Zooplus - Aktuelle Aktien News und Hintergrundinfos

Hier gibt es aktuelle News und Hintergrundinfos zum Kurs sowie Investmentideen zur Zooplus Aktie.

Die Updates enthalten relevante und konzentrierte Informationen zur Zooplus Aktie, einer möglichen Prognose bzw. Kursziel für den Aktienkurs, Charts sowie eine Einschätzung für unser Heibel-Ticker Portfolio, die Aktie zu kaufen oder nicht.

In unseren Informationen zu den einzelnen Positionen führen wir immer die jeweilige ISIN bzw. WKN der Aktie auf, geben eine aktuelle Bewertung für zu erwartende Entwicklungen ab und fokussieren uns auf eine faktenbasierte Analyse. Ebenso berichten wir über die zu erwartende Dividende und unsere Erfahrungen mit dem Unternehmen der Aktie.

Sie finden hier archivierte Heibel-Ticker PLUS Updates zur Zooplus Aktie. Die Updates sind für FREE Leser 3 Monate nach der Veröffentlichung frei zugänglich. PLUS Mitglieder erhalten die Updates direkt nach der Veröffentlichung, in dringenden Fällen zusätzlich eine Express-SMS, und können die Updates tagesaktuell einsehen.

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Ich versuche immer noch, die Achterbahnfahrt bei Zooplus zu verstehen: Vom 28.2. bis zum 5.3. schoss die Aktie von 90 auf 106 Euro, um anschließend binnen weniger Tage auf 70 Euro einzubrechen. Der DAX hatte seine Talfahrt schon vor dem Kurssprung gestartet, das Hoch war am 19.2. erreicht worden. Warum also schoss die Aktie erst nach oben, und dann um so mehr nach unten?

Eine mögliche Erklärung liefert mir die Seite der Leerverkaufspositionen (https://shortsell.nl/short/ZooPlus): Deaktivieren Sie dort mal bitte das Kästchen "alle Hedgefunds laten zien" und klicken Sie dann mal ausschließlich "Polar Capital" an: Dieser Hedgefonds hat eine sehr große Leerposition in den Tagen vom 28.2. bis 5.3. in Windeseile aufgelöst. Die haben innerhalb von einer Woche über 100.000 Aktien zurückgekauft, während das tägliche Handelsvolumen nur 40.000 Aktien betrug. Man könnte also sagen, dieser Hedgefonds hat durch die Auflösung seiner Leerposition so ziemlich alleine den Kurs von 90 auf 106 Euro getrieben.

Ich glaube, Polar Capital hat finanzielle Probleme, sonst würde man dort nicht ohne Rücksicht auf Verluste die Position eindecken. Ich habe sogar einen Artikel gefunden, in dem Polar Capital in der Hedgefondsbewertung auf "Halten" zurückgestuft wurde (https://www.proactiveinvestors.co.uk/companies/news/915533/asset-manager-ratings-revised-as-like-trying-to-shoot-ducks-on-a-conveyor-belt-915533.html).

Als Polar Capital fertig war, stand die Aktie deutlich höher, während der DAX im Crashmodus war. Käufer für Zooplus gab es in dieser Phase keine. Es gab aber offensichtlich einige, die verkaufen mussten - vermutlich andere Anleger, die Cash generieren mussten. Diese drückten dann den Kurs binnen einer Woche auf 70 Euro, -33% in nur einer Woche.

Anschließend schoss der Kurs von Zooplus binnen drei Tagen von 70 auf 110 Euro zurück. Schauen Sie sich jetzt mal bei den Leerverkäufen "J.P. Morgan Asset Management" an: Die haben vom 17.3. bis 19.3. ihre Position ebenfalls aufgelöst: 70.000 Aktien wurden innerhalb von drei Tagen gekauft, +57%.

Ich kann mir vorstellen, dass einige Hedgefonds beschlossen haben, Aktien von Unternehmen mit starkem Online-Handel grundsätzlich nicht mehr zum hedgen (Absichern gegen Kursverluste) zu nutzen, weil bei diesen Unternehmen in der aktuellen Situation damit zu rechnen ist, dass sie große Umsatzsprünge erzielen. Das ist ja an sich nicht verkehrt.

Was verkehrt ist, ist die Geschwindigkeit und Rücksichtslosigkeit, mit der solche Grundsatzentscheidungen umgesetzt werden: Ohne Rücksicht auf die Kursbewegungen, die solche Entscheidungen nach sich ziehen, wird eine solche Leerposition vollständig aufgelöst (sprich: eingedeckt), weil sie vermutlich im Portfolio nur einen sehr kleinen Anteil ausmacht. Da fallen die Verluste durch diese Aktion prozentual vermutlich kaum auf.

Für uns Anleger ist die Aktienentwicklung damit aber kaum noch kalkulierbar. Vielleicht kann diese Krise ja dazu genutzt werden, diesen Einfluss der Hedgefonds zu reduzieren. In meinen Augen sind es zu einem großen Teil Hedgefonds, die für diese heftigen Kursschwankungen verantwortlich sind. Hedgefonds, die Anlageentscheidungen in Algorithmen pressen und dann automatisiert umsetzen.

Inzwischen ist die Aktie auf 120 Euro gestiegen. Warten wir mal die nächsten Tage ab, um zu sehen, welcher Hedgefond denn jetzt seine Leerposition eindeckt.

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Zooplus hat keine Hamster mehr im Bestand. Nachdem die Bundesregierung aufgrund des Coronavirus zu Hamsterkäufen geraten hat, waren die possierlichen Tierchen umgehend ausverkauft. In den Lagerhallen von Zooplus sieht man nur noch leere Hamsterkäfige.

Es ist ein ordentlicher Umsatz- und Gewinnsprung zu erwarten, mutmaßen Branchenexperten. Immerhin bringt ein Hamster rund 10 Euro ein. Und die Wachstumsrate ist enorm: Ein Männchen kann bis zu 7 Weibchen beglücken und nach nur 20 Tagen kann jedes Weibchen dann die Anzahl der Hamster im eigenen Käfig versechsfachen. Anschließend ist die Reproduktion jedoch für die Zeit der Aufzucht, etwa vier Wochen, unterbrochen. Bei einer Normalverteilung zwischen Männchen und Weibchen könnte binnen eines Jahres auf diese Weise 400.000 Weibchen gezüchtet werden. Finanzieren könnte man die Aufzucht durch den Verkauf der 400.000 Männchen, ein Umsatzplus von 4 Mio. Euro.

An diesem kleinen Rechenbeispiel können Sie sehen, wie leicht sich der Umsatz von Zooplus steigern lässt. Wird diese Strategie konsequent weiterverfolgt, so könnte der Umsatz von Zooplus schon im zweiten Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen, allein durch Hamsterkäufe. Voraussetzung ist natürlich, dass jeden Winter eine neue Virus-Epidemie zuschlägt.

Ich habe nun alles abgesucht nach einem Grund für die exorbitant gute Performance der Zooplus-Aktie in der vergangenen Woche und heute. Einzig die Meldung über Insiderkäufe von CEO Dr. Cornelius Patt über rund 450.000 EUR ist zu Zooplus zu finden, sonst nichts. Nichts, was den Kursanstieg rechtfertigen würde. Da ist also Phantasie gefragt, und die habe ich: Hamsterkäufe.

Für diejenigen, die es noch nicht verstanden haben: Zooplus führt grundsätzlich keine lebenden Tiere.

Ich denke, der vorangegangene Ausverkauf war übertrieben, jetzt kommt die Aktie zurück. Doch dass sie so immun gegenüber dem Coronavirus ist, überrascht mich. Wir bleiben mit einer halben Position dabei :-).

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Die Aktienmärkte erleben derzeit einen brutalen Ausverkauf: Die Gewinne der vergangenen Wochen, inzwischen auch Monate, werden wieder abgegeben. Stand die Konjunktur in Duetschland soeben noch vor einem zaghaften Aufschwung, so kursieren nun Rezessionsängste. Ich fürchte, wir können die Unternehmen, die in diesen Tagen ihre Prognosen NICHT senken, bald an einer Hand abzählen.

Ich schaue mir den heutigen Tag noch an und werde vermutlich morgen früh mit dem Einkaufen beginnen. Die Welt endet nicht, der Ausverkauf ist nicht aufgrund des Coronavirus so heftig, sondern aufgrund der vorangegangenen heftigen Gewinne.

Dennoch, am Ende einer solchen Korrektur trifft es auch die besten Unternehmen - allein schon, weil viele Anleger Cash brauchen. Dann werden die Aktien verkauft, die noch am wenigsten gefallen sind.

Zooplus konnte diese Woche um 5% zulegen! Zum einen hat der Vorstand große Insiderkäufe bekannt gegeben, zum anderen ist natürlich der Versand von Tiernahrung für verängstigte Besitzer ein guter Weg, die Öffentlichkeit zu meiden. Es würde mich aber nicht wundern, wenn irgendwann auch Zooplus unter die Räder kommt.

Ich würde daher unsere Position halbieren und den Gewinn sichern.

Ich wünsche Ihnen noch gute Nerven für den heutigen Resttag :-) und freue mich, unser Portfolio schon bald mit neuen Titeln wieder aufzubauen.

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Gestern wurde die Aktie unter hohem Volumen unter 70 Euro ausverkauft. Direkt im Anschluss folgte eine Gegenbewegung, die den untertägigen Verlust wieder ausglich. Heute wird die Aktie nun unter erneut hohem Volumen nach oben gekauft: Aktuell +10%. Unser gestriger Nachkauf ist inzwischen somit bereits mit 20% im Plus!

Da würde ich gerne den Großteil der gestern nachgekauften Aktien schon wieder verkaufen, denn so eine heftige Gegenbewegung möchte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Das Handelsvolumen ist über die Mittagszeit etwas abgeflaut, haben Sie also ein wenig Geduld und setzen Sie Limits auf Ihre Verkaufsorder. Ich denke, zu Kursen über 83 Euro sollten wir alle zum Zug kommen.

Wahnsinn: Eine so heftige Gegenbewegung habe ich selten gesehen!

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Heute früh hat Zooplus vorläufige Zahlen für das Jahr 2019 vorgelegt. Beim Umsatz mit +14% wurde das untere Ziel der Unternehmensprognose (14-18%) gerade so erreicht. Bezüglich des Gewinns vertröstet uns die Meldung auf den Konzernabschluss, der erst am 25. März veröffentlicht wird. Keine Gewinnmarge, kein Cashflow, keine Informationen, die uns Anlegern einen etwas tieferen Einblick in die aktuelle Situation ermöglicht.

Derzeit sind offiziellen Zahlen zufolge ca. 6% der Zooplus-Aktien leerverkauft (http://shortsell.nl/short/ZooPlus/all). Damit gehört Zooplus bald schon zu den am stärksten leerverkauften Aktien in Deutschland. Es scheint, die Shortseller schießen sich auf das Unternehmen ein.

Wir kennen das Problem: Zooplus ist ein expandierender Online-Einzelhändler, der erst einmal nur Wert auf Umsatzwachstum und Marktanteilsgewinn legt und die Profitabilität vernachlässigt. Das ist für ein schnell wachsendes Unternehmen eine veritable Strategie, doch "schnell wachsend" bedeutet: über 20%. Wenn ein Unternehmen mit über 20% wächst, dann verzeihen Anleger vielleicht schon mal die fehlende Profitabilität.

Das Umsatzwachstum von Zooplus rutscht derzeit aber leider ab, daher flüchten Anleger aus dieser Aktie und Shortseller haben ein leichtes Spiel. Wir müssen uns nun überlegen, wo dieses Spiel enden kann.

Im laufenden Jahr wird ein Umsatz von 1,7 Mrd. Euro erwartet. Die Marktkapitalisierung liegt bei 500 Mio. Euro. Aus dem Umsatz erwirtschaftete Zooplus zuletzt eine EBITDA-Gewinnmarge von 0,6%. Wenn wir das auf das Gesamtjahr 2019 legen, dann dürfen wir mit einem schmalen Gewinn von 10 Mio. Euro rechnen. Sollte dies der Gewinnmarge entsprechen, die sich langfristig am Markt durchsetzen lässt, dann wäre die Marktkapitalisierung mit 500 Mio. Euro tatsächlich ziemlich hoch (KGV zum EBITDA von 50!).

Das margenstarke Geschäft mit Eigenmarken wächst jedoch überproportional bei Zooplus. Entsprechend erwarte ich einen Anstieg der Gewinnmarge. Auf dem aktuellen Bewertungsniveau reicht schon ein marginaler Anstieg der Gewinnmarge, um die Bewertung vor dem Hintergrund des nach wie vor hohen Umsatzwachstums als extrem günstig darzustellen.

Doch um darüber Genaueres zu erfahren, müssen wir bis zum 25. März warten. Bis dahin haben Shortseller ein leichtes Spiel, die Aktie weiter unter Druck zu halten.

Da ich die heutige Kursreaktion (-8%) für übertrieben halte, würde ich unsere Position heute aufstocken. Damit möchte ich dann von einer von mir erwarteten Gegenbewegung in der kommenden Tagen profitieren.

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Bei Zooplus sind 5% der ausstehenden Aktien gehortet (leerverkauft). Von der Marktkapitalisierung in Höhe von 600 Mio. Euro sind Aktien im Wert von 30 Mio. Euro leerverkauft. Die Shortseller spekulieren auf fallende Kurse.

CEO Dr. Cornelius Patt hat diese Woche Aktien im Wert von 130.000 Euro gekauft. Das ist ein Zeichen des CEOs, dass er an sein Unternehmen glaubt. 130.000 Euro ist nun - je nach persönlichen Verhältnissen des Managers - keine Transaktionsgröße, mit der sich Pratt hier besonders weit aus dem Fenster lehnen würde. Immerhin besitzt Patt bereits Zooplus-Aktien im Wert von rund 12 Mio. Euro. Aber es ist ein Zeichen :-).

Mit einem Kurs/Umsatz-Verhältnis von 0,4 ist Zooplus in meinen Augen sehr günstig bewertet. Allerdings ist das Unternehmen seinen Anlegern noch den Beweis schuldig, dass nachhaltig Gewinne erwirtschaftet werden können. Shortseller haben also viele Argumente, um die Aktie schlecht zu reden.

Aber, wie ich mehrfach dargelegt habe, darum geht es Zooplus gar nicht: Das Unternehmen investiert in Wachstum, um die Logistik für ein jährliches Wachstum von 20% sicherzustellen. Der angestiegene Verlust im abgelaufenen Quartal ist den gestiegenen (einmaligen) Marketingkosten für die Kampagne "20 Jahre Zooplus" geschuldet, in den kommenden Quartalen werden die Marketingkosten wieder zurückgehen.

Wir sind offensichtlich zu früh eingestiegen, aber ich halte den aktuellen Kurs für ein absolutes Schnäppchen: Wer noch nicht investiert ist, der kann dies nun an der Seite von CEO Patt tun.

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Hmm, heute geht's erst richtig gen Süden. Die Q-Zahlen, die Zooplus gestern bereits veröffentlicht hat, bestätigen den Wachstumspfad, aber Analysten haben ein Haar in der Suppe gefunden: Marketingkosten.

Zooplus hat 14% Umsatzwachstum vermeldet und erstmals ein leicht positives EBITDA. Zwei Ziffern stören: Die Retention-Rate, also die Quote der Käufer, die zum Wiederholten male bei Zooplus kaufen, ging von 95% auf 91% zurück. Wachstum muss teuer erkauft werden, Marketingausgaben sind nach oben geschossen. Die Kampagne "20 Jahre Zooplus" kostet Geld, die Marketingkosten sind von einem Anteil von 2% vom Umsatz auf 3,3% vom Umsatz angestiegen.

Also, so nun die vorschnelle Schlussfolgerung der Analysten, also ist es ungewiss, ob Zooplus wirklich nachhaltig wächst, wenn zusätzlicher Umsatz so teuer erkauft werden muss und dennoch die Kunden unzufriedener werden (weniger Wiederholungskäufer).

Ich sehe das vollkommen anders: Dank der "teuren" Marketingkampagne ist die Kundenzahl um 25% auf 2,2 Mio. angewachsen. Neukunden sind per Definition keine Wiederholungskäufer. Ist nun der Rückgang der Quote von Wiederholungskäufern auf unzufriedene Kunden zurückzuführen? Oder aber ist es die mathematisch logische Folge des starken Neukundenwachstums aufgrund der hohen Marketingausgaben? Wenn die Kundenzahl um 25% anspringt und davon es gerade mal 4% mehr als im vorangegangenen Jahr nicht schaffen, gleich eine zweite Bestellung nachzuschieben, dann ist das in meinen Augen eine ziemlich erfolgreiche Marketingkampagne.

Der größte Kostenblock bei Zooplus ist die Logistik, doch die ist von 19,8% Umsatzanteil auf 18,3% stärker gefallen, als die Marketingkosten der Sonderkampagne gestiegen sind. Daher konnte Zooplus unterm Strich erstmals ein kleines Plus ausweisen.

Übrigens: Meine Tochter bekommt zu ihrem Geburtstag Ende des Monats zwei Rennmäuse mit Käfig, Futter und allem, was in den Käfig gehört. Ich habe den Käfig bei Zooplus bestellt, weil der gewünschte Käfig dort mit Abstand am günstigsten ist und die Lieferung zügig erfolgt. In meinen Augen haben wir hier ein Problem mit Analysten, nicht mit dem Geschäftsmodell.

Amazon wird mit dem dreifachen Jahresumsatz bewertet. Zalando mit dem 1,5-fachen Jahresumsatz. Bei Zooplus beträgt das Verhältnis 0,4. Ich halte das für eine dramatische Fehlbewertung.

...oder habe ich etwas übersehen? Das Umsatzwachstum geht immer weiter zurück, mit avisierten 14-18% wird es in diesem Jahr erstmals unter 20% liegen. Die Werbung über Google ist deutlich teurer geworden, darüber täuscht auch die Sonderkampagne "20 Jahre Zooplus" nicht hinweg. Und außerdem hat Amazon ebenfalls ein Auge auf den Tierbedarf geworfen. Der Wettbewerbsdruck steigt.

Was mir stets an Zalando und Amazon gefallen hat war, dass das Wachstum dort durch den Ausbau der Logistik getrieben wurde. Investitionen in die Logistik ermöglichten eine immer breitere Produktpalette, die immer schneller zum Kunden gebracht werden konnte. Doch auch in diesem Bereich ist Zooplus weiterhin intensiv am Investieren. Ich habe in Amazon keinen wirklichen Wettbewerber zu Zooplus gesehen, als ich nach einem Mäusekäfig Ausschau hielt.

Sei's drum: Ich würde heute unsere Position aufstocken, obwohl die Aktie bereits unter meine vorgemerkte Stopp Loss Marke gefallen ist. Die Reaktion auf die Q-Zahlen am gestrigen Tag war moderat. Der Ausverkauf erfolgt erst heute durch zwei Analysten, die in meinen Augen schlechte Schlussfolgerungen gezogen haben. Daher würde ich jetzt erst einmal nachkaufen und abwarten, was andere Analysten in den kommenden Tagen noch zu Zooplus veröffentlichen.

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Ich habe mal gesucht, was für den heutigen Kursrückgang bei Zooplus verantwortlich sein könnte: Adidas.

Adidas hat heute Q-Zahlen vorgelegt, die über den Erwartungen lagen. der Ausblick wurde unverändert beibehalten. Dennoch wird Adidas heute ausverkauft, aktuell -3%. Eigentlich ist alles im grünen Bereich, aber das Bewertungsniveau spiegelt diese gute Entwicklung mit einem KGV von 25 schon wider.

Ein Satz hat aber den Aktionären von Zalando nicht gefallen: Lieferengpässe in den USA führten dazu, das Ware per Luftfracht dorthin transportiert wurde. Ware, die andernfalls bei Zalando zum Verkauf gestellt worden wäre. So notiert heute auch die Aktie von Zalando mit 1,5% im Minus.

Und wenn das Geschäft von Online-Einzelhändler Zalando belastet ist, dann ist die Verbindung zu Online-Einzelhändler Zooplus nicht weit: Die Aktie notiert heute mit 1,1% im Minus. Sei es durch diese in meinen Augen falsche Kausalkette, sei es einfach dadurch, dass entsprechende Themen-ETFs heute aufgrund der Adidas-Zahlen verkauft werden und sämtliche Einzelhändler belasten. Ich weiß es nicht, kann aber keinen Grund finden, der Zooplus betreffen würde.

Am 14.11., also nächste Woche Donnerstag, wird Zooplus Q-Zahlen veröffentlichen. Bis dahin bleibt die Aktie Spielball der Branchen- und Marktentwicklung. Ich habe einen Stopp Loss für unsere Position bei 90 Euro vorgesehen, würde jedoch zu Kursen um 93 Euro unsere bislang halbe Wachstumsposition voll machen. Mal schauen, ob das klappt :-)

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Aus dem Heibel-Ticker PLUS 19/44 vom 1.11.19 Kapitel 04:

Zooplus ist im Kielwasser des Zalando-Ausverkaufs (siehe Kapitel 02) ebenfalls um 6% gefallen. Am 14.11. wird Zooplus Quartalszahlen veröffentlichen. Die Aktie ist seit Mitte September um 25$ eingebrochen ... ohne Grund. Also ohne einen Grund, der aus der Geschäftsentwicklung herzuleiten wäre. In meinen Augen ist das Wachstumsunternehmen lediglich vorübergehend außer Mode gekommen, da Industrieunternehmen vor dem anstehenden Aufschwung derzeit gesucht sind. Da wurde Zooplus schlicht vergessen.

Auch Zooplus wächst mit über 20% p.a., das Kurs/Umsatz-Verhältnis liegt jedoch bei nur 0,5. Damit ist Zooplus viel günstiger als Zalando oder Amazon. Wenn eine Aktie im Vorfeld von Q-Zahlen ausverkauft wird, wie es bei Zooplus derzeit der Fall ist, dann kann dies entweder ein Vorbote einer Hiobsbotschaft sein und Insider wissen mehr als wir, oder aber es wird dem Unternehmen leicht fallen, die rückläufigen Erwartungen zu toppen. Da ich seitens Zooplus keinerlei fragwürdige Ereignisse sehen kann, setze ich auf letzteres: die Q-Zahlen werden die gesenkten Erwartungen übertreffen, die Aktie könnte danach wieder Fahrt aufnehmen.

Daher würde ich zu Kursen unter 102 Euro die Aktie von Zooplus in unser Wachstumsportfolio holen. Aktuell notiert die Aktie sogar unter 98 Euro. Ordern Sie nur limitiert, damit wir den Kurs nicht treiben.

Wir hatten die Aktie im Frühjahr schon mal im Portfolio. Wer ein wenig mehr Hintergrundwissen über Zooplus haben möchte, kann im Archiv nachlesen: https://www.heibel-ticker.de/charts?category=aktien_DEkurz.

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Zooplus notiert mit +30% in nur zwei Wochen ziemlich an der Spitze meiner Spekulationen. Ja, die Aktie hat noch viel "Potential", doch wie im heutigen Heibel-Ticker ausgeführt werde ich hier lieber den Spatz in der Hand nehmen.

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Ahh, jetzt weiß ich's: Heute geht Chewy an die Börse.

Chewy ist der US-Wettbewerber von Zooplus, setzt 3,5 Mrd. USD im Jahr um und wird mit 7 Mrd. USD bewertet, dem doppelten Umsatz also. Chewy hat heute seinen IPO an der New York Stock Exchange (NYSE).

Zooplus setzt 1,5 Mrd. Euro um und wird mit 750 Mio. Euro bewertet, also halben Umsatz.

Chewy ist Marktführer in den USA, Zooplus ist Marktführer in Europa. Erklären Sie mir bitte mal, warum Chewy viermal so hoch bewertet wird wie Zooplus? Ich kann das nicht erklären. Entsprechend gab es schon in den vergangenen Tagen einige Anleger, denen dieser Bewertungsunterschied aufgefallen war, so erklärt sich der starke Kursanstieg von Zooplus in der vergangenen Woche.

...und wenn selbst mir das erst heute auffällt, was glauben Sie, wie vielen das heute noch auffallen wird? Ich gehe davon aus, dass Zooplus heute nochmals kräftig ansteigen wird (aktuell +1,7%).

Mag sein, dass die Webseite von Zooplus nicht gerade ansprechend ist (ich finde sie grottenschlecht). Dennoch rechtfertigt das nicht diesen kolossalen Bewertungsunterschied. Das Layout lässt sich leicht optimieren und an der Logik wird gearbeitet. Kritischer Erfolgsfaktor ist für Zooplus die Infrastruktur, und die stimmt.

Na, lassen wir uns mal überraschen, was heute mit Zooplus geschieht :-)

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Unsere Neuempfehlung hat diese Woche allein um 12% zugelegt. Damit können wir nun ein großzügiges Stopp Loss in den Bereich unseres Kaufkurses setzen, um diese Spekulation gegen Verluste abzusichern.

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Aus dem Heibel-Ticker Update (07.06.2019)

Außerdem ist meiner Ansicht nach der Zeitpunkt gekommen, Zooplus ins Portfolio zu holen. Eine weitere Spekulation, ich weiß, aber für mehr reicht es derzeit noch nicht. Die Aktie ist wieder deutlich unter 100 Euro gefallen. Ich würde Kurse unter 96,75 Euro nutzen. Bitte verwenden Sie limitierte Kaufaufträge, denn das Handelsvolumen in dieser Aktie ist dünn.

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Aus dem Heibel-Ticker Ausgabe 17 (26.04.2019) Kapitel 04:

Ich hatte es im Update heute bereits angekündigt: Ich würde statt Zalando nunmehr Zooplus in unser Portfolio holen. Zalando ist kräftig angestiegen und nicht mehr günstig, Zooplus hingegen litt unter diversen Problemen, die meiner Einschätzung nach aber lösbar sind. Die Aktie von Zooplus ist von ihrem Hoch bei 192 Euro vor ziemlich genau einem Jahr inzwischen unter 100 Euro gerutscht. Das Interessante daran: Vor einem Jahr hat Gründer und CEO Dr. Cornelius Patt Aktien im Wert von rund 1,373 Mio. Euro zu Kursen über 180 Euro verkauft. Seit Anfang Februar kauft er sich wieder Aktien ein, inzwischen hat er wieder 1,03 Mio. Euro in seine eigenen Aktien investiert.

Insiderverkäufe können durch die unterschiedlichsten Gründe motiviert sein: Hauskauf, Scheidung, Steuerschuld, Diversifizierung des eigenen Vermögens, ... ich ziehe aus Insiderverkäufen grundsätzlich keine Schlussfolgerungen, solange sie nicht exorbitant hoch sind.

Insiderkäufe haben jedoch nur einen Grund: Der Käufer ist von der Zukunft des Unternehmens und des Aktienkurses überzeugt. Niemand zwingt ihn, sein Vermögen in die Aktiengesellschaft zu stecken, die ihm ohnehin bereits das Gehalt zahlt. Keine Ex-Frau, kein Vermögensberater und kein Finanzamt. Er kauft die Aktie aus eigener Überzeugung.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist eine Millionen Euro schon eine anständige Summe. Die setze ich nicht mal so eben ein, um Leute in die Irre zu führen oder aber um mal irgendwas auszutesten. Für mich ist es also Grund genug, dass Dr. Patt, Gründer und CEO, der Zooplus besser kennt als jeder andere, in sein Unternehmen investiert, mir die Situation näher anzuschauen.

Zooplus betreibt ebenfalls einen Online-Handel, genau wie Zalando. Aber statt eines Kurs/Umsatz-Verhältnisses von 2 notiert Zooplus bei nur 0,5! Ein so niedriges Bewertungsverhältnis muss Gründe haben.

Die sind schnell gefunden: Zooplus ist von Google-Werbung abhängig und Google hat seine Werbung kürzlich verteuert. Das frisst in die Marge von Zooplus, die ohnehin noch sehr dürftig ist. 2018 wurde ein Verlust ausgewiesen, und auch für 2019 wird eine rote Zahl unterm' Strich befürchtet.

Außerdem hat Amazon den Bereich des Tierfutters und Tierbedarfs entdeckt. Zooplus steht von gleich zwei Seiten unter Druck: Auf der einen Seite steigen die Kosten für die Umsatzgenerierung (Google-Werbung), auf der anderen Seite kommt der Verkaufspreis unter Druck seitens des Todesstern (Amazon).

Aber glauben Sie mir: Amazon hat anderes zu tun, als sich um Zalando oder Zooplus zu kümmern. Konkurrenz für Amazon kommt seitens China (Alibaba), Südamerika (MarcadoLibre) und Afrika (Jumia, ging ebenfalls kürzlich an die Börse). Außerdem berichtet Zooplus über eine Quote von wiederkehrenden Kunden von 95%. Die Zooplus-Kunden sind zufrieden, sie brauchen kein Amazon.

Nun ist die Aktie seit einem Jahr wie ein Stein gefallen und hat sogar die Aktienmarktrallye, die wir seit Jahresanfang sehen, völlig ungenutzt übergangen. Wo ist ein Boden zu finden?

Tja, an der Stelle bin ich zu wenig Charttechniker, um Ihnen nun irgendwas aufzeichnen zu können. Für mich ist es Grund genug, dass der Gründer und CEO das aktuelle Kursniveau für geeignet hält, sich erneut zu engagieren. Wenn ich mir das KUV anschaue, würde ich den Ausverkauf als übertrieben bezeichnen. Und die vermeintlichen Probleme, vor denen Zooplus steht, haben schon viele andere Unternehmen gelöst. Als europäischer Marktführer kann Zooplus die Werbepreise bei Google zu einem Teil kontrollieren, sofern Amazon dort nicht mit aller Gewalt hinein möchte. Und gegen Amazon besteht man mit einer individuellen Plattform, die besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht, als Amazon das mit seiner standardisierten Webseite kann. Nicht ohne Grund kann sich Zalando behaupten. Und daher habe ich mit Genugtuung gesehen, dass Zooplus als eine der wichtigsten Investitionen im Jahr 2018 die Aufstockung des IT-Personals auf 200 Mitarbeiter verkündet.

Ich würde also eine erste Position im Wachstumsbereich für Zooplus eröffnen. Heute notierte die Aktie kurzzeitig um 90 Euro, das ist in meinen Augen ein gutes Kaufniveau. Beeilen müssen wir uns nicht, da die Aktie sich tatsächlich noch immer in einem intakten Abwärtstrend befindet.

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