Mastercard - Aktuelle Aktien News und Hintergrundinfos

Hier gibt es aktuelle News und Hintergrundinfos zum Kurs sowie Investmentideen zur Mastercard Aktie.

Die Updates enthalten relevante und konzentrierte Informationen zur Mastercard Aktie, einer möglichen Prognose bzw. Kursziel für den Aktienkurs, Charts sowie eine Einschätzung für unser Heibel-Ticker Portfolio, die Aktie zu kaufen oder nicht.

In unseren Informationen zu den einzelnen Positionen führen wir immer die jeweilige ISIN bzw. WKN der Aktie auf, geben eine aktuelle Bewertung für zu erwartende Entwicklungen ab und fokussieren uns auf eine faktenbasierte Analyse. Ebenso berichten wir über die zu erwartende Dividende und unsere Erfahrungen mit dem Unternehmen der Aktie.

Sie finden hier archivierte Heibel-Ticker PLUS Updates zur Mastercard Aktie. Die Updates sind für FREE Leser 3 Monate nach der Veröffentlichung frei zugänglich. PLUS Mitglieder erhalten die Updates direkt nach der Veröffentlichung, in dringenden Fällen zusätzlich eine Express-SMS, und können die Updates tagesaktuell einsehen.

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TERMIN 2.5.2007

2.5.:
Ich habe soeben den Quartalsbericht von Mastercard gelesen und die anschließende Pressekonferenz gehört: Wieder hat Mastercard alle Erwartungen übertroffen. Der Gewinn je Aktie stieg auf 1,57 USD (nach 0,94 USD vor einem Jahr). Erwartet wurden lediglich 1,14 USD.

Die Aktie ist nach dem Sprung vor einer Woche nun nochmals gesprungen - auf 125 USD. In Kombination mit dem von mir erwarteten Short Squeeze, der morgen Mittag voll zuschlagen sollte, erwarte ich noch deutlich höhere Kurse zum Wochenende. Merken Sie sich also als Verkaufstermin den kommenden Freitag vor.

Bei 125 USD ist die Aktie 163 % im Plus. Das ist Heibel-Ticker-Rekord :-)

Wer die Aktie aufgrund einer zu hohen Steuerlast weiter halten möchte, dem werde ich am Freitag eine Put-Strategie ausarbeiten, mit der Sie Ihre Gewinne sichern und dennoch bis zum Juni mit dem Verkauf warten können, damit Sie keine Spekulationssteuer zahlen müssen.

30.4.:
Mastercard ist Freitag und heute stark angestiegen, da der Termin für ein Gerichtsverfahren auf einen späteren Termin gelegt wurde, als erwartet. Discover und American Express verklagen Visa und Mastercard, im Kreditgeschäft mit den Banken wettbewerbsschädliche Praktiken angewendet zu haben. Dadurch hätten sie einen Vorteil erhalten, den sich die beiden klagenden Kreditkartengesellschaften nun finanziell ausgleichen lassen wollen.

Mastercard nutzt den aktuellen Cashflow, um Aktien zurück zu kaufen. Der spät angesetzte Gerichtstermin, derzeit ist der 19. September 2008 angesetzt, ermöglicht es Mastercard, noch länger aus den Vollen zu schöpfen. Etwaige Entschädigungszahlungen werden entsprechend erst wesentlich später erwartet.

Die Aktie ist inzwischen um 8 % angestiegen. Ich denke, da sind auch ein paar Spekulanten auf dem falschen Fuss erwischt worden: Vor einigen Wochen veröffentlichte Barron's einen negativen Artikel, aufgrund dessen die ohnehin schon hohe Shortquote weiter angestiegen war. Wir haben mit dieser Aktie schon 130 % gewonnen und werden vorerst weiter mitfahren, denn was nun folgt, kennen einige von Ihnen unter dem Begriff "Short Squeeze". Darunter versteht man folgendes:

Wie Sie wissen, kann man Aktien Kaufen und Verkaufen. Was viele nicht wissen ist, dass man diesen Vorgang auch umkehren kann. In den USA ist das Gang und Gebe. Sie können zuerst eine bestimmte Anzahl von Aktien Verkaufen und versprechen dem Verkäufer, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu liefern. Nun hoffen Sie, dass der Kurs fällt. Zu dem späteren Zeitpunkt kaufen Sie die Anzahl von Aktien ein, die Sie noch schulden (eindecken) und liefern sie dem früheren Käufer. Wenn der Kurs zu diesem späteren Zeitpunkt niedriger ist, dann haben Sie einen Kursgewinn gemacht. Dieser sogenannte Leerverkauf ermöglicht es Ihnen, an fallenden Kursen zu profitieren.

Wenn der Kurs allerdings steigt, dann müssen Sie zu dem späteren Zeitpunkt mehr Geld für das Eindecken zahlen, als Sie bei dem ursprünglichen Verkauf eingenommen haben. Die Differenz ist Ihr Verlust. Je stärker der Kurs steigt, desto größer wird der Verlust. Je nachdem, wie viel Verlust Sie aushalten können, werden Sie sich früher oder später eindecken müssen.

Es kann sogar dazu kommen, dass die Bank feststellt, dass Sie gar nicht mehr genug Geld auf dem Konto haben, um ihrer Lieferverbindlichkeit nachzukommen. Dann wird die Bank Sie anrufen (Margin Call) und auffordern, die offene Leerposition einzudecken. Tun Sie dies nicht bis zum nächsten Mittag, so wird die Bank dies tun - mit unlimitierten Kaufaufträgen. Das treibt dann den Kurs noch mehr in die Höhe, die Zeche zahlt der ausgequetschte Leerverkäufer. Dieses ausquetschen der Leerverkäufer nennt man Short Squeeze - und das sehen wir in diesen Tagen bei Mastercard.


Die Short Ratio ist mit 5 hoch, es gibt eine Menge Leerverkäufer, die derzeit eindecken. Der Kurs wird noch ein paar Tage weiter anziehen. Ende der Woche würde ich dann die Position vollständig auflösen und die 130+% einsacken.

22.2.:
Mastercard hat ein 6-monatiges Pilotprogramm in 13 Ländern gestartet, mit dem über Mobilfunk und Kreditkarte Überweisungen direkt von einem zum anderen Kunden vorgenommen werden können. Das Programm ist insbesondere für Gegenden gedacht, in denen kaum Banken vorhanden sind.

10.2.: Gestern vermeldete Mastercard ein super Quartalsergebnis. Mit 31 Cents wurden die Erwartungen von 17 Cents Gewinn je Aktie deutlich übertroffen. 18 % Umsatzwachstum waren ebenfalls mehr, als Analysten erwartet hatten.

Entsprechend war der Kurs zum Handelsbeginn mit einem dicken Plus gestartet. Doch dann folgen Gewinnmitnahmen. Ein Kommentar CEOs Robert Selander, daß die überdurchschnittlich guten Margen eventuell im Jahresverlauf aufgrund des anziehenden Wettbewerbs unter Druck geraten könnten. Ausgelöst durch die Gewinnmitnahmen und verstärkt durch diesen Kommentar erfolgte plötzlich ein radikaler Ausverkauf der Aktien, am Ende des Tages stand der Kurs knapp 10 % im Minus.

Lassen Sie sich durch diese börsenübliche vorsichtige Prognose nicht abschrecken: Mit Mastercards Geschäftsmodell ist alles in bester Ordnung. Das Geschäft läuft sogar so gut, daß das Management nach drei herausragenden Quartalen die Erwartungen etwas dämpfen muß. Halten.

26.1.: Prudential hat das Kursziel für Mastercard von 100 auf 130 USD erhöht. Wir erhöhen unser Stopp Loss auf 95 USD. Halten.

19.1.: Total System Services (TSS), das Unternehmen, daß eine Vielzahl der Zahlungsabwicklungen für Mastercard durchführt, hat am Mittwoch ein Quartalsergebnis vermeldet, das die Erwartungen der Analysten übertraf. Auch J.P. Morgan vermeldete am Mittwoch 17 % Wachstum beim Kreditkartenumsatz, mehr als irgendjemand erwartet hat. Mastercard erhält 10 % seines Umsatzes von J.P. Morgan.

Das Bewertungsniveau ist noch immer nicht fair, sondern zu niedrig. Für 16 % Wachstum erwarte ich ein KGV von mindestens 30. Die Gewinne steigen jedoch mit 80 % überproportional, und auch die Umsätze überraschen immer wieder positiv. Diese Aktie ist unterwegs nach oben - und dieser Schwung wird noch einige Zeit anhalten.

21.12.: Die wahre positive Überraschung wird meiner Einschätzung nach erst nach dem Weihnachtsgeschäft folgen: Wenn Mastercard seine 10 Cents je Transaktion der im Weihnachtsrausch kaufenden Konsumenten bekannt gibt. Unser Ziel von 100 US-Dollar wurde inzwischen erreicht, wir werden daher den Stopp Loss nun etwas enger ziehen: Beachten Sie daher ab sofort ein Stopp Loss bei 90 US-Dollar.

1.11.: Hier zeigt sich, wie richtig unsere Entscheidung war, nur einen Teil zu verkaufen, und den Rest laufen zu lassen. Soeben hat Mastercard ihr Quartalsergebnis veröffentlicht. Die Schätzungen der Analysten wurden zur Makulatur gemacht: 902 Mio. USD Umsatz statt erwarteter 871 Mio. USD haben 1,42 USD Gewinn je Aktie eingebracht, statt erwarteter 1,07 USD je Aktie.

Aktuell notiert die Aktie mit 16 % im Plus bei 86 USD. Ziehen Sie Ihr Stopp Loss nach auf 80 USD.

23.6.: MASTERCARD

Mastercard ist erst im Mai an die Börse gegangen. Der IPO fand unter dem schlechten Stern des gleichzeitig stattfindenden IPOs von Vonage, der VoIP-Firma, statt. Vonage hat den Börsengang wie zu besten Zeiten des Internethypes eingespielt und erhielt umgehend die Quittung: Es konnte nicht die ganze Tranche platziert werden und der Kurs geht seither Richtung Süden.

Unter diesen schlechten Meldungen leidete der Börsengang von Mastercard. Zu Unrecht, wie ich meine, denn Mastercard hat durchaus eine attraktive Bewertung vorgenommen. Mit dem aktuellen Aktienkurs von 47,38 US-Dollar ergibt sich ein Wert des Unternehmens von 6,39 Mrd. US-Dollar. Bei 3 Mrd. US-Dollar Umsatz klingt das erst einmal ambitioniert, da das Unternehmen aber ein weitgehend automatisiertes Geschäftsmodell hat, ist eine hohe Gewinnmarge von 16,6 % möglich. Das KGV steht somit nur bei 15.

Das Wachstum hingegen liegt bei 12 % p.a. und durch eine stärker vorangetriebene Expansion im asiatischen Raum soll diese Prognose noch übertroffen werden. Aufgrund der Investitionsplanung und den angestrebten Märkten halte ich eine Wachstumsrate von 20 % für wahrscheinlich.

Damit ist auch die Aktie von Mastercard, die natürlich ebenfalls zum Finanzsektor gezählt wird, sehr günstig bewertet. Wenn sich in den nächsten Monaten die Nachhaltigkeit des Wachstums beweist, dann kann ich mir durchaus ein KGV von 30 vorstellen, was einer Kursverdopplung entspräche.

Stephan Heibels Investmentideen werden im Heibel-Ticker Portfolio umgesetzt und können dort transparent nachverfolgt werden.

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