Heibel-Ticker PLUS Börsenbrief
- Einfach einen Tick besser -
21. Jahrgang - Ausgabe 05 (30.01.2026)
Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:
| 1. | Info-Kicker: Anleger zeigen sich nervös |
| 2. | So tickt die Börse: Microsoft und ServiceNow schocken die Märkte, KI droht Programmierung zu demokratisieren |
| - Wochenperformance der wichtigsten Indizes | |
| 3. | Sentiment: Kurseinbruch von Deutschlands wertvollstem Unternehmen verunsichert Anleger |
| - Interpretation | |
| 4. | Ausblick: Kettenreaktion: Neuer Fed-Chef - US-Dollareinbruch - Gold- und Silberpreiseinbruch - Gaspreis und CO₂-Zertifikate-Einbruch |
| 5. | Update beobachteter Werte: Xtrackers Nasdaq 100, Tesla Motors, Apple, Boeing |
| - Xtrackers Nasdaq 100: Erste Position als Absicherung kaufen | |
| - Tesla Motors: Modell S & X werden eingestellt | |
| - Apple: Apple liefert gute iPhone-Zahlen | |
| - Boeing: Durchwachsene Q-Zahlen, aber wichtigste Kennziffer, der freie Cashflow, ist positiv | |
| 6. | Übersicht HT-Portfolio |
| 7. | Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise |
| 8. | Mitgliedschaft verwalten |
1. Info-Kicker: Anleger zeigen sich nervös
Liebe Börsenfreunde,
Nichts ist spannender als die Wirtschaft: Schwerpunkt der heutigen Ausgabe liegt in Kapitel 4, in dem ich anhand der Kettenreaktion vom Freitag zeige, wie nervös Anleger sind.
Im heutigen Kapitel 2 erstelle ich einen Überblick über die jüngsten personellen Weichenstellungen in der US-Geldpolitik, sowie innovative KI-Strategien im digitalen Handel. Ich analysiere aktuelle Quartalsergebnisse aus der Banken-, Halbleiter- und Energiebranche und widme mich ausführlich der aktuellen Marktkorrektur im Software-Sektor (Microsoft, ServiceNow, SAP, ...). Zudem werden die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Programmierarbeit, die jüngste Performance von Meta, sowie die Ursachen für die Preisbewegungen bei Kryptowährungen und Edelmetallen thematisiert.
Der Kurssturz von SAP sorgt diese Woche für Unruhe im DAX und setzt die Stimmung der Anleger unter Druck. In der Umfrage zeigt sich, dass die Laune kippt und die Verunsicherung spürbar zunimmt. Anleger halten sich mit neuen Investitionen zurück. Gleichzeitig deuten einige Indikatoren darauf hin, dass sich trotz des Schocks auch wieder ein Hauch Zuversicht einschleicht, während private und institutionelle Marktteilnehmer insgesamt eher abwarten, als aktiv Position zu beziehen. Meine Interpretation des aktuellen Umfrageergebnisses lesen Sie in Kapitel 3.
Eine Kettenreaktion hat die Märkte durchgeschüttelt. Hohe Bewertungen machen Anleger ohnehin nervös, und dann reicht ein unerwarteter Impuls, um Absicherungen und spekulative Positionen gleichzeitig zu drehen. In Kapitel 4 zeige ich, wie die überraschende Fed-Personalie Preisstürze von bis zu 41% auslöste. Der Dollar bewegt sich stark, Edelmetalle kippen nach zuvor extremen Anstiegen, und der Risikoaufschlag bei Energie fällt. Europäisches Gas bekommt zusätzlich Druck durch Wetter- und Versorgungserwartungen, CO₂-Zertifikate rutschen im Sog mit. Für die kommenden Wochen müssen wir zwei Dinge im Auge behalten.
In den Updates dieser Woche in Kapitel 5 korrigierte ich zunächst die falsche WKN für den ETF, den ich Ihnen vor einer Woche vorgestellt habe. Zudem analysiere ich die Q-Zahlen von Apple, Boeing und Tesla.
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel 6.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
2. So tickt die Börse: Microsoft und ServiceNow schocken die Märkte, KI droht Programmierung zu demokratisieren
Puh, das war eine ereignisreiche Woche. Ich werde versuchen, das Wichtigste für Sie kurz zu kommentieren.
Kevin Warsh wurde heute früh von Trump als neuer US-Notenbankchef vorgeschlagen. Damit wurde der Kandidat gewählt, der noch die strengste Geldpolitik unter den vier zur Auswahl stehenden Kandidaten verfolgt. An den Finanzmärkten reagiert man erleichtert auf diesen Vorschlag.Bereits am Mittwoch verkündete die US-Notenbank unter Jay Powell, der noch bis Mai im Amt ist, dass die Arbeitslosenquote Signale der Stabilisierung zeige - zuvor war sie angestiegen -, während die Inflationsrate auf erhöhtem Niveau verharre. Man fühle sich gut aufgestellt, um bei einer veränderten Datenlage über eine Anpassung des Zinsniveaus zu entscheiden, aber aktuell sei das nicht nötig. Jegliche Fragen zur Strafanzeige gegen Jay Powell, er habe die ausufernden Kosten des Umbaus des Fed-Gebäudes zu verantworten, beantwortete er mit verschiedenen Formulierungen für folgenden Inhalt: "Ich habe dazu nichts zu sagen".
Google will nicht mehr nur sagen, wo man etwas kaufen kann, sondern den Einkauf gleich selbst erledigen. Mit dem Konzept der Einkaufsagenten verschiebt Alphabet das Online-Shopping vom bekannten Suchen–Klicken–Kaufen hin zu Fragen–Entscheiden–Automatisch bestellen. Die Künstliche Intelligenz soll Produkte vergleichen, Rabatte einlösen, bezahlen und den Kauf im Dialog abschließen.
Herzstück dieser Strategie ist das neue Universal Commerce Protocol (UCP), das Google gemeinsam mit großen Handelspartnern (Shopify, Walmart, Etsy, Target, Wayfair) entwickelt hat. Händler können damit Angebote, Bezahlung und Checkout direkt in die Google-Suche und in die Gemini-KI integrieren, ohne den Kundenkontakt aus der Hand zu geben. Für Google ist das eine neue Infrastruktur-Ebene für den digitalen Handel. Während OpenAI mit ChatGPT und Amazon mit eigenen Shopping-Assistenten nachziehen, spielt Google seinen größten Trumpf aus: Riesige Datenmengen aus Suche, YouTube, Maps und Werbung, kombiniert mit der wachsenden Reichweite von Gemini.
Nach einem holprigen Start im KI-Rennen wirkt Google inzwischen deutlich offensiver. Mit Gemini 3 hat sich das Unternehmen technologisch zurückgemeldet, und die neue Shopping-Architektur zeigt, wohin die Reise gehen soll. Google positioniert sich nicht als Händler, sondern als Betriebssystem des Handels. Google versucht damit, die Spielregeln im digitalen Einkauf neu zu schreiben.
Am Mittwoch veröffentlichte die Deutsche Bank die besten Quartalszahlen ihrer Geschichte. CEO Christian Sewing kann jedoch nicht unbeschwert feiern, denn zeitgleich erfolgt eine Razzia in seiner Bank wegen Geldwäschevorwürfen im Zusammenhang mit dem russischen Oligarch Roman Abramowitsch in den Jahren 2015 bis 2018, also vor seinem Amtsantritt. Sewing arbeitet seit 2019 daran, den schlechten Ruf seines Instituts aufzupolieren. Diese Razzia ist nun ein Rückschlag.
Der niederländische Chipmaschinenhersteller ASML legte Q-Zahlen vor, die begeisterten. Der Engpass bei den Speicherherstellern und die KI-Revolution sorgen für volle Auftragsbücher. Insbesondere EUV-Systeme, die für extrem leistungsfähige Lithografieanlagen verwendet werden, mit denen die KI-Chips von Nvidia und Broadcom hergestellt werden, sorgen für steigende Gewinnmargen, denn es gibt keine Alternativen dazu. Die Aktie der Holländer verdoppelte sich in den vergangenen 6 Monaten.
GE Vernova veröffentlichte Q4-Zahlen und erfüllte die Erwartungen zumindest dort, wo es wirklich zählt. Der Umsatz stieg um rund 4% auf 10,96 Mrd. USD. Der Auftragseingang legte um 65% auf 22,2 Mrd. USD zu. Der Auftragseingang ist für den Kraftwerksbauer die wichtigste Kennzahl, um die künftige Entwicklung abzuschätzen. Da der Bau von Kraftwerken dann häufig 7-10 Jahre dauert, verfügt GE Vernova über eine hohe Transparenz für die künftige Geschäftsentwicklung.
Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang zwar auf 2,78 USD und hat sich damit mehr als verdoppelt, blieb aber unter der Schätzung von 2,96 USD. Die Abweichung kam komplett aus dem Windgeschäft, dem Sorgenkind, seit die US-Regierung im Dezember alle Offshore-Wind-Aktivitäten gestoppt hat. Ich sehe hier Parallelen zu Siemens Energy. Das Segment ist jedoch vergleichsweise klein und schrumpft.
Dafür glänzt das Kraftwerksgeschäft umso mehr. Dort stieg der Umsatz um 5%, getrieben von Gas- und Kernkraft, und die Gewinnmarge (EBITDA) legte deutlich auf 16,9% nach 14,9% im Vorjahr zu. Der Auftragsbestand und die Reservierungen für Gaskraftwerkskapazitäten zogen im Quartal von 62 auf 83 Gigawatt an.
Am Donnerstag traten die Börsen auf die Bremse, die Software-Branche konnte die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Im Mittelpunkt standen ServiceNow und Microsoft mit einem kräftigen Kursrutsch. Die Microsoft-Zahlen waren zwar nicht schlecht, aber Chancen wurden liegen gelassen. Das margenstarke Cloudgeschäft Azure wuchs "nur" um 38% und lag damit hinter den Erwartungen. Analysten hatten sich 40% Wachstum erhofft. Die Nachfrage war da, auch die entsprechende Kapazität wurde aufgebaut. Doch die neue Rechenleistung wurde lieber für Copilot zur Verfügung gestellt, die KI im MS-Office-Umfeld. Doch von 1,5 Mrd. Office-Nutzern haben nur 15 Mio. den Copilot Zusatzdienst gebucht. 1% ist viel zu wenig. Im Analystencall beschweren sich Analysten darüber, dass Umsatz im Cloud-Geschäft liegen gelassen wurde.
Oder anders ausgedrückt: Während Apple geduldig auf Gemini 3 von Google wartete und nun für wenig Geld die beste KI nutzen kann, investiert Microsoft seit Jahren direkt in OpenAI und in Anthropic, stellt ihnen Rechenleistung in der Azure zur Verfügung und tritt mit der teuren Eigenentwicklung von Copilot sogar in Konkurrenz zu den eigenen Investitionen, ohne damit sichtbaren Erfolg zu haben.
Auch für das laufende Quartal soll das Umsatzwachstum beim margenstarken Azure-Geschäft bei nur 37-38% liegen. Anleger sind enttäuscht und schicken die Aktie mit -8% in den Keller.
ServiceNow fiel um etwa 12%, trotz insgesamt besserer Zahlen und der Zusage, aggressiv eigene Aktien zurückzukaufen. "KI frisst Software" lautet die These, mit der derzeit Aktien von Adobe, Salesforce, SAP und vielen anderen Softwareunternehmen ausverkauft werden.
Immer mehr Nutzer haben Software nicht mehr auf dem eigenen Rechner, sondern greifen über das Internet in der Cloud auf sie zu. Das Geschäft mit Cloudsoftware ist für SAP daher der größte Wachstumstreiber. Gegen Ende des vergangenen Jahres konnte Europas größter Softwareanbieter jedoch nicht so viele Verträge für Cloudsoftware abschließen wie erhofft. Auch 2026 dürfte das Wachstum des Vertragsbestands auf Sicht der kommenden zwölf Monate im Vergleich mit dem Vorjahr zurückgehen. Um die Investoren bei Laune zu halten, plant das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren bis zu zehn Milliarden Euro in Aktienrückkäufe zu stecken.
Das ist mehr als ein einzelner Ausrutscher und Anleger bewerten die gesamte Software-as-a-Service-Welt neu. Wenn die Zahlungsbereitschaft sinkt, schrumpfen die Bewertungskennzahlen, die EV/EBITDA-Kennziffer wird kleiner. Wichtig ist aber die Differenzierung, denn nicht jede Software ist gleich verwundbar. Mit in den Abverkauf geraten sind auch Cybersecurity-Werte. CrowdStrike und Palo Alto Networks verloren deutlich, obwohl ihre Geschäftsmodelle durch KI eher gestärkt werden könnten. Denn je leistungsfähiger KI wird, desto raffinierter werden auch die Angriffe und desto höher wird der Bedarf an Schutz.
Bleibt Meta, das Unternehmen konnte liefern, was kein anderer Hyperscaler bislang kann: KI macht das Werbegeschäft nicht nur hübscher, sondern messbar wirksamer und damit besser monetarisierbar. Der Konzern meldet deutlich stärkere Umsätze, weil Kampagnen durch KI präziser ausgesteuert werden, was sich besonders bei Reels bemerkbar macht. Gründer und CEO Mark Zuckerberg betont zudem, dass auch die Auslieferung und Nachfrage rund um die Ray-Ban-Meta-Brillen funktionieren. Die KI-Brille ist also nicht nur ein Technik-Gimmick, sondern ein Produkt mit Zukunft. Auch Apple ist auf diesen Weg umgeschwenkt, stellt die Vision-Pro AR-Brille in der Priorität nach unten und entwickelt nun ebenfalls eine leichte AR-Brille.
Der Kern der Meta-Botschaft war, dass diese Werbeerlöse ohne KI nicht möglich gewesen wären. Meta zieht mehr Wert aus Anzeigen, die früher schlicht weniger effektiv waren. Das ist der Punkt, an dem die KI-Story wirklich mehr Geld in die Kasse spült. Gleichzeitig steigen die Investitionen von Meta kräftig, aber der Markt verzeiht das, wenn Wachstum und Ergebnis im Gegenzug deutlich besser ausfallen. Genau das ist passiert, sogar der Ausblick wurde angehoben und das Management spricht von einer spürbaren Beschleunigung, die bevorsteht.
Zusätzliche Fantasie schürt Mark Zuckerberg in der Effizienz-Ecke. Agentisches Programmieren durch KI, die die Entwicklungsarbeit automatisiert, soll langfristig Kosten senken und die Produktentwicklung beschleunigen. Die Aktie sprang um rund 9% nach oben.
Natürlich wird es langfristig weniger Informatiker brauchen. Doch die Entwicklung wird nicht linear sein, denn zunächst muss die KI dorthin gebracht werden, besser zu programmieren. Dazu sind zunächst mal mehr Informatiker erforderlich, denn das Trainieren ist aufwendig. Und diese Informatiker müssen hochqualifiziert sein. Mag also sein, dass schon bald erste Informatiker ihren Job an die KI verlieren, doch die hochqualifizierten Informatiker werden wir noch eine Weile benötigen :-).
So, das soll's für heute mal gewesen sein. Ich wollte ja nicht jede Woche so viel über den wütenden Blondschopf aus dem Weißen Haus schreiben.
Wochenperformance der wichtigsten Indizes
| INDIZES | 31.1., 11:01 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ |
| DAX | 24.539 | -1,2% | 0,2% |
| S&P 500 | 6.939 | 0,5% | 1,4% |
| Nikkei | 53.323 | -1,0% | 5,9% |
| Shanghai A | 4.706 | 0,1% | 1,7% |
| Euro/US-Dollar | 1,19 | 0,9% | 0,9% |
| Euro/Yen | 183,43 | -1,3% | -0,1% |
| 10-Jahres-US-Anleihe | 4,24% | -0,01 | 0,07 |
| Umlaufrendite Dt | 2,74% | -0,06 | -0,04 |
| Feinunze Gold | $4.894 | -1,2% | 13,3% |
| Fass Brent Öl | $69,32 | 5,1% | 13,9% |
| Kupfer | $13.158 | 3,2% | 5,9% |
| Baltic Dry Shipping | $2.148 | 22,0% | 14,4% |
| Bitcoin | $83.391 | -6,1% | -5,0% |
Der Bitcoin sinkt unter 70.000 Euro. Ein Grund dafür könnte der Kälteeinbruch in den USA sein. Mein Sohn berichtete diese Woche von -28°C in der Nacht in seinem Ort in Maine. Viele Bitcoin-Miner nutzen überschüssigen Strom, der günstig abgegeben wird. Wird hingegen aufgrund der Kälte mehr geheizt, laufen die Kraftwerke unter Volllast und der erzeugte Strom wird für's Heizen verwendet. Viele Bitcoin-Miner nahmen also ihre Hochleistungsrechner vorübergehend vom Netz, so dass die verfügbare Rechenleistung für das Auffinden neuer Bitcoin-Blöcke deutlich reduziert wurde.Durchschnittlich alle 10 Minuten soll ein Block gefunden werden. Die Schwierigkeit für diese Aufgabe wird alle zwei Wochen automatisch an die Rechenleistung der Bitcoin-Miner angepasst. Kurzfristige Schwankungen wie die der letzten Kälte-Tage führen dann dazu, dass die durchschnittliche Zeit für einen neuen Block auf 12 Minuten anstieg.
Ich halte das für einen positiven Klimaeffekt. Denn gerade erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie liefern keine stabile Energieversorgung, sondern häufig alle gleichzeitig. Wenn dann jedoch die Sonne scheint und der Wind bläst, wird zu viel Energie geliefert, so dass die Investitionsrechnung für weitere Windräder und Solaranlagen stark negativ beeinflusst wird. Schürfen diese Anlagen mit der überschüssigen Energie jedoch Bitcoin, so werden Investitionen plötzlich finanzierbar, die ohne den Bitcoin nicht profitabel gewesen wären.
Das Signal der rückläufigen Rechenleistung im Bitcoin-Miningnetzwerk sendet jedoch für viele Bitcoiner, die nicht so tief in der Materie stecken, ein negatives Signal, als würden sich die Miner abwenden. Vielleicht führte dieser Effekt zu dem starken Preisrückgang des Bitcoins (-7%).
Gleichzeitig stürmte der Goldpreis auf ein neues Allzeithoch bei 5.500 USD/Uz. Auch das belastet den Bitcoin-Preis, denn wer den Bitcoin als das digitale Gold sieht, der versteht nun nicht, warum der Bitcoin nicht ebenfalls auf neue Allzeithochs steigt. Immerhin ist die globale Unsicherheit derzeit ziemlich groß.
Ich würde aus der gegenläufigen Entwicklung jedoch noch nicht das Ende des Bitcoins ableiten. Für die Gold-Hausse gibt es begleitende Gründe, wie zum Beispiel eine immer aggressiver vorgetragene Entwertung des US-Dollars durch die US-Regierung. Überhaupt befinden wir uns in einer Rohstoffhausse, wo die Förderkapazitäten mit der sprunghaft anwachsenden Nachfrage nicht mithalten können.
Der Bitcoin hingegen wird von vielen Tradern genutzt, die auch in volatile Aktien der Technologiebörse Nasdaq spekulieren. Wenn die Software-Aktien einbrechen, wie oben beschrieben, dann werden anderweitig finanzielle Mittel geholt. Und die liegen bei diesen Tradern dann nicht selten im Krypto-Markt.
Für mich sind das daher für Anleger mit langem Zeithorizont derzeit Kaufpreise beim Bitcoin :-).
3. Sentiment: Kurseinbruch von Deutschlands wertvollstem Unternehmen verunsichert Anleger
Das Wochenminus im DAX beträgt 1,5%. Insbesondere das DAX-Schwergewicht SAP zog den Index mit seinem Wochenverlust von 13,3% in den Abgrund. Auf der Gewinnerseite stehen E.On, RWE und Siemens Energy mit 4-5% Zuwachs.Unsere Umfrageteilnehmer sind geschockt. Das Anlegersentiment fällt in der dritten Woche in Folge und erreicht ein Niveau von nur noch -2,5. Damit sind wir zwar noch ein wenig von Angst und Panik entfernt (ab Werten unter -4), aber schlecht gelaunt sind die Anleger schon.
Und verunsichert sind sie. Die Selbstgefälligkeit fällt auf -4,2 und signalisiert maximale Verunsicherung unter Anlegern. Dabei ist der Wochenverlust im DAX vollständig auf den SAP-Einbruch zurückzuführen. Mit einem Index-Gewicht von 11,3% zog allein SAP den DAX um 1,5% herunter (11,3% Gewichtung x 13,3% Kursverlust = -1,5%).
Immerhin führt das nunmehr niedrigere Kursniveau im DAX zu einem Anstieg in der Zuversicht. Die Zukunftserwartung klettert von -0,2 in der Vorwoche leicht auf +0,4 an. Dennoch würde ich das Verhältnis von Bullen und Bären derzeit für nahezu ausgeglichen bezeichnen.
Die Investitionsbereitschaft geht auf nur noch 1,1 zurück, was wohl der starken Verunsicherung geschuldet sein dürfte.
Das Euwax-Sentiment der Privatanleger notiert bei 0,0, zeigt also eine neutrale Positionierung an. Das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex zeigt, dass die institutionellen Anleger ebenfalls derzeit eher neutral agieren und abwarten.
Auch das Put/Call-Verhältnis an der CBOE notiert im neutralen Bereich, also auch die US-Anleger halten sich derzeit mit klaren Richtungsentscheidungen zurück.
Die Investitionsquote der US-Fondsmanager bleibt mit 92% auf einem normalen Niveau.
Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger beträgt 14%punkte. 44% Bullen stehen 31% Bären gegenüber.
Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 54% eine neutrale Verfassung an.
Interpretation
Schockstarre? Der heftige Kurseinbruch bei Microsoft, ServiceNow und SAP scheint die Anleger stark verunsichert zu haben. Wie gesagt: Ohne SAP wäre der DAX diese Woche mit einer grünen 0 aus dem Rennen gegangen. Aber es ist natürlich nachvollziehbar, dass Börsianern der Schock in die Glieder fährt, wenn Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des wertvollsten Unternehmens des Landes aufkommen.Nach wie vor ist die Cashquote der Anleger laut unseren weiterführenden Umfragewerten von animusX extrem gering. Nur 4 Mal in den vergangenen 20 Jahren gab es vergleichbar niedrige Cashquoten. Alle vier Vergleichswochen traten im Zeitraum 2023 bis 2025 auf. Im Anschluss stieg der DAX binnen 6 Monaten um durchschnittlich 15,8% an.

Abbildung 1: Die Cashquote unserer Umfrageteilnehmer war nur 4 mal in 20 Jahren niedriger als heute
Natürlich können wir daraus nicht ableiten, dass der DAX in den kommenden 6 Monaten erneut stark ansteigen wird. Doch Vieles spricht dafür, dass sich das Muster der vergangenen drei Jahre wiederholt. In den vergangenen Monaten führte ein schwacher US-Dollar regelmäßig zu Zuflüssen internationaler Anlagegelder nach Deutschland, so dass der DAX stieg, obwohl die inländischen Anleger, unsere Umfrageteilnehmer, bereits voll investiert waren.
Ich würde also die Prognose der heutigen Auswertung an die Wechselkursentwicklung USD/EUR koppeln. Gibt der US-Dollar weiter nach, dürfte dieser Mechanismus weiter funktionieren und den DAX weiter nach oben treiben. Andernfalls sollten wir vorsichtig werden, denn aus eigener Kraft können wir den DAX mit einer so niedrigen Cashquote nicht weiter nach oben treiben.
Zumindest zeigen die vielen neutralen Werte bei den die Zukunftserwartung betreffenden Indikatoren, dass derzeit kein besonderer Stimmungsschiefstand besteht, der einen heftigen Ausverkauf zur Folge haben könnte. Es würde schon eine negative Überraschung erfordern, um die hoch investierten Anleger zu Verkäufen zu bewegen. Ob eine Militäraktion gegen den Iran eine solche negative Überraschung darstellen kann?
Gold
Nach dem Allzeithoch am Goldmarkt zum Wochenbeginn brach der Goldpreis kräftig ein. Der heftige Einbruch sorgte bereits für ein vollständiges Abkühlen der zuvor überhitzten Euphorie am Goldmarkt, so dass einiges dafür spricht, dass der Großteil der Konsolidierung bereits gelaufen ist.Sowohl institutionelle als auch Privatanleger sind in großer Zahl direkt vom Bullen- ins Bärenlager gewechselt. Damit gibt es bereits wieder ein Sicherheitsnetz unter dem aktuellen Goldpreis und eine Tendenz zu steigenden Notierungen in 6 Monaten.
4. Ausblick: Kettenreaktion: Neuer Fed-Chef - US-Dollareinbruch - Gold- und Silberpreiseinbruch - Gaspreis und CO₂-Zertifikate-Einbruch
Hmm, das durchschnittliche DAX-KGV ist mit aktuell 18 schon ziemlich hoch. Während des Corona-Crashs brachen die Gewinne der DAX-Unternehmen ein und das DAX-KGV schoss auf 23, doch noch Anfang 2020, also direkt vor der Pandemie, stand das Verhältnis bei nur 16. Wenn wir also den Corona-Crash einmal außer Acht lassen, haben wir im DAX derzeit das höchste KGV seit 10 Jahren. Unsere Bundesregierung muss schleunigst Reformen umsetzen, um die Gewinnentwicklung der seit drei Jahren stagnierenden deutschen Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Auch für den S&P 500 sieht es durch diese Brille nicht besonders gut aus: Mit einem aktuellen Wert von 25 notieren auch die US-Aktien auf historisch hohem Niveau.

Abbildung 2: Durchschnittliches DAX- und S&P500-KGV
Ihr Autor war in den vergangenen Tagen in den Alpen und in Stuttgart unterwegs und wurde von verschiedenen Gesprächspartnern gefragt, wann denn der nächste große Crash anstehe. Ob dieser bald zu erwarten sei. Dazu hörte ich auch eine Geschichte von einem Arbeitskollegen eines Heibel-Ticker Mitgliedes, der seinen Job auf 4-Tagewoche reduzierte, weil er an der Börse ausreichend dazu verdiene.
Es gibt also schon einige Warnsignale, die wir nicht leichtfertig ignorieren dürfen. Die KI-Revolution wird einen Effizienzschub nach sich ziehen, der die Wachstumsraten unserer Wirtschaft kräftig nach oben ziehen wird. Doch ob das schon 2026 der Fall sein wird? Oder 2027? Ich gehe davon aus, dass die sinnvolle Nutzung der KI zunächst noch viel Detailarbeit erfordert. Die Leistungsfähigkeit der KI ist das Eine, unsere Fähigkeiten, die Leistung der KI sinnvoll zu nutzen, das Andere. Und wie bei allem, was neu ist, müssen wir erst einmal lernen, damit umzugehen.
Wie nervös Anleger sind, zeigte sich diese Woche nicht nur an Microsoft und ServiceNow, die mit ihren schwachen Q-Zahlen den gesamten Softwaremarkt mit in den Abgrund rissen. Am Freitag brach Silber teilweise um 30% ein, der größte Preissturz seit Jahrzehnten.
Die wichtigste Ursache war die offizielle Bekanntgabe von US-Präsident Trump, Kevin Warsh als Nachfolger von Jay Powell für den Posten des US-Notenbankchefs zu nominieren. Warsh gilt als geldpolitischer „Falke” (hawkish), der für eine straffere Geldpolitik und einen starken US-Dollar steht. Damit hatte niemand mehr gerechnet, es war ein willfähriger Lakai erwartet worden, der Trumps Wunsch nach einer lockeren Geldpolitik nachkommen würde.
Diese Überraschung sorgte für eine schlagartige Aufwertung des US-Dollars um 1,5% binnen weniger Stunden. Gold und Silber werden in Dollar gehandelt und erreichten in den vergangenen Wochen ein Rekordhoch nach dem anderen. Durch den steigenden US-Dollar wurden Gold und Silber für ausländische Investoren plötzlich teurer, was massive Verkäufe auslöste. Vom Allzeithoch bei 5.589 USD/Oz brach der Goldpreis zwischenzeitlich um 15% auf 4.696 USD/Oz ein. Der Silberpreis erreichte noch am Donnerstag ein Allzeithoch bei 121 USD/Oz und brach am Freitag zwischenzeitlich auf 75 USD/Oz ein, -38%.Wer hatte sich eigentlich über die hohe Volatilität beim Bitcoin beschwert? Der Bitcoin brach vom Hoch am Donnerstag zwischenzeitlich um 10% ein. Sieht moderat aus, oder? Okay, vom Allzeithoch ist der Bitcoinpreis aktuell 34% entfernt, aber für diesen Rückgang benötigte der Bitcoin 4 Monate.
Nicht nur der Preis für Edelmetalle, sondern auch für Energie war in den vergangenen Tagen durch die Drohung einer massiven Armada Richtung Iran in die Höhe getrieben worden. Gestern kamen diplomatische Signale der Deeskalation. Trump teilte mit, er habe Teheran eine Frist für ein Abkommen gesetzt und erwarte, dass der Iran verhandeln wolle. Berichte über Vermittlungsbemühungen der Türkei und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) nahmen den Krisen-Aufschlag aus dem Markt. Wenn die Angst vor einem großen Krieg sinkt, geben Anleger ihre Absicherung aus Gold und Silber wieder ab, der Öl- & der Gaspreis sinken aufgrund geringerer Sorgen vor Versorgungsengpässen.
Der europäische Gaspreis (TTF) geriet zusätzlich unter Druck durch eine milde Wetterprognose für den Februar. Ein früher Frühlingseinbruch in Europa wird erwartet, was die Heiznachfrage senkt. Zudem kursieren Berichte über mögliche Fortschritte bei der Wiederaufnahme von Gastransit-Kapazitäten durch die Ukraine, was die Versorgungslage für 2026 stabilisieren würde. Gas aus Aserbaidschan könnte die angespannte Versorgungslage in Österreich und der Slowakei entspannen. Vom Hoch bei 7,4 Euro/MWh brach das europäische TTF-Gas (Title Transfer Facility) auf 4,35 EUR/MWh ein, - 41%.Parallel zum zuvor stark angestiegenen Gaspreis war auch der Preis für CO₂-Zertifikate auf neue Hochs geschossen. Der Preis für europäische CO₂-Zertifikate (EUA) hatte ein Hoch bei 91,65 Euro erreicht. Am Freitagabend schloss der Preis bei 79,84 Euro, -13%. Da der Gaspreis einbrach, verringerte sich der Bedarf an Zertifikaten, da die Verstromung von Gas gegenüber Kohle attraktiver wird, was weniger CO₂ verursacht.
Übrigens: AppLovin haben wir ja nicht mehr in unserem spekulativen Portfoliobereich, die Position wurde zweimal ausgestoppt. Gestern brach die Aktie im Tagesverlauf zwischenzeitlich um 18% ein! Vom Hoch bei 563 USD am Vormittag brach die Aktie um 100 USD ein, nachdem Google das Projekt Genie 3 vorstellte.
Genie ist ein KI-Modell, das aus einfachen Text- oder Bildbefehlen interaktive, spielbare 2D- und 3D-Welten generiert. Es ist im Grunde eine KI-gesteuerte Spiele-Engine. AppLovin verdient sein Geld primär mit der Vermarktung von mobilen Spielen. Wenn Google es ermöglicht, dass jeder Nutzer oder kleine Entwickler per Knopfdruck qualitativ hochwertige Spiele erstellen kann, verändert das die gesamte Nutzer-Generierung. Dies entwertet die mühsam aufgebauten Portfolios klassischer Spielestudios, die AppLovins Hauptkunden sind.
Also: Die Einschläge häufen sich, die Nervosität der Anleger ist deutlich sichtbar. Bislang wurde der breite Aktienmarkt noch nicht angesteckt und nach dieser turbulenten Woche ist die zuvor überkaufte Marktverfassung gem. dem Short Range Oscillator wieder auf ein normales Niveau zurückgeholt worden. Haben wir damit den Grundstein für eine Wiederaufnahme der Rallye gesetzt, oder biegen wir in eine längere Baisse ein?
Ich würde sagen, wir haben nun einige Wochen Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung wird stark davon abhängen, ob die USA tatsächlich den von Trump versprochenen starken Aufschwung erleben und ob die in Europa stärkste Volkswirtschaft, Deutschland, endlich wirtschaftsfreundliche Reformen umsetzen kann. Das Bewertungsniveau ist hoch und kann entweder durch einen Gewinnanstieg, oder aber durch einen Kursverlust wieder auf ein normales Niveau zurückgeholt werden.
Termine in der kommenden Woche
Die Berichtssaison ist in vollem Gange:
Mittwoch, 4.2. vorbörslich: Novo Nordisk & Yamaha
Donnerstag, 5.2. vorbörslich: Snap-On
Donnerstag, 5.2. nachbörslich: Amazon
Außerdem: Medios präsentiert am Donnerstag, den 5.2. auf dem Hamburger Investorentag
..und außerdem ist Ihr Autor am Mittwoch Abend, den 4.2. in Köln auf der Medizinersitzung. Ist jemand von Ihnen dort?
5. Update beobachteter Werte: Xtrackers Nasdaq 100, Tesla Motors, Apple, Boeing
Im Wochenverlauf habe ich Updates zu unseren Portfolio-Titeln verfasst. Diese erhalten Sie nachfolgend zusammen aufgeführt.
Die Updates finden Sie generell jeweils nach der Veröffentlichung verfügbar unter Heibel-Ticker -> Portfolio -> 10 neueste Einträge und mit der Express-Funktion erhalten Sie die Updates direkt unterwöchig per E-Mail und SMS.
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Xtrackers Nasdaq 100: Erste Position als Absicherung kaufen
Mo, 26. Januar um 07:35 Uhr
Am Freitag hatte ich Ihnen den Xtrackers Nasdaq 100 mit einer falschen WKN empfohlen. Die richtige WKN lautet A2QJU3. Ich würde heute früh eine erste Position eröffnen.
Alle Updates zu Xtrackers Nasdaq 100
Tesla Motors: Modell S & X werden eingestellt
Fr, 30. Januar um 11:25 Uhr
Am Mittwoch veröffentlichte Tesla Q4-Zahlen, die natürlich wieder einmal hinter den Erwartungen der Analysten lagen: der Umsatz fiel um 1% geringer aus als erwartet, der Gewinn (nach GAAP) lag um 29% unter den Erwartungen. Die Aktie von Tesla gab gestern 8% ab. Wir haben die Position Anfang des Monats zu 381,30 EUR halbiert, um einen Teilgewinn von 75% zu realisieren. Mit dem Rückkauf würde ich jedoch noch abwarten, denn die Aktie von Tesla ist ja bekannt für heftige Kursschwankungen.
Nach wie vor scheiden sich die Geister bei der Bewertung der Tesla-Aktie. Die einen führen den rückläufigen Absatz der E-Autos an und betrachten das Bewertungsmultipel (EV/EBITDA) von 103 als viel zu hoch. Die anderen blicken auf die ungeahnten Möglichkeiten des autonomen Fahrens und des humanoiden Roboters Optimus und zahlen quasi jeden Preis für die Aktie, um bei dieser Revolution dabei zu sein. Ihr Autor zählt sich zur letzteren Gruppe, doch bei einem EV/EBITDA von 103 werde auch ich vorsichtig und warte lieber noch ein wenig ab.
Der Absatz der alten Tesla-Modelle S & X ging im abgelaufenen Jahr um 46% zurück. Elon Musk kündigte an, dass sich sein Unternehmen auf das Ende dieser beiden Modellreihen vorbereite, um die Produktion von Optimus zu beschleunigen. Aber auch der Absatz der Modelle 3 & Y ging im abgelaufenen Jahr um 7% zurück und der Cybertruck brach gar um 39% ein. Insgesamt ging der Absatz von Tesla-Fahrzeugen weltweit um 8% zurück. Der chinesische Konkurrent BYD konnte seinen Absatz im Gegensatz dazu um 8% steigern und verkauft inzwischen dreimal so viele Autos wie Tesla.
Wer also Tesla als Automobilhersteller betrachtet, hat genügend Gründe, die Aktie jetzt zu verkaufen.
Gestern setzte Elon Musk einen Tweet ab, dass in Austin, Texas, nun autonom fahrende Teslas ohne Aufsicht zugelassen seien. Bislang mussten die autonom fahrenden Teslas noch einen Menschen hinter dem Steuer haben, der jederzeit eingreifen kann. Wir schreiben das Jahr 2026. Waymo brachte die ersten unbeaufsichtigt autonom fahrenden Autos bereits 2023 in San Francisco auf die Straßen, hat also drei Jahre Vorsprung. Die Technologie von Waymo gilt als überlegen, da mit Hilfe von Lidar-Sensoren auch bei schlechtem Wetter gute Ergebnisse erzielt werden.
Allein die Lidar-Technologie kostet derzeit noch rund 75.000 USD je Auto, da haben Sie aber das Auto noch nicht. Für ein Waymo-Taxi zahlen Sie also 125.000 USD und aufwärts. Teslas gibt es schon ab 60.000 USD, da ist die Technologie zum autonomen Fahren schon enthalten. Waymo plant eine deutliche Ausweitung der Waymo-Flotte im Jahr 2026: Von derzeit 1.500 soll die Anzahl um 2.000 auf 3.500 erhöht werden. Zum Vergleich: Tesla verkauft 1,6 Mio. Model 3 & Y, die alle Robotaxi-tauglich sein werden. Es wird in der Zukunft die Luxusversion geben, die von Waymo, Nvidia und Mercedes entwickelt und in Luxusautos verbaut wird. Und es wird die günstige Massenvariante geben, die zwar nicht so sicher ist wie die Waymo-Variante, aber dafür erschwinglich für die Masse.
Wer also nicht den Autohändler, sondern den Betreiber von Robotaxis in Tesla sieht, der hat ganz andere Zukunftserwartungen für das Unternehmen und schert sich nicht um die derzeit hohe Bewertung.
Und dann ist da noch Optimus, der humanoide Roboter. Ebenfalls gestern setzte Elon Musk einen Tweet ab, mit dem er KI-Experten für X.ai begeistern möchte. Die Entwicklung der KI für humanoide Roboter sei 100-mal komplizierter als die KI für das autonome Fahren.
Apropos X.ai: Der Entwickler von Grok könnte mit SpaceX verschmolzen werden, zumindest gibt es entsprechende Gerüchte. Die beiden Unternehmen gehören beide Elon Musk und könnten noch im laufenden Jahr an die Börse gehen. Eine Fusion würde es X.ai erleichtern, KI-Rechenzentren als Satelliten um die Erde kreisen zu lassen. Da oben braucht man keine Kühlung, die Leistung würde sich dadurch bei gleichem Energieaufwand versechsfachen. Na, lassen wir uns überraschen. Ich finde es nur wichtig zu wissen, dass Elon Musk in der KI-Revolution ganz vorne dabei ist und daher sicherlich auch den Optimus irgendwann zur Marktreife bringen wird. Wann? Nun, da sollten wir seinen Prognosen nicht vertrauen, da ist Musk immer viel zu optimistisch.
So, also wir schauen schon sehr weit in die Zukunft, wenn wir Tesla im Depot haben. Und bei solchen Unternehmen gibt es immer die größten Kursschwankungen. Zunächst wollte ich Ihnen heute den Nachkauf der Position empfehlen, doch aufgrund der exorbitant hohen Bewertung und der aktuell doch recht angespannten Börsenverfassung würde ich lieber noch ein wenig abwarten.
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Apple: Apple liefert gute iPhone-Zahlen
Fr, 30. Januar um 12:37 Uhr
Gestern Abend legte Apple Q-Zahlen vor, die um 4-6% über den Erwartungen lagen. Der Umsatz stieg um 16%, der Gewinn um 18%. Der iPhone-Absatz wuchs um 9%, dank höherer Verkaufspreise stieg der iPhone-Umsatz um 23%. Der iPhone-Umsatz macht 60% des Konzernumsatzes aus. Apple stellt für das laufende Jahr 13% bis 16% Umsatzwachstum in Aussicht, was ebenfalls deutlich über den Erwartungen liegt.
Die eigentliche Überraschung kam ausgerechnet aus China: „Greater China“ legte um 38% zu – offenbar das beste iPhone-Quartal dort überhaupt, befeuert durch die iPhone-17-Familie. Die Gewinnmarge entwickelte sich ebenfalls besser als gedacht, doch die stark steigenden Speicherpreise (siehe meine Ausführungen in den vergangenen Wochen zu Micron, SanDisk, Seagate und Western Digital) belasten die Marge. Tim Cook betonte, der Effekt hochpreisiger Speicher sei bislang klein gewesen und für das nächste Quartal in der Margenprognose von 48% bis 49% bereits eingepreist. Das ist beruhigend, aber das Thema dürfte erst Ruhe geben, wenn die Preise wieder nachlassen.
Der freie Cashflow im abgelaufenen Quartal von 51,5 Mrd. USD wurde zur Hälfte für Aktienrückkäufe verwendet. Mit einem EV/EBITDA von 23 ist Apple in meinen Augen nun günstig genug bewertet, um den seit 8 Wochen andauernden Kursverfall (-10%) zu beenden. Wenn Analysten in den kommenden Tagen ihre Modelle aktualisieren, wird das erwartete Gewinnwachstum von aktuell 9% ein wenig angehoben werden, was unser Bewertungsmultipel noch günstiger machen wird. Wir bleiben also dabei.
Übrigens, ebenfalls in dieser Woche wurde bekannt, dass Apple die Karten in der Führungsetage neu sortiert. Der Hardware-Chef John Ternus bekommt zusätzlich eine zentrale Design-Rolle und wird intern als Brücke zwischen den Design-Teams und der obersten Chefetage eingesetzt. In Cupertino ist Design nicht Beiwerk, sondern Markenkern. Wer hier Verantwortung trägt, ist automatisch näher am Machtzentrum.
Es gibt noch keine Hinweise, dass Tim Cook, der in diesem Jahr 66 wird, bald gehen will. Ein späterer Wechsel zum Verwaltungsratsvorsitz gilt als wahrscheinlich. So wirkt der Schritt, Ternus mehr Verantwortung zu geben, wie ein frühes und sorgfältig dosiertes Signal Richtung Nachfolgeplanung: Ternus wird breiter aufgestellt, ohne dass man das Organigramm offiziell umschreibt. Im Hintergrund laufen ohnehin mehrere Umbrüche, Sie haben bestimmt in den vergangenen Monaten die Meldungen über Abgänge und Ruhestände gelesen. Und genau in diese Phase passt ein 50-jähriger Topmanager, den Teile des Aufsichtsrats offenbar als jemanden sehen, der Apples Geräte für das KI-Zeitalter neu prägen könnte. Konkurrenz gibt es intern ebenfalls: COO Sabih Khan gilt als weiterer Kandidat.
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Boeing: Durchwachsene Q-Zahlen, aber wichtigste Kennziffer, der freie Cashflow, ist positiv
Fr, 30. Januar um 17:22 Uhr
Boeing lieferte am Dienstag mit seinen Q-Zahlen zunächst eine negative Überraschung, um im anschließenden Analystencall wieder zu beruhigen. Nach der Veröffentlichung ging die Aktie zunächst in die Knie, weil das Ergebnis wegen eines überraschenden Verlusts im Rüstungsbereich hinter den Erwartungen lag. Der Bremsklotz kam aus Defense, Space & Security (Verteidigung). Dort stand ein Quartalsverlust von 507 Mio. USD, vor allem wegen rund 600 Mio. USD Zusatzbelastungen beim KC-46A-Tankerprogramm (höhere Unterstützungs- und Lieferkettenkosten). Ein alter Vertrag mit der Luftwaffe, der schon beim Vertragsabschluss als nachteilig für Boeing eingestuft wurde und dessen Kosten der heutige CEO Kelly Ortberg nicht zu verantworten hat.
In der Telefonkonferenz drehte die Stimmung dann, als Ortberg zum Schluss noch einmal betonte, dass das Ziel von 10 Mrd. USD freiem Cashflow pro Jahr in den kommenden Jahren sehr erreichbar sei, im Zweifel sogar mehr.
Operativ sieht man Fortschritte. Der Quartalsumsatz stieg um 30% auf 23,95 Mrd. USD und lag um 6% über den Erwartungen. Beim Gewinn je Aktie wurde die ausgewiesene Zahl durch einen Sondereffekt aus dem Verkauf der „Digital Aviation Solutions“ verzerrt. Ohne diese Einnahmen wäre Boeing mit rund 1,91 USD je Aktie in den roten Zahlen gelandet, deutlich schwächer als erhofft. Dafür überrascht der freie Barmittelzufluss positiv mit 375Mio. USD. Bei Boeing zählt aktuell weniger der Gewinn, sondern vor allem der freie Cashflow, um Schulden abzubauen und die Produktion zu finanzieren.
Die Verteidigungsumsätze stiegen um 37% auf 7,42 Mrd. USD, der Auftragsbestand dort liegt bei 85 Mrd. USD. Im zivilen Flugzeuggeschäft ging es kräftig voran: Umsatz plus 139% auf 11,38 Mrd. USD, Auslieferungen plus 181% auf 160 Maschinen. Die Produktion der 737 ist bei 42 pro Monat stabilisiert, ein Hochlauf auf 47 später im Jahr ist geplant. Die Schlagzahl der 787 Dreamliner liegt bei acht pro Monat und soll dort stabilisiert werden. Insgesamt meldet Boeing einen Rekord-Auftragsbestand von 692Mrd. US-Dollar.
Für 2026 stellt Boeing einen positiven freien Cashflow von 1-3 Mrd. USD in Aussicht, bei einem schwachen ersten Halbjahr und einem deutlich besseren zweiten. Ein kleines neues Risiko tauchte in der Telefonkonferenz ebenfalls auf: Bei einer Inspektion wurde ein mögliches Haltbarkeitsproblem am 777-Triebwerk identifiziert, Boeing arbeitet dazu mit Zulieferer GE an Ursache und Lösung. Die Auslieferungsraten ab 2027 sollen laut Management zwar nicht betroffen sein, aber das Thema gehört ab jetzt auf die Beobachtungsliste.
Unterm Strich haben wir leider kein sauberes Quartal, aber sichtbaren Fortschritt beim Produktionsrhythmus gesehen und die für Boeing entscheidende Kennziffer, der freie Cashflow, entwickelt sich sehr positiv.
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6. Übersicht HT-Portfolio
| Spekulation (≈20%) =17,6% | WKN | 31.1., 11:01 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 8x2,5% | ! |
| PVA Tepla | 746100 | 26,52 € | -5% | 16% | 2,0% | A |
| DELL Technologies | A2N6WP | 96,39 € | -1% | -10% | 2,4% | C |
| Home Depot | 866953 | 315,52 € | -3% | 8% | 1,9% | A |
| Salesforce | A0B87V | 178,82 € | -9% | -21% | 1,1% | C |
| Capital One Fincl | 893413 | 184,41 € | -4% | -11% | 2,6% | A |
| TJX | 854854 | 126,19 € | -3% | -4% | 2,5% | B |
| AppLovin | A2QR0K | 398,51 € | -8% | -4% | 0,0% | C |
| Boeing | 850471 | 196,87 € | -7% | 6% | 2,8% | A |
| Amazon | 906866 | 201,57 € | 0% | 0% | 0,0% | A |
| Nike | 866993 | 52,06 € | -6% | -7% | 2,4% | A |
| Disruptiv (≈30%) =32,7% | WKN | 31.1., 11:01 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 5x6% | ! |
| Medios | A1MMCC | 15,86 € | -1% | 10% | 4,1% | C |
| Nvidia | 918422 | 160,99 € | 1% | 1% | 7,7% | A |
| Palo Alto Networks | A1JZ0Q | 149,07 € | -4% | -5% | 6,1% | B |
| Novo Nordisk | A3EU6F | 49,49 € | -9% | 14% | 5,3% | B |
| Apple | 865985 | 218,56 € | 4% | -6% | 6,5% | A |
| Tesla | A1CX3T | 362,54 € | -5% | -5% | 2,9% | B |
| Dividende (≈30%) = 24% | WKN | 31.1., 11:01 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 5x6% | ! |
| CEWE | 540390 | 100,40 € | -2% | -3% | 5,7% | B |
| Allianz | 840400 | 371,30 € | 2% | -5% | 5,2% | B |
| Snap-On | 853887 | 308,38 € | -3% | 5% | 3,1% | A |
| Holcim | 869898 | 86,80 € | 3% | 4% | 3,9% | C |
| Yamaha | 855314 | 6,10 € | -2% | 3% | 6,1% | A |
| Absicherung (≈20%) =16,5% | WKN | 31.1., 11:01 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 3x6,6% | ! |
| Goldbarren /Uz | 965515 | 4.120,88 € | -2% | 12% | 8,2% | C |
| Bitcoin | A27Z30 | 70.389,01 € | -7% | -6% | 4,9% | B |
| Xtrackers Nasdaq 100 | A2QJU3 | 49,82 € | 0% | 0% | 3,4% | A |
| Woche Δ | Σ '26 Δ | Cashquote | ||||
| -2% | 0% | 9,1% |
| Heibel-Ticker | Gewichtung | # Positionen | angestrebte Positionsgröße | |||
| Portfolio | Ziel | Soll | Ist | Soll | Ist | |
| Spekulation | Ereignis | 20% | 17,6% | 8 | 8 | 2,5% |
| Disruptiv | Enkelkinder | 30% | 32,7% | 5 | 6 | 6,0% |
| Dividende | Urlaub | 30% | 24% | 5 | 5 | 6,0% |
| Absicherung | Zins & Gold | 20% | 16,5% | 3 | 3 | 6,7% |
| Summe | 100% | 91% | 21 | 22 | 100% | |
Anmerkungen:
- Die Überschrift über jedem Portfoliobereich in der jeweiligen ersten Spalte (bspw. Absicherung (≈20%) =21,8%) bedeutet: Der beabsichtigte Anteil dieses Portfoliobereichs am Gesamtportfolio beträgt ungefähr 20%. Aktuell beträgt der Anteil 21,8%.
- Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
- Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
- Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
- Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.
Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
| A | – | Top-Aktie mit günstigem Kurs, |
| B | – | Kursrücksetzer zum Kaufen nutzen |
| C | – | Kurssprünge zum Verkaufen nutzen, |
| D | – | bei Gelegenheit Verkaufen, |
| E | – | Sofort Verkaufen |
Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.
Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Mitglieder vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.
Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:
- Dividenden- + Wachstumspositionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
- Zyklische Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
- Spekulative Positionen ganz oder gar nicht: 100%.
Die letzte Spalte wird für eine Einschätzung der Auswirkung aktueller Entwicklungen auf die jeweilige Portfolioposition genutzt. „%“ stuft den Einfluss der Inflation auf das jeweilige Geschäftsmodell ein.
Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken für unseren Spekulationen werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.
Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
https://www.heibel-ticker.de
7. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
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