Snap-On - Aktuelle Aktien News und Hintergrundinfos

Hier gibt es aktuelle News und Hintergrundinfos zum Kurs sowie Investmentideen zur Snap-On Aktie.

Die Updates enthalten relevante und konzentrierte Informationen zur Snap-On Aktie, einer möglichen Prognose bzw. Kursziel für den Aktienkurs, Charts sowie eine Einschätzung für unser Heibel-Ticker Portfolio, die Aktie zu kaufen oder nicht.

In unseren Informationen zu den einzelnen Positionen führen wir immer die jeweilige ISIN bzw. WKN der Aktie auf, geben eine aktuelle Bewertung für zu erwartende Entwicklungen ab und fokussieren uns auf eine faktenbasierte Analyse. Ebenso berichten wir über die zu erwartende Dividende und unsere Erfahrungen mit dem Unternehmen der Aktie.

Sie finden hier archivierte Heibel-Ticker PLUS Updates zur Snap-On Aktie. Die Updates sind für FREE Leser 3 Monate nach der Veröffentlichung frei zugänglich. PLUS Mitglieder erhalten die Updates direkt nach der Veröffentlichung, in dringenden Fällen zusätzlich eine Express-SMS, und können die Updates tagesaktuell einsehen.

Der Heibel-Ticker PLUS ist Ihr persönlicher Anlageassistent mit aktuellen Börsennews zur Snap-On Aktie per E-Mail und SMS

Gestern hat Snap-On Q-Zahlen veröffentlicht. Der Umsatz ist um 1% auf 1,2 Mrd. USD zurückgegangen und liegt damit um 2% unter den Erwartungen der Analysten. Trotz schwacher Umsatzentwicklung konnte der Gewinn jedoch um 7% auf 4,91 USD/Aktie gesteigert werden und liegt um 6% über den Erwartungen.

Ich fühle mich an die Q-Zahlen des letzten Quartals 2023 erinnert. Damals beklagte das Unternehmen ebenfalls einen schwächeren Umsatz, weil Kunden verstärkt zu Billigwerkzeug griffen. Dort ist jedoch die Gewinnmarge höher, daher war der Gewinn überraschend hoch.

Auch im nun abgelaufenen Quartal spricht CEO Nick Pinchuk von einer rückläufigen Nachfrage seitens der Werkstätten in den USA. Dafür seien diesmal die Umsätze mit den OEMs angezogen. Außerdem ist die operative Gewinnmarge von 25,6% vor einem Jahr auf nunmehr 26,5% angestiegen. Geringere Kosten im Einkauf von Vorprodukten sei der Grund dafür, so das Unternehmen.

Wichtigste Aussage von Nick Pinchuk in der anschließenden Telco: Im Verlauf des Quartals hat die Nachfrage nach Werkzeugen wieder angezogen. Die Schwäche fand im Q4 2023 und im Q1 des laufenden Jahres statt, zeigt nun aber Anzeichen der Besserung.

Die Aktie ist um 8% eingebrochen. Gähnen Sie nicht, denn das ist sehr lukrativ für uns. Erstmals hatten wir im Dezember einen Teilverkauf vorgenommen und die Aktie dann nach den Q4-Zahlen im Februar deutlich günstiger zurückgekauft. Im März haben wir erneut einen Teilverkauf vorgenommen und damit schnelle 8% in nur 3 Wochen realisiert. Nun ist die Aktie wieder auf das Niveau von Mitte Februar zurückgefallen und ich würde unsere Position wieder voll machen.

Snap-On ist eine Dividendenposition in unserem Portfolio mit einer Dividendenrendite von 2,8%. Ich finde das attraktiv.

Der Automobilmarkt befindet sich in einer interessanten Ausgangslage: Chinesen überschwemmen die Weltmärkte mit billigen E-Autos. Gleichzeitig kommen derzeit die "alten" Autobauer nicht nach, ausreichend Autos mit Verbrennermotoren zu bauen, um die Nachfrage zu befriedigen. Man könnte meinen, dass Reparaturwerkstätten in einem solchen Markt wenig zu tun haben, denn es fahren mehr Neufahrzeuge auf den Straßen, die nicht repariert werden müssen.

Aber Snap-On ist für diese Phase gerüstet, denn man hat das Geschäft mit OEMs hochgefahren. Werkzeuge werden auch bei den Autoherstellern benötigt. Und wenn diese gerade auf Hochtouren produzieren, dann fragen sie entsprechend auch Werkzeug nach. Dieser Effekt hat Snap-On in diesem Quartal offensichtlich gerettet.

Nicht umsonst ist Snap-On eine Dividendenaktien in unserem Portfolio. Ich habe sehr aufwendig mehrere qualifizierte Dividendenunternehmen miteinander verglichen und Snap-On hat gewonnen. Der Umstand, dass die Aktie immer mal wieder ausverkauft wird, ist für uns ein Segen, denn wir können die Rendite dieser soliden Langfristposition durch zwischenzeitliche Trades verbessern.

Ich würde daher unsere Position zu Kursen unter 245€ wieder zurückkaufen. Bitte achten Sie auf das Limit oder warten Sie, bis nach Öffnung der US-Börsen die Liquidität etwas besser ist.

Stephan Heibels Investmentideen werden im Heibel-Ticker Portfolio umgesetzt und können dort transparent nachverfolgt werden.

Die Heibel-Ticker PLUS Mitglieder nutzen die Investmentideen in der Regel zur Orientierung für ihre eigenen Investmententscheidungen. Deren Performance ist in der Regel noch besser als die durchschnittlichen 11% pro Jahr vom Heibel-Ticker Portfolio.

Bei Interesse finden Sie auf der Heibel-Ticker PLUS Seite weitere Informationen und Möglichkeiten zur Mitgliedschaft. Antworten zu den häufigsten Fragen gibt es ebenfalls und gerne beantworten wir individuelle Fragen über das Kontaktformular.

Snap-On hatte Anfang Februar gebeichtet, dass ihre Kunden zu günstigeren Werkzeugen greifen. Konjunktursorgen würden Autowerkstätten dazu bewegen, eher konservativ einzukaufen und den Akkuschrauber mit der kürzeren Batterielaufzeit zu wählen. Die Aktie war im Anschluss an die Q-Zahlen um 9% gefallen. Da wir im Dezember unsere Position zu deutlich höheren Kursen halbiert hatten, konnten wir den Rückschlag zum Auffüllen unserer Position nutzen.

Seither ist die Aktie wieder um 8% angestiegen und befindet sich nun wieder auf dem Niveau von vor den Q-Zahlen. Ich fürchte, dass es sich um eine Gegenbewegung handelt, nicht jedoch um einen neuen Aufwärtstrend. Außerdem laufen wir auf zwei anstrengende Monate zu: Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Wochen ein zwischenzeitliches Hoch sehen, gefolgt von einer mehrwöchigen Korrekturphase. Keine Angst, Anzeichen für einen Trendwechsel, also ein Top mit anschließender Baisse, sehe ich nicht. Vielmehr dürfte es sich um eine überfällige Konsolidierung handeln, die ein wenig Druck aus dem inzwischen in einigen Aktien heißgelaufenen Kessel lässt. Diese Konsolidierung möchte ich für uns nutzen.

Daher würde ich heute unsere Position in Snap-On halbieren und erneut auf günstigere Kurse warten, um dann wieder zurückzukaufen. Die Dividendenrendite liegt derzeit ziemlich genau auf unserer Mindesthürde von 2,5%. Das EV/EBITDA von 11 liegt genau auf dem Durchschnittsniveau der vergangenen Jahre. Ich würde in der aktuellen Situation lieber mit einer halben Positionsgröße zuschauen, wie sich das Unternehmen vor dem Hintergrund der Käuferzurückhaltung (siehe oben) entwickelt.

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Kurze Erinnerung: Die Aktie notiert derzeit unter 245 EUR und somit niedrig genug, um unsere Position wieder voll zu machen :-)

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Gestern hat auch Snap-On Q-Zahlen veröffentlicht. Umsatz und Gewinn liegen über den Erwartungen. Allerdings stören sich Analysten an einem Detail: Der Umsatz mit Werkzeugen ging um 5% zurück. Unterm Strich bleibt ein Umsatzwachstum von 4%, da Messgeräte und andere Unternehmensbereiche den Rückgang kompensierten. Doch der Verkauf von Werkzeugen ist das Kerngeschäft des Werkzeugbauers und somit ist es verständlich, dass Analysten besorgt sind.

1,2 Mrd. USD Umsatz lagen im Bereich der Erwartungen der Analysten, der Gewinn von 4,75 USD/Aktie lag sogar um 7% über den Erwartungen. Im Bereich der Werkzeuge spielen Akku-Werkzeuge eine zunehmend wichtige Rolle. Hier gibt es verschiedene Produktlinien, die sich an verschiedenen Qualitätsansprüchen orientieren. Im letzten Quartal des Jahres 2023 griffen Handwerker vorzugsweise zu den günstigeren Varianten.

Das ist nachvollziehbar: In den USA waren die Konjunktursorgen Ende letzten Jahres groß und entsprechend wurden Investitionen auf das Nötigste beschränkt.

Was mich überrascht, ist, dass die "günstigen" Produktreihen bei Snap-On eine höhere Gewinnmarge tragen sollen. So wird zumindest die positive Überraschung beim Gewinn erklärt. Ich habe bislang stets gesehen, dass Qualitätssprünge preislich meist überproportional bezahlt werden müssen. Das scheint bei Snap-On nicht so zu sein.

Eine mögliche Erklärung ist, dass beispielsweise Hochleistungsakkus, die an die Grenze des derzeit Machbaren gehen, häufig überproportional teurer sind. Dieser starke Kostenanstieg kann nicht voll in den Verkaufspreis des Produktes umgelegt werden, da beispielsweise eine Akkulaufzeit, die von 7 auf 8 Stunden verlängert wird, nicht mit dem doppelten Preis versehen werden kann, nur weil der Akku so viel teurer ist.

Nun, Handwerker sind derzeit offensichtlich mit kürzeren Akkulaufzeiten zufrieden.

Wir hatten kurz vor Weihnachten unsere Position in Snap-On halbiert. Nach dem Kurssturz dieser Woche ist es an der Zeit, unsere Dividendenposition wieder aufzustocken. In der Regel dauert ein solcher Ausverkauf zwei bis drei Tage: Analysten schauen sich die Zahlen an, überarbeiten ihre Modelle und veröffentlichen neue Kursziele. Jeder Analyst übt mit seiner Veröffentlichung weiteren Druck auf die Aktie aus, wenn er sein Kursziel senkt. Nach zwei bis drei Tagen sind die Analysten in der Regel fertig.

Ich würde daher Kurse unter 245 EUR zum Nachkaufen vorsehen. Die Aktie ist von 270 Euro unter 250 Euro gefallen. Zu Kursen unter 245 Euro würde ich unsere Dividendenposition wieder voll machen. Ich halte die schwache Entwicklung im abgelaufenen Quartal für eine vorübergehende Reaktion auf die befürchtete Konjunkturschwäche, die sich jedoch inzwischen bereits als unbegründet herausgestellt hat ... zumindest in den USA.

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Auch Snap-On ist seit Anfang November kräftig angestiegen. Der Anbieter von Auto- und Flugzeugwerkzeug lieferte Anfang November gute Zahlen und hob die Dividende an. Seither sprang die Aktie um 15% an. Der EV/EBITDA stieg von 10,3 auf 11,6. Nur selten in den vergangenen 7 Jahren notierte diese Bewertungskennziffer über 11.

Für das laufende Q4 wird ein Umsatzrückgang befürchtet. Die Konjunkturschwäche hat auch bei Snap-On Spuren hinterlassen.

Ich habe Ihnen stets angekündigt, mit unseren langfristigen Positionen durch Teilkäufe und Teilverkäufe von kurzfristigen Schwankungen profitieren zu wollen. Jetzt ist so ein Augenblick. Snap-On ist ein gutes Unternehmen, das seit 86 Jahren kontinuierlich eine attraktive Dividende ausschüttet. Wir werden die halbe Position, die wir heute verkaufen, vermutlich Anfang des neuen Jahres zurückkaufen. Doch jetzt würde ich erst einmal unsere Cashposition stärken und die Positionen, die in den vergangenen Wochen am stärksten gestiegen sind, ausdünnen.

Daher würde ich knapp die Hälfte unserer Position verkaufen. Snap-On macht derzeit 5,8% unseres Portfolios aus. Wir hatten bereits im Juni einen kleinen Teil verkauft, da die Position mit über +20% zu groß geworden war. Nun würde ich die Position auf 3% Portfolioanteil stutzen.

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Gestern Abend hat Snap-On bekannt gegeben, die Quartalsdividende um 15% auf 1,86 USD/Aktie anzuheben. Das Unternehmen betont einmal mehr, dass es seit 84 Jahren, also seit 1939, durchgängig eine Dividende bezahlt hat, ohne jemals eine Reduktion vorzunehmen.

Die Dividendenrendite beträgt nun 2,7%. Die Aktie springt heute um 2% an.

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Wenn alle unsere Unternehmen so gute Zahlen berichten, warum sind die Aktien in den vergangenen Wochen so stark unter Druck gewesen? Die Frage ist berechtigt. Meine Antwort kennen Sie: Der Zinsmarkt hat den Aktienmarkt auf den Beifahrersitz verbannt. Heute sehen wir, was passieren kann, wenn diese Konstellation endet.

Snap-On hat vor zwei Wochen Q-Zahlen veröffentlicht, die marginal über den Erwartungen lagen: Der Umsatz stieg um 5% auf 1,16 Mrd. USD und lag um 2% über den Erwartungen. der Gewinn stieg um 9% auf 4,51 USD/Aktie und lag ebenfalls um 2% über den Erwartungen.

In den vergangenen Wochen wurde eine viel beachtete Studie veröffentlicht, demzufolge die Wartungskosten für Elektroautos deutlich höher seien als bislang angenommen. Das spielt natürlich dem Werkzeugmacher Snap-On in die Hände, der Werkzeuge für Autowerkstätten anbietet.

Aber auch für die Flugzeugindustrie werden Werkzeuge angeboten. Und diese befindet sich in einem Aufschwung, geprägt von langen Wartezeiten für neue Flieger, was dazu führt, dass die alten Flieger länger gewartet werden müssen.

Snap-On ist eine unserer Dividendenaktien. Das Geschäftsmodell trotzt den derzeitigen globalen Wirren und das Management beweist mit diesen Zahlen einmal mehr, dass es flexibel auf sich ändernde Märkte (Elektroautos) reagieren kann.

Für das laufende Jahr wird ein Gewinnwachstum von 11% erwartet, für 2024 jedoch nur noch von 3%. Das KGV 24e liegt bei 13 und ist vor dem Hintergrund der attraktiven Dividendenrendite von 3,3% in Ordnung.

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Vor drei Wochen haben wir einen Teilverkauf bei Snap-On vorgenommen. Die Aktie notierte auf einem Allzeithoch bei 265 EUR und ich sah eigentlich keinen Grund, warum die Aktie nicht weiter gen Norden laufen sollte. Doch nach einem ordentlichen Lauf sollte man zumindest einen Teilgewinn sichern, so schreibt es meine Investment-Disziplin vor. Diese Disziplin ist wichtig, wie wir heute sehen:

Nach den gestern veröffentlichten Q-Zahlen brach die Aktie auf 245 EUR ein, -7,5%. Der Grund: Das Unternehmen konnte die große Nachfrage nicht befriedigen.

Ich habe mir die Zahlen angeschaut: Der Umsatz ist um 4,8% auf 1,19 Mrd. USD gestiegen und lag um ein halbes Prozent über den Erwartungen. Der Gewinn sprang um 12% auf 4,89 USD/Aktie und lag um 8% über den Erwartungen.

Vor drei Monaten wurden jedoch bessere Zahlen veröffentlicht. Das Umsatzwachstum betrug damals noch 10%, das Gewinnwachstum 15%. Es fällt auf, dass insbesondere das Umsatzwachstum offensichtlich das hohe Tempo nicht halten konnte.

Der Grund ist bekannt: Insbesondere die Nachfrage nach individuellen Werkzeugen ohne Akku ist sprunghaft angestiegen. Für diesem Bereich hatte das Management bereits vor drei Monaten angekündigt, die Produktionskapazitäten auszuweiten. Diesmal gab CEO Pinchuk bekannt, dass die Nachfragewelle schneller über das Unternehmen hereinbrach, als er es erwartet hatte. Man setze nun alle Hebel in Bewegung, um im Verlauf das laufenden Q3s, spätestens bis Q4 die Produktionskapazitäten für diese Werkzeuge auszuweiten.

Der Ausverkauf in der Aktie findet also nicht aufgrund von schlechten Zahlen statt, sondern nur deswegen, weil die Zahlen hätten noch besser sein können.

Der Gewinn ist überproportional angestiegen, weil gerade die Akku-Werkzeuge mit hohen Gewinnmargen gut verkauft wurden. Die Werkzeuge ohne Akkus haben keine so großen Gewinnmargen. Außerdem haben sich die Einkaufspreise, insbesondere der Stahlpreis, wieder zurück auf das Vorkriegsniveau entwickelt. Die in der Inflationsphase erhöhten Verkaufspreise blieben unverändert auf dem hohen Niveau, während die Einkaufspreise deutlich zurückgingen.

Während Währungseffekte im Q1 noch positiv auf den Gewinn wirkten, führte der inzwischen vergleichsweise schwächere US-Dollar im Q2 zu einem negativen Währungseffekt.

Im anschließenden Analystencall fragte jeder zweite Analyst nach den Hintergründen für die Kapazitätsengpässe bei den individuellen Werkzeugen ohne Akku. Auf die Frage, wie sich die Situation im Verlauf des Q3 entwickeln werde, gab es die unbefriedigende Antwort, dass das Q3 stets wegen der Sommerferien, der heißen Temperaturen und wegen einer Werkzeugmesse mit großer Ungewissheit versehen sei. Spätestens in Q4 werde sich die Situation jedoch normalisieren.

Das heißt in Analystensprache: Auch die Q3-Zahlen könnten nochmals negative Überraschungen enthalten.

Somit ist der Ausverkauf um 7,5% in meinen Augen eine Kurzschlussreaktion, die sich über ein paar Wochen, vielleicht sogar Monate, ziehen kann. Grundsätzlich ist das Geschäft von Snap-On gesund, die Nachfrage übersteigt das Angebot, die Einkaufspreise sind niedrig und die Verkaufspreise bleiben hoch. Da wir in diesem Dividendentitel langfristig investiert sind, können wir die Entwicklung nun entspannt beobachten. Sollte die Aktie in den kommenden Monaten noch deutlich tiefer fallen, können wir nachkaufen. Sollte diese Irritation jedoch schnell überwunden sein, so sind wir weiterhin voll investiert.

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Auch Snap-On klettert von Allzeithoch zu Allzeithoch. Wenn Sie sich die jüngsten Meldungen zu dem Unternehmen anschauen, wird Ihnen auffallen, dass die Aktie immer häufiger empfohlen wird. Analysten, Börsenbriefe und andere Finanzautoren "entdecken" das Unternehmen, das in der aktuellen Konjunkturphase ein Bombengeschäft macht.

Die drohende Rezession läßt Unternehmen vorsichtiger mit ihrem Fuhrpark umgehen: Man repariert lieber, als dass man neue Fahrzeuge kauft. Und zum Reparieren braucht man die Werkzeuge von Snap-On. Diese absehbare Entwicklung wird nun von immer mehr Anlegern erkannt, und so steigt die Aktie von einem Allzeithoch zum nächsten.

Snap-On schüttet ein Drittel des freien Cashflows als Dividende aus und benötigt nur sehr wenig Kapital für Investitionen, die CAPEX liegt bei 2%. Damit bleibt dem Unternehmen viel finanzieller Spielraum für die Weiterentwicklung des Geschäfts. Derzeit erweitert man das Angebot um spezielle Diagnosewerkzeuge für die Elektromobilität.

Das Bewertungsniveau von Snap-On ist jedoch schon recht hoch. Das EV/EBITDA beträgt 10, im laufenden Jahr wird ein Umsatz- und Gewinnwachstum von nur 2-3% erwartet.

Grundsätzlich gehe ich für die Aktienbörsen (DAX, S&P 500) von steigenden Kursen bis zum Jahresende aus, jedoch wäre eine Konsolidierung in den Sommermonaten Juli / August nicht überraschend. Daher haben wir in den vergangenen Wochen schon den einen oder anderen Verkauf getätigt.

Unsere Position in Snap-On ist auf 7,2% Portfolioanteil angewachsen. Zielgröße sind 6%. Ich denke, es ist ein guter Zeitpunkt, unsere Position auf die Zielgröße zurückzustutzen. Ich würde also einen kleinen Teil der Position verkaufen.

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Snap-On hat im Nachgang zu den Zahlen nun die Quartalsdividende mit 1,62 USD/Aktie verabschiedet. Das entspricht einer Dividendenrendite von 2,5%. Stichtag (ex-Dividende) ist der 19. Mai, ausbezahlt wird dann am 9. Juni.

In der Meldung wird erwähnt, dass Snap-On seit 1939 ununterbrochen und ohne Reduktion Dividenden ausgeschüttet. Whow!

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Der Verkauf von Werkzeugen hat in den vergangenen drei Monaten die Erwartungen übertroffen: Der Umsatz ist um 8% auf 1,2 Mrd. USD angestiegen und liegt um 3% über den Analystenerwartungen. Rechnet man den Verkauf eines Unternehmensteils heraus, stieg der Umsatz organisch um 10,2% an. Der Gewinn stieg um 15% auf 4,60 USD/Aktie und liegt damit um 11% über den Analystenerwartungen. Die Gewinnmarge verbesserte sich um 170 Basispunkte (= 1,7%punkte) auf 22%.

Die Aktie macht heute einen Freudensprung von +6%.

Auf dem Heimatmarkt USA stieg der Umsatz im "hohen einstelligen" Bereich, im Ausland lediglich um einen niedrig einstelligen Prozentsatz. Zudem gab es negative Währungseffekte durch den schwachen US-Dollar.

Aktuell läuft der Earnings Conference Call. CEO Nick Pinchuk hat soeben seine feurige Motivationsrede gehalten. Kein Scherz, ich fühlte mich im falschen Film. Nick Pinchuk ist 75 Jahre alt, kommt von der Harvard Business School und Diente als Offizier im Vietnam Krieg. Er präsentierte seine Unternehmenszahlen wie ein Verkäufer vom Hamburger Fischmarkt.

"Unsere Gewinnmarge ist auf 22% gestiegen. Das ist ein Anstieg um sage und schreibe 170 Basispunkte. Ja, da haben Sie richtig gehört. Und das, obwohl negative Währungseffekte die Marge mit 80 Basispunkten belasteten. Boom Shaka Laka!" Ja, er hat tatsächlich "Boom Shaka Laka" ins Mikrofon gerufen.

Jetzt ist der Finanzchef Aldo Pagliari dran. Vom Zahlenmensch kommt nun ein etwas sachlicher Tonfall zum Tragen. Sämtliche Geschäftsbereiche haben zur guten Performance beigetragen: Das B2B-Geschäft Commercial & Industrial stieg organisch um 11% an, nach Währungseffekt um 7%. Das Einzelhandelsgeschäft stieg organisch um 6% an, nach Währungseffekt um 5%. Dieser Bereich ist der umsatzstärkste Bereich und trägt mit 24,5% die größte Gewinnmarge. Der dritte Bereich enthält auf die moderneren Reparatursysteme, die für die zunehmende Elektrifizierung der Autos erforderlich sind. Hier betrug das Wachstum 14%, nach Währungseffekt 12%.

Zwischen den Zeilen von CEO Pinchuk höre ich das Eingeständnis über Lieferkettenprobleme. Man habe erfolgreich Engpässe bekämpft und den hohen Auftragsbestand abgearbeitet. Gleichzeitig sei der Auftragsbestand aufgrund der starken Nachfrage dennoch weiter angestiegen. Man arbeite derzeit bei vielen Produktionsstraßen an der Kapazitätsgrenze. Gleichzeitig weite man die Produktpalette kontinuierlich aus, um der wachsenden Komplexität in elektrifizierten Autos gerecht zu werden.

Diagnostik-Geräte sind Produkte, die Dollarzeichen in den Augen von Pinchuk erscheinen lassen (zumindest baut sich dieses virtuelle Bild vor meinem Auge auf): Bis zu 12.000 USD kosten tragbare Geräte, mit denen man die Fehlerprotokolle der modernen Autos auslesen könne. Autowerkstätte würden, so Pinchuk, wesentlich effizienter arbeiten, je hochwertiger die Diagnostik-Geräte, die sie einsetzen. Das gelte natürlich insbesondere für LKW-Reparaturen, wo der Nachholbedarf größer sei, als bei PKWs.

Also ich habe den Eindruck, dass bei Snap-On derzeit Goldgräberstimmung herrscht. Als nüchterner Hanseat macht mich das natürlich skeptisch. Doch die Zahlen passen, die Bilanz ist solide und Wachstum ist für Snap-On gar nicht erforderlich, um unseren Dividendenanspruch zu befriedigen. Wie beim Goldrausch liefert Snap-On die Werkzeuge, um die Objekte der Begierde, auf absehbare Zeit Hybrid-Fahrzeuge, instand zu halten.

Besonders wichtig sind stets die Fragen der Analysten. Der Tonfall der Analysten gefällt mir, sie bestätigen die gute Geschäftsentwicklung und fragen nach Details zu den verschiedenen Werkzeuggruppen: Diagnostik, tragbar, zuletzt wird ein Container hervorgehoben, der ein Arsenal an relevanten Werkzeugen für unterschiedliche Reparaturen enthält. Mehrere Analysten haben Nick Pinchuk zum "guten Quartal" gratuliert, was eine seltene Auszeichnung ist.

Für 2023 wird ein Gewinnwachstum (EBITDA) von 3,7% erwartet. Im Q1 haben wir soeben ein Gewinnwachstum von 15% gesehen. Entsprechend werden Analysten in den kommenden Tagen ihre Schätzungen nach oben anpassen, was der Aktie weiter helfen dürfte. Das EV/EBITDA 23e (das bessere KGV) steht bei 10, das war bislang ein faires Niveau vor dem Hintergrund des niedrigen Wachstums. Wenn das Wachstum nun ein wenig nach oben korrigiert wird, dürfte sich auch diese Bewertungskennziffer als zu niedrig herausstellen.

Hmm, also ich werde mal ein paar Nächte darüber schlafen. Doch die Zahlen, die ich mir anschaue, rechtfertigen den reißerischen Tonfall von CEO Pinchuk.

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Gestern hat Snap-On Q4-Zahlen veröffentlicht: Der Umsatz stieg um 4,5% auf 1,16 Mrd. USD und lag um 1% über den Erwartungen. der Gewinn stieg um 8% auf 4,42 USD/Aktie und lag um 5% über den Erwartungen. Die Gewinnmarge (operativ) stieg trotz Inflation um 0,5% auf 21,5%. In den vergangenen drei Monaten haben drei Analysten ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für Snap-On angehoben. Dennoch konnte Snap-On diese gestiegenen Erwartungen übertreffen. Die Aktie reagierte mit einem Kursplus von 5%.

Wechselkurseffekte haben das Umsatzwachstum um knapp die Hälfte verringert, in heimischen Währungen war der Umsatz um 8% angesprungen.

CEO Nicholas Pinchuk klang nahezu euphorisch in der anschließenden Telco: "Gegen sporadische Lieferprobleme, der Ukrainekrieg, Brexit-Schäden, Lockdowns in China, gefolgt von einer Virus-Explosion und kontinuierliche Warnungen vor einer Rezession zeigten die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells von Snap-On", so Pinchuk. das Amerika-Geschäft verlief stark, während Europa und China schwach waren.

Die Werkzeuge von Snap-On seien stark gefragt, so Pinchuk weiter. Die Lebenserwartung von Autos steige kontinuierlich an, so dass immer mehr Fahrzeuge Reparaturen bedürfen. Zudem steige die Komplexität der Aufgaben in den Werkstätten, da neben den Verbrennern nun auch elektrische Fahrzeuge gewartet werden müssten. Insbesondere die Geräte zur Fehleranalyse seien aufgrund der steigenden Komplexität sehr gefragt.

Snap-On betreibt ein Gemisch aus Direktvertrieb und Franchise-Geschäft. Weltweit gibt es Franchise-Nehmer, die mit den Snap-On Werkzeugen arbeiten und so einen stabilen Geschäftsbetrieb ermöglichen.

Im anschließenden Q&A (Fragen und Antworten) wurde Pinchuk auf die Auswirkung der Inflation angesprochen, Er sagte, man habe den Inflationsdruck im vergangenen Jahr auf der Beschaffungsseite gespürt. Mit den aktuell fallenden Rohstoffpreisen werde dieser Druck mit wenigen Quartalen Verzögerung auch wieder nachlassen. Einen größeren Einfluss als Inflation hätten jedoch Lieferengpässe und Lieferverwerfungen gehabt, aufgrund derer man immer wieder Material über den Spotmarkt teuer einkaufen musste.

Das heißt, der überproportionale Gewinnanstieg dürfte in den kommenden Quartalen eher noch weiter ansteigen, wenn sich die Lieferketten einschwingen und der bislang vorübergehende Inflationsdruck nachlässt.

Angesprochen auf die wachsende Lebensdauer der Autos, die aufgrund der Lieferengpässe in den vergangenen Jahren besonders groß war, sagte Pinchuk, dass Autos seit den 1980er Jahren immer älter werden und in der Pandemie vielleicht ein kleiner Sondereffekt in diese Richtung zu verzeichnen gewesen war, doch der Trend zeige auch unabhängig davon auf immer älter werdende Autos.

Snap-On hat nun dreizehn mal in Folge die Dividende angehoben und bietet aktuell eine Dividendenrendite von 2,5%. Das KGV von 11 ist in meinen Augen günstig, bei dieser Dividendenposition lehne ich mich entspannt zurück :-)

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Snap-On hat gestern bekannt gegeben, dass die Dividende zum 13. mal in Folge angehoben wird. Mit 1,62 USD/Aktie liegt die quartalsweise ausgezahlte Dividende um 20 Cent höher als zuvor. Die Dividendenrendite springt auf 2,8%. Ich werte dies als Bestätigung unserer Wahl von Snap-On als Dividendentitel :-)

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Snap-On hat gestern gute Q-Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn ist um 16% auf 4,14 USD/Aktie gesprungen, 6% höher als erwartet. Der Umsatz ist um 6% auf 1,1 Mrd. USD gestiegen und lag damit 3% über den Erwartungen. der Umsatz wäre um weitere 4% höher ausgefallen, wenn nicht der starke US-Dollar (schwache Außenwährungen) einen negativen Effekt verursacht hätte. Der Gewinn hätte ohne diesen negativen Währungseffekt um weitere 9 Cent/Aktie höher gelegen.

Die Aktie von Snap-On brach gestern um 5% ein. Der negative Währungseffekt werde anhalten, so das Management. Anleger nahmen dieses Haar in der Suppe zum Anlass, die Aktie zu verkaufen.

Im Analystencall wurde über die Lieferkettenproblematik gesprochen, über fehlende Teile, über gestiegene Kosten bei der Beschaffung und über extrem hohe Auftragsbestände, die sich jedoch nur langsam materialisieren würden. Sprich: Einige Kunden haben hohe Rahmenverträge abgeschlossen, rufen die bestellten Werkzeuge aber nur zögerlich ab. Trotz dieser Widrigkeiten, die durch die allgemeine Marktlage (drohende Rezession, Inflationsdruck, ...) verursacht werden, hat Snap-On jedoch die Kosten reduzieren, und somit die operative Gewinnmarge von 19,4% vor einem Jahr auf nunmehr 20,3% erhöhen können.

"Rapid Continuous Improvement", RCI (schnelle, kontinuierliche Verbesserungen) nennt das Unternehmen sein Programm, mit dem die Kosten reduziert werden sollen, um auf die genannten Schwierigkeiten zu reagieren. Das Resultat kann sich in meinen Augen sehen lassen und vermittelt Vertrauen in die Bilanz und die Fähigkeit, die attraktive Dividende aufrecht zu erhalten.

Der Umstand, dass einige Anleger mit den Zahlen nicht zufrieden sind, stört mich vor diesem Hintergrund wenig, auch wenn der Kursrückgang nicht schön ist.

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Wir haben Snap-On als halbe Dividendenposition seit Juni in unserem Portfolio. In den vergangenen Wochen seit unserer Entscheidung für Snap-On haben sich die Dinge zugunsten des Anbieters von Werkzeug für die Automobil- und Flugzeugindustrie entwickelt. Die Rezessionsgefahr steigt an und Kaufentscheidungen werden zunehmend zurück gehalten. Lieber wird ein altes Auto nochmal repariert, als dass man sich für ein Neues entscheidet.

Die Aktie ist von unserem ursprünglichen Kaufkurs bei 200 Euro zwischenzeitlich auf 230 Euro gestiegen, notiert nach dem Ausverkauf der vergangenen Wochen nun wieder bei 209 Euro.

Die Stimmungswerte sind extrem niedergeschlagen, irgendwas müssen wir heute noch kaufen. Ich habe mich für Snap-On entschieden. Auch hier gilt: Ich gehe von einer Gegenbewegung in den kommenden Tagen / Wochen aus, die nicht unbedingt das Ende der Baisse bedeuten muss. Das wird sich erst später zeigen. Doch ich möchte unsere hohe Cashquote ein wenig verkleinern und Snap-On ist eine Position, die in diesem Marktumfeld eigentlich gut laufen sollte.

Wir werden dann im Falle einer kleinen Kurserholung gegebenenfalls auch wieder Positionen verkleinern. Mit diesem Vorgehen können wir unser Portfolio hoffentlich ein wenig besser abschneiden lassen als die breiten Marktindizes. Diese Woche hat der DAX bspw. 1,7% verloren, während unser Portfolio um 0,6% angestiegen ist (Stand 16:30 Uhr) :-)

Stephan Heibels Investmentideen werden im Heibel-Ticker Portfolio umgesetzt und können dort transparent nachverfolgt werden.

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Ich würde heute Swap-On aufschnappen ;-)

Der Ausverkauf / Crash der vergangenen Tage hat die Märkte ins "überverkaufte" Terrain geführt, ich würde die günstigen Kurse zum Kaufen nutzen. Wir haben am Freitag bereits einen kleinen Kauf getätigt, heute tätigen wir den zweiten Kauf. Damit ist unsere Cash-Position 13,4% auf 9% reduziert. Morgen wird Jay Powell die Zinsentscheidung bekannt geben. Mag sein, dass die Märkte darauf nochmals negativ reagieren, keine Ahnung. Wir haben dafür dann noch ein wenig Pulver trocken.

Snap-On ist ein Anbieter von Profi-Werkzeug für Autowerkstätten, für die Flugzeugwartung und weitere Maschinen. Handwerkzeuge, Werkzeugmaschinen, Klimageräte, sonstiges Zubehör bis hin zu Werkstattwagen befinden sich im Produktangebot von Snap-On. Wir laufen auf eine Rezession zu. Werkzeug wird immer benötigt und vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession wird man ein Neukauf wohl zugunsten einer Reparatur des Alten aufgeschoben.

Snap-On wird mit einer Marktkapitalisierung von 11 Mrd. USD bewertet, der Jahresumsatz beträgt 4,6 Mrd. USD. Nächstes Jahr befindet sich mehr Cash als Schulden in der Bilanz. Das Umsatzwachstum beträgt 4-5%.

Fast schuldenfrei und wenig Investitionsbedarf, so verfügt Snap-On über eine freie Cashflowquote von 6,9%, Ziel 7,5% bis 2025. Nur rund ein Drittel des Jahresgewinns wird als Dividende ausgeschüttet. Derzeit werden 1,42 USD/Quartal ausgeschüttet, also 5,68 USD/Jahr. Das entspricht beim Kurs von 202,- USD je Aktie einer Dividendenrendite von aktuell 2,8%.

In den USA ist es durchaus üblich, die Dividenden quartalsweise auszuzahlen, bitte lassen Sie sich dadurch nicht verwirren.

In den vergangenen 10 Jahren hat Snap-On 10 Dividendenanhebungen durchgeführt, also jedes Jahr eine. Das spricht für die Beständigkeit des Geschäfts und für die konservative Planung der Geschäftsführung.

Apropos Geschäftsführung: CEO Nick Pinchuk war vor zwei Monaten bei CNBC und sprach darüber, dass sein Unternehmen die Werkzeuge lokal produziert und somit von Lieferkettenproblemen nicht oder kaum betroffen ist. Hier der Link zum Video: https://www.cnbc.com/2022/03/08/snap-on-ceo-says-80percent-of-what-we-sell-off-the-trucks-here-in-america-is-made-in-the-us.html.

Ich hoffe, Snap-On erweist sich als das, was ich aus der Analyse abgeleitet habe: krisenfest! Ich würde eine erste Dividendenposition zu Kursen unter 200 EUR eröffnen. Bitte schauen Sie sich den aktuellen Kurs an und verwenden Sie limitierte Kaufaufträge, weil das Handelsvolumen der Aktie hier in Deutschland nicht besonders hoch ist.

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