzw. -0,9%)
03.11.2011: Hoch bei 6.193,3
25.11.2011: Tief bei 5.366,5 (Schwankung: 826,8 bzw. 13,5%)
Unterstützungen: 6000 / 5750 / 5350 / 5125 / 4965
Widerstände: 6106 / 6200 / 6430
Neun Tage war der DAX Mitte bis Ende November in Folge gefallen und hatte
damit die wichtige Marke von 5700 Punkten unterschritten. Damit lag eine
Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit Kursziel im Bereich von 5100 Punkten
vor. Soweit kam es dann aber nicht. Bereits bei 5366 Punkten – eine durch das
Tief vom 19. August markante Unterstützung – drehte der Kurs wieder nach oben
und schaffte es in den letzten vier Tagen des Monats November fast noch bis
zum Schlusskurs vom Oktober. Vom Tief zum Hoch waren das 14,2%. Der Kurs hat
damit die Schulter-Kopf-Schulter-Formation wieder neutralisiert und ist über
den gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage gestiegen.
Nun warten jedoch weitere hartnäckige Widerstände. Die Rallye der letzten
Novembertage macht auf mich eher den Eindruck eines Short Squeeze, es wurden
also Positionen, die auf einen weiter fallenden DAX spekulierten, eingedeckt
und sorgten damit für steigende Kurse, als das durch die konzertierte Aktion
der Notenbanken die Probleme nun gelöst seien. Schlimmeres wurde verhindert,
die Politik hat wieder ein wenig mehr Zeit bekommen, die Schuldenprobleme zu
lösen. Doch gelöst sind die Probleme noch nicht, daher ist ein weiterer
Anstieg in meinen Augen begrenzt.
DOW JONES - 12.045
Fakten:
31.10.2011: 11.955,0
30.11.2011: 12.045,7 (Unterschied: 90,7 bzw. 0,8%)
11.11.2011: Hoch bei 12.212,1
25.11.2011: Tief bei 11.192,8 (Schwankung: 1.019,3 bzw. 8,5%)
Unterstützungen: 11630 / 11230 / 10400
Widerstände: 12300 / 12750
Auch der DJIA konnte kräftig aufholen und die wichtige Marke von 12000
überwinden, konnte damit aber die Folge fallender Hochs und Tiefs noch nicht
brechen. Durch die Hochs von Oktober, November und Dezember kann man sogar
eine Abwärtstrendlinie zeichnen. Positiv ist, dass die gleitenden
Durchschnitte der letzten 38 und 200 Tage am letzten Tag des Monats in einem
Zug überwunden werden konnten.
Wie beim DAX stehen auch beim Dow Jones nun einige Widerstände zum Überwinden
an. Ohne neue positive Meldungen wird dies nicht gelingen. Der Schwenk zum
Besseren in der Politik hat eine Kursexplosion an den Märkten erzeugt, da die
Stimmung zuvor viel zu negativ war. Diese Reaktion ist nun gelaufen, und die
nächsten Schritte werden über die weitere Richtung entscheiden.
NIKKEI 225 - 8.435
Fakten:
31.10.2011: 8.988,4
30.11.2011: 8.434,6 (Unterschied: -553,8 bzw. -6,2%)
01.11.2011: Hoch bei 8.946,0
25.11.2011: Tief bei 8.135,8 (Schwankung: 810,2 bzw. 9,0%)
Unterstützungen: 8.340 / 8.136 / 7.000
Widerstände: 8.640 / 9.100 / 10.200 / 10.900
Der Nikkei ist im November sogar unter das katastrophenbedingte Tsunami-Tief
vom März gefallen und hat damit einen neuen Jahrestiefststand erreicht. Die
Erholung der letzten Tage reichte jedoch, um wieder über den gleitenden
Durchschnitt der letzten 38 Tage bis hin zum gleitenden Durchschnitt der
letzten 200 Tage steigen zu können. Gemessen vom Jahreshöchststand bei 10.862
und dem Juli-Hoch bei 10.207 nimmt sich die aktuelle Erholung jedoch
bescheiden aus. Vor allem im Vergleich zum Vormonatsschlusskurs bleibt immer
noch ein deutlicher Verlust.
Auch die chinesischen Indizes sehen noch immer schwach aus. Der Hang Seng
konnte sich zwar auch erholen, musste aber auf Monatssicht einen Verlust von
9,4% - also fast 10% hinnehmen, während DAX, Dow Jones und S&P 500 fast
unverändert geschlossen haben. Auch mit Rücksicht auf die Tatsache, dass die
wesentlichen Kursanstiege dieser Indizes erst nach Schluss der asiatischen
Börsen stattgefunden haben, entwickeln sich diese Indizes derzeit
unterdurchschnittlich.
Hang Seng:
31.10.2011: 19.864,9
30.11.2011: 17.989,3 (Unterschied: -1.875,6 bzw. -9,4%)
09.11.2011: Hoch bei 20.173,1
25.11.2011: Tief bei 17.613,2 (Schwankung: 2.559,9 bzw. 12,9%)
US DOLLAR / EURO - 1,34
Fakten:
31.10.2011: 1,385
30.11.2011: 1,344 (Unterschied: -0,040 bzw. -2,9%)
01.11.2011: Hoch bei 1,387
25.11.2011: Tief bei 1,321 (Schwankung: 0,066 bzw. 4,8%)
Unterstützungen: 1,34 / 1,321 / 1,2875
Widerstände: 1,36 / 1,385 / 1,424 / 1,455
Der Euro ist im Laufe des Monats massiv unter Druck geraten und ist in einen
Abwärtskeil hineingelaufen (die Kursschwankungen sind zunehmend kleiner
geworden). Am Freitag wurde diese Chartformation dann nach oben verlassen,
das ist ein für diese Chartformation typisches Verhalten. Die gleitenden
Durchschnitte der letzten 38 Tage (derzeit bei 1,366) und 200 Tage (derzeit
bei 1,409) liegen jedoch noch in weiter Ferne, daher ist noch nicht von einem
Ende des Abwärtstrends zu sprechen.
In diesem unterdurchschnittlichen Anstieg des Euros sehe ich auch das
Hauptproblem für die Aktienmärkte: Die Interventionen der Notenbanken haben
die Katastrophe unter den Banken (Lehman II) verhindert und somit die
Aktienmärkte kurzfristig beruhigt. Doch das Vertrauen in den Euro ist dadurch
kaum gestärkt worden, sonst hätte der Kursanstieg stärker ausfallen müssen.
YEN / EURO - 104,3
Fakten:
31.10.2011: 108,41
30.11.2011: 104,29 (Unterschied: -04,12 bzw. -3,8%)
01.11.2011: Hoch bei 109,27
25.11.2011: Tief bei 102,47 (Schwankung: 06,80 bzw. 6,3%)
Unterstützungen: 102,5 / 101
Widerstände: 105 / 108 / 112-114 / 118 / 123
Der Yen hat im November wieder einen Aufwärtstrend gegenüber dem Euro
eingeschlagen und hat zum Monatsende nur wenig abgegeben. Er verläuft
weiterhin unter dem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage und hat auch
den gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage unterschritten. Der seit
April bestehende Abwärtstrend (des Euros) ist noch intakt, das letzte Tief
von Ende November lag über dem Tief von Anfang Oktober, somit besteht die
Chance auf einen Trendwechsel.
Exkurs: US Dollar/Yen
Fakten:
31.10.2011: 78,29
30.11.2011: 77,60 (Unterschied: -00,69 bzw. -0,9%)
01.11.2011: Hoch bei 78,99
25.11.2011: Tief bei 76,59 (Schwankung: 02,40 bzw. 3,1%)
Unterstützungen: 77,5 / 75,6
Widerstände: 79,5 / 82 / 85,5
Mitte des Monats wurde der gleitende Durchschnitt der letzten 38 Tage
nochmals unterschritten, konnte aber in der Zwischenzeit wieder überwunden
werden. Der Kurs bewegt sich in einer engen Spanne (77 bis 78 Yen je Dollar).
Gegenüber dem US-Dollar hat der Yen also bereits seine harte Linie
aufgegeben, ein Wechsel hin zu einem schwächeren Yen ist möglich. Dies würde
zu dem Bild der ansteigenden Tiefs des Euros gegenüber dem Yen passen, was
einen Trendwechsel hin zu einem schwächeren Yen erwarten lässt. Mit anderen
Worten: Die Zeiten des festen Yens könnten bald enden.
GOLD - 1.748 USD/Oz
Fakten:
31.10.2011: 1.714,2
30.11.2011: 1.748,2 (Unterschied: 34,0 bzw. 2,0%)
08.11.2011: Hoch bei 1.802,9
21.11.2011: Tief bei 1.666,1 (Schwankung: 136,8 bzw. 8,0%)
Unterstützungen: 1.740 / 1.666 / 1.610 / 1.540 / 1.470
Widerstände: 1.750 / 1.800 / 1.920
Der Goldpreis hat im November nach einem Test der 1.800-Dollar-Marke kräftig
korrigiert und ist bis 1.666 USD/Oz gefallen. Mittlerweile steht er in der
Mitte zwischen Hoch und Tief des Monats November und hat einen bedeutenden
Widerstand erreicht. Der Kurs verläuft inzwischen wieder über dem gleitenden
Durchschnitt der letzten 38 und 200 Tage nachdem der gleitende Durchschnitt
der letzten 38 Tage im Monatsverlauf zwischenzeitlich signifikant
unterschritten worden war.
ÖL - 100,5 USD/Fass
Fakten:
31.10.2011: 93,3
30.11.2011: 100,5 (Unterschied: 7,2 bzw. 7,7%)
17.11.2011: Hoch bei 103,4
01.11.2011: Tief bei 89,3 (Schwankung: 14,1 bzw. 15,1%)
Widerstände: 104 / 108 / 116
Unterstützungen: 100 / 95 / 90 / 80 / 75
Entgegen der allgemeinen Marktentwicklung ging es beim Ölpreis kontinuierlich
aufwärts, bis die 100-Dollar-Marke erreicht wurde. Danach kam es zu einem
Seitwärtstrend, der im Bereich 95 bis 100 USD/Fass verlief und der auch jetzt
noch nicht nachhaltig gebrochen wurde. Der Kurs verläuft oberhalb der
gleitenden Durchschnitte der letzten 38 und 200 Tage, auch das untermauert
die starke Entwicklung des Ölpreises.
Nun ist die Preisdifferenz zwischen WTI Crude Oil und Brent Crude Oil auf
unter 10 Dollar zurückgegangen. Trotzdem bleibt Brent Crude Oil weiterhin
teurer. Der Kurs verläuft schon seit März in einem Seitwärtstrend, der bisher
nur kurz nach oben und nach unten verlassen wurde.
Brent Crude Oil
Fakten:
31.10.2011: 108,46
30.11.2011: 110,37 (Unterschied: 1,91 bzw. 1,8%)
08.11.2011: Hoch bei 115,75
21.11.2011: Tief bei 105,65 (Schwankung: 10,10 bzw. 9,3%)
Widerstände: 112 / 116 / 118
Unterstützungen: 106 / 100 / 96 / 90 / 80
UMLAUFRENDITE - 1,92%
Fakten:
31.10.2011: 01,86
30.11.2011: 01,92 (Unterschied: 0,06 bzw. 3,2%)
30.11.2011: Hoch bei 01,92
15.11.2011: Tief bei 01,50 (Schwankung: 0,42 bzw. 22,6%))
Widerstände: 2,00 / 2,30 / 2,80 / 3, 25
Unterstützungen: 1,89 / 1,72 / 1,57 / 1,49
Die Umlaufrendite ist im Monatsverlauf fast wieder auf den Tiefststand vom
September gefallen und bewegt sich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Erst
mit Überwinden der 2%-Hürde dürfte die Aufwärtsbewegung neuen Schwung
bekommen.
Der Bund-Future hat im November ein neues Allzeitoch erreicht und ist danach
wieder in einen Seitwärtstrend übergegangen. Gegen Ende des Monats ging es
dann in wenigen Tagen rasant abwärts. Diese Bewegung war marktkonform, vorher
hat sich der Bund-Future häufig konträr zu den Aktienmärkten entwickelt. Wohl
eine Konsequenz daraus, dass es bei der Platzierung von deutschen
Staatsanleihen zu ungewohnt schwacher Nachfrage gekommen ist.
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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter
www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils
aktualisierten Einschätzungen.
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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der
Webseiten verfasst.
Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am oberen
Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titeln aktuelle Anmerkungen
erstellt wurden.
Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie angekündigt habe ich
jeweils die langfristigen von den spekulativen Positionen getrennt. Bei den
langfristigen Positionen wird stets über eine Korrelationsanalyse die
Risikostreuung berücksichtigt.
Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“
steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „Pos“ steht die
Positionsgröße hinsichtlich der gestaffelten Käufe und Verkäufe.
Unter i steht zur Information meine Grundtendenz: K-bei Gelegenheit Kaufen,
H-Halten, V-bei Gelegenheit Verkaufen, wobei die „Gelegenheit“ sodann
kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben wird. Ich habe diese
Spalte insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren
Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich
beispielsweise darin nicht schon zu 100% investiert wäre. Zukaufen würde ich
jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen
Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.
Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen.
Derzeit verwende ich die folgenden Schritte: Langfristige Positionen in drei
Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
Spekulative und alternative Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.
Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich
aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich.
Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht
sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text
bekanntgeben.
In der Spalte „Diff.“ können Sie die Entwicklung der Position seit
Jahresbeginn bzw. seit Kauf (sofern in diesem Jahr erfolgt) sehen.
Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel.
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche
Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht
werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS
Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
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Stephan Heibel
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06. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges
vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte
der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
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07. AN-/ABMELDUNG
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