Wheaton Precious Metals - Aktuelle Aktien News und Hintergrundinfos

Hier gibt es aktuelle News und Hintergrundinfos zum Kurs sowie Investmentideen zur Wheaton Precious Metals Aktie.

Die Updates enthalten relevante und konzentrierte Informationen zur Wheaton Precious Metals Aktie, einer möglichen Prognose bzw. Kursziel für den Aktienkurs, Charts sowie eine Einschätzung für unser Heibel-Ticker Portfolio, die Aktie zu kaufen oder nicht.

In unseren Informationen zu den einzelnen Positionen führen wir immer die jeweilige ISIN bzw. WKN der Aktie auf, geben eine aktuelle Bewertung für zu erwartende Entwicklungen ab und fokussieren uns auf eine faktenbasierte Analyse. Ebenso berichten wir über die zu erwartende Dividende und unsere Erfahrungen mit dem Unternehmen der Aktie.

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Wheaton Precious Metals hat gestern Abend Q-Zahlen veröffentlicht: Der Umsatz ist um 38% auf 297 Mio. USD gesprungen und liegt um 3% über den Erwartungen. Der Gewinn (EBITDA) ist um 47% angesprungen und liegt um 10% über den Erwartungen.
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Ich habe mir nun noch den Analystencall angehört. Darin wird auf die Entwicklung der einzelnen Minen im Bestand eingegangen. Auch wird detailliert über den Cashflow gesprochen: Wie viel an Finanzierungszusagen für den Ausbau von Minen wurde für das laufende Jahr zugesagt? Wie viel Dividende wird ausgeschüttet und ist mit Aktienrückkäufen zu rechnen?

Die Antworten ergaben, dass nach 664 Mio. USD an Finanzierungsausschüttungen im laufenden Jahr über 800 Mio. USD abgerufen werden könnten. Schon die 664 Mio. USD waren eine Rekordsumme der 20-jährigen Geschichte des Unternehmens.

Um jedoch Anlegern einen Anreiz zu geben, diese Investitionsphase dabei zu bleiben, wurde die Dividendenpolitik überarbeitet: Man werde nun jedes Jahr die Dividende erhöhen. Das könne man sich aus zwei Gründen leisten: Zum einen gibt die Finanzierung des angestrebten Wachstums, also die über 800 Mio. USD im laufenden Jahr, zusätzlich noch eine Dividendensteigerung her. Trotz der "progressiven" Dividendenpolitik werde das Wachstum also nicht leiden, so CEO Randy Smallwood.

Zum anderen habe man eine Kreditlinie zu günstigen Konditionen mit einem Volumen von 5 Mrd. USD, die man bislang noch gar nicht in Anspruch nehme und auch für die Investitionen der kommenden 3 Jahre nicht benötige. Sollte also tatsächlich mal der Cashflow keine Dividendenerhöhung hergeben, so werde man dennoch die Dividende erhöhen und dann eben kreditfinanziert ausschütten.

Eine andere Frage bezog sich darauf, dass Wheaton Precious zu groß werden könnte, um geeignet lukrative Projekte zu finden. Daraufhin bezog das Management klar Stellung, dass über die vergangenen 20 Jahre tatsächlich die niedrig hängenden Früchte abgeerntet seien, man jedoch weiterhin gute Projekte finde. Sollten die unternehmensinternen Anforderungen jedoch nicht mehr erfüllt werden, so erhöhe man lieber die Dividende oder kaufe Aktien zurück, als dass man sich in minderwertigen Projekten engagiere.

Ich würde die aktuelle Situation wie folgt beschreiben: Wheaton Precious Metals investiert aktiv in den Ausbau des Geschäfts. Damit befinden wir uns derzeit nicht in der Erntephase. Jedes Investment bringt neue Risiken mit sich. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet bei Wheaton nicht das operative Geschäft einer Mine, denn die Rückzahlung ist fix, lediglich der Termin kann ein wenig schwanken. Über Erfolg und Misserfolg entscheidet der Goldpreis.

Sinkt der Goldpreis oder bleibt er auf dem aktuellen Niveau konstant, so ist die Aktie von Wheaton langweilig. Anleger werden Geduld benötigen, um eine attraktive Rendite einzufahren.

Sollte der Goldpreis jedoch ansteigen, so zahlen sich die heute getätigten Finanzierungen (=Investitionen) überproportional aus, so wie es in der Vergangenheit meist der Fall war.

Nun beobachte ich Wheaton Precious und seinen CEO Randy Smallwood schon seit 12 Jahren. Immer wieder war zu beobachten, dass Smallwood investierte, wenn der Goldpreis zu steigen begann. Die Aktie von Wheaton hinkte daher stets zunächst dem Goldpreis hinterher. Doch in den vergangenen 20 Jahren hat sich der Goldpreis etwa verfünffacht und der Aktienkurs von Wheaton verzehnfacht. Jetzt zu verkaufen wäre daher der falsche Zeitpunkt, ich habe die Position von "C" auf "B" hochgestuft.

Stephan Heibels Investmentideen werden im Heibel-Ticker Portfolio umgesetzt und können dort transparent nachverfolgt werden.

Die Heibel-Ticker PLUS Mitglieder nutzen die Investmentideen in der Regel zur Orientierung für ihre eigenen Investmententscheidungen. Deren Performance ist in der Regel noch besser als die durchschnittlichen 11% pro Jahr vom Heibel-Ticker Portfolio.

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metals Quartalszahlen vorgelegt, die über den Erwartungen der Analysten lagen: Der Umsatz stieg um 32% auf 313 Mio. USD und liegt um 8% über den Erwartungen. der Gewinn (adjusted) stieg um 58% auf 164 Mio. USD und liegt um 12% über den Erwartungen.

Der Umsatz setzt sich zu 74% aus Goldverkäufen und 24% Silberverkäufen zusammen, daneben noch 1% Kobalt und 1% Palladium. Kein anderes Gold-Lizensierungsunternehmen hat einen annähernd vergleichbar hohen Silberanteil. Bei Royal Gold und Franco Nevada liegt der Silberanteil bei rund 12%. Aber gerade der Silberpreis hat die aktuelle Goldpreisrallye noch nicht nachvollzogen. Und gerade der Silberpreis erzielt die größten Ausschläge, wenn der Edelmetallmarkt in Bewegung gerät.

Für die kommenden fünf Jahre kalkuliert Wheaton Precious mit einem jährlichen Wachstum der geförderten Edelmetalle von 7%. Dazu wird in den Ausbau der bestehenden Minen investiert, die jährlichen Investitionen steigen an. Das schmälert die Gewinnmarge, die aktuell bei 54,6% liegt, auf 44%. Doch um die Anleger zu beruhigen, verkündete das Unternehmen gleichzeitig eine Dividendenanhebung um 3,3% auf 62 Cent je Aktie, die quartalsweise (also je 15,5 Cent) ausgeschüttet wird. Die Dividendenrendite liegt somit bei 1,3%.

Ein einer ersten Reaktion steigt die Aktie gestern Abend nachbörslich an. Anleger freuen sich darüber, dass die Stopps der Produktion in Folge der Corona-Pandemie, die noch im Jahr 2022 stark belasteten, inzwischen wieder ausgeglichen werden konnte. 2022 führten immer wieder erforderliche Produktionsstopps zu einem Rückgang der Lizenzzahlungen, was bei gleichbleibenden Kosten bei Wheaton Precious zu einem Rückgang der Gewinnmarge führte.

Kurz zur Erinnerung: Wheaton Precious finanziert Minenprojekte. Das Unternehmen beteiligt sich nicht am operativen Geschäft der Minen, sondern wird über festgelegte Förderanteile über Jahre ausbezahlt. Je nachdem, wieviel die Mine fördert, erhält Wheaton Precious seinen Anteil davon. Wheaton Precious bietet Minenbetreibern eine günstige Finanzierungsmöglichkeit. Da die Rückzahlung in Abhängigkeit von der Förderung erfolgt, ist das Risiko der Rückzahlung für den Minenbetreiber überschaubar.

Die Rückzahlung erfolgt in Unzen und nicht in US-Dollar. Das heißt, der Erfolg von Wheaton Precious hängt von der Fördermenge, sowie auch vom aktuellen Edelmetallpreis ab. Doch selbst der vermeintlich negative Fall, wenn weniger gefördert wird, dreht sich häufig ins Positive: Wenn weniger gefördert wird, sinkt das weltweite Angebot an Edelmetallen und der Edelmetallpreis steigt. Zudem steht eine größere Menge an Lieferverbindlichkeit aus, die zukünftig zu erwartenden Einnahmen in der Bilanz von Wheaton Precious steigen also.

Ende Februar hatte das Unternehmen bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht, die enttäuschten: Der Ausbau der Förderung in den bestehenden Minen wurde teurer als erwartet. Mit den nun vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen diese Befürchtung bestätigt, aber gleichzeitig eine verlässliche Planung vorgelegt, aus der abzulesen ist, dass der Kurseinbruch vom Februar übertrieben war.

Wir haben die Position auf "C" gesetzt und ich möchte die Aktie eigentlich verkaufen, wenn sie sich noch ein wenig erholt hat. Mit unseren Goldbarren im Portfolio-Bereich Absicherung und mit Barrick Gold als Spekulation partizipieren wir am aktuellen Anstieg des Goldpreises. Wheaton Precious ist mit erwarteten 7% Förderwachstum selbst bei einem moderaten Goldpreisanstieg nicht unbedingt ein Wachstumsunternehmen. Dieses Prädikat würde derzeit eher der Bitcoin verdienen.

Heute Abend gibt es noch die Analysten-Telco. Warten wir mal ab, wie die Aktie auf die heutigen Zahlen reagiert.

Grundsätzlich bleibt Wheaton Precious eine solide Aktie. Kurstreiber könnte in meinen Augen der Silberpreis werden, der erfahrungsgemäß, wenn er denn irgendwann mal zu steigen beginnt, überproportional stark zum Goldpreis ansteigt.

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Mitte dieser Woche hat auch Wheaton Precious Metals Q-Zahlen veröffentlicht. In den vergangenen Quartalen war die Produktion einer großen Mine, Salobo, gedrosselt, weil man die Mine erweiterte. Nun stellt sich heraus, dass die Erweiterung zu einer Abnahme der Qualität des abgebauten Materials führt. Es wurde mehr Volumen verarbeitet als prognostiziert, doch es befanden sich weniger Edelmetalle in der Erde.

Diese Erkenntnis zeigt sich sowohl in den Quartalszahlen, die am unteren Ende der Erwartungen lagen, als auch in der Jahresprognose, die enttäuschte. Die Aktie gab diese Woche um 12% nach.

Auf Basis des gesenkten Ausblicks ist Wheaton Precious mit einem EV/EBITDA von 18 fair bewertet, durchschnittlich lag diese Kennziffer bei 19. Ich habe Wheaton bereits mit einem "C" gekennzeichnet, möchte die Position also bei Gelegenheit verkaufen. Nach dem Ausverkauf dieser Woche warte ich noch ein wenig ab.

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Bereits gestern Abend hat Wheaton Precious Metals Q-Zahlen vorgelegt. Der Umsatz ist um 2% auf 223 Mio. USD gewachsen, lag jedoch um 7% unter den Analystenerwartungen. Der Gewinn sprang um 28% auf 27 Cents je Aktie und war damit um 7% höher als erwartet.

Der durchschnittliche Verkaufspreis für eine Unze Gold ist um 12% auf 1.944 USD gestiegen. Beim Silber betrug der Anstieg sogar 24% auf 23,73 USD/Unze. Palladium und Cobalt entwickelten sich jedoch rückläufig. Auch war die Silberproduktion aus Streiks in einer Mine geringer als geplant. Doch eine höhere Goldproduktion und die gestiegenen Preise bei Gold und Silber kompensierten diese Effekte.

Die Unternehmensprognose von 600.000 bis 660.000 GEOs (goldäquivalente Unzen) bleibt bestehen. Bislang wurden 444.597 GEOs produziert, wir dürfen also einen Jahresendspurt erwarten.

Alles in allem sind die Zahlen nicht besonders aufregend. Die Aktie notiert nahezu unverändert.

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Auch Wheaton Precious Metals hat gestern Abend Q-Zahlen, soeben ging der Analystencall zu Ende. Der Umsatz ist um 13% zurückgegangen auf 265 Mio. USD und liegt damit um 5% über den Erwartungen der Analysten. Der Gewinn ist bei 32 Cents je Aktie unverändert zum Vorjahr. Ursächlich für die gute Gewinnentwicklung ist ein leichter Anstieg bei den realisierten Verkaufspreisen für Gold und Silber (je +4-5%), sowie stark rückläufige Kosten im Vergleich zum Vorjahresquartal (-19%).

Als Erklärung für die niedrigeren Kosten gibt es lediglich einen Satz, dass der gestiegene Umsatz bei gleichen Kosten die Kostenquote positiv beeinflusst habe. Das Geschäftsmodell von Wheaton Precious ist ja gut skalierbare, da man keine eigenen Minen betreibt, sondern lediglich Finanzierungen vornimmt und anschließend in Edelmetallen Rückzahlungen erhält. Die Kosten, die im Unternehmen anfallen, sind ziemlich konstant.

Die quartalsweise ausbezahlte Dividende wird bei 0,15 USD/Aktie belassen. In meinen Augen ein solides Quartalsergebnis, die Aktie springt heute um 3% an.

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Wheaton Precious Metals hat gestern Abend Q1-Zahlen veröffentlicht, die hinter den Erwartungen der Analysten zurück blieben. Der Umsatz ist auf 213 Mio. USD um 30% zurück gegangen, Analysten hatten nur einen Rückgang von 24% befürchtet. Der Gewinn je Aktie ist auf 0,23 USD um 35% eingebrochen, Analysten hatten einen Rückgang um 26% befürchtet.

Immerhin reicht der operative Cashflow (135 Mio. USD) aus, um die Quartalsdividende bei 0,15 USD/Aktie zu belassen (ex-Dividendentag 18.5.).

Der Rückgang im Umsatz und Gewinn waren erwartet worden, weil vor einem Jahr zwei Minen an Glencore verkauft wurden und daher deren Produktion nun nicht mehr anfällt. Auch ein Rückgang im durchschnittlichen Verkaufspreis des Goldes und Silbers ist keine Überraschung.

Die Überraschung liegt in einer Graphik, die sich PBND nennt: Produced But Not Delivered - Produziert aber noch nicht ausgeliefert. Der Lagerbestand an Goldäquivalenten (Kobalt & Silber umgerechnet in Goldäquivalent) ist um 10.449 GEO (Gold-Äquivalente) gestiegen. Bei einem durchschnittlich realisierten Verkaufspreis für Gold von 1.830 USD/Unze entspricht das einem Lagerzuwachs von 19 Mio. USD, also in etwa der Differenz zwischen Analystenerwartung und tatsächlichem Umsatz.

Somit ist der Umsatzrückgang sowie der überproportionale Gewinnrückgang (Wheaton hat kaum variable Kosten) vollständig auf diesen Umstand zurückzuführen. Kurz gesagt: alles läuft nach Plan.

Der Goldpreis ist inzwischen auf ein Allzeithoch bei 2.041 USD/Unze gestiegen. Wir haben auf diesen Anstieg spekuliert und konnten diese Woche unsere spekulative Position in Barrick Gold mit 14% Gewinn auflösen. Offensichtlich hat auch das Management von Wheaton Precious Metals auf den Goldpreisanstieg spekuliert und die Goldverkäufe gedrosselt, um zu einem späteren Zeitpunkt einen höheren Verkaufserlös zu realisieren.

Aktuell ist die Aktie ein wenig im Minus (-1%), vielleicht weil diese Feinheiten nicht jedem Anleger sofort auffallen. Heute Nachmittag ist der Analystencall. Ich hoffe, CEO Randy Smallwood wird diesen Umstand deutlich machen, so dass die Aktie sich wieder erholt.

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Den Produktionszahlen konnten wir Ende Februar bereits entnehmen, dass 2022 sowie insbesondere das Q4 ziemlich anspruchsvoll für den Edelmetallsektor war. Minen mussten steigende Kosten kompensieren, so dass die gestiegenen Edelmetallpreise nicht zu höheren Gewinnmargen führten. Die Inflation lässt grüßen.

Wheaton fördert aber nicht selber Edelmetalle, sondern erhält nur einen Anteil an der Förderung von anderen Minen, die vorher finanziert wurden. Damit unterliegt Wheaton nicht den inflationären Kosten, sondern kann vom steigenden Edelmetallpreis profitieren.

Dennoch war das Jahr 2022 schwierig, auch für Wheaton Precious Metals. Es wurde ein Produktionsrückgang von 20% vermeldet, der zu einem Umsatzrückgang von 15% auf 236 Mio. USD führte. Analysten hatten um 2% höhere Erwartungen an den Umsatz. Auch der Gewinn blieb mit 23 Cent je Aktie um 2 Cent hinter den Analystenerwartungen. Immerhin konnte die quartalsweise ausgezahlte Dividende konstant bei 15 Cents je Aktie gehalten werden.

Wheaton Precious hat die Unze Gold-Äquivalent zu durchschnittlich 445 USD/Oz eingekauft / finanziert. Bei einem Goldpreis von aktuell 1.900 USD/Oz ist die Gewinnmarge recht hoch. So ergibt sich die hohe Bewertung mit einem EV/EBITDA von 22 bei einer PEG-Rate von 3,7.

Mit der Pleite der SVB hat der Edelmetallsektor als sicherer Hafen zulegen können, Wheaton ist heute um 6% angesprungen.

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Diese Woche gab Wheaton Precious Metals seine Produktionszahlen für 2022 bekannt: 293.234 Unzen Gold blieben hinter der Unternehmensprognose von 300.000 bis 320.000 zurück. Die Silberproduktion fiel mit 23.979 Unzen am oberen Ende der Prognose (22.500 bis 24.000) aus. Die Produktion der "anderen Metalle" lag mit 36.625 Unzen Goldäquivalent im Rahmen der Prognose.

Um es in einer Zahl auszudrücken, werden Silber, Kupfer, Kobalt und Palladium über einen festgelegten Marktpreis in Gold-Unzen umgerechnet und so hat Wheaton insgesamt 638.048 Unzen Goldäquivalent produziert, die Unternehmensprognose gab 640.000 bis 680.000 Unzen an.

Obwohl die Unternehmensprognose nicht erfüllt wurde, notiert die Aktie recht stabil. Das liegt daran, dass diese Zahlen erwartet wurden. Eine Überschwemmung in der Stillwater Mine beeinträchtigte im zweiten Halbjahr die dortige Produktion. Instandhaltungsprobleme führten zu einer geringeren Produktion in der Salobo Mine. Die Ereignisse wurden kommuniziert, die Prognose jedoch nicht angepasst.

Für das laufende Jahr 2023 wird eine Produktion von Goldäquivalenten in Höhe von 600.000 bis 660.000 Unzen prognostiziert. Man habe im Jahr 2022 vier strategische Investments getätigt, um auch für die kommenden Jahre an steigenden Edelmetallpreisen zu partizipieren. So gibt es sogar eine Produktionsprognose für die kommenden 10 Jahre: Wheaton möchte ab 2023 bis 2032 jährlich durchschnittlich 850.000 Unzen Goldäquivalent produzieren.

Zum Verständnis: Wheaton produziert nicht selber, sondern listet nur die anteilige Produktion auf, die es von Minen erhält, die sie finanziert haben und daher Lizenzen an der Edelmetallproduktion hält. Die Kosten der Produktion trägt der Minenbetreiber, nicht Wheaton. Das Unternehmen freut sich nur über die Edelmetalle, die als Rückzahlung der Kredite in vereinbarter Menge und unabhängig vom Marktpreis abgeliefert werden.

Am 9. März werden Q4-Zahlen veröffentlicht. Die Produktionszahlen berücksichtigten noch nicht, welche Verkaufspreise für die Edelmetalle erzielt wurden. Eine große Überraschung erwarte ich dennoch nicht, da die Preise gut eingeschätzt werden können.

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Die Aktie von Wheaton Precious hat in den vergangenen 10 Tagen eine Rundreise von 31 Euro auf 34 Euro und zurück gemacht. Die Hoffnung auf einen moderaten Tonfall Jay Powell bei der Notenbanksitzung dieser Woche hat dem Edelmetallmarkt zunächst Auftrieb gegeben. Denn ein absehbares Ende der Zinsanhebungen würde bedeuten, dass die Inflation nicht wirklich bekämpft wird und so hätte der Edelmetallsektor als sicherer Hafen an Bedeutung gewonnen.

Nun hat Powell aber an seiner harten Haltung festgehalten, er nimmt die Gefahren einer hohen Inflationsrate ernst. Das heißt, er bleibt auf Kurs, den Wert des US-Dollars zu erhalten, wenn er die Inflation bekämpft. Daher ist die Notwendigkeit des sicheren Hafens der Edelmetalle nicht so groß, wie im Vorfeld vermutet. der Goldpreis ist nach der Notenbankentscheidung weiter eingebrochen, diese Woche um -0,7%. Das belastet natürlich auch Wheaton Precious.

Gestern Abend hat nun Wheaton Precious Q-Zahlen veröffentlicht, die hinter den Erwartungen der Analysten zurück blieben. Der Umsatz ist um 18% auf 218 Mio. USD zurück gegangen, Analysten hatten mit einem Rückgang um nur 10% gerechnet. Der Gewinn blieb mit 0,21 USD/Aktie um einen Cent hinter den Erwartungen. Immerhin hält das Unternehmen an der quartalsweise ausgezahlten Dividende in Höhe von 0,15 USD/Aktie fest.

Die Aktie notiert heute bei 32 Euro und hat damit den Großteil des Gewinns der vergangenen Tage wieder abgegeben. Schade.

Wheaton Precious erfüllt weder unsere Anforderungen als Dividendenaktie, noch als Wachstumsaktie. Der Gewinn schwankt stark, je nach Produktion der Vertragspartner von Wheaton Precious sowie je nach Edelmetallpreis. Wir haben unsere Position zu 30,44 EUR aufgestockt. Ich würde diesen Teil der Position nun wieder verkaufen und abwarten, wie sich Inflation und Leitzins in den kommenden Wochen entwickeln.

Außerdem ist die Oktober-Rallye offensichtlich vorerst ausgelaufen. Mag sein, dass wir in den kommenden Wochen günstigere Kaufgelegenheiten bekommen. Dazu brauchen wir ausreichend Cash, um dann handlungsfähig zu sein.

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Unter Aktienanlegern ist Gold stets umstritten: Zahlt keine Dividende oder Zinsen und ist daher im Umfeld steigender Zinsen unattraktiv, meinen die Einen. Die Anderen hingegen, und zu denen gehöre ich, sprechen dem Gold eine Stabilität zu, die sich insbesondere in turbulenten Finanzmarktzeiten auszahlt. Mag sein, dass der Goldpreis im Rahmen eines Ausverkaufs ebenfalls unter die Räder gerät, doch anschließend gehört Gold zu den Werten, die sich am schnellsten erholen.

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.704 Euro/Unze. Das ist der niedrigste Stand seit der Corona-Pandemie. Die Marke von 1.680 Euro hat sich in den vergangenen zwei Jahren mehrfach als stabile Unterstützung bewährt.

Ich gebe zu, derzeit spricht vieles dafür, dass der Goldpreis dieses mal nach unten durchrutscht: Die Inflation kommt zurück, die Notenbanken heben das Zinsniveau kräftig an und der US-Dollar ist stabil. Dennoch möchte ich unsere Position in Wheaton Precious voll machen (wir haben derzeit nur eine halbe Position im Wachstumsbereich), denn ich würde mich ärgern, wenn die Marke 1.680 USD/Oz hält und die Kurse sich erholen, wir aber das günstige Niveau nicht genutzt haben.

Auf der anderen Seite ist das Risiko überschaubar, falls der Goldpreis nach unten durchrutscht. Wir sind nur wenige Prozentpunkte von der Unterstützung entfernt, könnten im Falle eines Falles schnell reagieren und die Verluste gering halten.

Neben Wheaton Precious, die ich aufgrund der hohen Volatilität als eine Art Optionsschein auf die Edelmetallpreise sehe, haben wir Barrick Gold und Goldbarren im Portfolio. Ganz schön goldlastig, aber das entspricht meiner Skepsis gegenüber den führenden Papierwährungen und deren entmachteten Notenbanken.

Also: Kein Grund zur Eile. Aktuell notiert Wheaton Precious bei 30,64 EUR (Xetra 10:10 Uhr). Ich würde auf Kurse unter 30,50 EUR setzen und limitiert ordern, um unsere halbe Wachstumsposition (aktuell 2,7% Portfolioanteil) voll zu machen.

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Bereits vor einer Woche hat auch Wheaton Precious Metals seine Q-Zahlen veröffentlicht. Der Gewinn fiel auf 0,33 USD/Aktie. Das sind zwei Cent weniger als im Vorquartal, liegt jedoch einen Cent über den Erwartungen. Der Umsatz fiel auf 303 Mio. USD. Das sind 3 Mio. USD weniger als im Vorquartal, aber 6 Mio. USD mehr als erwartet.

Während der realisierte durchschnittlich Verkaufspreis für Gold mit 1.872 USD/Uz um 4% höher war als im Vorjahr, gingen die Verkaufspreise für Silber (-17% auf 22,27 USD/Uz) und Palladium (-24% auf 2.132 USD/Uz) deutlich zurück.

Im schwierigen Marktumfeld zeigt Wheaton Kostendisziplin. Die Barreserven des Unternehmens haben sich seit Jahresbeginn auf 449 Mio. USD mehr als verdoppelt.

Die Unternehmensprognose für das laufende Jahr wurde deutlich gesenkt: Statt 700.000-760.000 GEOs erwartet das Unternehmen nun nur noch die Produktion von 640.000-680.000 GEOs (gold equivalent ounces). Diese deutliche Prognosesenkung ist nur zum Teil auf den Verkauf der Lizenzen an der Keno Hill Mine, die von Hecla Mining übernommen wird. Ein weiterer Teil der Prognosekürzung ist den schlechten Wetterbedingungen inklusive einer Flut in der Stillwater Mine geschuldet. Und auch die Salopp Mine wirft derzeit weniger ab. Der Kupferpreis ist aufgrund der globalen Konjunkturabschwächung deutlich zurückgekommen. Gold und Silber sind häufig Nebenprodukte von Kupferminen, deren Produktion in Folge des niedrigen Kupferpreises derzeit nicht auf Hochtouren läuft.

Seit unseren beiden Teilverkäufen im Februar und März ist die Aktie um 18% zurückgekommen. Der Goldpreis hat die von mir erwartete Konsolidierung vollzogen und bei 1.700 USD/Uz einen Boden gebildet. Wie bereits im Mai angekündigt, wäre es daher nun an der Zeit, die Position wieder aufzustocken. Jedoch halten mich zwei Umstände noch davon ab:

Zum einen haben wir erst kürzlich eine spekulative Position in Barrick Gold eröffnet. Mit 8,7% Goldbarren, 2,5% Barrick Gold und 2,7% Wheaton Precious Metals haben wir bereits 14% unseres Portfolios in Edelmetalle investiert. Es gibt keinen Grund zur Eile.

Zum anderen hat gestern ein Ausverkauf an den Aktienmärkten begonnen, dem sich der Edelmetallsektor bislang zwar entzogen hat, das muss aber nicht so bleiben. Ich möchte da erst noch ein wenig abwarten, um zu schauen, ob sich Branchenunterschiede abzeichnen.

Positiv werte ich jedoch, dass die Aktie nach den Zahlen und der Prognosesenkung vom 11. August nicht weiter gefallen ist, sondern das Kursniveau halten konnte. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Aktie inzwischen ausreichend ausverkauft ist, um auch negative Entwicklungen abzufangen.

Mit einem Kurs von aktuell 32,17 EUR befinden wir uns nahe dem Tief von Ende Juli bei 31,45 EUR. Wenn dieses Kursniveau in den kommenden Tagen gehalten werden kann, würde ich unsere Position aufstocken.

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metall Q-Zahlen vorgelegt, die den Erwartungen entsprechen. Der Umsatz ist um 5% auf 307 Mio. USD zurückgegangen. Der Gewinn stieg um einen Cent auf 0,35 USD/Aktie.

Für das laufende Jahr prognostiziert das Unternehmen eine Förderung von 700.000 bis 760.000 GEOs. Wheaton ist nicht nur in Gold, sondern auch in Silber und einigen weiteren Edelmetallen engagiert. Daher wird die Produktion aller Rohstoffe auf Gold-Äquivalente Unzen (GEO = Gold Äquivalent ounces) umgerechnet.

Beim aktuellen Goldpreis von rund 1.900 USD/Unze entspricht das einem Jahresumsatz von 1,33 Mrd. USD. In den Jahren 2022 bis 2026 sollen jährlich durchschnittlich 850.000 GEOs gefördert werden, bis 2031 sogar 910.000 GEOs. Das entspricht einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 1,73 Mrd. USD, +30%.

30% in zehn Jahren ist nun nicht gerade das, was ich unter einem Wachstumsunternehmen verstehe. Doch die Phantasie in diesem Titel liegt in der Preisentwicklung der Edelmetalle. Ein Preisanstieg wird direkt in Gewinnwachstum (Marge aktuell 63%) umgesetzt, da keine zusätzlichen Kosten entstehen. Das Gewinnwachstum für Wheaton ist aufgrund der konstant bleibenden Kosten überproportional, zusätzlich kommt noch das Förderwachstum hinzu.

Wir haben die Position Ende Februar reduziert, um ein wenig Cash zu generieren. Für die kommenden zwei bis drei Monate befürchte (und erhoffe) ich eine kleine Konsolidierung am Goldmarkt. Die Saisonalität spricht für tiefere Kurse Ende Juni / Anfang Juli. Vielleicht rutscht der Goldpreis von derzeit 1.900 USD/Oz nochmals Richtung 1.700 USD/Oz ab. Ich würde dann die Position wieder aufstocken.

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Aus dem Heibel-Ticker PLUS Update 05 (24.02.2022):

Der Goldpreis ist angesprungen und auch Wheaton Precious notiert diese Woche mit 7% im Plus. Lange haben wir darauf gewartet, dass Gold endlich anzieht, und nun ist es soweit. Ich denke aber, wenn der Krieg tatsächlich schneller vorüber ist, als viele sich das derzeit vorstellen können, dann wird der Goldpreis wieder zurückkommen – und mit ihm auch die entsprechenden Goldaktien.

Unsere Position in Wheaton Precious macht aktuell 6,9% des Portfolios aus, ich würde die Position auf 3% Portfolioanteil stutzen. Auch wenn der Goldpreis im weiteren Jahresverlauf nun weiter ansteigen wird, dürften wir in den kommenden Wochen nochmals die Gelegenheit bekommen, die Aktien günstiger zurückzukaufen.

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Wenn wir berücksichtigen, dass der Goldpreis mehr oder weniger auf der Stelle getreten ist (+3,6%), sieht das Kursplus von 11,8% von Wheaton Precious Metals gar nicht so schlecht aus. Doch der Weg dorthin war steinig.

Wheaton haben wir seit Mitte 2020 im Portfolio, unser erster Kauf erfolgte zu 34,82 Euro. Zum Jahreswechsel stand die Aktie bei 34,33 Euro, wir waren eine "Überposition" eingegangen, die Positionsgröße betrug also ausnahmsweise 150% der beabsichtigten Positionsgröße. Anfang Februar verkauften wir den Überhang zu 38 Euro, +10,6%. Im vorangegangenen November hatten wir beim Kauf der letzten Tranche explizit das Kursziel von 38 Euro ausgegeben. So war es nur konsequent, diesen Teil der Position nach Erreichen wieder zu verkaufen.

Es folgte umgehend ein Kurseinbruch, nur drei Wochen später notierte die Aktie unter 32 Euro und wir griffen erneut zu. Doch dieses Mal setzte sich der Kurssturz zunächst fort, die Aktie bildete erst bei 29,50 Euro einen Boden. Das strapazierte meine Nerven und die Spekulation auf einen schnellen Kursanstieg war dahin. Immerhin sprang die Aktie umgehend wieder auf unser Nachkaufniveau zurück und zu Kursen von 33,48 Euro verkaufte ich diese Tranche mit leichtem Gewinn am 16.3.

Bis September schoss die Aktie erneut nach oben und zu 36,82 Euro verkaufte ich weitere 50% unserer Position. Gerade noch rechtzeitig, denn direkt im Anschluss rauschte der Kurs erneut auf 32 Euro hinab. Am 1.10. konnten wir unsere Position zu 32,94 Euro wieder voll machen.

Perfekt gelaufen, würde ich sagen.

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Wheaton Precious Metall hilft Minenbetreibern bei der Finanzierung der Erschließung weiterer Edelmetallvorkommen. Häufig sind Gold und Silber nur Abfallprodukte des Kupferabbaus und liegen damit nicht im Fokus des Minenbetreibers. Wenn er die künftig abzubauenden Edelmetallvorkommen bereits einem Dritten verspricht, kann er die Finanzierung des eigentlichen Vorhabens, den Kupferabbau, günstiger gestalten.

Wheaton gibt also Geld und erhöht im Gegenzug Gold und Silber. Der Rückfluss an Edelmetallen erfolgt jedoch nicht nach einem festgeschriebenen Zeitplan, sondern in Abhängigkeit von der Edelmetallproduktion. Ein bestimmter Anteil der abgebauten Edelmetalle geht dann an Wheaton Precious. Je nachdem, auf welchem Preisniveau die Edelmetalle zu diesem Zeitpunkt dann notieren, wird es mehr oder weniger lukrativ für Wheaton.

Wenn die Zinsen steigen, werden Finanzierungen dieser Art attraktiver. Ohne festen Zins lassen sich hohe Summen finanzieren, deren Rückzahlung in Abhängigkeit vom Abbauerfolg ist. Man kann davon ausgehen, dass das Edelmetall aus dem Boden geholt wird ... früher oder später. Damit ist das Risiko auf Seiten von Wheaton lediglich ein zeitliches. Und da Wheaton schlank organisiert ist und kaum fixe Kosten hat, ist man da ziemlich flexibel.

Bei steigenden Zinsen steigt also die Attraktivität der Lizenzvereinbarungen von Wheaton. Gleichzeitig verzeichnen wir derzeit eine hohe Inflation, dennoch ist der Guthabenzins nahe Null. Das Parken von Kapital in Edelmetallen ist attraktiv, solange die Inflation höher ist als der Guthabenzins. Das dürfte meiner Einschätzung nach noch eine Weile so bleiben, daher bleibt Wheaton ein attraktiver Titel in unserem Wachstumsdepot.

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Wheaton Precious Metals hat am vergangenen Donnerstag Zahlen gebracht. Umsatz (-12%) und Gewinn (-10%) sind deutlich zurückgegangen, die Produktion von Gold (+2%) ist jedoch leicht angestiegen. Als Grund für den schwachen Absatz gibt CFO Gary Brown Probleme beim "Timing der Lieferungen" an und erwägt, dass die ausstehenden Lieferungen deutlich angestiegen seien.

Da Wheaton nicht selber produziert, sondern einen fest vereinbarten Anteil der Produktion bestimmter Minen erhält, kann das Unternehmen jederzeit genau sagen, wieviel Gold und Silber ihnen zusteht. Verkaufen können Sie die Edelmetalle jedoch erst, wenn sie dann auch verfügbar sind. Die Lieferprobleme beziehen sich also auf den Transport von den Minen zu den Verkaufsstätten von Wheaton.

Wenn wir diesen Sondereffekt einrechnen, sehen die Zahlen solide aus. Wir können also davon ausgehen, dass der Lieferrückstau in den kommenden Quartalen aufgelöst wird. Je nach Entwicklung des Goldpreises könnte sich diese Verzögerung sogar positiv auswirken, falls der Goldpreis ansteigt.

Die quartalsweise ausgezahlte Dividende wurde auf 0,15 USD/Aktie angehoben. Die Bilanz ist inzwischen schuldenfrei, das Unternehmen verfügt über 372 Mio. USD Nettocash.

Aufgrund der Lieferprobleme wurde die Unternehmensprognose für das laufende Jahr gesenkt: Statt 385.000 Unzen Gold sollen es nur 337.000 Unzen Gold werden. Gleichzeitig wurde die Prognose für Silber und andere Metalle nach oben korrigiert, so dass unterm Strich zwar nunmehr eine größere Prognosespanne steht, letztlich jedoch die ursprüngliche Prognose noch immer erreichbar ist.

Soweit ein paar Details zu unserem Gold-Streamer. Langfristig ist Wheaton weiterhin bestens aufgestellt. Die Corona-Pandemie hat auch bei Wheaton zu Turbulenzen geführt (Lieferprobleme), die jedoch zu einem Rückstau führt, der künftig ausgeglichen werden dürfte. Zuletzt 2018 hatte Wheaton kräftig investiert, seither entscheidet sich der Goldpreis nicht: Startet er eine Rallye, wird Wheaton ordentlich an den bestehenden Lizenz-Vereinbarungen verdienen. Kommt es zu einem Rückschlag, ist Wheaton liquide genug, um niedrige Preise für neue Investitionen zu nutzen.

Auf diese Weise dürfte das langfristige Wachstum intakt bleiben. Wir bleiben also mit unserer vollen Position dabei.

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Im Frühjahr 2020 haben wir Wheaton in unser Wachstumsportfolio geholt. Damals hatte Wheaton gerade seine 10-Jahre andauernde Seitwärtsbewegung nach oben verlassen, die Zeichen standen auf neue Allzeithochs.

Tatsächlich ist Wheaton dann auch um 50% angesprungen, um anschließend jedoch wieder auf das Ausbruchsniveau zurück zu fallen. Im Jahr 2021 folgte ein zweiter Anstieg, der in diesen Tagen jedoch erneut auf das Ausbruchsniveau zurück geführt wurde.

Das "Ausbruchsniveau" liegt bei 31-32 Euro. Charttechniker sind begeistert, wenn sie so etwas sehen. Der Ausbruch erfolgte mit großer Dynamik, der anschließende Rückfall wird als "Bestätigung" des Ausbruchs gewertet, da das Ausbruchsniveau nicht unterschritten wurde. Die nunmehr erfolgte zweite Rückkehr auf dieses Niveau löst nun noch mehr Begeisterung aus, denn erneut hielt das Ausbruchsniveau und somit formt sich hier ein "W", das häufig als bullisches Signal gewertet wird.

Der folgende Chart veranschaulicht dies:
Wheaton-10Jahres-Ausbruch
Abbildung 1: Wheaton Precious Metals 10 Jahreschart


Aber genug der Charttechnik. Auch die Geschäftsentwicklung macht Hoffnung. Das jüngste Quartal war das beste in der Geschichte von Wheaton. Der Gewinn ist um 64% gegenüber dem Vorjahresquartal angestiegen. Auch im Vergleich zur Vor-Coronazeit entwickelt sich das Geschäft gut, es wurden 16% mehr Gold-Äquivalente produziert als im Vergleichsquartal 2019.

Wheaton produziert Gold, Silber und auch Kupfer und rechnet die gesamte Produktion zur besseren Vergleichbarkeit dann in Gold-Äquivalente um. "Produziert" ist auch nicht ganz richtig, da Wheaton ja nur Minenbetreiber finanziert, die produzieren. Durch die Finanzierung sichert sich Wheaton das Recht auf einen Anteil der Förderung, egal welche Probleme sonst noch auftreten. Das Risiko liegt also voll beim Minenbetreiber, für Wheaton ist das Schlimmste, was passieren kann, dass der Rückfluss zeitlich später erfolgt als erwartet.

Nachdem die größten Vertragspartner von Wheaton in der Pandemiezeit große Probleme hatten, stabilisiert sich deren Produktion inzwischen. Der Ausblick für Wheaton ist also überaus stabil und Analysten haben einen fairen Wert für die Aktie errechnet, der um 25% über dem aktuellen Kursniveau liegt.

Wer also noch keine Position in Wheaton Precious Metals hat, der könnte das aktuelle Kursniveau nutzen, um eine aufzubauen. Wir haben bereits eine volle Position. Solange der Kurs über 31-32 Euro notiert, bleibt meine Investmentthese intakt.

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Wir haben unsere Position in Wheaton Precious Metals vor zwei Wochen zu 36,82 EUR halbiert. Inzwischen hat die Aktie 8% abgegeben und ich würde die Position wieder aufstocken.

Im heutigen Heibel-Ticker werde ich Ihnen aufzeigen, dass der Inflationsdruck nicht so vorübergehend ist wie bislang gehofft. So werden Anleger Anleihen verkaufen und nach besseren Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Gold ist da nicht der Erste, der einem ins Auge fällt, denn Gold wird nicht verzinst. Dennoch stellt Gold nach wie vor einen sicheren Hafen gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten dar, und auf den zweiten Blick werden viele Anleger meiner Erwartung nach genau das erkennen.

Gestern hat der Goldpreis einen kräftigen Sprung nach oben vollzogen. So kräftig, dass ich daraus vielleicht sogar ableiten könnte, dass die Korrelation des Goldpreises mit dem Anleihemarkt aufgegeben werden könnte: Nicht mehr "alles" wird verkauft, sondern Gold könnte sich als einer der wenigen Orte herausstellen, der in dieser Marktphase gesucht wird.

Aus einem anderen Winkel betrachtet: Derzeit läuft ziemlich viel falsch , lediglich beim Gold hat sich nicht viel geändert. Sollten die Turbulenzen weiter zunehmen, wäre das schon ausreichend für eine relative Überlegenheit :-).

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Also: Wenn wir Barrick derzeit schon nicht verkaufen wollen, dann müssen wir bei Wheaton Precious Metals zumindest die Position halbieren. Die Aktie ist gut gelaufen, wir sind aktuell mit 10% vorn. Bei 32 Euro hatten wir zuletzt nachgekauft, nun würde ich die halbe Position versilbern, um unsere Cashposition für die von mir erwarteten turbulenten Tage in den kommenden zwei bis drei Wochen auszubauen.

Charttechnisch betrachtet könnte die Aktie von aktuell 37 Euro nochmals auf rund 33 Euro zurück kommen. Diese gut 10% würde ich auch hier versuchen, für uns zu nutzen.

Anschließend würde ich die Position unbedingt wieder aufstocken, denn in meinen Augen wird der Edelmetallmarkt seit einigen Monaten zu Unrecht zurück gehalten. Die Liquiditätsflutung befeuert inzwischen die Inflation, globale Spannungen kommen auf und Kryptowährungen stellen das etablierte Geldsystem zunehmend in Frage. Eigentlich goldene Zeiten für Edelmetalle - mal sehen, wann sich das auch in der Kursentwicklung niederschlägt.

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metals Q-Zahlen veröffentlicht, die ich als durchwachsen bezeichnen würde: Der Gewinn blieb mit 0,37 USD/Aktie um einen Cent hinter den Erwartungen. Der Umsatz hingegen lag mit 330 Mio. USD leicht über den Erwartungen, ein Umsatzplus von 33% gegenüber dem Vorjahr. Grund für den Umsatzsprung ist eine um 32% angesprungene Produktion.

Die quartalsweise Dividende wurde zum vierten Mal in Folge angehoben, sie beträgt nun 0,15 USD/Aktie und liegt damit um 50% höher als vor einem Jahr. Die Dividendenrendite von 1,4% reißt mich jedoch nicht vom Hocker, braucht sie auch nicht: Die Aktie ist in unserem Wachstumsportfolio, daher ist das Umsatzwachstum von 33% für mich die wichtigste Kennziffer.

Für mich sieht das alles ziemlich solide aus und ich gehe davon aus. Wheaton ist ein Optionsschein auf die Goldpreisentwicklung. Sollte der Goldpreis endlich Richtung 2.000 USD/Oz laufen, dürfte diese Aktie viel Spaß machen. Nach unten hingegen sieht mir das Ganze gut abgesichert aus. Wir bleiben mit unserer vollen Position dabei.

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Die Q-Zahlen von Wheaton Precious Metal blieben leicht hinter den gesenkten Erwartungen der Analysten: Der Umsatz wuchs nur um 27% (statt erwarteter 29%) auf 324 Mio. USD, der Gewinn sprang nur um 60% (statt erwarteter 68%) auf 0,36 USD/Aktie. Der Einkaufspreis für das Wheaton zustehende Gold der durch Wheaton finanzierten Minen betrug durchschnittlich 449 USD/Oz nach 382 USD/Oz vor einem Jahr.

Vor drei Monaten erhöhte Wheaton die Quartalsdividende von 0,10 USD/Aktie auf 0,13 USD/Aktie. Gestern wurde eine weitere Erhöhung auf 0,14 USD/Aktie bekannt gegeben. Immer noch nicht berühmt, die Dividendenrendite beträgt somit 1,3%.

Wheaton hängt am Goldpreis und der ist in Q1 zwar deutlich höher als vor einem Jahr gewesen, war jedoch dennoch rückläufig. So erklärt sich, dass die Erwartungen immer wieder gesenkt werden mussten. Wheaton Precious Metal ist wesentlich volatiler als Barrick Gold, ich betrachte Wheaton manchmal als so etwas wie einen Optionsschein auf den Goldpreis. Wenn nun der Goldpreis rückläufig ist, dann belastet das natürlich auch die Aktie.

Im Umkehrschluss erwarte ich für Wheaton eine stärkere Reaktion auf steigende Goldpreise. Und das könnte diese Woche endlich begonnen haben, nachdem der Goldpreis sein Allzeithoch über 2.000 USD/Oz im vergangenen Juli erzielte und seither den Rückwärtsgang eingeschaltet hatte. Mit dem gestrigen Sprung des Goldpreises über 1.800 USD/Oz sieht es für mich nun danach aus, als könnte der Goldpreis schon bald neue Allzeithochs schreiben, ich halte sogar einen Lauf bis über 2.200 USD/Oz in den kommenden Monaten für möglich :-).

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Wir haben bei 32,50 EUR einen Teilverkauf für unsere Position vorgesehen. Nach Veröffentlichung der Q-Zahlen Ende vergangener Woche ist die Aktie nun auf inzwischen 33,50 EUR (Xetra 11:26 Uhr) geklettert. Unsere Position ist nach dem Teilverkauf nun wieder auf die volle beabsichtigte Größe geschrumpft: etwa 7% des Heibel-Ticker Portfolios.

Der Umsatz ist um 28% auf 286 Mio. USD angestiegen und hat die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt (296 Mio. USD). Der Gewinnt hat sich auf 0,35 USD/Aktie verdoppelt und liegt damit knapp über den Erwartungen. Besonders positiv wurde die Information aufgenommen, dass die Goldreserven des Konzerns um 64% angestiegen sind, weil in der Salobo-Mine erfolgreich neue Vorkommen erkundet wurden.

Die Goldproduktion fiel um 13% gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Produktionsproblemen in Folge der Corona-Pandemie, sowie aber auch aufgrund von speziellen Problemen in einigen Minen.

Der Goldpreis hat sich ebenfalls stabilisiert. Ich denke, nach dem Verkauf bin ich mit der dann bestehenden Positionsgröße bis auf weiteres zufrieden.

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Ich habe Ihnen gestern im Rahmen des Updates zu Barrick Gold ausführlich dargelegt, dass ich kurzfristig eine Erholung des Goldpreises erwarte, mittelfristig jedoch ein weiteres Abrutschen nicht ausschließen kann.

Unsere Position in Wheaton Precious Metal haben wir vor wenigen Wochen zu 32 Euro größer gemacht als eigentlich vorgesehen (150% der beabsichtigten Positionsgröße). Aktuell notiert die Aktie bei 31,30 EUR (-2%), obwohl der Goldpreis seither um weitere 5% abgerutscht ist. Wenn der Goldpreis sich nun erholt, würde ich den kürzlich nachgekauften Teil unserer Position zu Kursen um 32,50 EUR wieder verkaufen. Das ist eine Schwelle, die im Rahmen der Tagesschwankungen auch kurzfristig mal erreicht werden kann, ohne dass wir schon eine wirkliche Richtungsentscheidung haben.

Ich wurde nach dem Unterschied zwischen Wheaton Precious Metals zu Royal Gold und auch zu Franco Nevada gefragt: Das sind die drei großen "Streamer", also die Gesellschaften, die ihre Finanzierung von Edelmetallprojekten in Abhängigkeit der geförderten Edelmetallmengen in Edelmetall zurückbezahlt bekommen. Royal Gold erzielt 77% des Umsatzes mit Gold, nur 9% mit Silber. Franco Nevada hat 64% Gold- und 10% Silberanteil. Bei Wheaton Precious liegt der Goldanteil bei 62% und der Silberanteil bei 33%. Der jeweilige Rest wird mit anderen Edelmetallen umgesetzt (Platin, Palladium, ... bei Franco Nevada auch Öl und Gas). Der Silberpreis ist deutlich volatiler als der Goldpreis und ich betrachte Wheaton Precious als gehebelte Edelmetallpreisspekulation. Gleichzeitig stehen wir am Beginn eines Konjunkturaufschwungs, der insbesondere den Silberpreis (industrielle Verwendung) stützen dürfte. Daher ist Wheaton Precious mein Favorit unter diesen Dreien.

Eine weitere interessante Information, die das Geschäftsmodell veranschaulicht, ist die steuerliche Behandlung der erzielten Gewinne: Wheaton Precious investiert in dem Land, in dem ein Minenbetreiber agiert. Die meisten Projekte von Wheaton Precious sind in Brasilien (39%), Mexiko (19%) und Mexiko (17%). Da die Rückzahlung in Abhängigkeit der Fördermengen im jeweiligen Land erfolgt, fällt auch der Gewinn im jeweiligen Land an und wird dort zum lokalen Tarif versteuert.

Hätte sich Wheaton Precious auf die Finanzierung zu festen Rückzahlungsbedingungen entschieden, vielleicht auch in Abhängigkeit vom jeweiligen Goldpreis, so müsste der Gewinn im Heimatland von Wheaton Precious versteuert werden, also in Kanada. Dort ist der Steuersatz deutlich höher.

Vor einigen Jahren hatte die kanadische Steuerbehörde diese Interpretation in Frage und Nachforderungen gestellt, jedoch letztlich nicht durchsetzen können.

So, nun schauen wir mal, ob sich der Goldpreis stabilisieren kann. Da die Märkte derzeit immer volatiler werden, würde ich in diesem Fall eine limitierte Order beim Broker hinterlegen, mit der ein Drittel der Position zu 32,50 EUR verkauft wird.

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In den vergangenen Wochen habe ich keine Gelegenheit ausgelassen, Ihnen meine bullische Grundstimmung bezüglich des Goldes mitzuteilen. Jetzt kommt es zur Nagelprobe!

"Eigentlich" (scheußliches Wort) spricht alles für einen steigenden Goldpreis, wenn nicht ... die Zinsentwicklung dagegen spräche. Am Zinsmarkt erleben wir derzeit "vielleicht" (scheußliches Wort) eine Zeitenwende, auf die wir seit 30 Jahren warten. Seit 30 Jahren!

Seit Alan Greenspan 1987 zum US-Notenbankchef Fed wurde, hat die Fed jede Krise mit Liquiditätsflutung beantwortet: Zunächst konnten die Zinsen immer wieder und immer tiefer gesenkt werden, inzwischen greifen die Notenbanken direkt in die Märkte ein und kaufen Zinspapiere (inzwischen sogar Unternehmensanleihen). Im Kielwasser der US-Notenbanken waren alle anderen Notenbanken gezwungen, dieses Spiel mitzuspielen, sonst hätte eine sehr stark aufwertende heimische Währung gegenüber dem US-Dollar zu starken Wettbewerbsnachteilen geführt.

So haben wir nun seit einiger Zeit am kurzen Ende negative Zinsen. "Am kurzen Ende" heißt: Kurz laufende Anleihen, also mit Laufzeiten von Tagen, Wochen, Monaten oder wenigen Jahren. "Am langen Ende" sind die Anleihen, die bspw. noch 10 oder 30 Jahre laufen. Dort ist das Zinsniveau nicht unmittelbar durch die Notenbanken beeinflussbar. Dort, also am langen Ende, spiegelt sich noch ein kleines bisschen die Erwartungshaltung der Anleger im Preisniveau wider.

In den USA wurden ausreichend Impfstoffe bestellt. In den ersten Tagen seiner Amtszeit möchte US-Präsident Joe Biden 100 Mio. Impfungen durchführen. Gestern twitterte er, dass dieses Ziel aller Voraussicht nach übererfüllt werde. Und bis April, spätestens Mai, soll jeder US-Amerikaner ein Impfangebot erhalten. Und für die Konjunktur ist derzeit ein Paket im Volumen von 1,9 Billionen USD auf dem Weg.

Da springt die Konjunkturerwartung in den USA vor Freude an die Decke :-). Und dies zeigt sich in einem steigenden Zins "am langen Ende".

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Abbildung 1: Zinsentwicklung in den USA "am langen Ende" 10 Jahre laufende Anleihe


Seit 1987 haben wir dadurch nun erstmals die Möglichkeit, eine Bodenbildung am Zinsmarkt abzuschließen - wie die Charttechniker sagen. Nachdem der Zins nun einige Monate seitwärts lief, könnte ein nun folgender Anstieg dazu führen, dass die 30-Jahre alte Abwärtsbewegung nach oben verlassen wird. Das wäre dann die Zinswende, die zugleich gefürchtet und ersehnt ist.

Ersehnt, weil es ein Zeichen dafür wäre, dass der freie Markt über eine freie Zinsbildung gesunden könnte. Gefürchtet, weil steigende Zinsen die Finanzierungskosten der weltweit hohen Schulden steigern und somit die Zinslast für Staaten, Unternehmen und Private anheben würde. "Das können wir uns nicht leisten", lautet der Konsens der Volkswirte und Politiker. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Zinsniveau bei den unterschiedlichen Laufzeiten in den kommenden Monaten entwickelt. Ich hatte in meinem Jahresausblick darauf hingewiesen, dass steigende Zinsen so etwas wie ein Schwarzer Schwan im Jahr 2021 darstellen würden.

Wenn nun aber die Zinsen steigen, dann bekommt das Gold Konkurrenz. Während Vermögend, das in Gold geparkt ist, keine Zinsen abwirft, gibt es künftig für Anleihen wieder ein paar Prozente. Diese paar Prozente ziehen sofort einige Goldanleger an: Wer Gold als unnötiges, schwer transportierbares und teuer zu deponierendes Gut sieht, der verkauft in diesen Tagen sein Gold und schichtet in Anleihen um. Dieser Schwenk führt dazu, dass der Goldpreis unter Druck ist.

Goldpreis-10Jahre-20210217
Abbildung 2: Goldpreisentwicklung der vergangenen 10 Jahre: 1.800 US$/Oz wird von Widerstand (2011) zu Unterstützung (2021)


Der Goldpreis war 2011 an der Marke 1.800 USD/Unze gescheitert. Es folgte eine 9-Jahre andauernde "Konsolidierung". Nun dient die 1.800 USD/Unze als wichtige Unterstützung, die nicht nachhaltig unterschritten werden sollte. Damit sind wir bei der Gretchenfrage: Wird die Unterstützung halten oder nicht?

Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht.

Aber: Die Entscheidung steht kurz bevor ... nicht notwendigerweise auf der Zeitachse, aber bestimmt auf der Preisachse. Wenn wir jetzt also nochmals Wheaton Precious nachkaufen, dann haben wir die Chance, dass die Unterstützung hält und wir schon bald wieder in Richtung 2.000 laufen. Das wären 200 Punkte nach oben, ohne dass etwas Besonderes passieren muss. Nach unten hingegen würde ich lediglich 100 Punkte Spielraum sehen, denn wenn der Goldpreis unter 1.700 USD/Unze rutscht, wäre das für mich das Signal, dass der Goldpreis eine deutlichere Korrektur vor sich hat: 1.400 USD/Unze kommen da ins Blickfeld.

So, von Zinsen über den Goldpreis nun endlich zu Wheaton Precious:

Vor ein paar Tagen hat das Unternehmen Zahlen für das Q4 veröffentlicht. Berichtet wird stets die Menge der produzierten "Goldäquivalente Unzen" (GEOs - Gold Equivalent Ounces): Silber und andere Edelmetalle, die im Unternehmensportfolio sind, werden in Gold-Äquivalente umgerechnet. Mit einer Produktionsmenge von 672.619 GEOs wurde das Unternehmensziel erreicht. Coronabedingt gab es teils heftige Produktionsprobleme in einzelnen Minen, andernfalls wäre deutlich mehr produziert worden.

Sie erinnern sich: Wheaton Precious produziert ja nicht selber, sondern erhält einen vorab festgelegten Anteil der Produktion von unter Lizenz befindlichen Minenbetreibern. Das Gold ist die Rückzahlung für einen Kredit, den Wheaton dem Minenbetreiber gegeben hat. Die Menge der Rückzahlung ist fixiert, der Zeitraum ist jedoch flexibel: Wenn weniger produziert wird, wird auch weniger zurückgezahlt. Es dauert dann länger, bis der Kredit abbezahlt ist.

Meistens wird dadurch ein kleines Sicherheitsnetz für Wheaton Precious eingezogen: Wenn weniger Gold produziert wird, wie nun bspw. durch Corona, dann steigt der Goldpreis und mit dem wenigen Gold wird dann ein höherer Gewinn erzielt. 2020 wurden 5% weniger GEOs produziert, dennoch sprang der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 30% an. Der Gewinnanstieg im abgelaufenen Jahr beträgt sogar schlappe 100%!

Doch das ist alles ein alter Hut. Da sich die Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Wheaton Precious sehr gut anhand der Goldpreisentwicklung abschätzen lässt, war die Aktie bereits von ihrem Tief im Coronacrash bei 16 Euro bis zum Spätsommer auf 50 Euro hochgeschossen. Seither folgte eine "Konsolidierung", aktuell notiert die Aktie bei 32 Euro.

Für die kommenden Jahre geht Wheaton Precious von einem Produktionswachstum von 5-7% p.a. aus. Wenn der Goldpreis auf dem aktuell hohen Niveau, also über 1.800 USD/Unze bleibt, dann geht das Unternehmen weiterhin von einem überproportionalen Gewinnwachstum aus, Analysten rechnen mit 35% p.a.

Für ein Unternehmen mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 25 ist das klasse. Die Aktie wird nach oben schießen, wenn ... der Goldpreis nicht unter 1.800 USD/Unze rutscht. Doch genau das ist derzeit die Gefahr und deswegen ist die Aktie von Wheaton Precious so stark unter Druck.

Ich würde sagen: CEO Randy Smallwood (übersetzt: geiles Kleinholz) hat getan, was er tun konnte: Gute Lizenzverträge, neue Minen unter Vertrag genommen und die Finanzstruktur optimiert. Am Goldpreis kann er jedoch wenig machen und gerade der Goldpreis ist nun maßgeblich für Erfolg oder Misserfolg.

Für uns heißt das: Wir können jetzt unsere Position aufstocken und danach den Goldpreis beobachten. Sackt der Goldpreis nachhaltig unter seine Unterstützung, dann würde ich in den sauren Apfel beißen und unsere Position deutlich verkleinern. Hält die Unterstützung, dann nehmen wir die zu erwartende Gegenbewegung voll mit.

Zu Kursen unter 32 EUR würde ich unsere Position entsprechend von aktuell 6,1% Portfolioanteil auf 10% aufstocken. Damit haben wir wieder eine "Überposition", also eine größere Position als langfristig beabsichtigt. Doch ich würde dieses Risiko angesichts meiner bullischen Grundstimmung eingehen.

Wie immer: Bitte kaufen Sie nicht unlimitiert, sondern beachten Sie das Limit von 32 EUR. In den vergangenen Wochen sind alle von mir ausgegebenen Limits zum Zuge gekommen, wenn auch mitunter erst nach ein paar Tagen. Doch eine alte Kaufmannsweisheit besagt: Im Einkauf steckt der Profit :-).

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Wir hatten Ende November eine "Überposition" geschaffen: Obwohl wir bereits eine volle Position (7% Portfolioanteil) in Wheaton Precious hatten, haben wir aufgrund des in meinen Augen unberechtigten Ausverkaufs nochmals zugegriffen und die Position somit "zu groß" gemacht. Diesen Anteil würde ich heute versilbern ;-).

Nach Gamestop kursieren nun die unterschiedlichsten Namen im Netz, die als Nächstes von der Masse, die sich über Reddit WallStreetsBets organisiert, in die Höhe gejubelt werden könnte. Der Silbermarkt wird auch genannt, wie ich Ihnen am Samstag bereits schrieb. Der heutige Kurssprung in Wheaton ist in meinen Augen ein Zufallsprodukt und wenn wir dort schon mit einer Überposition unterwegs sind, sollten wir das nutzen.

Außerdem habe ich am 27.11. klar kommuniziert, dass wir diesen Teil der Position zu 38 EUR wieder auflösen möchten. Und genau dort steht die Aktie heute.

ERMAHNUNG: Bitte geben Sie nur limitierte Orders ein, wir haben beim letzten Mal bei Marvell erleben müssen, dass mindestens zwei Kunden von mir zu deutlich tieferen Kursen abgefischt wurden. Das ist unnötig.

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Kleiner Nachtrag zur gestrigen Ausgabe: Nach dem "Erfolg". bei Gamestop wird nun händeringend das nächste Ziel gesucht.

Der Edelmetallmarkt scheint ein gutes Ziel zu sein, denn kaum ein anderer Bereich trägt so viele Verschwörungstheorien in sich. Gold- und Silberpreis würden von oberster Stelle manipuliert, heißt es da immer wieder. Und zwar nach unten: Freie Edelmetallpreise stünden schon viel höher und würden zeigen, wie kaputt unser System ist, so würde ich in etwa die Argumentation zusammenfassen.

Eine der am stärksten leerverkauften Aktien ist First Majestic Silver, ein Silberminenbetreiber mit Schwerpunkt in Mexiko und dem schönen Börsenkürzel AG (chemische Symbol für Silber, kommt von Argentum). Die Aktie ist am Donnerstag um 40% angesprungen, hier mal die Übersetzung eines Eintrags bei WallStreetBets:

"Keith Neumeyer CEO AG ist einer der wenigen Minen-CEOs, der sich gegen die Manipulation stellt - er weigert sich, Silber zu verkaufen, als der Preis im vergangenen Jahr [in den Keller] gedrückt wurde. Respekt. Silber ist DER am meisten manipulierte Markt und JP Morgan Bankstern [Wortspiel aus Banker und Gangster] ist verantwortlich für zahllose Geldwäschen und wiederholte Manipulationen, mit denen Milliarden von Kleinanlegern gestohlen wurden. Es ist an der Zeit, dass wir Jamie Dimon [CEO von JP Morgan] am Arsch kriegen. Silber ist die am meisten unterbewertete Anlageklasse auf dem Planeten wegen dieser Manipulation. Es sollte bei 1.000 $, nicht bei 25 $ stehen. Das Marktvolumen beträgt nur niedliche 40 Mrd. $. Ein Short Squeeze wird den Bankstern die Kontrolle entreißen und großartige Aktien wie First Majestic werden zum Mond gehebelt, Mars und noch weiter. Lasst uns stark queeeeeetschen [squeeeeze]!"

Wenn Sie mich fragen: Das klingt nach Revolution. Ein stets wichtiges Element der Ziele ist, dass ein Unternehmern eigentlich gut ist, aber durch die Bankster des Erfolges beraubt wurde.

Im Kielwasser dieser Aktion ist dann gestern auch Wheaton Precious ein wenig angestiegen, doch unsere Wheaton Precious eignet sich nicht als Ziel. Bei First Majestic Silver sind aktuell 20% aller ausstehenden Aktien leerverkauft, bei Wheaton Precious nur 1,8%.

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Über die Liquiditätsflutung, die seit Jahren stattfindet, brauche ich Ihnen nichts mehr zu erzählen. In den vergangenen Wochen haben sich immer mehr Anleger auf den Bitcoin als Alternative zum Papiergeld gestützt, der Bitcoin ist in Richtung seines alten Allzeithochs marschiert.

Gestern kamen Gerüchte auf, dass der künftige US-Präsident Joe Biden mit seiner Finanzministerin Janet Yellen (ja, Sie kennen sie als ehemalige Notenbankchefin) und Jay Powell (der amtierende Notenbankchef) den Bitcoin stärker regulieren wollen. Umgehend ist der Bitcoin um 5% eingebrochen.

Also richtet sich der Blick wieder auf die andere Alternative zum Papiergeld, das Gold. Und so ist auch unsere Wachstumsaktie Wheaton Precious über Nacht ein wenig angesprungen.

Mittelfristig möchte ich gerne auch den Bitcoin in unser Portfolio holen, da ich davon ausgehe, dass jede Regulierung des Bitcoins neue Investoren an Bord holt, und nicht, wie von den aktuellen Bitcoin-Investoren befürchtet, die Investoren abschreckt. Ja, die Bitcoin-Investoren, die auf dem Schwarzmarkt unterwegs sind, werden verschreckt. Doch die Anzahl derer, die sich eine funktionierende und legale digitale Währung wünschen, ist meiner Ansicht nach wesentlich größer.

Zurück zu Wheaton: Die Aktie ist niedergeprügelt worden, obwohl das Geschäft läuft. Der Grund: Mit Entdeckung des Impfstoffes sind nun viele zyklische Aktien attraktiv, da holen viele Investoren das Geld aus dem sicheren Hafen des Goldes zurück in zyklische Aktien und entsprechend wird Wheaton verkauft. In meinen Augen ist das eine Gelegenheit, unsere Position über die beabsichtigte Positionsgröße hinaus zu vergrößern, also 150% der beabsichtigten Positionsgröße einzugehen. Dadurch nutzen wir diesen mMn technischen Ausverkauf aus. Ich würde die Überposition wieder auf das normale Maß zurückführen, wenn die Aktie von derzeit 33 EUR wieder bei rund 38 EUR angekommen ist.

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Meine Nachkaufempfehlung vom 10.11. hat für Verwirrung gesorgt, tut mir leid: Ich hatte ausgegeben, unter 38 EUR nachzukaufen. Der Kurs fiel schneller unter 38 Euro, als ich schauen konnte, und wir hatten gar kein Cash mehr in unserem Portfolio. So kam ich in eine Zwickmühle: Zwar hatte ich den Nachkauf empfohlen, es stand aber kein Geld dafür zur Verfügung. Und als wir dann durch Verkäufe ausreichend Cash hatten, sah die Situation nicht mehr so positiv aus und ich empfahl, lieber abzuwarten.

Da kaum jemand von Ihnen das Portfolio 1:1 nachbildet, gehe ich davon aus, dass viele von Ihnen zu 38 Euro nachgekauft haben. Ich werde daher die Position zu diesem Kurs in unser Portfolio einbuchen.

Inzwischen ist der Kurs jedoch - wie befürchtet - weiter gefallen, aktuell notiert die Aktie bei 34,41 EUR (Xetra 10:00 Uhr). Wer noch nicht gekauft hat, der hat nun eine bessere Chance, dies zu tun. Ich würde unsere Wachstumsposition in Wheaton Precious Metals nun also voll machen (7% Portfolioanteil).

Wheaton kauft sich regelmäßig Lizenzrechte an Edelmetallproduktionen, finanziert damit die Investitionen der Minenbetreiber und bekommt eine Rendite in Abhängigkeit von der Produktion. Die Höhe der Rendite ist dabei ziemlich fest, wobei der zeitliche Ablauf von der Produktionsmenge der Mine abhängt. Wer also Zeit hat, erhält einen verlässlichen Rücklauf. Und Wheaton hat Zeit, denn die Investitionen werden aus dem Geschäft heraus finanziert, die Verschuldung wird nach neuen Investitionen stets zügig wieder abgebaut.

Ich habe mal den Goldpreis über die Investitionstätigkeit von Wheaton gelegt: Immer, wenn der Goldpreis einen Haken nach unten gemacht hat, war die Investitionstätigkeit sprunghaft angestiegen. In den Folgequartalen ging die Verschuldung stets gegenläufig zum steigenden Goldpreis stets zurück.

Aktuell ist der Goldpreis hoch, die Verschuldung gering und der Cashbestand von Wheaton hoch. Sollte der Goldpreis in absehbarer Zeit einen Haken nach unten machen, dann ist Wheaton in der Lage, dies für eine weitere Investition auszunutzen. Sollte der Goldpreis hingegen weiter steigen oder auf hohem Niveau stabil bleiben, so wird sich die Bilanz dahingehend verbessern, dass bei einer nur noch geringen Verschuldung die Ausschüttung (Dividende) erhöht werden kann.

Also: Wheaton hat wiederholt bewiesen, die Edelmetallpreisentwicklung zum eigenen Vorteil nutzen zu können. Ich fühle mich wohl, wenn wir die Aktie als langfristige Wachstumsposition im Portfolio haben. Dabei kann ich leider nicht ausschließen, dass die Aktie noch tiefer fällt, als sie es in dieser Woche bereits getan hat (-9%). Je nach Entwicklung haben wir dann die Möglichkeit, unsere Position temporär größer zu machen, als eigentlich vorgesehen.

Nochmals zur obigen Verwirrung: Wenn ich jetzt die Position zu 38 EUR einbuche, dann wird es einige Kunden geben, deren Performance besser ist als meine - was meinem Empfinden nach sehr häufig der Fall ist, denn ich habe seit über 10 Jahren eine ganze Reihe von Mechanismen eingeführt, die es meinen Kunden ermöglichen, besser zu agieren, als ich (oder das Heibel-Ticker Portfolio) es kann. Nicht wundern, aber ich werde das zum Jahreswechsel auch für die nicht-zahlenden Kunden mal erläutern :-)

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metals Q-Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn stieg um 110% auf 0,336 USD/Aktie, 0,006 USD über den Erwartungen. Der Umsatz stieg um 38% auf 307 Mio. USD, 3% höher als erwartet.

Aktuell wird das Gewinnwachstum der kommenden fünf Jahr auf durchschnittlich 22% p.a. geschätzt, das KGV 2021e liegt bei 33. Das Bewertungsniveau ist hoch, ich kann dies aber damit rechtfertigen, dass die typischen Risiken von Minenbetreibern für Wheaton nicht zutreffen.

Ich sehe weltweit keine nennenswerten Bestrebungen, den Wert des Geldes stabil zu halten, im Gegenteil. Daran ändert auch ein Impfstoff nichts. Allerdings gehört der Edelmetallsektor nicht zu den unmittelbaren Profiteuren eines Impfstoffes, daher wurde Wheaton Prescious Metals gestern VOR den Zahlen ausverkauft (-6%). Der Ausverkauf kann durchaus einige Tage andauern.

Ich sehe darin die Möglichkeit, den Goldanteil für unser Portfolio zu erhöhen. Zu Kursen unter 38 EUR würde ich unsere Position, die wir kürzlich zu 43 EUR halbiert haben, wieder voll machen.

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Natürlich werden Gold-Aktien von Finanzmarktturbulenzen profitieren ... aber erst im zweiten Schritt. Im ersten Schritt wird alles gemeinsam ausverkauft. Ja, ich möchte in einen Ausverkauf hinein unser Portfolio aufstocken, denn mittelfristig erwarte ich noch deutlich steigende Kurse bei vielen Aktien. Aber kurzfristig habe ich das Gefühl, dass jegliche Ausbrüche nach oben derzeit verkauft werden und immer stärker zu ansatzweise Panik führen, die dann auf relativ hohem Niveau wieder endet.

Mag sein, dass dies die "Seitwärtskonsolidierung" ist, in der Anleger raus aus Corona-Gewinnern und rein in konjunktursensible Nachzügler rotieren. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese "Seitwärtskonsolidierung" auch ganz schnell mal nach unten durchrutschen könnte ... und da möchte ich dann genug Cash haben, um zu kaufen. Die letzten Male, wenn die Indizes plötzlich mit -2 oder -3% notierten, fühlte es sich noch nicht so an, als müssten wir Aktien einkaufen.

Wie soll ich begründen, was ich nicht begründen kann? Gar nicht. Sagen wir einfach: Wenn jetzt viele Jung-Millionäre ihre Gewinne mitnehmen, könnte das auch zu einer heftigeren Korrektur führen. Und da schreibt uns unsere Disziplin vor, zumindest in den Positionen mit den größten Buchgewinnen Teilgewinne mitzunehmen: Silver Wheaton ist gut gelaufen, also verkaufen wir die halbe Position.

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metal Q-Zahlen vorgelegt: Der Umsatz stieg um 31% auf 248 Mio. USD und lag um 12% über den Erwartungen. Der Gewinn stieg um 120% auf 0,22 USD/Aktie und lag damit 33% über den Erwartungen. Der Cashflow stieg aufgrund von Kosteneinsparungen sowie durch den Goldpreisanstieg um 40% auf 152 Mio. USD, obwohl die umgesetzte Goldmenge (oder Gold-Äquivalent, denn Silber und andere Rohstoffe werden in Gold umgerechnet) um 16% auf 140.000 Unzen zurück ging.

Hier zeigt sich das von mir immer wieder angeführte Verhältnis von Wheaton Precious zum Goldpreis: Wheaton Precious ist wie eine gehobelte Option auf den Goldpreis. Das Gold, das Goldminen für Wheaton Precious produzieren, wird zu einem festen Preis abgenommen. Wenn dieses Gold dann zu Marktpreisen verkauft wird, ist die Differenz der Gewinn. Die Einkaufskosten bleiben konstant, entsprechend springt der Gewinn überproportional an, wenn der Goldpreis steigt.

Diese Woche hat der Goldpreis nun den stärksten Goldpreisrückgang seit einigen Jahren erlebt: Von 2.074 USD/Uz ging's binnen einer Woche auf 1.880 USD/Uz, ein Minus von 9,5%! Unsere ehemalige Gold-Spekulation, Barrick Gold, ist um 12% eingebrochen. Wheaton Precious ist sogar um 14% gefallen. Schön, dass wir zumindest bei Barrick Gold rechtzeitig ausgestoppt wurden. Nun richtet sich der Blick nach vorne: Wann können wir Barrick Gold zurückkaufen und wann können wir unsere Position in Wheaton Precious ausbauen?

In einem Bullenmarkt, und Gold befindet sich in einem Bullenmarkt, sind Rückschläge von 7-10% Kaufgelegenheiten. Entsprechend ist es bereits an der Zeit, nachzukaufen.

Wenn ich mir die vorangegangenen Kursgewinne jedoch anschaue, wird mir schwindelig: Wheaton Precious war noch vor zwei Monaten bei 33 Euro und notiert auch nach dem aktuellen Rückschlag noch immer mit 30% im Plus. In der Spitze betrug das Plus sogar 48%. Reicht da eine Korrektur um 14%?

Ich weiß es nicht.

Was hilft? Disziplin. Meine Disziplin gebietet mir, entsprechende Rückschläge zu kaufen. Im ersten Schritt sollten wir die Position von Wheaton Precious ausbauen, da es sich um eine Langfristposition im Wachstumsportfolio handelt. Sollte es in dieser Korrektur zu einer Übertreibung kommen, können wir noch immer Barrick Gold als Spekulation zufügen.

Gleichzeitig ist kurz unter dem aktuellen Kursniveau bei Wheaton Precious eine technische Unterstützung: im Mai betrug das Zwischenhoch bei Wheaton Precious 42 Euro. Da Charttechniker meist US-Dollarcharts betrachten, schauen wir uns diesen an: In US-Dollar stieg Wheaton Precious im Mai bis auf 46 USD. Aktuell notiert die Aktie bei 49,35 USD. Da der Wechselkurs EUR/USD in den vergangenen Wochen stark angezogen hat, ist der Eurochart diesbezüglich wenig aussagekräftig.

Ich würde also zu Kursen um 42 Euro nachkaufen und unsere Position voll machen. Bitte verwenden Sie limitierte Kaufaufträge, da das Handelsvolumen in Deutschland vor US-Börsenbeginn sehr dünn ist. Zudem werde ich die Kursentwicklung in USD beobachten und bei einem Unterschreiten der 46 USD einen Teil der Position absichern. Ich melde mich dann.

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Ich würde Wheaton Precious Metals wieder zurückkaufen, diesmal jedoch für unser Wachstumsportfolio. seit wir die Position Anfang Mai aus unserem spekulativen Portfolio geworfen haben, ist die Aktie um 20% eingebrochen. Von hier aus kann es nun in beide Richtungen weitergehen.

Wenn ich mir die Liquiditätsflutung der Notenbanken und die Konjunkturprogramme der Regierungen vor Augen führe, dann kann der Goldpreis eigentlich nur nach oben laufen. "Eigentlich" ist so eine blöde Formulierung, denn wenn es zu einer Rezession kommen sollte, dann würde auch der Goldpreis vorübergehende erst einmal in den Keller rutschen. Aber tendenziell dürfte das Gold besser laufen als der Gesamtmarkt, denn Gold gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten.

Wir haben bereits zwei Goldpositionen im Portfolio: Barock Gold als weltgrößer Minenbetreiber und Goldbarren, damit wir gut schlafen können. Die Aktienmärkte sind volatiler geworden und die jüngste Rallye sowie auch die viel zu kurze Korrektur führen zu starker Verunsicherung unter den Anlegern. Ich habe nun seit vielen Wochen die starke Erholung an den Aktienmärkten mit einem Lächeln beobachtet. Unsere große Cashposition hat uns gut durch diesen Crash geführt.

Wenn sich nun der Staub legt und zutage kommen sollte, dass die Liquiditätsflutung und Konjunkturprogramme zu einer neuen Aktienhausse führen, dann möchte ich dabei sein. Doch ich möchte nicht ohne Netz und Sicherheitsleine klettern, sondern hole mir daher nun eine weitere Goldposition ins Portfolio.

Mit Wheaton Prescious haben wir im laufenden Jahr von 50% Gewinn realisiert, wir konnten so ziemlich im Top aussteigen. Nun möchte ich wieder rein. Wie oben angedeutet, kann es durchaus sein, dass die Aktie von derzeit 34,50 Euro nochmals unter 30 Euro rutscht. Sollte das tatsächlich passieren, würde ich nochmals nachkaufen.

Gleichzeitig ist die "Gefahr" jedoch auch groß, dass die Aktie ohne weitere Umwege wieder zu klettern beginnt. Für diesen Fall kaufen wir heute eine halbe Position.

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Gestern Abend hat Wheaton Precious Metals Q-Zahlen veröffentlicht, die leicht über den Erwartungen lagen: der Umsatz stieg dank des gestiegenen Goldpreises um 13% auf 255 Mio. USD, der Gewinn sprang um 69% auf 0,22 USD/Aktie.

Die Nettoverschuldung wurde um 24% auf nur noch 588 Mio. USD zurückgeführt. Der Verkaufspreis je Unze Gold sprang - ähnlich wie bei Barrick Gold - um 21% auf 1.589 USD. Gold war für 63% des Konzernumsatzes verantwortlich, Silber für 33% und Palladium für 4%.

Produktionsvolumen, Umsatz, Cashflow und Gewinn sind allesamt angestiegen. Die Aalabo-Mine, die von Vale in Brasilien entwickelt wird und von deren Goldproduktion 75% Wheaton zustehen wird, bleibt im Zeitplan: Anfang 2022 soll die Mine in Produktion gehen.

Soweit die positiven Dinge, die auch zu einem entsprechenden Kursplus von 3% am heutigen Morgen führen. Ich würde die Gunst der Stunde nutzen und 54% Gewinn in dieser Spekulation einsacken:

Denn in den vergangenen Wochen habe ich keinerlei schlechte Meldungen von Wheaton erhalten. Nun wird plötzlich veröffentlicht, dass 6 Minen in Mexiko und Peru, an denen Wheaton Lizenzrechte hält, ihre Produktion aufgrund von Covid-19 eingestellt haben. Der Grund sei überall, dass die Minen nicht systemrelevant seien und daher von den jeweiligen Regierungen geschlossen wurden. Es ist also nicht der Fall, dass etwa Infektionen dafür gesorgt hätten. Und tatsächlich habe ich in den vergangenen Wochen "nur" gelesen, dass bislang keinerlei Infektionsausbreitung bei den Minen zu verzeichnen sei.

Die Minen sollen Ende Mai wieder in Betrieb gehen.

In den Jahren 2018 und 2019 waren diese sechs Minen für 36% der Produktion des Unternehmens verantwortlich. Wenn diese Minen im April und Mai also nicht produzierten, wird mindestens zwei Drittel der Produktion im laufenden Quartal ausfallen. Zwei Drittel von 36% des gesamten Produktionsvolumens macht 24%. Wir müssen also damit rechnen, dass der Umsatz im Q2 um ein Viertel einbricht.

Die Aktie von Wheaton Precious hat genau das getan, was ich mir gewünscht habe: Sie springt wie ein Optionsschein an, wenn der Goldmarkt nach oben läuft. Jetzt besteht jedoch zunächst einmal große Hoffnung, dass es eine wirksame Behandlung für Covid-19 geben könnte (Remdesivir) und seit gestern sogar, dass ein Impfstoff schon für die nächste Grippesaison zugelassen werden könnte (Moderna). Da könnten einige Anleger auf die Idee kommen, dass die Absicherung in Gold gar nicht mehr so elementar ist wie in den vergangenen Wochen. Und wenn Anleger solche Gedanken haben, werden sie sich die Bewertung anschauen: KGV 47.

Wie an einer Schnur gezogen ist Wheaton Precious in den vergangenen Wochen in den Himmel gestürmt. Eine Korrektur ist fällig und ich würde daher den erzielten Gewinn sichern, die Position verkaufen und auf einen Rücksetzer warten, um dann ggfls. wieder (hoffentlich günstiger) einzusteigen.

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Irgendwie ist Wheaton Precious diese Woche abgehoben: +13%. Der Goldpreis ist ebenfalls ein wenig angestiegen: +2,7%. Aber das kann nicht die Ursache dafür sein. Vielmehr denke ich, dass Anleger immer stärker realisieren, dass die Coronakrise uns über einen längeren Zeitraum begleiten wird.

Zudem hat Wheaton Precious diese Woche eine Unternehmenspräsentation veröffentlicht, in der gleich zu Beginn die Coronakrise adressiert wird: Das Unternehmen habe ausreichend Liquidität, um auch eine längere Durststrecke durchzustehen. Da Wheaton Precious keine Minen selber betreibt, fallen auch kaum Kosten an. Die Lizenzrechte werden mit einer kleinen Mannschaft verwaltet.

Zudem hat nun auch Wheaton Precious, genau wie Barrick Gold, darauf hingewiesen, dass Sicherheitsstandards bei Minengesellschaften ohnehin schon sehr hoch seien. Daher sei die weitere Verschärfung durch Covid-19 Schutzkleidung für diese Branche nur ein verhältnismäßig kleiner Zusatzaufwand.

Ich würde unseren Stopp Loss nach dem jüngsten Kurssprung auf 30 Euro anheben.

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Der Kurs von Wheaton Precious hat sich schnell wieder erholt, unsere Position notiert knapp im Plus. Ich würde die Position mit einem Stop Loss bei 25 Euro absichern: Produktionsausfälle betreffen auch Wheaton Precious. Das ist - langfristig betrachtet, wie letzte Woche erläutert - nicht weiter tragisch. Kurzfristig könnten Anleger jedoch verschnupft auf Produktionsausfälle und daraus resultierende Umsatzausfälle reagieren. Daher würde ich diese Position mit einem Stop Loss absichern.

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Wheaton Precious Metals ist tatsächlich von der Minenschließung der Peñasquito in Mexiko von Newmont Mining betroffen, das Unternehmen nennt drei weitere Minen, in denen der Betrieb derzeit aufgrund des Coronavirus nicht mehr planmäßig laufe.

Genau jetzt zeigt sich der Vorteil des soliden Geschäftsmodells von Wheaton Precious: Es wurden Minen finanziert, die Bezahlung erfolgt durch die Lieferung von Gold aus den Minen. Wenn nun nicht produziert wird, fallen keine weiteren Kosten für Wheaton Precious an, die Kosten bleiben beim Minenbetreiber (bspw. Newmont Mining). Die Rückzahlung verzögert sich halt. Aber dank einer gesunden Bilanz kann Wheaton Precious ganz entspannt warten, bis die vereinbarten Goldbarren dann eben später geliefert werden ... im Zweifel steigt dann sogar der Verkaufserlös, den Wheaton Precious damit erzielen wird.

Am Mittwoch hat Wheaton Precious die Jahresprognose zurückgezogen, die ausgegebenen Produktionsmengen lassen sich aufgrund der Coronakrise nicht halten. Das Unternehmen habe mit 104 Mio. Can$ und einer nicht in Anspruch genommenen Kreditlinie von 1,1 Mrd. Can$ ausreichend Liquidität, um alle finanziellen Verpflichtungen der kommenden Monate tragen zu können. Die Dividende möchte das Unternehmen sogar erhöhen.

Wir bleiben dabei.

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Am Montag früh, während ich mein letztes Update schrieb, brach Wheaton Precious zeitweilig um 30% ein. 30% Tagesminus. Im Vergleich zum Hoch von Ende Februar war die Aktie damit nur noch halb so teuer. Doch binnen weniger Stunden schoss die Aktie wieder nach oben und beendete den Tag mit einem Minus von nur noch 2%. Ein klares Zeichen dafür, dass am Markt nicht mehr Menschen, sondern Maschinen am Werk sind, denn welches Unternehmen kann in den Augen seiner Eigentümer binnen weniger Stunden 30% seines Wertes verlieren und dann wieder hinzugewinnen?

Wir wissen also nun, dass Kräfte am Werk sind, die manchmal Entwicklungen übertreiben, manchmal sogar in die falsche Richtung treiben. Für den Edelmetallmarkt sehe ich die aktuelle Entwicklung als falsch an. Notenbanken öffnen ihre Schleusen, Regierungen sprechen von und versprechen Helikoptergeld (Direkthilfen für Kleinunternehmen). Sowohl unser gesellschaftliches als auch wirtschaftliches System wird derzeit aus den Angeln gehoben. Vor Edelmetallhändlern bilden sich lange Schlangen. Der Goldpreis müsste eigentlich durch die Decke gehen.

Tut er aber nicht, auch nicht der Silberpreis. Im Gegenteil: Silber ist von 18 auf 12 USD/Oz gefallen (-33%), Gold von 1.680 auf 1.480 USD/Oz (-12%). Minenaktien und eben auch Wheaton Precious haben diese Entwicklung übertrieben mitgemacht. Hintergrund ist meiner Einschätzung nach die Geldnot vieler Spekulanten.

Über Jahre, und insbesondere in den vergangenen Monaten, wurde viel Geld in Gold und Silber, in Lizenz-Unternehmen wie Wheaton Precious, in Minenbetreiber wie Barrick Gold geparkt, um für schlechte Zeiten gewappnet zu sein. Spekulanten möchten genau dann, wenn die Aktienmärkte einbrechen, eine sichere Cash-Quelle haben. Und das sind Edelmetalle, ist der Edelmetallmarkt. Und so bedient man sich dieser "Cash-Reserve", um nach den heftigen Verlusten am Aktienmarkt wieder neues Spielgeld zu haben.

Dadurch konnte der Edelmetallmarkt seiner Aufgabe nur bedingt gerecht werden: Zwar hielten sich die Werte zunächst stabil, doch schon bald kamen andere Verkäufer hinzu: Margin Calls. Spekulanten, deren Spekulationen auf Pump finanziert und durch ihren Goldbestand abgesichert waren, mussten durch die Kursverluste Sicherheiten nachschieben. Und als Sicherheit kann Cash zu 100% beliehen werden, eine Minenaktie oder ein Goldzertifikat nur zu einem variablen Anteil.

Der Prozess läuft wie folgt: Der Spekulant, der nicht ausreichend Sicherheiten hat, wird aufgefordert, bis zu einer bestimmten Uhrzeit Sicherheiten (Bargeld!) zu liefern. Geschieht dies nicht, hat der Broker die Befugnis, Papiere aus seinem Depot zu verkaufen ... ohne Rücksicht auf den Kurs. Und so muss es am Montag Vormittag jemanden gegeben haben, dessen Position in Wheaton Precious liquidiert wurde. Mangels Nachfrage führte diese Aktien schon bei geringem Handelsvolumen zu dem oben beschriebenen heftigen Ausverkauf. Erst als der Margin Clark, so heißt der Mitarbeiter des Brokers, der das umsetzen muss, fertig war, endete der Kursrutsch und binnen weniger Minuten stand die Aktie fast wieder auf dem Niveau des Vortages.

Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen meiner Einschätzung nach solche Ereignisse noch häufiger sehen.

Bewertung: Der Gewinn von Wheaton Precious soll Analystenschätzungen zufolge in den kommenden fünf Jahren um jährlich 19% steigen. Das KGV 2021e steht bei 30. Damit beträgt das KGV weniger als das doppelte des Gewinnwachstums, die Aktie ist daher im Rahmen dessen, was ich als fair bewertet betrachte.

Für das Jahr 2020 wird eine gleichbleibende Goldproduktion von 685.000 bis 725.000 Unzen von Gold-Äquivalent erwartet (2019 waren es 707.000). Dabei wird Silber und Palladium in ein Gold-Äquivalent umgerechnet. Je nach Goldpreis wird sich dann der Umsatz entwickeln. Wenn der Goldpreis steigt, wird auch der Umsatz entsprechend steigen, der Gewinn sodann aufgrund gleichbleibender Kosten springt dann überproportional an.

Wheaton Precious ist kein Minenbetreiber, sondern hat Minenbetreiber finanziert und wird nun mit der Belieferung von Gold ausbezahlt. Das attraktive daran ist, dass für Wheaton Precious durch den Minenbetrieb keine unvorhersehbaren Kosten mehr anfallen. Das Haar in der Suppe dieses Geschäftsmodells ist, dass es in der Hand des Minenbetreibers ist, wie viel Gold geliefert wird (ein festgelegter Anteil der Produktion). Fällt die Minenproduktion also hinter die Erwartungen, kostet es Wheaton Precious nichts, das Unternehmen muss nur länger auf seine Bezahlung warten.

COVID-19: Natürlich ist zu erwarten, dass auch Minen weltweit durch das Coronavirus Beeinträchtigungen in der Produktion spüren werden. Entsprechend ist ein Teil des Ausverkaufs bei Wheaton Precious sicherlich auch berechtigt. Die Rückzahlung der Kredite verschiebt sich also in die Zukunft.

Gleichzeitig gehe ich jedoch davon aus, dass die Liquiditätsschwemme, die fiskalpolitischen Maßnahmen und das Chaos in unseren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systemen den Goldpreis antreiben wird und somit das längere Warten überkompensieren wird. Für die kommenden Monate erwarte ich, dass Wheaton Precious im Rahmen von Ausverkaufswellen und von Panik immer wieder unter die Räder geraten wird. Anschließend dürfte sich die Aktie jedoch deutlich stärker erholen als der Gesamtmarkt.

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Der Goldpreis wurde im Rahmen des Ausverkaufs ebenfalls niedergeprügelt, weil viele Anleger Gold als Cash-Reservoir nutzten und dieses Reservoir öffneten. Wheaton Precious ist im Vergleich zum Goldpreisrückgang überproportional ausverkauft worden: von 31 auf 26 Euro.

Ich gehe davon aus, dass Gold in den kommenden Monaten immer wieder als Cash-Reservoir angefasst wird, also immer mal wieder einen deutlichen Preisrücksetzer erfahren wird. Dazwischen jedoch sollte der Goldpreis kontinuierlich nach oben klettern: Das Weltfinanzsystem wird weiter aufgebläht und die mehrjährige Konsolidierung des Goldes ist beendet. Daher möchte ich zusätzlich zu unseren Goldbarren im Portfolio auch mit einer etwas volatiereren Spekulation dabei sein: Wheaton Precious.

Heute notiert Wheaton Precious bei 26,60 Euro, ich würde heute eine spekulative Position eröffnen. Bitte verwenden Sie nur limitierte Orders, weil das Handelsvolumen in Deutschland recht gering ist, insbesondere vor US-Börseneröffnung um 15:30 Uhr. Das Limit würde ich knapp unter 27 Euro setzen.

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Auch Wheaton Precious Metal wurde gestern ausgestoppt. Die Goldrallye ist vorerst beendet, nachdem eine weitere Eskalation zwischen dem Iran und den USA derzeit vorerst nicht erfolgt. Die Aktienmärkte haben Fahrt aufgenommen, daher warte ich mit dem Wiedereinstieg in diese Position vorerst noch ein wenig ab.

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Am 23.12. sprang der Goldpreis erstmals seit sechs Wochen über 1.480 USD/Oz. Diese Marke galt in den vergangenen sechs Wochen als Widerstand, der nicht überwunden werden konnte. Mit dem Überspringen dieser Marke ist nun der Weg nach oben frei, wie die Charttechniker sagen.

So kletterte der Goldpreis einen Tag später bereits über 1.500 USD/Oz und steht inzwischen bei 1.510 USD/Oz. Der Silberpreis kletterte ebenfalls in den vergangenen Tagen nach oben.

Somit verzeichneten auch die Gold- und Silberminenaktien in den vergangenen Tagen kräftige Kurszuwächse. Das zog sich durch bis zu unserer Position Wheaton Precious Metals, die insgesamt um 8% auf 26,68 EUR ansprang.

Ich würde unseren Stopp Loss auf 24,80 Euro anheben und die Position laufen lassen.

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Gold- und Silberpreis sind im Jahr 2019 kräftig angesprungen (+20%), auch die Aktie von Wheaton Precious ist schon um 45% angezogen. Wir haben hier also kein Schnäppchen, das wir durch eine Korrektur hindurch halten würden, sondern so etwas wie einen gehobelten Optionsschein auf die Entwicklung der Edelmetallpreise.

Entsprechend ist es notwendig, diese Spekulation mit einem Stopp Loss abzusichern. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir nach den heftigen Kursgewinnen des ablaufenden Jahres 2019 an den Aktienmärkten zum Beginn des neuen Jahres 2020 erst einmal eine Konsolidierung sehen, in dessen Rahmen sich die Edelmetalle dann gut behaupten. Daher möchte ich Wheaton Precious gerne im Portfolio behalten.

Grundsätzlich bin ich jedoch ziemlich bullisch für die Aktenmärkte 2020 gestimmt und aus diesem Blickwinkel ist die Spekulation auf den Edelmetallmärkten vielleicht nicht so wichtig, wie gute Aktien aus der Technologiebranche. Sollte Wheaton Precious also zu wackeln beginnen, möchte ich die Position frühzeitig aus dem Portfolio entfernen.

In den vergangenen vier Wochen war die Aktie zweimal bis auf die Unterstützung bei 24,30 Euro zurück gekommen. Dort würde ich nun einen Stopp Loss platzieren. das ist zwar sehr eng am aktuellen Kurs (3%), aber dafür ist es eben eine Spekulation. Zur Erinnerung: Ich war diese Position eingegangen, als eine Teileinigung mit China durch Kommentare von Trump unwahrscheinlich klang. Das ist nun nicht mehr gegeben, daher der enge Stopp Loss.

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Ich möchte Wheaton Precious Metals als Spekulation wieder in unser Portfolio holen. Wenn sich, wie von mir erwartet, der Handelsstreit in den kommenden Wochen tatsächlich wieder weiter zuspitzt, dann bietet der Edelmetallbereich einen guten Gegenpol zur Geopolitik.

Wie die langfristigen Kunden unter Ihnen wissen ist Wheaton Precious Metals ein Lizenznehmer von Gold- und Silberminen. Der Ausbau der Mine wird von Wheaton finanziert, im Gegenzug erhält Wheaton das Recht, einen bestimmten Anteil der Produktion zu einem festgelegten, günstigen Preis zu kaufen.

Wheaton unterliegt damit nicht dem Betriebsrisiko der Minenbetreiber (Streik, Unwetter, politische Sanktionen, ...), sondern erhält eine festgelegte Menge Gold und Silber, deren Lieferzeitpunkt lediglich ungewiss ist. Je höher der Gold- und Silberpreis zum Lieferzeitpunkt, desto größer der Gewinn.

Die Aktie notiert aktuell bei 24,66 Euro (Xetra 12:58 Uhr). Ich würde eine spekulative Position zu Kursen unter 24,70 Euro eröffnen.

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Auch bei Wheaton Precious Metal wurde unser Stopp Loss unterschritten, die Position wurde am Dienstag bei 18,80 Euro aufgelöst. Was wir bei Weibo als "Glück" bezeichnen können, scheint hier eher "Pech" zu sein, denn die Aktie fand bei 18,50 EUR ihren Boden uns steht inzwischen schon wieder bei 19,61 EUR (Xetra 9:32 Uhr).

Das Sentiment für Edelmetalle ist auf einem historischen Hoch, und das bereits seit vielen Wochen. Endlich scheint die mehrere Jahre dauernde Seitwärtsbewegung zu Ende zu gehen, steigende Kurse sind in Sicht. Nun ist der Silberpreis bereits kräftig angesprungen, doch in den vergangenen zwei Wochen gab es eine ordentliche Konsolidierung. Der Umstand, dass diese Konsolidierung an Wheaton Precious Metals spurlos vorbei ging, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Wheaton die Produktion erhöht hat und damit für eine positive Überraschung sorgte.

Doch irgendwann dürfte nun auch Wheaton ein wenig konsolidieren, bevor es die Möglichkeit für eine Fortsetzung der Rallye gibt. Ich finde es also in Ordnung, das wir rausgeflogen sind.

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Wheaton hat diese Woche bekannt gegeben, dass mehr Silber produziert wurde als ursprünglich geplant. Das hat der Aktie weiter Auftrieb gegeben (+7%). Die Aktie steht nun bei 19,68 Euro, ich würde unseren Stopp Loss von bislang 16,50 Euro auf 18,80 Euro anheben. Mag sein, dass wir damit bald rausfliegen, aber ich kann mir nach den heftigen Kursgewinnen auch eine ordentliche Korrektur vorstellen, die wir dann zum Wiedereinstieg zu günstigeren Kursen nutzen würden.

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Wheaton Precious Metals klettert kontinuierlich gen Norden, ungeachtet der Turbulenzen, die zwischenzeitlich an den Aktienmärkten zu beobachten sind. Es ist an der Zeit, auch für diese Spekulation ein Stopp Loss einzuziehen, damit wir im Falle eines Rückschlags günstiger wieder zugreifen können.

Da sich für Wheaton in den vergangenen Wochen viele Probleme gelöst haben und ich tendenziell ein Klettern auf ein höheres Niveau erwarte, egal wie sich Handelsstreit, Shutdown oder andere politische Dinge entwickeln, setze ich hier ein etwas großzügigeren Stopp Loss bei 16,50 Euro.

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Nach dem Chaos-Dezember ist es vielen Anlegern bewußt geworden, dass die Aktienmärkte mitunter zu stark an den Nerven zehren können. Wenn ein defensiver DAX-Titel wie Fresenius an einem Tag 25% verlieren kann, dann schwindet das Vertrauen in die Kapitalmärkte.

War der Dezember eine Ausnahme? Nun, schauen Sie sich mal den DAX-Titel Wirecard an, die haben an einem Tag 30% verloren. Und das war nicht im Dezember, sondern letzte Woche.

Die Aktienbörsen sind im Januar stark angestiegen, doch die Probleme Brexit und Handelsstreit schwelen weiterhin. Ich denke, Edelmetalle werden auch in den kommenden Monaten gesucht bleiben, also noch ein wenig weiter ansteigen. Entsprechend dürfte Wheaton Precious Metals ebenfalls noch ein wenig höher steigen.

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US-Notenbankchef Jay Powell hat gestern im Anschluss an die zweitägige Sitzung die Formulierung der "weiteren graduellen" Zinsanhebungen weggelassen. Er verhält sich nun genau so wie von mir bereits im vergangenen Herbst gefordert: Weitere Zinsentscheidungen werden sowohl von der weiteren Entwicklung am Arbeitsmarkt als auch der US-Konjunktur abhängig gemacht. Sehr vernünftig, die Aktienmärkte sind gestern Abend aus Erleichterung angestiegen.

Der US-Dollar gab nun in Folge dieser Meldung nach. Steigende Zinsen in einer gesunden Volkswirtschaft ziehen ausländisches Kapital an. Wenn die steigenden Zinsen nun ausbleiben, wird sich der Kapitalzustrom etwas verlangsamen. Entsprechend gibt der US-Dollar nach.

Damit verlieren Anleihen auch an Attraktivität gegenüber dem anderen sicheren Hafen, dem Gold. Anders herum gesehen: Gold wird insbesondere für ausländische Anleger attraktiver. Wenn diese bei sinkendem US-Dollar Wechselkurs die gleiche Menge Gold für ihre heimische Währung kaufen wollen, müssen sie - gerechnet in ihrer heimischen Währung - weniger zahlen.

Der US-Dollar ist gegenüber dem Euro in dieser Woche bereits um 1,4% gefallen. Der Goldpreis gemessen in Euro ist um 1,7% gestiegen. Unterm Strich ergibt sich ein Plus für den Goldpreis gemessen in US-Dollar von 3%.

Mit aktuell 1.324 USD/Oz ist der Goldpreis endlich über die Hürde von 1.300 USD/Oz gesprungen und nimmt Kurs auf 1.350 USD/Oz. Dort befindet sich ein Widerstand, der seit Jahren bereits viele Male jeden Goldpreisanstieg beendet hat. Mal sehen, wie es diesmal ist.

In freudiger Erwartung ist der Kurs von Wheaton Precious Metals diese Woche um 8% angesprungen.

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Gold und Silber sind im Dezember kräftig angesprungen, im Januar konsolidieren die beiden Edelmetalle diese Preissprünge ein wenig. Sprich: Die Preise laufen seitwärts. Entsprechend läuft auch der Aktienkurs von Wheaton Precious Metals seitwärts. Wir bleiben dabei.

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Das Jahr 2018 war turbulent und sitzt vielen Anlegern noch in den Knochen. Das neue Jahr hat stark begonnen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Anleger sich im Jahr 2019 immer wieder den Edelmetallen als sicherem Hafen zuwenden, um nicht nochmals - wie 2018 - auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Daher würde ich Wheaton Precious Metalls bis auf weiteres im Portfolio behalten.

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Aus dem Heibel-Ticker Update: 13. Jahrgang - Update 1 (07.01.2019):

Die Aktie war Mitte Dezember um 20% angesprungen, läuft seither seitwärts. Derzeit macht die Position 2,4% unseres Portfolios aus, ich würde 0,4% zu Kursen über 17 Euro verkaufen.

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Soeben tickert die Meldung herein, dass Wheaton Precious Metal sich mit der kanadischen Steuerbehörde auf einen Vergleich geeinigt hat.

Die Auseinandersetzung mit der kanadischen Steuerbehörde läuft seit Anfang 2017, Steuernachzahlungen in Höhe von 353 Mio. Can$ (225 Mio. €) waren zwischenzeitlich im Gespräch, worst case Szenarios sprachen sogar von bis zu 511 Mio. Can$, da der Zeitraum bis zurück zum Jahr 2005 untersucht werden könnte. Bei einem Jahresumsatz von aktuell 682 Mio. € würde eine solche Steuernachzahlung nicht nur ein gigantisches finanzielles Loch reißen, sondern das Geschäftsmodell grundsätzlich infrage stellen.

Die Einigung beinhaltet folgende Punkte:
- Keine Nachzahlung für Wheaton Precious
- Neue Verrechnungssätze der in Kanada erbrachten administrativen Leistungen für die im Ausland agierenden und versteuernden Unternehmensbereiche, so dass künftig in Kanada ein höherer Gewinn anfällt, der auch entsprechend zu versteuern ist.

Die Aktie springt heute um 5% nach oben. Mit der Einigung ist eine Last von der Aktie genommen, die einige Anleger davon abgehalten hatte, in diese ungewisse Situation hinein zu investieren. Diese Last ist nun weg, die Aktie dürfte sich auch in den kommenden Wochen gut entwickeln. Wir haben den Inhaber von Gold- und Silberlizenzen als stabilisierende Komponente während des Aktienmarktchaos in unser spekulatives Portfolio genommen. Das Chaos hält noch an, wir bleiben dabei.

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Zu Wheaton Precious Metals gibt es seit einigen Wochen keine neuen Meldungen. Der Goldpreis ist jedoch angestiegen, so dass sich auch die Aktie von Wheaton im Umfeld des aktuellen Börsenchaos' stabil, sogar mit leichtem Plus halten konnte. Ich bleibe dabei.

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Nach meinem gestrigen Kommentar zu den positiven Q-Zahlen von Wheaton Precious Metals wurden die zwischenzeitlichen Kursgewinne abgegeben, die Aktie gab 3% ab. Ich habe mir soeben die Mitschrift der gesamten Analysten-Telco durchgelesen und kann dort weder Informationen finden, die diese negative Kursreaktion erklären würden, noch kann ich Analysten darin finden, die mit den Q-Zahlen unzufrieden waren.

Es scheint, als ob man es derzeit niemandem Recht machen kann. Ja, in Korrekturphasen hat man es als Aktionär wirklich schwer. Da hilft nur ein platter Spruch: In den vergangenen 100 Jahren hat noch jede Korrektur irgendwann geendet.

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Wheaton Precious Metals hat Quartalszahlen veröffentlicht. Der Umsatz ging um 8,5% auf 185,8 Mio. USD zurück, Analysten waren von 192 Mio. USD ausgegangen. Der Gewinn ging um einen Cent auf 0,08 USD/Aktie zurück, erwartet wurde ein Anstieg um einen Cent. Immerhin werden 0,09 USD je Aktie Quartalsdividende ausgeschüttet (2,25% Dividendenrendite), das liegt im Rahmen der Erwartungen.

Sowohl die Silber- als auch Goldproduktion war höher als prognostiziert. In der Erklärung zu den Zahlen wird gesagt, dass die größere Produktionsmenge bereits bezahlt wurde, dadurch floss mehr Kapital ab. Allerdings steht die Lieferung der Edelmetalle seitens der Minen teilweise noch aus.

Man befinde sich jedoch auf einem guten Weg, das Jahr 2018 mit einem Rekordergebnis abzuschließen und werde die unternehmenseigene Prognose vermutlich treffen oder übertreffen.

Das klingt alles ziemlich gut. Entsprechend ist die Aktie heute mit +2,5% im Plus. Ich konnte in meinem heutigen Update die Korrektur noch nicht für beendet erklären, also werden wir Wheaton Precious Metals noch ein wenig im Portfolio behalten.

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Der monatliche Bericht des World Gold Council zeigt einen ordentlichen Anstieg der Goldnachfrage im abgelaufenen Monat Oktober durch Gold-ETFs, die mit physischem Gold hinterlegt sind. Kein Wunder, wenn wir uns die Aktienmarktentwicklung der vergangenen Wochen vor Augen führen. Da war der Absicherungsbedarf doch sehr groß.

Gold-ETFs sind zu einem wesentlichen Marktteilnehmer an den globalen Edelmetallbörsen geworden, daher lohnt sich der Blick auf deren Tätigkeit. Nach der Aktienmarktkorrektur im Februar war die Nachfrage nach Gold-ETFs im März und April sprunghaft angestiegen. Seither wurden netto-Abflüsse verzeichnet. Im Oktober gab es nun erstmals wieder Netto-Zuflüsse zu Gold-ETFs, die dann eben zu den Goldkäufen führten.

Der Goldpreis hat sich vor diesem Hintergrund im Oktober ein wenig erholt (+2,3%). Unsere Aktie, Wheaton Precious Metal, hält sich halbwegs stabil, trotz der eingesetzten Erholungsbewegung an den Aktienmärkten. Ich möchte Wheaton noch ein wenig im Portfolio behalten, weil ich eine weitere Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten für wahrscheinlich halte und mich entsprechend long positionieren möchte, aber daher eine Absicherung um so sinnvoller wird.

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Wheaton Precious Metals hält sich relativ stabil in der aktuellen Marktphase. Ich denke, wenn die Aktienmärkte wieder etwas höhere Kursniveaus erreicht haben, werden viele Anleger nach Absicherungen suchen ... und da wird Wheaton eine gute Alternative darstellen. Die Edelmetallpreise entwickeln sich derweil gut. Der Preissprung von Mitte Oktober wurde nun konsolidiert, seit gestern steigen die Kurse wieder an.

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Aus dem Heibel-Ticker PLUS Update 21 (24.10.2018):

WHEATON PRECIOUS METALS KAUFEN
WKN: A2DRBP ISIN: CA9628791027

In diesen Tagen dämmert es einigen Anlegern, zumindest mir dämmert es, dass unsere derzeitige globale Struktur – manche sprechen von Weltordnung – nicht mehr unbedingt geeignet ist. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geformt und über die Jahrzehnte nur wenig angepasst. Heute gibt es jedoch neue Kriegsschauplätze (Terroranschläge, Internet) sowie veränderte Machtverhältnisse (China strebt einen Platz neben Russland und den USA an, viele Schwellenländer wollen ebenfalls mitsprechen). Doch eine neue globale Struktur zu finden, mit der alle einverstanden sind, ist nicht leicht.

Derzeit haben wir einen US-Präsidenten, der das neue System gerne voll und ganz im Sinne der USA aufbauen möchte, denn, so seine Denke, immerhin hat der Kapitalismus den Kommunismus besiegt und sich somit als „das bessere“ System bewiesen. Das sehen China und Russland ganz anders, sie sehen ihren Kommunismus als notwendigen Gegenpol zum Kapitalismus, um ein Gleichgewicht auf der Welt herzustellen. Wenn also schon die Ist-Analyse voneinander abweicht, wie soll man dann einen Soll-Zustand definieren?

Ich denke, dass dieser Prozess noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen wird. Bei der Suche nach einem gemeinsamen Nenner wird sich immer wieder das Gold anbieten, das von allen Teilnehmern als wertbeständig anerkannt ist. Je aussichtsloser die Suche nach einem Soll-Zustand erscheint, desto höher wird der Goldpreis steigen.

Ich könnte mir vorstellen, dass speziell Gold und Edelmetalle im Allgemeinen in den kommenden Wochen und Monaten von Anlegern aufgesucht werden, um den Turbulenzen der Finanzmärkte zu entkommen. Daher würde ich mir eine spekulative Position in Wheaton Precious Metals ins Portfolio holen.

Wheaton finanziert Minenprojekte von Minenbetreibern und erhält im Gegenzug dafür einen bestimmten Anteil der späteren Produktion zu einem günstigen Preis. Wheaton erkauft sich also Lizenzen für günstige Edelmetallkäufe, unterliegt aber nicht dem Risiko der Minenbetreiber, die mit Streiks, Unwetter und politischen Entscheidungen zu kämpfen haben.

Wir haben Wheaton in den vergangenen Jahren immer wieder als Spekulation ins Portfolio geholt. Ich denke, jetzt ist wieder ein guter Augenblick dafür. Wheaton notiert mit 15 EUR auf einem attraktiven Niveau.

Ich würde Wheaton Precious Metals zu Kursen um 15 EUR ins Depot holen.

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Es gibt eigentlich kein Haar mehr in der Suppe der Q-Zahlen von Wheaton Precious Metals, die Jahresprognose scheint bereits nach dem ersten Quartal in greifbare nähe gekommen zu sein. Entsprechend ist der Kurs seit unserer Aufnahme ins Portfolio vor gerade einmal zehn Wochen um 18% angesprungen.

Damit haben wir die spekulative Position genau im Tief eröffnet und ich möchte diesen schnellen Kursgewinn nun mitnehmen. Mag sein, dass die Aktie über die kommenden Monate weiter ansteigt, aber die eklatante Unterbewertung von vor 10 Wochen ist nun erst einmal ausgeglichen worden.

Der Goldpreis ist wider Erwarten noch nicht nach oben ausgebrochen: Aktuell beruhigen sich die Finanzmärkte und das vermindert in meinen Augen die Chance des Goldpreises auf einen baldigen Ausbruch. Irgendwann wird das Gold nach oben laufen, davon bin ich überzeugt und dafür haben wir ja unsere Goldbarren im Schließfach (aktuell 10% des Portfolios). Aber die kurzfristige Spekulation ist erst eimal vorbei.

Zudem hatte ich auf eine Aufholjagd des Silberpreises gegenüber dem Gold gewettet. Das ist ein klein wenig erfolgt, das Verhältnis ist von 81 auf 79 gesunken. Ich denke, das wird sich fortsetzen, aber ein Teil dieser Erwartung ist schon im Aktienkurs von Wheaton enthalten.

Aufgrund des guten Starts in das Jahr 2018 hat das Unternehmen die Dividende um 27% auf 0,09 USD/Aktie erhöht, nächster Dividendentermin ist der 24. Mai. Ich würde unsere Position vorher auflösen, damit wir die Ausschüttung nicht doppelt versteuern müssen.

die Aktie wird nicht allzu stark gehandelt in Deutschland. Am meisten Umsatz gibt es in Frankfurt und über Tradagate. Ich würde den Verkauf nur mit Limit vornehmen, ein Verkaufslimit von 18,25 Euro sollte alle zum Zuge kommen lassen.

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Wheaton Precious Metals hat in der vergangenen Woche Quartalszahlen vorgelegt, die einen "besser als erwarteten" Start ins Jahr 2018 widerspiegeln. entsprechend ist die Aktie infolge der Zahlen weiter angestiegen, unsere spekulative Position ist nun in den vergangenen 10 Wochen insgesamt mit 18% im Plus.

Ich werde später eine detaillierte Analyse der Quartalszahlen vornehmen und werde mich jetzt erstmal an die noch ausstehende Heibel-Ticker Ausgabe von diesem Wochenende setzen.

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Am 10. Mai wird Wheaton Precious Metals Q-Zahlen veröffentlichen. Jederzeit vorher, aber auch nachher kann es eine Meldung zum Steuerkonflikt mit den kanadischen Behörden geben. Sowohl die Steuermeldung (siehe Update vor einer Woche) als auch die Q-Zahlen dürften einer Einschätzung nach positiv ausfallen. Die Aktie ist seit unserer Aufnahme ins Portfolio aber bereits um 13% angesprungen und spiegelt damit einen Teil der positiven Erwartung bereits wider. Ich werde nächste Woche, kurz vor den Q-Zahlen, nochmals einen detaillierten Blich in die Bilanz werfen.

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CEO Randy Smallwood (Kleinholz) hat bekannt gegeben, dass die kanadische Steuerbehörde keine weiteren Unterlagen mehr angefordert habe und auch keine weiteren Anhörungen für erforderlich hält. Das sei ein Zeichen, dass die Untersuchungen in der Steuerauseinandersetzung bald zu einem Ende kommen würden.

Smallwood rechne mit einer Nachzahlung "die nur Null" lauten könne - wenn man sich auf einen Vergleich einließe, müsse die Ziffer ebenfalls nahe der Null sein. Er zeigte sich extrem zuversichtlich, dass Kanada nicht für Gold und Silbergeschäfte Steuern kassieren könne, die in Mexiko, Peru, Schweden und Brasilien erfolgt seien.

Die Auseinandersetzung mit der kanadischen Steuerbehörde läuft seit Anfang 2017, Steuernachzahlungen in Höhe von 353 Mio. Can$ (225 Mio. €) waren zwischenzeitlich im Gespräch, worst case Szenarios sprachen sogar von bis zu 511 Mio. €, da der Zeitraum bis zurück zum Jahr 2005 untersucht werden könnte. Bei einem Jahresumsatz von aktuell 682 Mio. € würde eine solche Steuernachzahlung nicht nur ein gigantisches finanzielles Loch reißen, sondern das Geschäftsmodell grundsätzlich infrage stellen.

Von Anfang an hatte jedoch CEO Smallwood die Position vertreten, dass diese Forderung nicht umsetzbar sei und so wie er sich derzeit gibt, scheint er sich recht sicher zu sein, recht zu haben. Eine positive Lösung für Wheaton würde der Aktie natürlich nochmals Auftrieb geben, obwohl der Steuerkonflikt in voller Höhe niemals in die Aktie eingepreist wurde. Anleger hatten von Anfang an das Risiko relativ niedrig bewertet.

Schauen wir mal, was dabei rauskommt. Am 10. Mai nach Börsenschluss werden Q1-Zahlen veröffentlicht, einen Tag später gibt es eine Telefonkonferenz zu den Zahlen. Da werden wir dann mehr darüber hören.

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"Auge um Auge, Zahn um Zahn" heißt es im Alten Testament. Jesus hat diesen Grundsatz abgelegt und stattdessen empfohlen, auch die andere Wange hinzuhalten. So ist das Neue Testament über den veralteten "Vergeltungsansatz" hinaus. Doch weder beim erzkatholischen Donald Trump, noch in China scheint diese Erkenntnis angekommen zu sein.

China hat heute früh eine Liste von Produkten veröffentlicht, auf die es Importzölle erheben wird, wenn sie aus den USA kommen. Handelsvolumen: 50 Mrd. USD - ganz wie die Umsätze der von den USA mit Importzoll belegten chinesischen Produkte. Mit dabei sind Boeing Flugzeuge und Sojabohnen. Vom drohenden Boeing-Problem profitiert heute Airbus, trotzdem reicht es nicht einmal für ein Plus am Aktienmarkt. Sowohl Boeings als auch Airbus' Produktionskapazitäten sind für die kommenden 10 Jahre ausgelastet. Wenn China ein paar Flieger weniger abnehmen sollte, dann rücken andere in der Warteliste ein wenig nach vorn. Das wird in der derzeitigen Bestellsituation kaum Schaden anrichten.

Richtig wütend sind die Amis über die Aufnahme der Sojabohnen in die Liste, denn das ist ein großer Exportschlager aus den USA.

China hat dazu einige Stellungnahmen abgegeben. Man wolle keinen Handelskrieg, doch man werde jede Aktion der USA mit einer äquivalenten chinesischen Reaktion beantworten (Vergeltung!). In einem weniger offiziellen Gespräch erklärte der chinesische Fize-Finanzminister, dass man die chinesische Mentalität beachten solle. Man könne unter Druck nicht nachgeben.

Der Dow Jones ist heute früh mit 1,7% im Minus. Hört sich schlimm an, aber es wurde gerade mal die Hälfte der Kursgewinne der beiden Vortage abgegeben. Der DAX war zwischenzeitlich auf seine inzwischen gestählte Unterstützung bei 11.800 Punkte zurückgefallen, erholt sich aber inzwischen wieder recht gut. Vielleicht gibt es ja neben Airbus weitere Bereiche, in denen deutsche Unternehmen von Problemen der US-Unternehmen profitieren könnten.

Meine Sicht der Vorgänge ist wesentlich entspannter: Angekündigte Importzölle können nicht über Nacht in Kraft gesetzt werden, sondern müssen zunächst durch verschiedene Gremien. Dort werden Einwände vorgetragen und Anpassungen vorgenommen. Man könnte sagen, die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die von China nun aufgerufenen Zölle auf über 100 US-Produkte tatsächlich in dieser Form eingeführt werden.

Donald Trump hatte den Importzoll auf Stahl und Aluminium per Dekret am 8. März verabschiedet, die Zölle sind gestern in Kraft getreten. Es vergingen also über zwei Wochen zwischen Unterzeichnung und in Krafttreten. China hat nun gerade mal eine Ankündigung gemacht, muss das Ganze noch verabschieden und dann mit einer Frist in Kraft setzen.

Derweil flüchtet einiges Kapital in die "Sicheren Häfen", Wheaton Precious Metals hält sich in diesem Ausverkauf sehr gut (+1,9%). Immer mehr Anleger suchen nach Anlageorten, die von den politischen Launen und der Geopolitik unabhängig sind. Ich denke, es schadet nichts, wenn Gold und Silber wieder stärker ins Bewusstsein der Anleger kommen. Vielleicht sehen wir ja in diesen Tagen den Start zu einer Edelmetallrallye.

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Gestern hat Silver Wheaton Q-Zahlen veröffentlicht und die Prognose für das laufende Jahr konkretisiert. Ich habe mir die Telefonkonferenz angehört und muss sagen, das Management macht mir einen sehr konservativen Eindruck. Ja, man gehe von einem im laufenden Jahr anziehenden Silberpreis (auch Gold) aus, doch man werde nicht neue Investitionen tätigen, solange es keine günstigen Angebote gibt. Das ist ganz nach dem Geschmack der Anleger und entsprechend konnte die Aktie infolge der Telco ansteigen, obwohl der Gesamtmarkt in Crashmodus war.

Heute wird ein wenig des gestrigen Gewinns abgegeben, in meinen Augen nutzen einige Anleger die Aktie, um Cash zu generieren. Ich bleibe dabei.

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In der soeben verschickten Mail war noch eine alte WKN von Wheaton, die nun aktuelle WKN lautet WKN A2DRBP. Sorry.

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Im heutigen Heibel-Ticker werde ich Ihnen die ausführliche Analyse zu Wheaton Precious Metals (vormals Silver Wheaton) liefern. Da die Aktienmärkte gerade ordentlich einbrechen, möchte ich zuvor bereits ankündigen, dass ich diesen Titel als Spekulation ins Portfolio hole. Getreu dem Motto von Lucky Luke, der Mann der schneller zieht als sein Schatten, würde ich also zuerst zugreifen und dann die ausführliche Analyse durcharbeiten.

Da der Wert in Deutschland nicht so liquide ist, verwenden Sie bitte ein Kauflimit von 15,50 EUR, da sollten wir alle zum Zuge kommen, spätestens wenn die amerikanischen Börsen öffnen.

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Auch Silver Wheaton würde ich heute auflösen. Die Edelmetallrallye ist ins Stocken geraten und auch der Silberpreis ist inzwischen etwas zurückgekommen. Nach +50% seit Jahresbeginn würde eine Korrektur dieser Bewegung um zwei Drittel den Silberpreis auf 16 USD/Oz zurückführen, aktuell steht er bei 18,88 USD/Oz.

Ich denke, die Edelmetallrallye ist noch jung und wird uns im späteren Verlauf des Jahres wieder viel Freude machen. Doch für den September, vielleicht in den Oktober hinein, erwarte ich eine Korrektur und entsprechend würde ich die spekulative Position auflösen, also Silver Wheaton verkaufen.

Unsere Goldposition (Barren, aktuell 9,6% des Portfolios) würde ich behalten und im Falle einer kräftigen Korrektur sogar aufstocken. Es ist ein Teil unserer Versicherung gegen Aktienmarktturbulenzen, die sich im Rahmen der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken weltweit immer stärker häufen.

Aktuell notiert Silver Wheaton bei 23,60 Euro, ich würde um diesen Preis herum die Position auflösen. Immerhin haben wir mit dieser Spekulation seit Februar 39% verdient.

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Silver Wheaton kann von dem Liquiditätsengpass Vales profitieren. In den kommenden 18 Monaten muss Vale irgendwie 10 Mrd. USD Cash generieren. Dazu werden Unternehmensteile verkauft und, wie nun geschehen, Lizenzvereinbarungen eingegangen. Silver Wheaton hat sich weitere 25% der Goldproduktion von Vale für einen Festpreis Abnahmepreis gesichert, insgesamt wird Silver Wheaton also 75% des Goldes aus der Salobo-Kupfermine erhalten.

Zur Erinnerung: Für Vale ist Gold nur ein Nebenprodukt. Im Rahmen einer solchen Lizenzvereinbarung zahlt Silver Wheaton eine Abschlussprovision, diesmal in Höhe von 800 Mio. USD und sichert sich damit einen festen Abnahmepreis auf mehrere Jahre. Silver Wheaton ist dadurch unabhängig von Produktionsrisiken wie Schlechtem Wetter, Streiks, Unglücken etc. und kann mit einem festen Einkaufspreis für das Edelmetall kalkulieren. Je höher der Goldpreis in den kommenden Jahren steigt, desto größer der Gewinn für Silver Wheaton.

Die Vereinbarung zeigt, dass es noch immer viele Möglichkeiten für Silver Wheaton gibt, das Geschäft auszuweiten. Die Konditionen werden als für Silver Wheaton günstig bezeichnet, da Vale das Unternehmen ist, das Druck verspürt, Cash zu generieren.

Die Aktie von Silver Wheaton ist in Folge der Vereinbarung über 26 Euro gesprungen, wir nähern uns der 100%-Gewinnmarke. Da wir jedoch einem zwischenzeitlichen Hoch näher sind als einem Boden, habe ich bereits zwei Teilverkäufe vorgenommen. Für den Rest setze ich nun einen Trailing Stopp von 10% an. Wenn die Aktie also auf 23,85 Euro zurückfällt, würde ich auch den Rest verkaufen.

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Der Silberpreis ist in den vergangenen sechs Monaten von 13,70 auf 20,39 USD/Oz gestiegen, ein Anstieg um 48%. Allein im Juni ist der Silberpreis um 25% gestiegen. Seit unserem ersten Kauf ist Silver Wheaton um 73% angesprungen. Wir haben die Position bereits vor zwei Wochen auf eine normale Größe zurecht gestutzt. Ich würde nun die Hälfte unserer verbleibenden Position verkaufen und einen weiteren Teil des Gewinns sichern.

Im Vorfeld sowie im Anschluss an den Brexit waren die Edelmetallmärkte kräftig angestiegen. Inzwischen zeigt sich, dass eine Finanzmarktkatastrophe wohl ausbleiben wird, und der Absicherungsbedarf dürfte in den kommenden Wochen zurück gehen.

Rallyes finden niemals in einem Schritt statt, es gibt immer wieder Verschnaufpausen und Rücksetzer. Nach der Rallye der vergangenen Monate halte ich nun eine Verschnaufpause, wenn nicht gar einen Rücksetzer für wahrscheinlich und würde daher unsere spekulative Position in Silver Wheaton verkleinern.

Es ist eine Frage von Monaten: Ich werde mir als Zeithorizont das Jahresende setzen und dann den Silbermarkt sowie Silver Wheaton erneut analysieren. Sollte es zuvor bereits einen heftigen Rücksetzer geben, werde ich natürlich dann wieder auf diesen Markt schauen und beurteilen, ob oder wann ein erneuter Einstieg sinnvoll sein kann. Denn mittel- bis langfristig halte ich Silber und Gold für gute Anlagen, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltend lockeren Geldpolitik inzwischen sämtlicher namhaften Notenbanken der Welt.

Deutschland hat noch eine relativ gute Bilanz: Der verschuldungsgrad geht im Jahr 2016 zurück: bis Ende 2017 sollten wir deutlich unter 70% des Bruttosozialproduktes liegen, vor drei Jahren lagen wir noch über 80%. Die Zielgröße von 60% /Maastricht-Kriterium für die EU) kommt wieder in greifbare Nähe. Doch andere Euro-Länder wie beispielsweise insbesondere Italien sind inzwischen weit von dieser Zielgröße entfernt und die Gefahr steigt, dass es auch in einem der großen Euro-Länder einmal zu Turbulenzen kommt.

Doch wir haben inzwischen gelernt, dass dies Entwicklungen sind, die sich über Jahre hinziehen und daher ist es ratsam, zwischendurch mal Gewinne mitzunehmen, die wir mit unserer Silberspekulation erzielt haben.

Ich würde Kurse über 23,25 Euro für einen Teilverkauf nutzen, bitte limitierte Orders eingeben.

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Parallel zur Gegenbewegung an den Aktienmärkten ist auch der Absicherungsbedarf über Gold und Silber stark angestiegen, unsere Position in Silver Wheaton ist inzwischen auf 6,3% Portfolioanteil angewachsen, ich würde diese Position nun auf die Sollgröße von 4% reduzieren und einen entsprechenden Teil verkaufen.

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Zusätzlich würde ich unsere spekulative Position in Silver
Wheaton wieder aufstocken:
Silver Wheaton nachkaufen, auf 4% Portfoliogröße aufstocken

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Nachdem wir vergangene Woche mit unserem limitierten Teilverkauf zu 17,25 EUR leider nicht zum Zuge kamen, ergibt sich heute die Möglichkeit, die Hälfte unserer spekulativen Position in Silver Wheaton zu 17,70 EUR zu verkaufen. Ich würde dies nun tun.

Gestern gab der US-Dollar kräftig nach. Der schwache US-Dollar führte zu steigenden Gold- und Silberpreisen, Silver Wheaton legte daher ebenfalls kräftig zu.

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Auch Silver Wheaton ist in den vergangenen Wochen stark angestiegen. Seit Ende Januar konnte die Aktie sogar um 80% zulegen. Wir sind erst später eingestiegen, doch auch für uns ergibt sich zum ersten Kauf bei 13,88 Euro ein Gewinn von 25%.

Bei 20 USD bzw. 17,75 Euro erreicht die Aktie ein Niveau, das in den Jahren 2013 und 2014 unzählige Male als Unterstützung gedient hatte, bevor dann Mitte 2015 die nächste Abwärtswelle folgte. Wie es in der Charttechnik üblich ist, dient nun die damalige Unterstützung von unten betrachtet als Widerstand. Es ist also gut möglich, dass die Aktie eine Weile brauchen wird, um die bis hierhin erzielten Kursgewinne zu verdauen.

Zudem beruht der Kurssprung der Aktie auf dem angestiegenen Silberpreis. Und der wiederum beruht auf den Konjunkturhoffnungen, mit denen Chinas jüngste Konjunkturdaten und Rohstoffaktivitäten die Welt erfreut hat. Ich erinnere: Die Import- und Exporttätigkeit Chinas war im März überraschend stark angestiegen. Die chinesische Industrie wurde mit einem Konjunkturprogramm versehen und füllt derzeit ihre Rohstofflager, also Eisenerz, Kupfer aber auch Silber, auf. Ein Aufschwung, wenn er denn kommt, wird nicht wie eine Einbahnstraße verlaufen, sondern immer wieder Zweifler auf den Plan rufen. Ich denke, die Zweifler könnten sich schon bald Gehör verschaffen, und daher möchte ich einen Teil der bislang erzielten Gewinne sichern.

Ich würde also die spekulative Position in Silver Wheaton halbieren. Bitte beachten Sie, dass das Handelsvolumen in Deutschland sehr niedrig ist und verwenden Sie daher unbedingt nur limitierte Orders. Der Silberpreis ist über Nacht weiter angestiegen, in den USA notiert die Aktie vorbörslich im Plus. Ich denke also, dass wir mit einem Limit von 17,25 Euro alle rauskommen sollten.

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Völlig überraschend hat Silver Wheaton gestern Abend bekanntgegeben, 30,125 Mio. neue Aktien (7,5% der ausstehenden Aktien) im Wert von 500 Mio. USD zu platzieren. Die neuen Aktien wurden bereits zu 16,60 USD von einem Bankenkonsortium übernommen. Der Kurs von Silver Wheaton ist über Nacht entsprechend auf 16,60 USD je Aktie gefallen, ein Minus von 5,9% ggü. dem gestrigen Schlusskurs.

In Euro gerechnet sind wir wieder bei 14,74 Euro angekommen. Wir haben zu 13,88 Euro gekauft und freuten uns bereits über ein Plus von bis zu 17%.

Mit dem Kredit soll ein kurz laufender Kredit i.H.v. 900 Mio. USD teilweise zurückbezahlt werden, der im November im Rahmen der Lizenzvereinbarung mit der Antamina-Mine in Peru gezogen wurde. Mit Abschluss der Vereinbarung war im November eine Zahlung in Höhe von 900 Mio. USD fällig geworden.

Silver Wheaton hat Kreditzusagen in Höhe von 2 Mrd. USD, davon werden derzeit nur 600 Mio. USD beansprucht. Die Zahlung der 900 Mio. USD wäre also auch ohne Kapitalerhöhung durch neue Aktien möglich gewesen. Warum wurde das also nicht getan?

Zudem hat Silver Wheaton ein aktives Aktienrückkaufprogramm. Warum werden also Aktien zurückgekauft während gleichzeitig neue Aktien ausgegeben werden?

Die Antwort ist ganz einfach: Silver Wheaton hat in den vergangenen Monaten mehrfach betont, dass man den eigenen Aktienkurs für günstig halte und deshalb Aktien zurückkaufe. Doch nicht nur der eigene Aktienkurs ist günstig, auch der Silberpreis ist am Boden und entsprechend lukrativ ist es derzeit für Silver Wheaton, neue Lizenzvereinbarungen abzuschließen.

Schöpft nun Silver Wheaton für die abgeschlossene Antamina-Vereinbarung seinen Kreditrahmen nahezu vollständig aus, so kann das Unternehmen in den kommenden Monaten kaum mehr weitere Lizenzvereinbarungen abschließen. Die Bilanz wäre bis an ihre Grenzen belastet. So kam in den vergangenen Wochen bereits die Kritik an Silver Wheaton auf, dass das Unternehmen im Jahr 2016 trotz des nach wie vor günstigen Silberpreises keine neuen großen Lizenzvereinbarungen mehr eingehen könne. Das Wachstum sei begrenzt, so die Schlussfolgerung einiger Analysten.

Mit der nunmehr erfolgten Kapitalerhöhung sichert sich Silver Wheaton die finanzielle Flexibilität, auch weiterhin neue Lizenzvereinbarungen abzuschließen. Das dürfte die fehlenden Wachstumsperspektiven bei einigen Analysten wieder auferstehen lassen, entsprechend positiv betrachte ich also dieses Ereignis.

Natürlich wäre mir eine Kapitalerhöhung zu 30 USD lieber als zu 16,60 USD, doch es ist ein vertrauenserweckendes Zeichen, dass sich neue Lizenzvereinbarungen selbst zu 16,60 USD/Aktie rechnen. Ich würde daher unsere spekulative Silver Wheaton - Position heute zu Kursen um 14,75 EUR aufstocken.

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Heibel-Ticker PLUS Update vom 2.3.16:

Ich habe Ihnen im Rahmen der Wunschanalyse am vergangenen Freitag Silver Wheaton ausführlich vorgestellt. Heute früh notiert die Aktie wieder unter 14 Euro, ich würde nun eine spekulative Position eröffnen.

Weißer Rauch steigt von den Börsen auf: Schwache Konjunkturdaten aus China schüren Hoffnung auf die Verabschiedung eines neuen Konjunkturprogramms auf der chinesischen Nationalversammlung am kommenden Samstag. Notenbankmitglied Dudley hat gestern in einer Ansprache eingestanden, dass die erste Zinserhöhung seit neun Jahren im Dezember einen negativeren Einfluss gehabt haben könnte, als man erwartet hatte.

Mit der gestrigen Rallye wurde eine sehr wichtige Hürde genommen: Der neue Monat führte nicht zu Gewinnmitnahmen in den zum Monatsende gepuschten Aktien, sondern setzte die Rallye fort. Das ist, neben dem sich konstruktiv entwickelnden Sentiment, ein weiteres Indiz dafür, dass wir die Tiefkurse der Baisse gesehen haben.

„Mehr Geld“ ist die Antwort, die wir von China vielleicht bekommen. Im März wird von der EZB ein ähnliches Statement erwartet, und die Fed wird ihren gegenläufigen Kurs relativieren. Mehr Geld, also an vielen Orten negative Zinsen, könnte durchaus dazu führen, dass Edelmetalle weiter ansteigen. Daher halte ich Silver Wheaton zu diesem Zeitpunkt für eine gute Spekulation.

Nach der bereits erfolgten Edelmetallpreisrallye ist ein Rückschlag natürlich jederzeit möglich. In diesem Fall würde ist Silver Wheaton nochmals nachkaufen.

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Mit 22% ist unsere spekulative Position in Silver Wheaton im Plus, und ich würde die Position heute auflösen um den Gewinn zu sichern. Silver Wheaton hat einen guten Überraschungsdeal in den vergangenen Wochen vermeldet, was einen guten Teil des Kursanstiegs erzeugt hat. Zudem sind die Edelmetallpreise in Erwartung weiterer Liquiditätsspritzen angestiegen.

In den nächsten Wochen muss es sich zeigen, ob diese Erwartung richtig ist oder nicht. Sollte es weitere Liquiditätsschwemmen geben, dann könnten die Edelmetallpreise noch ein wenig weiter steigen. Sollten die Liquiditätsspritzen auf sich warten lassen, dann dürfte der Silberpreis einbrechen. Das Chance / Risiko - Verhältnis ist also inzwischen ziemlich ungünstig für uns, und ich würde die Position daher verkaufen.

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Silver Wheaton hat gestern bekanntgegeben, die künftige Produktion zweier Minen lizensiert bekommen zu haben. Das funktioniert etwa so: Silver Wheaton zahlt eine ordentliche Summe vorab an den Minenbetreiber, in unserem Fall 500 Mio. USD an Hudbay Minerals Inc. (zzgl. 250 Mio. USD nach Projektfortschritt), und erhält 100% des künftig geförderten Silbers.

Hudbay kann mit dem Geld seine Minen weiter erschließen, in unserem Fall Hudbay777 in Kanada und Constancia in Peru. Sollte die Erschließung zu lange dauern wird Silver Wheaton Ersatzlieferungen von Silber erhalten, die aus einer anderen Mine von Hudbay stammen. Das Schöne an diesem Geschäftsmodell: Silver Wheaton hat das Risiko des Minenbetriebs weitgehend auf den Minenbetreiber abgewälzt und profitiert künftig nur noch von der Entwicklung des Silberpreises.

Die Aktie von Silver Wheaton ist in Folge dieser Meldung kräftig angestiegen, ich würde die Aktie aber dennoch weiter im Portfolio behalten. Im September stehen ggfls. neue Liquiditätsschwemmen der EZB sowie der US-Notenbank Fed an, was den Edelmetallpreisen neuen Auftrieb geben dürfte. Sollten die Preise im Vorfeld bereits anziehen, so werden wir Gewinne mitnehmen, doch noch ist es in meinen Augen zu früh.

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Ich hatte gehofft, dass der Goldpreis nochmals unter 1.500 USD/Unze fallen würde, doch das scheint nun nicht mehr zu geschehen. Heute Nachmittag ist der Goldpreis um 3% angesprungen. Das dürfte der Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung sein.

Entsprechend zieht auch der Silberpreis an. Nach 27 USD/Oz Mitte Mai steht die Unze nun schon wieder bei 28,5 USD. Ich habe für diesen Fall stets Silver Wheaton im Auge, ein Unternehmen, das mit Lizenzrechten handelt.

Silver Wheaton unterliegt nicht dem Risiko von streikenden Minenarbeitern, korrupten Politikern oder widrigen Witterungsbedingungen, sondern verdient einfach einen Anteil am abgebauten Silber vom Minenbetreiber, dem es die Lizenz abgekauft hat. Die Aktie verhält sich wie ein Optionsschein auf den Silberpreis.

Der Euro fällt, Yen und US-Dollar bieten mit 0%-Zinspolitik kaum einen geeigneten Zufluchtsort. Die Schweiz hat ihren Franken inzwischen an den Euro gekoppelt. Wo soll das Geld aus Europa hin?

Ich würde daher eine spekulative Position in Silver Wheaton eröffnen. Der Kurs notiert aktuell bei 21,32 Euro (Frankfurt 16:30 Uhr).

Es ist stets so, dass in der ersten Phase von Finanzmarktturbulenzen Cash generiert wird. In dieser Phase sinken alle Preise, auch die von Gold und Silber. Erst in einer zweiten Phase, wenn die Anleger die Geduld mit der Aktienbörse verlieren, wird das Geld in Gold und Silber angelegt.

Gold ist etwas für die langfristige Vermögensanlage. Silber nicht! Mit Silber spekulieren wir auf eine kurzfristige Preissteigerung in dieser turbulenten Zeit. Mittel- und langfristig ist nur Gold ein pures Wertaufbewahrungsmittel. Silber unterliegt der industriellen Nachfrage. Die Photoindustrie braucht immer weniger Silber. Die Nachfrage nach Chips, die ebenfalls Silber nutzen, ist stark schwankend, und so unterliegt die Silberpreisentwicklung wesentlich komplexeren Rahmenbedingungen als das Gold.

Ich sage es also nochmals. Wir Spekulieren hier nur!

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