CropEnergies - Aktuelle Aktien News und Hintergrundinfos

ISIN: DE000A0LAUP1

Hier gibt es aktuelle News und Hintergrundinfos zum Kurs sowie Investmentideen zur CropEnergies Aktie.

Die Updates enthalten relevante und konzentrierte Informationen zur CropEnergies Aktie, einer möglichen Prognose bzw. Kursziel für den Aktienkurs, Charts sowie eine Einschätzung für unser Heibel-Ticker Portfolio, die Aktie zu kaufen oder nicht.

In unseren Informationen zu den einzelnen Positionen führen wir immer die jeweilige ISIN bzw. WKN der Aktie auf, geben eine aktuelle Bewertung für zu erwartende Entwicklungen ab und fokussieren uns auf eine faktenbasierte Analyse. Ebenso berichten wir über die zu erwartende Dividende und unsere Erfahrungen mit dem Unternehmen der Aktie.

Sie finden hier archivierte Heibel-Ticker PLUS Updates zur CropEnergies Aktie. Die Updates sind für FREE Leser 3 Monate nach der Veröffentlichung frei zugänglich. PLUS Mitglieder erhalten die Updates direkt nach der Veröffentlichung, in dringenden Fällen zusätzlich eine Express-SMS, und können die Updates tagesaktuell einsehen.

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Am vergangenen Donnerstag hat der Bund der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) eine Meldung herausgegeben, in der ein positives Bild über die Entwicklung des Bioethanolab-satzes gezeichnet wird. Am morgigen Dienstag wird CropEnergies, Deutschlands größter An-bieter von Bioethanol, Quartalszahlen veröf-fentlichen. Ich denke, dass die Zahlen wesent-lich besser ausfallen werden, als derzeit von den meisten Analysten erwartet wird.


Bioethanolabsatz um 4,7% gestiegen

Ich brauche Ihnen die Querelen um die E10-Einführung nicht erneut zu erläutern. Die Ein-führung verlief bestenfalls schleppend, eigent-lich gibt es aber bis heute noch starke Vorbe-halte gegen E10, so dass viele Marktteilneh-mer überrascht sein werden von einem stei-genden Absatz zu hören.

Weiter berichtet der BDBe, dass man für die zweite Jahreshälfte 2011 von einer weiter an-steigenden Absatzmenge ausgehe, da die E10 Einführung eben doch schrittweise voran-schreitet – wenngleich dies in den Medien kaum Beachtung findet.

Gleichzeitig war die Bioethanolproduktion in Deutschland aus nachwachsenden Rohstoffen (Getreide & Zucker) im ersten Halbjahr rück-läufig. Insbesondere der angestiegene Zucker-preis aufgrund der schwachen Ernte in Brasili-en habe auch hier in Deutschland zu einer rückläufigen Bioethanolproduktion geführt. Es wurde weniger Zucker in Europa importiert und die EU-Komission hat daher 500.000 Tonnen Zucker, die eigentlich für die Bioethanolproduk-tion bestimmt waren, für den Nahrungsmittel-sektor freigegeben.

Wir haben also allen Unkenrufen zum Trotz eine steigende Nachfrage nach Bioethanol bei gleichzeitig rückläufiger Produktion. Entspre-chend ist der Preis für Bioethanol gestiegen.


CropEnergies mit langfristigen Einkaufsverträgen

Anders als die meisten Wettbewerber verfügt CropEnergies über langfristige Einkaufs-, bzw. Lieferverträge für die benötigten Rohstoffe. Gleichzeitig haben die Wirren um die E10-Einführungen zwar dem Aktienkurs, kaum aber dem Geschäft zugesetzt. Schon lange vor den aufkommenden E10-Wirren produzierte Cro-pEnergies unter Vollauslastung und das änder-te sich weder im ersten Halbjahr 2011 noch ist eine Änderung für die zweite Jahreshälfte zu befürchten.

Somit ist die Absatzmenge von CropEnergies, wenn man einmal vorübergehende Lagerhal-tungen außer Acht lässt, relativ konstant. Auch die Einsatzkosten bleiben aufgrund der lang-fristigen Verträge stabil. Gleichzeitig ist jedoch der Preis für Bioethanol angestiegen, was zu einem Anstieg bei der Gewinnmarge führen sollte.

Die Erwartungen für CropEnergies sind relativ niedrig, und ich könnte mir gut vorstellen, dass einige Anleger vom morgigen Quartalsbericht positiv überrascht werden.

Tradingchance auf Sicht von wenigen Tagen

Aktuell steht der Kurs von CropEnergies bei 5,30€ (Xetra 9:02 Uhr). Ich würde zu Kursen bis 5,40€ einsteigen und auf einen positiven Quartalsbericht am morgigen Dienstag setzen. Dieser könnte der Aktie Auftrieb bis 6€ geben.

Stephan Heibels Investmentideen werden im Heibel-Ticker Portfolio umgesetzt und können dort transparent nachverfolgt werden.

Die Heibel-Ticker PLUS Mitglieder nutzen die Investmentideen in der Regel zur Orientierung für ihre eigenen Investmententscheidungen. Deren Performance ist in der Regel noch besser als die durchschnittlichen 11% pro Jahr vom Heibel-Ticker Portfolio.

Bei Interesse finden Sie auf der Heibel-Ticker PLUS Seite weitere Informationen und Möglichkeiten zur Mitgliedschaft. Antworten zu den häufigsten Fragen gibt es ebenfalls und gerne beantworten wir individuelle Fragen über das Kontaktformular.

Der Kurs war inzwischen zweimal deutlich über 7 Euro, dennoch habe ich noch nicht zum Verkaufen geraten, weil ich mir ein wenig mehr von der Tradingidee versprochen hatte. Inzwischen ist der Kurs wieder auf unser Kaufniveau bei 5,66 Euro zurückgefallen und ich sehe kurzfristig keinen Katalysator mehr, der dem Kurs nochmals Beine machen könnte.

Es handelte sich um eine Tradingidee, und die Idee ist aufgegangen, aber leider nicht so stark wie erhofft. Es wäre undiszipliniert, nun noch auf ein weiteres Ereignis zu hoffen, das den Kurs nun doch noch über 7,20 Euro schieben würde, obwohl es das von mir erwartete Ereignis, die Bestätigung der E10-Einführung, nicht geschafft hat. Wenn wir jetzt die Position noch halten, würden wir aus der Tradingidee eine Spekulation oder Investment machen, und dazu müsste ich mir das Unternehmen aus einer ganz anderen Perspektive anschauen.

So ist es also nun nur konsequent, die Position plusminus Null glatt zu stellen. Viele von Ihnen haben mir bereits geschrieben, dass sie zu Kursen über 7 Euro "eigenmächtig" verkauft haben. Das freut mich natürlich auf der einen Seite für diese Kunden. Es tut mir auf der anderen Seite für die anderen Kunden leid, die diesen Absprung nicht geschafft haben.

Zum Verkauf gibt es nun keinen dringenden Grund, Sie können also gerne mit limitierten Verkaufsordern arbeiten und warten, bis Ihr gewünschter Verkaufskurs erreicht wird.

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Seit der Einführung von E10 könnte die Verwirrung nicht größer sein. Gestern hat schließlich Klaus Picard, Chef des Mineralölverbandes, mit vagen Formulierungen die Zukunft von E10 in Deutschland in Frage gestellt. Unternehmen, die Bioethanol produzieren, sind in der Folge drastisch eingebrochen. Zu Unrecht, wie ich meine, und somit habe ich eine sehr kurzfristige aber auch sehr lukrative Trading-Idee, die ich Ihnen hier vorstelle.

Die Südzucker AG hat für die Produktion von Ethanol eine Tochter ausgegliedert, die Crop-Energies. Nur 22% der Aktien befinden sich im Streubesitz, Südzucker hält 70,5%. Der Handel ist somit dünn, bei der Marktkapitalisierung von 460 Mio. Euro sollten jedoch genug Stücke umgehen, um uns zu bedienen.

Über den Nachrichtendienst dpa wurde Klaus Picard, Präsident des Mineralöwirtschaftsver-bandes gestern mit den Worten zitiert, die E10-Einführung werde vorerst gestoppt, „das System platzt sonst“. Anleger schlossen daraus, dass die Nachfrage nach Bioethanol, wovon eben 10% in unser Benzin gemischt werden sollen, einbrechen wird. Die Aktienkurse von Anbietern von Bioethanol wie Verbio (-8,6%) und CorpEnergies (-14,73%) brachen ein.

Zu Unrecht, wie ich meine. Zum einen ist die Einführung des E10 nichts weiter als die Um-setzung einer EU-Verordnung. Das kann die Mineralölwirtschaft nicht einfach stoppen. Und zum anderen produziert gerade CropEnergies bereits an der Kapazitätsgrenze und profitierte kaum vom Nachfrageschub nach Bioethanol durch E10. Bereits die Einführung von E5 hat ausgereicht, um alle Getreidefelder von Crop-Energies für die Bioethanol-Produktion einzu-setzen.

Doppelter Verdienst


CropEneriges verdient gleich zweimal am an-gebauten Getreide: Aus etwa 2,7 Tonnen Ge-treide wird etwa 1 Tonne Bioethanol gewon-nen. Die verbleibenden etwa 1,5 Tonnen Rest werden zu Tierfutter gemacht und verkauft.

Der Getreidepreis ist in den vergangenen Mo-naten explodiert: Unwetter in Australien sowie eine gestiegene Nachfrage haben den Preis für Weizen beispielsweise um 4,25 auf bis zu 9,17 USD/Scheffel nach oben getrieben.

Im Kielwasser des weltweiten Getreidepreis-anstiegs hat sich auch der Aktienkurs von Cro-pEnergies von 3 auf 6,50 Euro mehr als ver-doppelt. Da war die Einführung des E10 Ben-zins nur noch ein Zusatz, der für gute Stim-mung sorgte. Der Verdienst jedoch wird durch den Preis für Getreide auf den Weltmärkten definiert, die Produktionsmenge von den ver-fügbaren Anbauflächen.

Ein stoppen der E10-Einführung hätte also nur eine sehr geringe Auswirkung auf CropEner-gies.


EU-Verordnung wird umgesetzt

Die Kritik von Klaus Picard richtig sich aus-schließlich an die mangelhafte Informationspo-litik bei der E10-Einführung. Autofahrer tanken aus Verunsicherung darüber, ob ihr Auto E10 verträgt, lieber andere Benzinsorten. Zu Recht, wie Ihr Autor feststellen musste: Unser Golf mit FSI-Motor gehört zu den wenigen Modellen, die offensichtlich kein E10 vertragen. Wenn selbst beim Massenfahrzeug Golf Probleme auftreten können, und die Probleme sollen sehr gravierend sein, dann kann ich die Vorsicht der Autofahrer verstehen.

Meine Anfragen bei VW, telefonisch sowie schriftlich, bleiben übrigens seit nunmehr 5 Tagen unbeantwortet. Auch hier zieht sich die mangelhafte Informationspolitik durch.

Doch ungeachtet dessen wird E10 kommen, denn wir werden in Deutschland eine Min-destmenge von Bioethanol verbrauchen müs-sen. Wenn nun die Einführung nicht so rei-bungslos verläuft, wie sich das Politiker und Mineralölwirtschaft gewünscht hätten, so wird die Einführung jedoch nicht in Frage gestellt.


Kurseinbruch völlig übertrieben

Der Kurseinbruch um 14,73% ist also meines Erachtens völlig überzogen. Ich kann mir gut vorstellen, dass CropEnergies bis Mitte nächs-ter Woche den Großteil des Kursverlustes wie-der gut macht.

Wer also eine sehr kurzfristige Spekulation eingehen möchte, ohne sich mit den funda-mentalen Daten des Unternehmens weiter zu beschäftigen, der kann heute zu Börsenbeginn versuchen, ein paar Aktien von CropEnergies zu Kursen bis 5,65 Euro zu kaufen. Bis Ende nächster Woche dürfte der gestrige Kurseinbruch meiner Einschätzung nach ausgeglichen sein.

Nun ruft Brüderle alle Beteiligten zu einem „Benzin-Gipfel“ zusammen. Das ist bereits das erste Zeichen, dass die gestrige Reaktion übertrieben und ungerechtfertigt war. Die Kur-se dürften also bereits recht schnell wieder auf das ursprüngliche Niveau zurückschnellen.

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