Heibel-Ticker 12/10 - Griechenland ist vom Tisch

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H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

7. Jahrgang - Ausgabe 10 (09.03.2012)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: TURBULENTE WOCHE
02. SO TICKT DIE BÖRSE: GRIECHENLAND IST VOM TISCH
03. AUSBLICK: CHINA UND DER IRAN
04. DEPOTCHECK: UNITED INTERNET, IAMGOLD, THOMPSON CREEK,
SOLARWINDS, SCHOELLER-BLECKMANN
05. TV-INTERVIEW AM MITTWOCH: SINGULUS
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

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01.INFO-KICKER: TURBULENTE WOCHE
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Liebe Börsenfreunde,

eine turbulente Woche haben wir hinter uns und erneut haben wir
gesehen, dass 2012 nicht mit 2011 zu vergleichen ist. Die
Sorgen um Griechenland hielten die Börse nur einen Tag in Atem,
danach ging man wieder zur Tagesordnung über. Warum
Griechenland nun für uns Anleger vorerst vom Tisch ist, zeige
ich Ihnen in Kapitel 02.

In Kapitel 03 gehe ich dann auf den Nachfolger Griechenlands
ein: Den Ölpreis. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, die
man schwer im Überblick behalten kann.

Im heutigen Depotcheck analysiere ich zwei Minengesellschaften
und stoße dank dieser Kundenanfrage auf ein interessantes IT-
Dienstleistungsunternehmen: SolarWinds bietet
Überwachungssoftware für Server und Applikationen an. Ein
Bereich, der in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen
dürfte.

Im Fernsehen wurde ich zu Singulus befragt. Das Unternehmen
eignet sich hervorragend, um über neueste Technologien zu
berichten. Da kommt Begeisterung bei Ihrem Autor auf. Doch wenn
Sie sich die Entwicklung von Singulus in den vergangenen zwölf
Jahren anschauen, dann sehen diese Innovationen nur noch aus
wie ein Strohhalm, an dem sich Singulus festklammert. Mehr dazu
in Kapitel 05.

In dieser turbulenten Woche haben wir einige Nachkäufe
getätigt, die Sie in Kapitel 06 nachlesen können.

Die PDF-Version dieser Ausgabe wird Ihnen ab morgen früh im
Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung stehen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts120309.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker


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02. SO TICKT DIE BÖRSE: GRIECHENLAND IST VOM TISCH
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Seit Dezember kennt die Börse nur noch eine Richtung: Gen
Norden. Haben wir da nicht noch ein Schreckensgespenst, mit dem
wir Privatanlegern die Angst in die Knochen treiben können? Na
klar, Griechenland! Ein Gefallener kann sich nicht einmal mehr
wehren. Und wer eine schnelle Reaktion der Euroländer fürchtet,
der hat das Prinzip der eigenständigen Nationalstaaten nicht
verstanden. Denn, um im Notwendigen Einmütigkeit herzustellen,
bedarf es im Euroland mindestens 24 Stunden.

Und das reicht, um Verwirrung zu stiften, zu der sich viele zu
Wort melden, die keine Ahnung haben. Was haben wir am Dienstag
für einen Unsinn gehört: Wie hoch muss die Annahmequote sein:
60%, sonst ist Griechenland gescheitert? Nein, zwei Drittel
waren es. Oder vielleicht doch 75%? Nun, ohne die
erforderlichen 95% könne nicht verhindert werden, dass die
Kreditausfallversicherungen aktiviert werden – und dann droht
uns doch ein Lehman-Szenario, oder?

Ich habe in diesem Wirrwarr ebenfalls nicht mehr durchgeblickt
und beschränkte mich auf die Feststellung, dass Kanzlerin
Angela Merkel seit dem 10. Dezember alles richtig gemacht hat –
und damit standen die Chancen recht gut, dass sie auch die
freiwillige Umschuldung Griechenlands im Griff hat. Egal, was
für Horrormärchen verbreitet wurden. Entsprechendes schrieb ich
in einem Update an die PLUS-Kunden, wir haben also die
niedrigen Kurse zum Nachkaufen genutzt.

Überrascht war ich sodann jedoch davon, wie schnell diese
Gerüchte sich dann verflüchtigten. Schon am Mittwoch kamen
Zweifel an dem Horrorszenario auf, und am Donnerstag schien
wieder die Sonne auf dem Parkett. Das spricht wirklich für den
Gesundheitszustand unseres Bullenmarktes.

Heute wird die Annahmequote von 85,8% als Erfolg gefeiert.
Griechenland will die verbleibenden Investoren zwingen,
ebenfalls auf 75% ihrer Forderungen zu verzichten, und somit
werden nun die Ausfallversicherungen aktiviert. Von den
„unabsehbaren Folgen“ ist tatsächlich nicht viel zu sehen.

70 Mrd. USD soll das Volumen der Kreditausfallversicherungen
auf Griechenland weltweit betragen. Da die meisten Teilnehmer
an diesem Pokertisch sowohl solche Verträge ge- als auch
verkauft haben, ist der letztlich zu zahlende Betrag, der unser
Finanzsystem belasten könnte, wesentlich kleiner. Man schätzt
ihn auf etwa 3 Mrd. USD. Damit kann das Weltfinanzsystem nicht
aus den Angeln gehoben werden.

Wohl aber werden einige Teilnehmer auf dem falschen Fuß
erwischt worden sein und Pleite gehen. Ich rechne damit, dass
wir in den nächsten Wochen eine kleine Pleitewelle bei
Hedgefonds und anderen institutionellen Anlegern erleben
werden. Doch das dürfte dann tragisch für die entsprechenden
Unternehmen sein, nicht aber darüber hinaus Wellen schlagen.

In einer Umfrage vor zwei Wochen haben Anleger die Erwartung
formuliert, dass Griechenland im weiteren Jahresverlauf wieder
auf die Tagesordnung zurückkehrt. Ich denke, diese Erwartung
wird sich nicht mehr erfüllen. Für ein bis zwei Jahre haben wir
nun Ruhe.

„Wir“ heißt in diesem Fall natürlich „wir Anleger“. Es gibt
viele Probleme in Griechenland, und wir werden immer wieder
Berichte darüber sehen, wie schlimm alles dort unten ist. Doch
für die Börse dürfte das Thema vorerst keine Relevanz mehr
haben.


Schauen wir einmal, wie sich die einzelnen Indizes diese Woche
entwickelt haben:


WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES 08.03.12 DIFF
Dow Jones 12.908 -0,6%
DAX 6.834 -1,6%
Nikkei 9.769 -0,1%
Euro/US-Dollar 1,328 0,0%
Euro/Yen 108,27 -0,1%
10-Jahres-US-Anleihe 2,01% 0,0
Umlaufrendite Dt 1,50% 0,0
Feinunze Gold USD $1.700,90 -0,8%
Fass Brent Öl USD $125,33 -1,3%
Kupfer in US$/to 8.340 -3,4%
Baltic Dry Shipping I 812 6,4%

So schnell und überraschend, wie der Ausverkauf erfolgte, so
schnell haben die meisten Aktienindizes ihre Verluste auch
wieder aufgeholt. Lediglich der DAX leidet noch etwas stärker
als seine japanischen und amerikanischen Geschwister, denn hier
in Deutschland haben nun einige große Unternehmen zusätzliche
Millionen abzuschreiben (Commerzbank, Allianz, Münchener Rück,
...).


Schauen wir einmal, wie sich die Stimmung unter Anlegern und
Analysten entwickelt:


SENTIMENTDATEN

Analysten
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):

Kaufen / Verkaufen
17.02.- 24.02. (251): 49% / 9%
24.02.- 02.03. (215): 42% / 12%
02.03.- 09.03. (178): 54% / 11%

Kaufempfehlungen der Analysten
Dt. Post, Henkel, Adidas

Verkaufsempfehlungen der Analysten
Carrefour, SMA Solar, Peugeot

Privatanleger
08. KW: 67% Bullen (131 Stimmen)
09. KW: 70% Bullen (134 Stimmen)
10. KW: 58% Bullen (147 Stimmen)

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Société Générale, Salzgitter, Vivendi

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Haulotte, Veolia Environnement, Solarworld

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Privatanlegern sitzt der Schock vom Dienstag in den Knochen.
Nach vielen Wochen des Optimismus wurde ihnen vor Augen
geführt, wie schnell sich das Blatt an der Börse wenden kann,
und so brachen die Bullen von 70% auf 58% ein.

In meinen Augen ist das eine gesunde Entwicklung in einem
Bullenmarkt: Überschwänglicher Optimismus muss abgebaut werden.
Dass dies so schnell und heftig erfolgte, ist natürlich nichts
für schwache Nerven.

Analysten arbeiten mit komplexen Rechenmodellen, um ihre
Kursziele auszuarbeiten. Brechen die Kurse plötzlich ein, ohne
dass sich fundamental etwas geändert hätte, was ins
Rechenmodell aufgenommen werden könnte, dann liegen die
ursprünglichen Kursziele plötzlich deutlich über den aktuellen
Kursen, was zu dem „Sprung im Optimismus“ der Analysten führt.
Ich würde diesem Umstand also höchstes zuschreiben, dass
Analysten diesen Einbruch als Einstiegsgelegenheit gesehen
haben müssen – sofern sie die Nerven behalten haben.

Meine Gesprächspartner haben das nicht, ich war der Einzige,
der stoisch seine Nachkaufliste abarbeitete.

Sie wollen wissen, was die Analysten im Einzelnen für Aussagen
treffen und wo sie die größten Chancen sehen? Ich habe für Sie
ab sofort jede Woche eine Übersicht der Analysen mit den
höchsten Kurszielen ausgearbeitet. Die Liste zeigt ganz einfach
an, wo das aktuelle Kursziel des Analysten prozentual am
meisten über dem aktuellen Kurs liegt:

Firma Analyse vom Kurs Ziel Upside
Dt Forfait 08.03 2,80€ 5,50€ 96,43%
WILEX AG 05.03 3,39€ 6,50€ 91,74%
Hugo-BossVZ 07.03 81,21€ 130,80€ 61,06%
QSC AG 06.03 2,32€ 3,70€ 59,48%
Adidas 07.03 58,22€ 91,70€ 57,51%
BECHTLE AG 08.03 31,37€ 47,00€ 49,82%
ADIDAS AG 09.03 46,80€ 70,00€ 49,57%
CENTROTHERM 09.03 11,08€ 16,00€ 44,40%
MORPHOSYS 08.03 18,94€ 27,00€ 42,56%

Es handelt sich um Analysen aus dieser Woche. Bitte genießen
Sie diese Übersicht mit Vorsicht. Sie wissen ja, dass häufig
auch ein Eigeninteresse des Analysten für eine rosa Brille
sorgen kann, weshalb Analysteneinschätzungen tendenziell
optimistischer ausfallen als es die Realität anschließend
erlauben würde. Aber die Übersicht gibt einen Eindruck darüber,
wo die Erwartungen mit dem aktuellen Kurs am weitesten
auseinander liegen. Wer letztlich Recht haben wird, der Analyst
oder die Anleger, die den Kurs machen, ist in jedem Einzelfall
individuell zu beurteilen.

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03. AUSBLICK: CHINA UND DER IRAN
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.

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Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend
vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte
Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsen-
entwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker
PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-
Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme
dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach.
Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement
folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die
unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation
schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den
offenen
Positionen anzeigen lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes
Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller
die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle
über alle offenen Positionen mit der jeweiligen
Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und
mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie
Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Kurz nach dem Versand des Heibel-Ticker PLUS wird Online
eine PDF-Version zur Verfügung gestellt, die zusätzlich
Charts von den besprochenen Aktien und Indizes sowie
Rohstoffen
enthält. Darüber hinaus wird die Liste der offenen Positionen
tabellarisch wesentlich übersichtlicher dargestellt als in der
„nur-Text“-Version möglich.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der
Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt
und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt.
Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem
Schnupperangebot (6 Wochen zu 16 Euro) an. Es würde mich
freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche
Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen
veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den
Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
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04. DEPOTCHECK: UNITED INTERNET, IAMGOLD, THOMPSON CREEK,
SOLARWINDS, SCHOELLER-BLECKMANN
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Depotcheck/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

FRAGE:

Hallo Herr Heibel,

ich habe Sie mal eine Weile mit Fragen in Ruhe gelassen - wie
immer, wenn alles läuft. :-)

Als langjähriger Kunde des kostenpflichtigen Briefes muss ich
erneut feststellen:

Andere Briefe kamen und gingen bei mir - Ihren habe ich immer
noch. :)

Mir brennen derzeit zwei Positionen "unter den Nägeln", die
nicht besonders gut gelaufen sind:

- Iamgold - da gab es zuletzt reißerische Artikel wie "Iamgold
geht das Gold aus" - und
- Thompson Creek Metals - die kommen heute nach den
Quartalszahlen (erneut) unter die Räder

Ich wäre aber auch an einem Depotcheck interessiert, wo diese
beiden Werte vorkommen.
Da meine fünf größten Positionen aus Unilever, Sto AG, EMC,
Teva und Dialog Semi bestehen, würde ich Ihnen gern die
Positionen 6 bis 10 "unterjubeln":

- United Internet (508903)
- Thompson Creek Metals (TC)
- SolarWinds Inc. (SWI)
- Schoeller-Bleckmann Oilfields (907391)
- Iamgold (IAG)

Ich würde mich freuen, wenn es klappt - vor allem Ihre aktuelle
Meinung zu Iamgold und Thompson Creek interessiert mich.


Beste Grüße aus Dresden , Wolfgang


ANTWORT

Soll ich jetzt sagen: "Schön, dass ich so lange nichts von
Ihnen gehört habe...?" ;-) Ich habe mir Ihre Positionen 6-10
gerne angeschaut. Hier ein paar Anmerkungen.

UNITED INTERNET

2% Dividendenrendite, 8% Umsatzwachstum und ein KGV von 14, der
Verschuldungsgrad ist gering. Das sieht alles recht solide aus.
United Internet hat sich in einem hart umkämpften Markt
behauptet. Das EBIT wächst überproportional, und die
Nettoverbindlichkeit von 365 Mio. Euro soll bis Ende 2013
weitgehend zurückgeführt sein. Dividendenerhöhungen sind also
möglich. Sieht mir nach einer unspektakulären, soliden Aktie
aus.


THOMPSON CREEK

Molybdän baut das Unternehmen ab, ein seltener Rohstoff, der
für die Veredelung von Stahl benötigt wird. Damit hängt das
Geschäft mittelbar am Wohl Chinas, und so ist der Kurseinbruch
in dieser Woche, nachdem China das Wachstumsziel von 8% auf
7,5% gesenkt hat, nicht überraschend. Doch es scheint, dass
Thompson Creek noch andere Probleme hat, denn der Kurs läuft
schon seit Anfang 2011 gen Süden. Der Preis für Molvbdän war
2011 stark rückläufig und hat zu einem Umsatz- und
Gewinneinbruch bei Thompson Creek geführt - und
Aktienkurseinbruch. Ein Analyst hat ausgerechnet, dass die
Marktkapitalisierung inzwischen niedriger ist als der Buchwert.

Derzeit investiert Thompson Creek in eine neue Moly-Mine und
hat dazu Royal Gold mit ins Boot geholt: Ein Teil (40%) des als
"Abfall" anfallenden Goldes der neuen Mine wird Royal Gold für
sein heutiges Investment erhalten. Geht das Investment auf,
dann könnte Thompson Creek schon im Jahr 2014 über 4 USD je
Aktie verdienen. Beim heutigen Aktienkurs von 7,12 USD ist das
eine Menge.

Doch Minenprojekte laufen niemals nach Plan. Und nicht selten
muss ein großer Teil des künftig zu erwartenden Gewinns an
gegebenenfalls später benötigte neue Geldgeber abgegeben
werden. Ich habe es deshalb vor einigen Jahren aufgegeben,
Minenaktien zu bewerten - es ist nicht möglich.

Auf dem aktuellen Niveau ist in meinen Augen sicherlich ein
Tiefpunkt der Bewertung erreicht, und ich würde hier nicht mehr
verkaufen. Doch wenn es einmal einige Monate mit guten
Meldungen gab, die den Kurs in die Höhe getrieben haben, würde
ich diese Position zugunsten eines Direktinvestments in einen
Rohstoff (Gold oder Silber) oder aber gegen oben genannte Aktie
von Royal Gold austauschen.


SOLARWINDS

Weder Solarpanel noch Windräder können Sie bei diesem
Unternehmen kaufen: Server und Application Monitoring bietet
SolarWinds an. Software, die auf Ihrem Server kontinuierlich
schaut, dass alle Prozesse rund laufen und Sie benachrichtigt,
sobald Fehler auftreten. Mit diesem IT-Service hat es das
Unternehmen immerhin auf eine Marktkapitalisierung von 2,7 Mrd.
USD gebracht. Das Umsatzwachstum liegt bei 32%, für die
nächsten fünf Jahre werden durchschnittlich 20% p.a. erwartet.
Schulden bestehen nicht. Das sieht alles sehr gut aus, aber ...
das Unternehmen macht 200 Mio. USD Umsatz und das KGV steht bei
44. Da darf nicht viel schief gehen, damit diese hohe
Marktkapitalisierung gehalten werden kann.

Dennoch habe ich den Eindruck, dass es sich hier um ein Angebot
handelt, das auch weiterhin eine starke Nachfrage erfahren
wird: Der Ausbau der Clouds wird immer ausgefeiltere
Monitoring-Software erfordern, so dass SolarWinds hier mitten
in einem sekulären Wachstumsmarkt agiert.


SCHOELLER-BLECKMANN

Super Aktie, aber ich würde mich jetzt davon trennen.
Schoeller-Bleckmann bietet "Hochpräzisionsteile" für
Ölbohrungen an. Diese Branche boomt derzeit und der Ölpreis
steigt nicht zuletzt aufgrund der Spannungen zwischen dem Iran
und Israel auf ungeahnte Höhen, so dass man meinen könnte, die
Ölkonzerne bohren weiter was das Zeug hält.

Doch schon 2008 haben wir erlebt, dass der Ölpreis nicht
unendlich hoch steigen kann. Irgendwann kippt die Stimmung, und
dann wird fieberhaft nach Alternativen, nach Substituten
gesucht, und alles was mit Öl zu tun hat gilt als zu teuer. Da
ich erwarte, dass die Spannungen zwischen dem Iran und Israel
noch einige Zeit bei uns sein werden (das neue Griechenland?),
dürfte der Ölpreis weiter ansteigen und schon bald die Marke
erreichen, auf der die Stimmung kippt.


IAMGOLD

Die tief hängenden Früchte sind gepflückt. Wer heute Gold
fördern möchte, der muss gigantische Investitionen tätigen und
sich gleichzeitig mit Behörden und Bürgerbewegungen
auseinandersetzen. Ich bin seit Jahren im Verteiler einer
Bürgerinitiative, die den Bau einer Goldmine in Alaska
verhindern möchte. Sie glauben gar nicht, welche berechtigten
Einwände diese Initiative immer wieder vorbringt. Nein, es ist
heute kaum mehr möglich, Gold wirtschaftlich abzubauen. Nicht
zu aktuellen Preisen!

Ich habe mir Iamgold angeschaut, und ich kann nicht viel
finden, was mich begeistert. Ja, das Unternehmen sitzt auf
einer Milliarde USD Cash und hat keine Schulden. Doch wohin mit
dem Geld, wenn überall zunächst Auflagen zu erfüllen sind?
Immerhin will es das Unternehmen schaffen, seinen Umsatz im
laufenden Jahr nochmals um 20% zu steigern, danach werden aber
geringe Wachstumsraten von 5% erwartet. Das KGV steht derzeit
bei 7 und wird auf Basis des für 2013 erwarteten Gewinns auf 8
ansteigen: Das Umsatzplus wird also zu noch höheren Kosten
erkauft.

Wenn der Goldpreis auf ein neues Niveau steigt, dann verdienen
die Goldminen kurzzeitig ganz gut, und der Aktienkurs steigt
an. Doch schnell sind die Gewerkschaften mit Forderungen nach
Lohnerhöhungen bei der Hand und für Sicherheitsvorkehrungen
kann niemals genug ausgegeben werden.

Also, wie schon bei Thompson Creek bin ich auch bei Iamgold
eher geneigt, mir eine Royal Gold anzuschauen oder eben direkt
das Gold als Münze oder Barren zu kaufen.


KORRELATIONSMATRIX

Kfr. UTDI A6R SWI SLL IAL
UTDI 1,00 0,30 0,39 0,25 0,34
A6R 0,30 1,00 0,41 0,08 0,30
SWI 0,39 0,41 1,00 0,07 0,33
SLL 0,25 0,08 0,07 1,00 -0,05
IAL 0,34 0,30 0,33 -0,05 1,00


Mfr. UTDI A6R SWI SLL IAL
UTDI 1,00 0,23 0,33 0,37 0,39
A6R 0,23 1,00 0,44 0,14 0,60
SWI 0,33 0,44 1,00 0,27 0,20
SLL 0,37 0,14 0,27 1,00 0,31
IAL 0,39 0,60 0,20 0,31 1,00


Wenngleich Iamgold und Thompson Creek beides Minen sind, so
korrelieren die Aktienkurse doch kaum miteinander. Der
Goldpreis unterliegt völlig anderen Faktoren als der Stahl-
bzw. Moly-Preis. Dennoch halte ich zwei Minen unter fünf Aktien
für zu viel. Da Sie mir jedoch eingangs schrieben, dass Sie
fünf weitere Aktien besitzen, von denen keine aus diesem
Bereich stammt, und da es sich Ihrer Aussage zufolge um
kleinere Positionen handelt, sehe ich hier keinen akuten
Handlungsbedarf. Dennoch würde ich perspektivisch (also bei
höheren Kursen) mindestens eine Position austauschen.


United Internet und SolarWinds sind beides IT-Unternehmen.
Schlimmer noch, United Internet könnte ein guter Kunde von
SolarWinds sein, um seine eigenen Serverfarmen (Rechenzentren)
zu monitoren (überwachen). Ja, es ist schwer, bei diesem Thema
beim Deutsch zu bleiben, aber es geht :-) Die beiden Aktien
korrelieren überhaupt nicht miteinander, weil SolarWinds ein
junges, aufstrebendes Unternehmen ist und United Internet
bereits ein reifes Geschäftsmodell besitzt. Da Sie noch EMC
besitzen, das ebenfalls in einem ähnlichen Marktumfeld aktiv
ist, würde ich hier eine der drei Positionen austauschen.

Schoeller-Bleckmann habe ich oben schon bewertet.

Insgesamt haben Sie in meinen Augen also ein Portfolio
zusammengestellt, das Aktien aus wenigen unterschiedlichen
Branchen enthält, dort aber kaum Überschneidungen enthält. Für
den IT-Bereich finde ich das gut, denn es scheint, als hätten
Sie davon Ahnung und wissen also über die Unternehmen Bescheid.
Mit Ihren fünf großen Positionen haben Sie ja auch noch weitere
Branchen wie Pharma, Energie (Sie brauchen also gar kein
Schoeller-Bleckmann) und Konsumartikel abgedeckt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Denkanstöße geben.

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05. TV-INTERVIEW AM MITTWOCH:
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AURTRAGSEINGANG FÜR ZWEI MRAM-FERTIGUNGSANLAGEN

MRAM soll, wenn es nach dem Willen der Forscher geht, einmal
Arbeitsspeicher und Festplatte vereinen. Die magnetischen
Zustände („M“RAM) des Speichers behalten die Informationen auch
ohne Strom, gleichzeitig kann der Zustand unendlich häufig
verändert werden.

Sie werden wissen, dass Computer, Touchpads und Smartphones
heute stets einen Arbeitsspeicher sowie eine Festplatte
besitzen. Der Arbeitsspeicher nennt sich SRAM oder DRAM und
speichert elektrische Zustände. Leider sind diese Zustände
„flüchtig“, sie verflüchtigen sich, wenn Sie den Strom
abschalten.

Als Festplatte wird das herkömmliche, sich drehende
Speichermedium derzeit vom SSD Flashspeicher in immer mehr
Bereichen abgelöst. SSDs sind schneller und robuster, denn es
muss keine Scheibe rotiert werden, um die Daten auszulesen.

Warum nimmt man nicht schon längst die SSD Flashspeicher als
Arbeitsspeicher? Nun, wie viele von Ihnen wissen, geht jede
Festplatte irgendwann einmal kaputt. Man kann sie nicht
„unendlich oft“ neu beschreiben, genau das ist jedoch beim
Arbeitsspeicher notwendig.

Dem Wunsch, den Rechner sofort nach Aufklappen (früher
„Einschalten“) mit sämtlichen Programmen verfügbar zu haben,
konnte daher bislang nicht nachgekommen werden.

Mit der MRAM könnte nun endlich die Lücke zwischen
Arbeitsspeicher und Festplatte geschlossen werden, und Singulus
wittert hier das große Zukunftsgeschäft. Somit ist der
Auftragseingang für den Bau zweier Fertigungsanlagen von MRAM-
Speichern überaus positiv.

Doch ist es das nächste Megageschäft für Singulus? Ich
bezweifle das. Schauen wir einmal in die Vergangenheit von
Singulus:

Kerngeschäft von Singulus ist der Bau von Fertigungsanlagen für
CDs. Singulus beherrscht sämtliche Produkte, von CD über DVD
bis hin zur Blu-Ray, von nicht beschreibbar über beschreibbar
bis hin zu wiederbeschreibbar.

Was kommt nach der wiederbeschreibbaren Blu-Ray? Zunächst der
USB-Stick, dann die Cloud. In beiden Geschäften hat Singulus
keine Karten, und so ist das Management bemüht, ein neues
Geschäftsfeld aufzutun.

Da tummelt man sich auf dem Solarmarkt, bietet
Fertigungsanlagen für Nanotechnologie an und hat nun auch das
Zukunftsthema MRAM im Visier. Doch ob daraus nochmals ein
Geschäft werden kann wie das mit den CDs ist fraglich.

Erinnern Sie sich an die Jahrtausendwende, als AOL in jeden
Briefkasten der zivilisierten Welt Internet-CDs einwerfen ließ?
Das war der Zenit der CD, damals stand die Aktie von Singulus
bei 75 Euro.

Seither geht es stetig bergab, und an die alten Erfolge konnte
nie wieder angeknüpft werden. Heute steht die Aktie noch bei
2,52 Euro.

Ich würde gerne sagen, das Management von Singulus hat immer
wieder sein Können unter Beweis gestellt, und so glaube ich,
dass auch diesmal ein neuer Geschäftsbereich erfolgreich
erschlossen wird. Doch wenn ich mir den Kursverlauf der
vergangenen zwölf Jahre anschaue, dann kann ich diese
Vorschusslorbeeren nicht vergeben, im Gegenteil.

Es sieht nun vielmehr so aus, als stünde das Unternehmen mit
dem Rücken zur Wand und muss händeringend ein neues
Geschäftsmodell erfinden, um das in absehbarer Zeit
wegbrechende Blu-Ray Geschäft zu ersetzen.

Vor sechs Wochen hatte ich an dieser Stelle gemutmaßt, dass
sich Singulus über eine Kapitalmaßnahme, vermutlich über eine
Unternehmensanleihe, frisches Investitionskapital verschaffen
würde. Genau das ist postwendend eingetreten, die Anleihe hat
ein Volumen von 60 Mio. Euro, läuft 5 Jahre und wird mit 7,75%
verzinst. Ich würde diese Anleihe nicht kaufen.

Die Bilanz von Singulus ist sauber, und es gibt rechnerisch
kaum einen Grund, diesem Unternehmen so negativ gegenüber
eingestellt zu sein. Doch ich erwarte, dass die Cloud schneller
kommt, als von Singulus erwartet. Und ich habe meine Zweifel,
dass Singulus mit seinen neuen Geschäften kurz vor dem
Durchbruch steht – es dürfte noch eine Weile dauern, bis
gegebenenfalls eines der neuen Geschäftsfelder abhebt.

Singulus hat ein gutes Knowhow und wird sicher nicht von heute
auf morgen von der Bildfläche verschwinden. Doch vorerst
dürften noch ein paar schwere Zeiten auf das Unternehmen
zukommen.

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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
Unter „2012“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn
bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am
Gesamtdepot.

Unter i steht zur Information meine Grundtendenz:
K – bei Gelegenheit Kaufen,
NK - Nachkaufen
H - Halten,
V - bei Gelegenheit Verkaufen,
TV – Teilverkauf, also nicht die ganze Position
VL – Verkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses
sollte verkauft werden
SL – Stopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses
sollte verkauft werden
TS – Trailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich
nachgezogen wird

Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann
kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „i“ insbesondere für neue Kunden
vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob
ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise
darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich
jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach
kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen
und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schritten
aufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken
verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der
Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der
entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll,
allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text
bekanntgeben.



Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
==============================================================

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges
vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte
der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen

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08. AN-/ABMELDUNG
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