Heibel-Ticker 23/11 - Finanzmarktstabilität versus Preisstabilität

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17.03.2023:



H E I B E L - T I C K E R    F R E E

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

18. Jahrgang - Ausgabe 11 (17.03.2023)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts230319.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Turbulenzen am Finanzmarkt noch nicht vorbei
02.So tickt die Börse: Finanzmarktstabilität versus Preisstabilität
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Ausblick: Blick nach Japan: Dividendenperle
04.Update beobachteter Werte
 Wir müssen etwas kaufen: Puma
 Nachkaufen, Überposition eingehen
 14. Dividendenanhebung in Folge
 Q-Zahlen ohne Überraschung
 Verkaufen, schwere Zeiten in Sicht
 Nachkaufen, Position größer machen
05.Leserfragen
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Turbulenzen am Finanzmarkt noch nicht vorbei



Liebe Börsenfreunde,

*** IN EIGENER SACHE: WEBINAR ZUM OPTIONSSCHEINRECHNER ***

Flatex hat mich gebeten, meinen Optionsscheinrecher im Rahmen eines Webinars vorzustellen. Ich habe gerne zugesagt und werde am Montag um 13 Uhr erläutern, wie man mit meinem Excel-Rechner umgeht.

Montag, den 20.03.2023 um 13:00 Uhr:
Handeln mit Optionsscheinen: Excel-Szenarien Rechner

In diesen Tagen habe ich einige Kundenanfragen bezüglich sinnvoller Optionsscheinstrategien erhalten. Anhand von Szenarien können wir mit Hilfe des Optionsscheinrechners abschätzen, welche eine sinnvolle Ergänzung darstellen können.

Ich freue mich, wenn der eine oder andere von Ihnen dabei ist.

*** ENDE IN EIGENER SACHE: WEBINAR ZUM OPTIONSSCHEINRECHNER ***

Die heutige Ausgabe befasst sich in Kapitel 02 mit den Turbulenzen im Bankensektor und leitet daraus deren Bedeutung für die wichtigste Währung unseres Systems ab: Das Vertrauen. Die Krise ist noch nicht durchstanden, aber es gibt Lösungswege.

Die Sentimentanalyse werde ich den Heibel-Ticker PLUS-Kunden zum Wochenbeginn nachreichen. Ich bin heute früh dran, da gibt es leider noch keine vorläufigen Daten.

In Kapitel 04 nehme ich Sie mit auf die Suche nach dem besten Dividendentitel aus Japan. Die Kandidatenliste aus dem Nikkei 225 ist länger als in Deutschland oder den USA. Daher konnte ich meine Kriterien etwas verschärfen. Die Wahl fiel auf einen für mich bislang unbekanntes Unternehmen aus dem Bereich der Spezialchemikalien, das wunderbar in unser Dividendenportfolio passt.

Diese Woche ist viel passiert. Wir haben unser Portfolio an die veränderten Bedingungen angepasst. Bitte lesen Sie daher aufmerksam die Updates in Kapitel 05, die ich im Verlauf der Woche erstellt habe.

Ein Leser möchte wissen, warum ich die Big Techs nicht ins Portfolio hole. Meine Antwort ist nicht wirklich überzeugend, muss ich zugeben. Aber sicher eine Überlegung wert. Mehr dazu in Kapitel 06.

Das Kapitel 07 enthält wie immer eine tabellarische Übersicht unseres aktuellen Heibel-Ticker Portfolios. Gerade in stürmischen Zeiten zeigt sich der Vorteil unseres diversifizierten Portfolios: Während der DAX 3% abgab, konnten wir das Minus auf 1% beschränken. Gold- und Pharmapositionen konnten ausgleichen, was Öl- und Finanzaktien abgaben.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Finanzmarktstabilität versus Preisstabilität



ezb Gestern hat die EZB-Chefin Christine Lagarde den Leitzins um 0,5% auf nunmehr 3,5% erhöht. Ungeachtet der Turbulenzen im Bankensektor löste sie ihr Versprechen ein, denn sie hatte die Zinserhöhung um 0,5% bereits bei der letzten EZB-Sitzung vor vier Wochen angekündigt.

Im Sinne der Bekämpfung der Inflation, also zur Wahrung der Preisstabilität, ist die Entscheidung richtig. Als Volkswirt bin ich beruhigt, dass die EZB auf Kurs bleibt. Doch mein VWL-Studium liegt 28 Jahre zurück und seither habe ich viel über die Finanzmärkte gelernt - nicht zuletzt im Rahmen der großen Finanzkrise 2007 bis 2009.

Finanzmärkte funktionieren mit einer gemeinsamen Währung: Vertrauen. Wenn Anleger den Banken das Vertrauen entziehen, oder wenn gar die Finanzinstitute sich untereinander nicht mehr vertrauen, dann kommt es zu Bankpleiten. Da kann der Stresstest noch so positiv ausgefallen sein.

Im ersten Schritt trifft es die Schwachen. Die Silicon Valley Bank (SVB) hatte überwiegend Start-Up Unternehmen als Kunden, verwaltete deren Einlagen und hielt sich nicht an die goldene Bankregel, die Fristen der Einlagen und Ausleihungen aufeinander abzustimmen.

usa Seit einem Jahr ist der Zustrom von frischem Venture Capitalist (VC) Geldern in die Start-Up Szene abgeebbt. Start-Ups brauchten ihre Guthaben stärker auf, als frisches hinzu kam. Da die Einlagen langfristig angelegt waren, musste SVB diese mit Verlust verkaufen, um liquide zu bleiben. Der Verlust wurde größer, bis die Insolvenz drohte und Behörden den Laden dicht machten.

Mit Einlagen in Höhe von 209 Mrd. USD ist die Pleite der SVB nach Washington Mutual (307 Mrd. USD) die größte der US-Geschichte. An dritter Position rangiert die Signature Bank mit 118 Mrd. USD an Einlagen, die am vergangenen Wochenende pleite ging.

Die Signature Bank ist ebenfalls eine Regionalbank und zählt in Connecticut und Kalifornien viele Millionäre zu ihren Kunden. Ein Juwel für Goldman Sachs, doch die US-Regierung sucht Käufer nur unter mittleren Banken. Man möchte eine Konzentration im Bankensektor vermeiden.

Anders als in Europa gibt es in den USA mehrere tausend Banken, die regional und vom Angebot her sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Diese bunte Bankenlandschaft zählen die US-Amerikaner zu einem wichtigen Rückgrat ihrer Wirtschaft und möchten sie daher unbedingt erhalten. Bankpleiten sind in diesem Umfeld keine Seltenheit, finanziell betrachtet ist es eigentlich keine große Sache, wenn die eine oder andere Bank pleite geht.

Doch wie oben gezeigt ist die wichtigste Währung der Banken das Vertrauen, und genau das ist derzeit angekratzt. Die Signature Bank geriet in Schieflache, weil vermögende Kunden ihre Gelder abgezogen und zu den wenigen Großen überwiesen haben: JP Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo, Citibank.

Die großen Banken sind "too big to fail", dort sind die Einlagen der Kunden sicher. Bei den Regionalbanken gibt es nur einen Einlagenschutz bis 250.000 USD.

Inzwischen munkelt man im Markt, dass die US-Regierung bei eventuell folgenden Pleiten stets die Einlagen garantieren wird. Es gebe inoffizielle Aussagen von Regierungsmitarbeitern, die diese Vermutung bestätigen.

Doch wenn Sie irgendwo eine Million USD herumliegen haben und Sie darauf Ihre Altersvorsorge aufgebaut haben, reicht Ihnen dann eine Vermutung? Nein, sicherlich nicht.

Gleiches gilt für die Treasury-Mitarbeiter in Unternehmen, die sich um die finanziellen Mittel ihres Arbeitgebers kümmern. Da geht es um wesentlich größere Summen. Kein Treasury-Verantwortlicher wird sich vorwerfen lassen wollen, er habe die Barreserven des Unternehmens bei einer Regionalbank geparkt, wo doch in diesen Tagen alle Regionalbanken unter Generalverdacht stehen.

Damit haben wir in den USA bislang nur den Anfang einer Finanzkrise gesehen und Stand heute besteht noch immer die Gefahr, dass sie sich ausweitet. Die gute Nachricht: Es ist möglich, die Krise frühzeitig einzudämmen. Und die Verantwortlichen haben die Finanzkrise 2007 bis 2009 erlebt und wissen daher, wie man das macht.

Anders als vor fünfzehn Jahren werden heute nicht die Banken gerettet, sondern nur die Kundeneinlagen. Das ist schonmal ein kleiner Schritt nach vorn. Doch insbesondere Treasury-Verantwortliche in Konzernen sollten wissen, dass höhere Zinsen stets mit höheren Risiken verbunden sind. Diese Einlagen nun voll zu garantieren, fördert wieder den Vorwurf des "Moral Hazard", des moralischen Risikos.

europa Weiterhin besteht also Ansteckungsgefahr: Für die First Republic Bank wird in diesen Tagen ebenfalls ein Käufer gesucht. Der Krypto-Verleiher Silvergate wird liquidiert. Und schließlich ist die Krise nach Europa übergeschwappt: Die Credit Suisse wurde mit 50 Mrd. Schweizer Franken aufgefangen. Die Schwächsten trifft es stets zuerst: Die Credit Suisse wurde über fünf Jahre von CEO Tidjane Thiam heruntergewirtschaftet. Seit seinem Abgang im Jahr 2020 folgt ein Skandal dem nächsten.

Vertrauen! Wo das Vertrauen fehlt, gibt es Probleme. Solange Anleger und Treasury-Mitarbeiter keine Einlagen abziehen, gibt es keine Probleme. Doch wenn Geld abgezogen wird, ist es wie bei Ebbe in der Nordsee: Man sieht plötzlich, wer nackt gebadet hat.

scholz_631 Ziel der Politik ist es daher, das Vertrauen zu stärken. Es gibt keinen Politiker, der nicht in den vergangenen Tagen die hohe Solvenz des Bankensektors gelobt hat: Joe Biden, Olaf Scholz, Christine Lagarde, Janet Yellen, ...

Einige Leser haben mich an meine Aussage zur Finanzmarktstabilität erinnert, die ich im Rahmen der Diskussion zur hohen Staatsverschuldung gemacht habe: Unser Finanzsystem wird solange funktionieren, wie die Bevölkerung ihm vertraut. Die Höhe der Schulden und die Höhe der Zinslast ist in meinen Augen seit Jahrzehnten auf einem Niveau, das nicht mehr tragbar ist. Doch mit Sondervermögen (neudeutsch für Schulden) und Preisbremsen lässt sich die Bevölkerung noch immer ruhig halten.

crash Bricht jetzt das Chaos aus? Ist jetzt der Kipppunkt erreicht?

Empirisch betrachtet: Nein. Wann immer ich in den vergangenen 20 Jahren mit "ja" geantwortet habe, hatte ich Unrecht. Daraus muss ich lernen, dass die Kreativität der Politik größer ist als volkswirtschaftliche Vernunft. Daher habe ich vor einiger Zeit auch die Börsenweisheit "politische Börsen haben kurze Beine" zu Grabe getragen.

Also zurück zur aktuellen Situation: Die EZB hat den Leitzins erhöht. Kommende Woche wird die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung bekannt geben. Es wird erwartet, dass ein kleiner Zinsschritt von 0,25% durchgeführt wird. Genau wie die EZB wird vermutlich auch die Fed die Entscheidung über weitere Zinsschritte in der Zukunft offen lassen.

Damit haben wir binnen weniger Tage die Erwartung an die Zinsentwicklung drastisch gesenkt. Ich kann Ihnen auch sagen, warum das sinnvoll ist: Die Geschäftsbanken übernehmen nun die Aufgabe der Notenbanken.

Jede Geschäftsbank schaut in diesen Tagen in die eigenen Bücher: Stimmen die Fristigkeiten? Haben wir genug Liquidität? Wie stark sind wir gehebelt (Leverage)? Und sind wir auf einen eventuellen Bank-Run vorbereitet?

Auf einen Bank-Run kann man sich nicht vorbereiten. Man kann nur so viel Liquidität wie möglich vorhalten, um im Falle eines Falles so lange wie möglich durchzuhalten ... möglichst lange genug, bis das Vertrauen wieder hergestellt ist. Daher werden Banken nun drastisch ihren Leverage vermindern, weniger Kredite vergeben und mehr Liquidität vorhalten.

Von der anderen Seite betrachtet, von der Seite der Wirtschaft, heißt das, Finanzierungen für Investitionen werden teurer und schwerer zu bekommen sein. Und das ist ja genau das, was die Notenbanken wollen: Ein moderates Abkühlen der Wirtschaft, um den Preisdruck, die Inflation einzudämmen.

Dank der Bankenkrise benötigen wir also gar nicht mehr ein so hohes Zinsniveau, um die Inflation einzufangen. Vielleicht reicht das inzwischen erreichte Leitzinsniveau schon aus.

Ach, was wäre das schön. Es würde mich nicht wundern, wenn wir diesen Traum für ein paar Wochen träumen dürfen.

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben. Bitte beachten Sie, dass ich heute Zahlen von Freitag Mittag verwende, da diese Ausgabe fertig gestellt wurde, bevor die Märkte ins Wochenende gingen.

Wochenperformance der wichtigsten Indizes




INDIZES16.3.23Woche ΔΣ '23 Δ
DAX15.026 -2,6%7,9%
S&P 5003.960 2,6%3,1%
Nikkei27.334 -1,8%4,7%
Shanghai A 3.407 -0,6%5,2%
Euro/US-Dollar1,06-0,8%-0,7%
Euro/Yen141,57-1,9%0,9%
10-Jahres-US-Anleihe3,59%-0,11-0,29
Umlaufrendite Dt2,29%-0,32-0,17
Feinunze Gold$1.931 3,1%5,9%
Fass Brent Öl$75,56 -8,4%-9,7%
Kupfer$8.666 -2,5%2,8%
Baltic Dry Shipping$1.560 9,6%3,0%
Bitcoin$26.650 18,6%60,7%



Der DAX ist um 3% eingebrochen während der S&P 500 um 3% zulegen konnte. Damit wird die vergleichsweise gute Performance des DAX zum Jahresbeginn weiter egalisiert. Der Vorsprung des DAX verkleinert sich. Insbesondere die Turbulenzen um die Credit Suisse haben hier in Europa diese Woche für Druck auf dem Aktienmarkt gesorgt.

Die Umlaufrendite ist diese Woche um 0,32%punkte eingebrochen. Es ist der schnellste Einbruch in dieser Größenordnung seit ... ich suche ... seit immer. Zur Erinnerung: Die Rendite von Anleihen fällt, wenn der Kurs der Anleihen steigt. Und der Kurs der Anleihen steigt, wenn viele Anleihen nachgefragt werden: Angebot & Nachfrage. Die große Nachfrage nach dem sicheren Hafen der Anleihen ist Ausdruck des Stresses, der in unserem Finanzsystem steckt.

oelvorne Der Ölpreis ist diese Woche um 9,5% eingebrochen. Das europäische Brent Öl liegt bei rund 75 USD/Fass, das US-WTI Öl bei 69 USD/Fass. US-Präsident Joe Biden hat die strategischen Ölreserven zur Stabilisierung des Ölmarktes freigegeben und durch den Verkauf auf den niedrigsten Stand seit 1983 reduziert.

2023-03-strategic-US-Oilreserve
Abbildung 1: Entwicklung der strategischen Ölreserve der USA seit 1977


Vor einigen Monaten gab Joe Biden bekannt, die Ölreserve zu Preisen unter 70 USD/Fass wieder aufzustocken. Eigentlich sollte hier also ein Boden erreicht sein. Schauen wir mal.

Der Bitcoin wurde 2008 unter dem Eindruck der großen Finanzkrise ins Leben gerufen, um sich gegen Finanzmarktturbulenzen abzusichern. Tatsächlich konnte der Bitcoin diese Woche um 16% zulegen. Erstmals seit Jahren wird der Bitcoin nun seiner Aufgabe als Absicherung gerecht. Bitcoiner jubeln, Kritiker sehen darin nicht mehr als eine vielleicht letzte Verkaufsgelegenheit.

Wir haben unsere Bitcoins aus dem Heibel-Ticker Universum heraus genommen, ich bleibe jedoch bei meiner Einstellung, die Position für einige Jahre zu behalten.




03. Ausblick: Blick nach Japan: Dividendenperle



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04. Update beobachteter Werte



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05. Leserfragen



Vielen Dank für Ihre zahlreichen Fragen! Allerdings erhalte ich zu viele Leserfragen, als dass ich alle individuell beantworten könnte. Wenn ich eine Frage beantworte, dann möchte ich das fundiert und hilfreich machen.

Ich bitte daher um Ihr Verständnis, wenn ich wie folgt vorgehe. Sie profitieren davon wie die anderen 25.000 Heibel-Ticker Leser:

1. Fragen zu administrativen Themen (Abo, E-Mail-Zustellung, interner PLUS-Bereich …) werden natürlich stets binnen kurzer Zeit beantwortet.

2. Fragen zu Aktien aus unserem Portfolio werden inhaltlich in das nächste Update zum entsprechenden Portfoliotitel eingearbeitet, sofern für die Allgemeinheit von Interesse.

3. Die wichtigsten Fragen zu allgemeinen Börsenthemen sowie zu Einzeltiteln werde ich im Heibel-Ticker beantworten.

Mit dieser Vorgehensweise hoffe ich, möglichst viel Zeit für die Recherche von Themen zu haben, die ich für viele Leser wichtig halte und überzeugt bin, dass dies einem großen Teil unserer Gemeinschaft Mehrwert bietet.

Leider war es in der Vergangenheit teilweise so, dass ich mehr Zeit in die Recherche für individuelle Fragen gesteckt habe und Zeit für die Analyse von Aktien und das Ausarbeiten von neuen Empfehlungen fehlt. Das ist jedoch den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS gegenüber unfair, denn es darf erwartet werden, dass ich meine Energie dahingehend einsetze, für alle Abonnenten relevante Themen auszuarbeiten. Ich hoffe auf Ihr Verständnis :-)

Big Tech für Spekulation auf Gegenbewegung


Hallo Herr Heibel,

vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Eine Frage, die ich mir bereits beim Lesen Ihrer Ausführungen in den letzten Tagen gestellt habe, ist, warum wir nicht bei den großen Tech-Unternehmen spekulativ zugreifen. Eine positive Überraschung auf der Zins-Seite würde die Kurse dieser Kandidaten doch weiterhin überproportional zum Gesamtmarkt ansteigen lassen. Den Effekt haben wir bereits in den letzten Tagen beobachten können. Microsoft zB wäre doch auch fundamental ein hervorragender Kandidat, der die Spekulation zusätzlich absichern könnte?

Besten Dank und viele Grüße,
Christoph aus Bochum

ANTWORT
Sehr gute Idee, aber irgendwie scheue ich die Big Techs wie Apple, Microsoft, Amazon und Alphabet. Wenn ich mich für einen von ihnen entscheiden müsste, dann vermutlich derzeit Apple. Der Chipmarkt hat sich wieder eingependelt und in diesen Tagen sind Reisen nach China wieder möglich, das dortige Geschäft dürfte nun wieder anspringen.

Microsoft ist auch gut: Wenn die ChatGPT in Excel und Co einbauen, wird es gigantische Produktivitätssprünge bei den Nutzern geben.

Für unser Heibel-Ticker Portfolio halte ich mich jedoch fern von diesen Aktien, weil sie mir einfach zu groß sind. Ich habe die Befürchtung, dass die Big-Tech Aktien stärker ausverkauft werden, falls es zu Turbulenzen an den Aktienmärkten kommen sollte.




06. Übersicht HT-Portfolio



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07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise



Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung



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