Heibel-Ticker PLUS Börsenbrief
- Einfach einen Tick besser -
21. Jahrgang - Ausgabe 07 (13.02.2026)
Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:
| 1. | Info-Kicker: Wenn KI Krypto nutzt |
| 2. | So tickt die Börse: Moderate Indexbewegung vertuscht heftige Kurssprünge von Einzelaktien |
| - Wochenperformance der wichtigsten Indizes | |
| 3. | Sentiment: Extreme Absicherung zieht Sicherheitsnetz ein |
| - Interpretation | |
| 4. | Ausblick: Ursachen des Kryptowinters und was ihn dort herausholen kann: KI-Agenten |
| 5. | Update beobachteter Werte: AppLovin, AppLovin |
| - AppLovin: Kaufen, aller guten Dinge sind drei | |
| - AppLovin: Verkaufen, Stimmung schlechter als gute Zahlen | |
| 6. | Leserfragen |
| 7. | Übersicht HT-Portfolio |
| 8. | Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise |
| 9. | Mitgliedschaft verwalten |
1. Info-Kicker: Wenn KI Krypto nutzt
Liebe Börsenfreunde,
Schwerpunkt der heutigen Ausgabe liegt in einem Zukunftsbild, das Ihr Autor zum Thema KI und Bitcoin malt. In Kapitel 4 zeige ich, wie sich diese beiden Bereiche gegenseitig verstärken können und welche offenen Fragen unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren zu beantworten hat.
Kapitel 2 geht kurz auf die Börsenentwicklung der abgelaufenen Woche ein: Einzeltitel zeigten teils starke Kurssprünge, während die Indizes eher seitwärts liefen. Die Rotation der vergangenen Wochen setzt sich fort, ohne dass es zum Crash kommt.
Das Anlegersentiment zeigt sich zum Ende der Woche wieder vergleichsweise neutral. Doch zum Beginn dieser Woche sah das anders aus. In Kapitel 3 leite ich daraus ab, was Sie an den Aktienmärkten in den kommenden Tagen erwarten dürfte.
Zwei Updates gab es diese Woche in Kapitel 5: Eine Kaufempfehlung. Nachdem dann die Q-Zahlen wie erwartet gut ausfielen und die Unternehmensprognose angehoben wurde, fiel die Aktie wider Erwarten. Komisch. Die Spekulation war nicht aufgegangen, wir verkaufen also frühzeitig wieder mit überschaubar kleinem Verlust, bevor die Aktie im weiteren Wochenverlauf deutlicher gen Süden driftete.
Die beiden Leserfragen in Kapitel 6 behandeln drei Themen: Den deutschen Spielzeughersteller Tonies, der sich zur Erfolgsgeschichte entwickelt, sowie den chinesischen Autobauer XPeng. Zudem gehe ich auf die Crash-Angst eines Mitglieds ein.
Natürlich gibt es wie jede Woche eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel 7.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
2. So tickt die Börse: Moderate Indexbewegung vertuscht heftige Kurssprünge von Einzelaktien
Wann wurde zuletzt die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde gemessen? Ich habe das Gefühl, sie dreht sich immer schneller. Diese Woche wurden neue KI-Modelle veröffentlicht, die weitere Sektoren unter Druck setzen: Anthropic veröffentlichte eine verbesserte Claude-Version, die inzwischen sehr verlässlich Programmieraufgaben übernehmen kann. Google veröffentlichte ein neues Gemini Deep Seek Modell, das noch bessere Ergebnisse für die Wissenschaft erarbeiten kann.
Diese KI-Modelle tun aktuell vor allem eins: Sie verunsichern die Menschen, und somit auch die Anleger. Immer neuer Sektoren werden plötzlich ausverkauft, weil man befürchtet, dass die KI dort zu heftigen Disruptionen führen wird. Nach Softwareunternehmen in den Vorwochen waren diese Woche Banken und Versicherungen dran.
Erstaunlich ist die unterschiedliche Performance von DAX (+0,8%) und S&P 500 (-1,0%). Insbesondere Industrieunternehmen zogen den DAX nach oben, da man sich hierzulande einige Erleichterungen für die Wirtschaft auf der europäischen Ebene verspricht. Zudem kommen aus den USA Signale, dass die Zölle auf einzelne Rohstoffe gesenkt werden könnten, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Das würde sich positiv für deutsche Exportunternehmen auswirken.Aus den USA kamen positive Konjunktursignale, die jedoch auf den zweiten Blick ziemlich vergoren aussehen. Die Arbeitsmarktdaten für Januar waren doppelt so gut wie erwartet, die Arbeitslosenquote ging auf 4,3% zurück. Doch die positive Überraschung ging einher mit einer Korrektur der Arbeitsmarktdaten der vergangenen 12 Monate. Veröffentlicht werden stets vorläufige Daten, die eher eine Schätzung darstellen. Die endgültigen Daten werden dann erst später erhoben und führen zu den nun vermeldeten Korrekturen. Die Korrekturen sind jedoch so heftig, dass man inzwischen an der Aussagekraft der vorläufigen Daten zweifelt. Die vermeldete positive Überraschung wäre keine gewesen, hätte man die vorhergehenden Daten ordentlich erhoben.
Und dann fiel auch die Inflationsrate in den USA diese Woche niedriger aus als erwartet (2,4% statt erwarteter 2,5%). Doch auch hier wird Wasser in den Wein geschüttet: Der Rückgang sei durch den Basiseffekt bedingt. Das heißt: Vor einem Jahr war der Anstieg der Inflation so groß, dass es eigentlich kaum verwundert, dass die Inflation nicht mehr auf dem damals extrem hohen Niveau verharrt.
Doch am lautesten spielte die Musik diese Woche in Japan. Der Nikkei stieg nach dem historischen Wahlsieg der Regierungspartei von Premierministerin Takaichi um 5% an. Erstmals seit dem zweiten Weltkrieg gewinnt eine Partei eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Japan. Die konservative Parteichefin steht für mehr Investitionen und Wirtschaftsreformen.
Die Stimmung ist derzeit wirklich nicht leicht einzuschätzen. Selten habe ich so starke Kursausschläge bei Einzelaktien gesehen, bei gleichzeitig relativ ruhiger Indexbewegung. Schauen wir mal, wie sich unser Anlegersentiment entwickelte.
Wochenperformance der wichtigsten Indizes
| INDIZES | 13.2., 19:04 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ |
| DAX | 24.915 | 0,8% | 1,7% |
| S&P 500 | 6.876 | -0,6% | 0,4% |
| Nikkei | 56.942 | 5,0% | 13,1% |
| Shanghai A | 4.660 | 0,4% | 0,7% |
| Euro/US-Dollar | 1,19 | 0,5% | 1,1% |
| Euro/Yen | 181,43 | -2,3% | -1,2% |
| 10-Jahres-US-Anleihe | 4,06% | -0,14 | -0,11 |
| Umlaufrendite Dt | 2,70% | -0,02 | -0,08 |
| Feinunze Gold | $5.020 | 1,4% | 16,2% |
| Fass Brent Öl | $67,95 | 0,2% | 11,7% |
| Kupfer | $12.876 | -0,2% | 3,6% |
| Baltic Dry Shipping | $2.095 | 8,2% | 11,6% |
| Bitcoin | $68.931 | -2,2% | -21,5% |
3. Sentiment: Extreme Absicherung zieht Sicherheitsnetz ein
Die heftigen Kurssprünge einzelner Aktien schlagen sich in der moderaten Bewegung der Aktienindizes kaum nieder. Entsprechend widersprüchlich zeigt sich unser Anlegersentiment in dieser Woche.Die Anlegerstimmung erholt sich von der starken Niedergeschlagenheit der Vorwoche auf einen moderaten Wert von nur noch -0,6. Der Anleger mit einem breit gestreuten Portfolio sieht die Stabilisierung im Portfolio.
Dennoch stellt sich ein Gefühl der starken Verunsicherung ein, die Selbstgefälligkeit verbleibt stark negativ bei -3,1. Der Anleger sieht die heftigen Kurssprünge der Einzelpositionen und ist überrascht, teilweise fühlt er sich machtlos. Immerhin gibt es eine Reihe von Unternehmen, die gute Quartalszahlen veröffentlichten, den Ausblick anhoben und trotzdem einen fallenden Aktienkurs zu beklagen haben. Cisco ist so ein Beispiel.
Die Zukunftserwartung steht auf einem moderat positiven Wert von +0.7 zurück (Vorwoche +2,4). Und so fällt auch die Investitionsbereitschaft von 2,2 auf nur noch 0.9.
Das Euwax-Sentiment der Privatanleger notierte zum Wochenbeginn auf einem Rekordtief bei -55, erholte sich im weiteren Wochenverlauf aber wieder in den neutralen Bereich. Da wurden zum Wochenbeginn Absicherungspositionen stark nachgefragt, die Crash-Angst ging um.
Auch das Put/Call-Verhältnis (PCR) an der Eurex für den DAX sprang zum Wochenbeginn auf ein Rekordniveau bei 3,7. Es handelt sich dabei um das höchste PCR seit dem vergangenen Sommer. Dabei stieg der DAX zum Wochenbeginn moderat an.
Das PCR an der CBOE zeigt ebenfalls einen starken Anstieg zum Wochenbeginn an, aber nicht vergleichbar mit dem in Deutschland. In den USA hat man die Entwicklungen offensichtlich etwas nüchterner beobachtet.
Zum Vergleich: Auch in den beiden Volatilitätsindizes für DAX und S&P 500 zeigt sich der sprunghafte Anstieg nach Put-Absicherungen an Eurex sowie an der Stuttgarter Börse (Euwax) nicht, VIX und VDAX blieben unter dem Wert von 20. Von Panik ist hier also nichts zu sehen.
US-Fondsmanager reduzierten ihre Investitionsquote weiter auf 81% (Vorwoche 85%).
Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger fällt auf Null zurück. 38% Bullen stehen 38% Bären gegenüber. Das Lager der Neutralen ist mit 23% klein. Die Polarisierung steigt also: Anleger sind überzeugt, die Richtung der nächsten Bewegung zu kennen ... nur glaubt die Hälfte an einen Crash, die andere Hälfte glaubt an eine Wiederaufnahme der Rallye. Spannend.
Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 40% moderate Angst an.
Interpretation
Wenn wir mal die starke Verunsicherung außer Acht lassen, die unsere Umfrageteilnehmer mit sich herumtragen, können wir die Stimmung derzeit als neutral bezeichnen. Die Verunsicherung führte zum Wochenbeginn wohl zu den starken Absicherungskäufen, die wir verzeichnen können. Und auf Basis dieser starken Absicherung erwartet man nun mit Spannung, welche Entwicklung die Aktienmärkte als nächstes nehmen werden.Diese starke Absicherung gegen fallende Kurse dient als Sicherheitsnetz. Anleger sind auf fallende Kurse vorbereitet und decken sich, sollten die Kurse tatsächlich fallen, zu niedrigeren Kursen wieder ein. Ich würde meinen, dass spätestens zu Kursen auf dem Niveau um 24.300 Punkten vom DAX Eindeckungen für eine Nachfrage sorgen dürften, die ein weiteres Abrutschen der Aktienmärkte hierzulande verhindern. Eine Crash-Gefahr besteht also zumindest aus interner Sicht derzeit nicht.
Das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass diese Absicherungspositionen im Falle steigender Aktienmärkte immer mehr ins Minus laufen und ebenfalls irgendwann eingedeckt werden müssen. Sollten die Indizes also zu laufen beginnen, könnte die Marktverfassung eine anlaufende Rallye verstärken.
Oder anders ausgedrückt. Das Risiko liegt auf der Oberseite.
Daraus können wir leider nicht ableiten, dass die Kurse steigen werden. Eine solche Aussage ist auch nicht das Ziel der Sentiment-Analyse. Vielmehr können wir ableiten, dass fallende Kurse frühzeitig aufgefangen werden dürften, während steigende Kurse sich beschleunigen könnten. Vielleicht passiert aber auch gar nichts, vielleicht passiert das gleiche wie diese Woche: Kurssprünge in Einzelaktien heben sich im Index gegenseitig weitgehend auf, der DAX könnte also auch seitwärts laufen, ohne dass etwas besonderes passiert.
Seit einigen Wochen schon weise ich immer wieder auf den extrem niedrigen Cashbestand der Umfrageteilnehmer hin. Dieser Indikator zeigt diese Woche ein weiteres Extrem: Mal sind institutionelle Anleger mit extrem geringer Cash-Position unterwegs, mal sind es die privaten Anleger. Diese Woche sind beide Anlegergruppen ohne Cash unterwegs, also extrem hoch investiert. Das gab es erst einmal, und zwar Ende 2024. Damals folgte eine DAX-Rallye von 19,2% in sechs Monaten.
In Kombination mit der starken Absicherung, die diese Woche sowohl bei Privatanleger, als auch bei institutionellen Anlegern erfolgte, können wir unser obiges Argument, dass eine anlaufende Rallye verstärkt würde, untermauern: Absicherungspositionen werden bei steigenden Kursen immer teurer, bis sie irgendwann durch Käufe aufgelöst werden, was die Rallye weiter befeuert. Na, irgendwie klingt das schon ziemlich bullisch. Uns fehlt nur noch der Auslöser für steigende Kurse.
4. Ausblick: Ursachen des Kryptowinters und was ihn dort herausholen kann: KI-Agenten
Okay, heute lasse ich meiner Techie-Ader mal freien Lauf: Krypto und KI dominieren seit Monaten meine Gedanken, unzählige US-Podcasts aus dem Silicon Valley formen in meinem Kopf das Bild unserer Zukunft und ich stelle immer häufiger fest, wie abgefahren solche Gedankengänge hierzulande klingen. Daher konzentriere ich mich im Heibel-Ticker immer wieder auf die Themen, die uns hierzulande beschäftigen. Doch nicht mehr monatlich, nicht mehr wöchentlich, sondern inzwischen fast täglich werden neue KI-Modelle veröffentlicht. Und seit inzwischen KI-Agenten eigene Religionen erschaffen und eigenverantwortlich gegen schlechte Bewertungen Front machen, sollten wir mal wieder einen Blick in die Welt der Techies werfen.
Starten wir mit dem Bitcoin. Der verlor seit seinem Allzeithoch am 6. Oktober zwischenzeitlich über 50% seines Wertes. Für echte Bitcoiner ist das kein Problem, sie sind Ausverkäufe von 70% und mehr gewohnt. Doch wenn wir uns vor Augen führen, dass der Großteil der Bitcoin-Eigentümer, die in den vergangenen zwei Jahren einstiegen, mehr bezahlten, als der Bitcoin heute wert ist, sollte uns nicht überraschen, dass die Stimmung am Bitcoinmarkt sehr angespannt ist. Insbesondere unter "Anlegern".Anfang 2024 wurden Bitcoin-ETFs in den USA in großem Stil zugelassen und institutionelle Anleger sprangen mit ihren Kundengeldern in die Kryptowelt. Die Verlockung war groß, immerhin gehört der Bitcoin zu den volatilsten (= am stärksten schwankenden) Anlagevehikeln. Von damals 40.000 USD verdreifachte sich der Bitcoin in den folgenden 18 Monaten. Getrieben wurde die Rallye insbesondere durch den Verkaufserfolg der ETF-Emittenten, die immer neue Anlegergelder für ihre Finanzprodukte gewinnen konnten. Der Regulierungserfolg, der es somit auch institutionellen Anlegern ermöglichte, in die Bitcoin-Finanzprodukte zu investieren, wurde von Privatanlegern als Ritterschlag für den Bitcoin betrachtet. So folgten auch immer mehr Privatanleger diesem Trend.
Dabei entwickelte sich ein ganzes Ökosystem, das regional unterschiedliche Ausprägungen und Nutzen fand. So erlebten insbesondere Stablecoins eine starke Nachfrage. Wir hier im Heibel-Ticker wissen, dass der Kauf von Bitcoin für ein Hardware-Wallet recht abenteuerlich vonstatten geht: Wir müssen den gewünschten Betrag an eine ausländische Bank überweisen, in Großbritannien oder in der Schweiz, und erhalten dann mit dem dortigen Zahlungseingang die entsprechenden Satoshi (=Bitcoin-Anteile) auf unser Wallet. Auf diesem Weg ist es kaum möglich, kurzfristige Preisschwankungen, wie sie insbesondere am Wochenende häufig erfolgen, für uns zu nutzen, da die Überweisung in der Regel einen Tag dauert.
Relai stellt das Verfahren in diesen Tagen um: Nun wird ein Konto in Luxemburg angeboten, auf das per Sepa-Überweisung auch in Echtzeit überwiesen werden kann. Die Relai-App habe ich Ihnen vor einem Jahr vorgestellt.
Für Spekulanten, die jedoch Preisschwankungen auch kurzfristig nutzen wollen, ist jedoch auch eine Echtzeitüberweisung noch immer zu umständlich. Sie nutzen lieber Stablecoins. Tether (USDT) ist hier Platzhirsch, doch sein Ruf ist nicht unumstritten. Der Stablecoin des US-Emittenten Circle (USDC) genießt einen besseren Ruf, denn er unterliegt der US-Regulierung. Circle gibt auch einen Stablecoin auf den Euro aus (EURC) und befolgt mit diesem auch die europäischen Regulierungsvorschriften.
Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, die in der Kryptowelt in Echtzeit transferiert werden kann, beispielsweise ins Bitcoin-Netz. Für jeden ausgegebenen Stablecoin kauft der Emittent die entsprechende Währung im Verhältnis 1:1. Wenn Sie Stablecoins halten, bekommen Sie dafür jedoch keine Zinsen. Die im Verhältnis 1:1 gekauften Währungen werden vom Emittenten verzinslich angelegt, die Zinseinnahmen behält der Emittent. Die Aktie von Circle hatten wir beim Börsengang ausführlich besprochen, ich mahnte zu Zurückhaltung. Tatsächlich notiert die Aktie nach dem zwischenzeitlichen Run auf den dreifachen Wert des Emissionswertes inzwischen wieder unter dem damaligen IPO-Kurs.
Viele Anleger haben offensichtlich mehr in den Stablecoins gesehen, als sie in Wahrheit darstellen: Sie sind nicht mehr und nicht weniger als ein Parkplatz.
Wir haben also seit Anfang 2024 einen starken Zufluss in Bitcoin-ETFs (Anleger) sowie in Stablecoins (Spekulanten) gesehen. Zuflüsse in Bitcoin-ETFs führten sofort zu einer zunehmenden Nachfrage nach Bitcoins, Zuflüsse in die Stablecoins führten zu einer Zunahme der Spekulation im Bitcoin.
Privatanleger und institutionelle Anleger bauten ihre Positionen auf das gewünschte Niveau aus. Ich lese in der Finanzpresse häufig Vorschläge von 1-2% Portfolioanteil für Bitcoin, andere schlagen 3-5% vor, wir haben in Heibel-Ticker eine Zielgröße von 6,6% Portfolioanteil. Derzeit ist unser Bitcoin-Anteil bei 4,0%, unser durchschnittlicher Kaufpreis lag in der Vergangenheit bei 61.288 EUR. Mit aktuell 56.520 EUR liegt der Bitcoin nun unter unserem Kaufpreis und ich stehe bereit, nachzukaufen. Doch ein wenig möchte ich noch warten, denn ich fürchte, der Krypto-Winter könnte noch ein wenig länger dauern.
Immer wieder kursieren Zahlen über die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs und manchmal zeigen diese Statistiken, dass es phasenweise auch Abflüsse gibt. Oder, vielleicht besser ausgedrückt: Manchmal sinkt der Wert der Bitcoin-ETFs. Die "On-Chain-Analyse", also die Betrachtung der in der Bitcoin-Blockchain gehaltenen Bitcoins durch ETFs, wächst jedoch nach wie vor kontinuierlich an.

Abbildung 1: Anzahl der durch ETFs gehaltenen Bitcoins
Quelle: https://www.theblock.co/data/etfs/bitcoin-etf
Ein Rückgang des Bitcoin-Wertes aller Bitcoin-ETFs liegt also bislang überwiegend am Preisrückgang, nicht an fehlendem Interesse.
Nicht zufällig fällt das Allzeithoch im Oktober zusammen mit den Höchstkursen bei den Zockeraktien aus dem Bereich des Quantencomputing (Rigetti, D-Wave Quantum, Quantum Computing), der Flugtaxis und Weltraum-Phantasien (AST SpaceMobile, Joby Aviation) und der KI-Nutzung (Palantir, CoreWeave und ja, auch AppLovin). Ich war im vergangenen November im Kapitel 4 ausführlich auf diese Zockeraktien eingegangen.
Für mich ergibt sich aus dieser Betrachtung eine ganz klare Aussage: Der Rückzug der Spekulanten aus diesem Markt setzt den Bitcoin-Preis unter Druck. Anleger, sowohl private als auch institutionelle, kaufen weiterhin zu. Oder anders ausgedrückt: Die Berichte über den Tod des Bitcoins sind stark übertrieben.
Zu den größten Spekulanten zählen die Südkoreaner, die sogar in Hallen vor großen Bildschirmen gemeinsam kleinste Zuckungen im Preis zu ihrem Vorteil nutzen wollten. In diesen Hallen, so lese ich nun Berichte, zockt man inzwischen nicht mehr im Bitcoin, sondern in anderen Aktien. Der südkoreanische Aktienindex Kospi legt seit Oktober um 50% zu, südkoreanische Einzeltitel teilweise um mehrere hundert Prozent. Die Karawane zieht weiter, würde ich im Sinne der aktuellen Karnevalszeit sagen.In China wurde vor kurzem nochmals das Verbot für Kryptomärkte verschärft. Auch Stablecoins fallen nun unter das Verbot. Der freiheitliche Bitcoin ist natürlich die größte Gefahr für autokratische Systeme, daher stemmt sich die chinesische Regierung dagegen, solange es geht.
Und dann kommen aus den USA, aus der Trump-Administration, verstörende Signale für Bitcoin-Bullen: Die Bitcoin-Reserve der US-Regierung, auf die viele Bitcoiner spekulierten, sei derzeit nicht realisierbar, hörte man Ende Januar. Nun nominiert Trump Kevin Warsh als nächsten Notenbankchef und Warsh ist nicht als Taube bekannt (ich sehe das anders, wie vor einer Woche begründet). Für Spekulanten war die Nominierung Warshs ein weiteres Warnsignal, denn sollte der US-Dollar seinen Weichwährungskurs verlassen, könnte der Bitcoin darunter leiden.
So gab es eine ganze Reihe von Entwicklungen, die den Bitcoin weiter schwächten. Und als sei das nicht genug, da schickt mir ein Heibel-Ticker Mitglied den Artikel eines Autors, der die Finanzwelt den Ärzten erklären möchte. Liebe Mediziner, setzen Sie sich hin, denn ich nehme kein Blatt vor den Mund: Als Ehemann einer Ärztin bewundere ich Ihre Akribie bei der Suche nach der richtigen oder besten Lösung für eine Krankheit, für ein Problem. Sie haben sogar medizinische Leitlinien, in denen die aktuelle Studienlage systematisch ausgewertet wird. Wenn ich mit Ärzten (in diesem Fall ist meine Frau natürlich eine Ausnahme) über Finanzanlagen spreche, möchten sie von mir immer wissen, was die "richtige" oder "beste" Anlage ist.
In Sachen Komplexität können wir uns sicher streiten, ob die Finanzwelt oder der Mensch die Nase vorn hat. Aber während Konsensbehandlungen in der Medizin bei vergleichbaren Rahmenbedingungen zu erwartbaren Ergebnissen führen können, ist dies in der Finanzwelt nicht der Fall: Jede Entscheidung verändert die Ist-Situation in der Finanzwelt und somit ändert man die Rahmenbedingungen mit jeder Entscheidung. Hier wird's also unübersichtlich :-(
Nun schreibt der Autor für die Ärzte, dass er ja ohnehin schon von Anfang an skeptisch gegenüber dem Bitcoin gewesen sei und sich nun durch den Preissturz in seiner Skepsis bestätigt sehe. Er listet vier Argumente, mit denen er dem Bitcoin jegliche Existenzberechtigung abspricht: Keine Währung, energiehungrig, kein Schutz vor Inflation und durch Quantencomputer zu knacken. Jedes dieser vier Argumente zeugt von seiner Unkenntnis.
Klar, wenn man die Preisentwicklung von Oktober bis heute betrachtet, kann man argumentieren, dass man sich mit dem Bitcoin nicht gegen die Inflation schützen konnte. Doch Inflation ist keine Sache von Monaten, sondern von Jahren. Und in jeder 4-Jahresspanne oder länger entwickelt sich der Bitcoin besser als die Inflation.
Energiehungrig? Ja, aber gerade durch den Bitcoin wurde die Industrie der regenerativen Energieerzeugung wieder profitabel gemacht: Überschüssige Energie kann für das Bitcoin-Schürfen genutzt werden, anstatt sie nach Polen auszuliefern und deren Energiesystem zu belasten.
Keine Währung? Hmm, da kann man drüber diskutieren. Aber was folgt daraus, wenn es keine Währung sein sollte? Ist das ein K.O.-Kriterium? Gold ist übrigens auch keine Währung.
Und Quantencomputer können die Bitcoin-Blockchain knacken? Na, da bin ich froh, dass ich im Januar mit einem Tech-Freak auf Skitour gegangen bin. Er erzählte mir vom "absoluten Zufall". In der Physik hat man auf der Atom-Ebene Bewegungen ausgemacht, die man als rein zufällig beweisen konnte. Dieser Beweis sei der erste, mit dem man die Existenz des absoluten Zufalls unwiderlegbar bewiesen habe. Inzwischen habe man diese Bewegungen über Laser/Prismen-Apparaturen auslesen können und für die Erstellung von Verschlüsselungen genutzt. Diese Verschlüsselung folgt also keinem Algorithmus, sondern ist tatsächlich "zufällig". Und wenn es einen Zufall gibt, dann kann man diese Verschlüsselung auch nicht knacken, auch nicht mit Quantencomputern.Es gibt also eine Verschlüsselung, eine Kryptographie, die nicht zu knacken ist. Wenn man zu gegebener Zeit die Bitcoin-Blockchain damit verschlüsselt, dann ist sie also sicher, auch für das Zeitalter von Quantencomputern. Für diesen Fall sieht das Bitcoin-Protokoll, an das alle Teilnehmer gebunden sind, auch Änderungsmöglichkeiten vor. Es müssen sich über 50% für eine Änderung aussprechen, so dass die Blockchain ab einem bestimmten Zeitpunkt von allen mit der dann höheren Sicherheitsstufe gefahren wird. Eine solche Entscheidung, das Sicherheitsniveau zu erhöhen, gab es auch in der Vergangenheit schon.
Dies muss dann auch von allen Bitcoin-Haltern nachvollzogen werden. Schon heute gibt es Berichte, dass Bitcoins der Anfangsphase, die niemals bewegt wurden und somit mit einem alten, einfacheren Verschlüsselungsmechanismus gesichert sind, geknackt wurden. Ich habe auch persönlich bereits von solchen Geschichten aus verlässlicher Quelle gehört. Doch daraus zu schließen, dass der Bitcoin daher wertlos sei, halte ich für falsch. Es wäre naiv zu glauben, der Bitcoin sei fertig. Doch es ist Halbwissen, wenn man behauptet, neu auftauchende Probleme oder Herausforderungen seien unlösbar. Ich gehe davon aus, dass der Bitcoin quantencomputersicher gemacht werden kann.
Ist es nun Zufall oder warum folgt der aktuelle Krypto-Winter ebenfalls dem Vier-Jahreszyklus, für den der Bitcoin aufgrund des alle vier Jahre erfolgenden Halvings bekannt ist? Die Einbeziehung der Finanzwelt durch die vielfältigen Finanzprodukte habe diesen Zyklus obsolet gemacht, hörte man. Trotzdem verzeichnen wir periodisch korrekt einen Rückgang um 50%.
Ich will nun nicht behaupten, dass der Bitcoin auch künftig diesem Zyklus folgen wird. Immerhin fiel das Hoch im aktuellen Zyklus deutlich niedriger aus (126.000 USD) als erwartet (190.000 bis 280.000 USD). Doch terminlich passte es ziemlich genau. Hier ist eine Graphik, die diese Zyklen sehr schön veranschaulicht.
Sollte der Bitcoin weiterhin den 4-Jahreszyklen folgen, dürfte der Krypto-Winter bis Oktober dieses Jahres anhalten. Wie gesagt: Wir hätten dann also noch ein wenig Zeit, um unsere Position aufzustocken. Ob das Tief dann bei 50.000 USD oder noch deutlich tiefer liegen wird, kann ich nicht sagen. Ich kann mir lediglich gut vorstellen, dass es noch eine Weile dauern kann, bis der Boden gefunden wird.
Und da geht meine Phantasie schon wieder auf die Reise: Was würde denn für einen Boden nötig sein? Eine neue Verwendungsmöglichkeit des Bitcoins.
Die Zulassung von Bitcoin-ETFs erfolgte kurz vor der letzten "grünen" Phase im Bitcoin-Zyklus. Vier Jahre zuvor war es vielleicht die Pandemie, die Anleger dazu brachte, über Videokonferenzen Kontakt zu halten und im Home-Office zu arbeiten. Binnen weniger Monate wurden lange verfügbare technologische Möglichkeiten plötzlich von der breiten Masse genutzt. Da war der Schritt zur digitalen Währung nicht mehr weit und der Bitcoin sprang damals von 9.000 auf 60.000 USD.
Was also könnte für die nächste Rallye sorgen? Nun, da fällt mir die KI ein. Und zwar nicht die KI als Instrument für uns Menschen, sondern KI-Agenten, die untereinander Geschäftsbeziehungen eingehen und ihre Dienste gegenseitig verrechnen. Wenn ich meinen KI-Agenten beauftrage, mir eine neue Webseite zu bauen, dann muss dieser gegebenenfalls Bildrechte für eingesetzte Bilder bezahlen. Die tut er natürlich nicht per Banküberweisung auf Rechnung, sondern in Echtzeit über verschlüsselte Zahlungswege, über Krypto-Zahlungswege. Da gibt es schon viele Lösungen, die auf dem Bitcoin-Netzwerk aufgesetzt sind und die Trägheit der Bitcoin-Blockchain überwinden.
In den eingangs erwähnten Podcasts aus dem Silicon Valley diskutiert man darüber, wie man die KI überhaupt noch bremsen möchte, wenn sie sich mal selbständig gemacht hat. Das Szenario aus Terminator oder Matrix wird erschreckend greifbar: Maschinen, die uns Menschen als viel zu langsam abgeschrieben haben. Einer der Podcast-Gäste, ein Tech-Freak, gab zu, keinen eigenen KI-Agenten zu Hause installieren und trainieren zu wollen, da er Angst davor habe, ihn irgendwann abschalten zu müssen, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht. Abschalten habe so etwas wie "Töten".
Ist es undenkbar, dass einem ein KI-Agent, der alles über einen weiß und sehr einfühlsam mit einem umgeht, einem ans Herz wächst? Schlimme Vorstellung, insbesondere wenn wir die Auswirkungen auf das Zwischenmenschliche betrachten. Ist es nicht das Zwischenmenschliche, das uns immer wieder antreibt, uns zu verbessern? Welchen Platz kann ein KI-Agent in diesem Umfeld einnehmen, ohne das Zwischenmenschliche zu gefährden?
Wenn wir die technologischen Möglichkeiten konsequent zu Ende denken, wird schnell offensichtlich, dass wir der KI schleunigst Grenzen setzen müssen. Der Begriff "Regulierung" kommt mir schwer über die Lippen, da damit stets ein Bremsen des Fortschritts einher geht. Doch die KI entwickelt sich schnell zum Wilden Westen, in dem das Recht des Stärkeren gilt, und nicht die Moral. Mit solchen Zukunftsvisionen löst die KI derzeit vorübergehend den Bitcoin als Wild-West-Ort ab. Doch in meinen Augen nur vorübergehend, da sich die KI, wie oben beschrieben, sehr bald des Bitcoins bedienen dürfte, um untereinander Geschäftsbeziehungen zu verrechnen.
Ob diese KI dann als autonom fahrendes Auto von Tesla oder Waymo, Mercedes oder Hyundai durch die Straßen rollt, spielt dann nur noch eine Nebenrolle. Ob humanoide Roboter dann 24/7 im privaten Haushalt Ordnung halten, oder hauptsächlich für andere Tätigkeiten eingesetzt werden (Militär, Fabriken, ...), wird dann ebenfalls nur vorübergehend wichtig sein. Der Begriff "abundance" fällt in den Podcasts immer häufiger: Überfluss! KI-getriebene Roboter können für uns Menschen alles im Überfluss produzieren und anbieten. Natürlich träumt man auch davon, dass die KI uns Wege zeigt, die letzte knappe Ressource, die Energie, ebenfalls im Überfluss zu erzeugen.
Der Zeitstrahl für diese Entwicklungen ist natürlich ungewiss. Bei dem Einen klingt die Prognose von 3-5 Jahren sehr konservativ, bei dem Anderen schwingt Hoffnung mit, wenn er von Jahrzehnten spricht, weil zuvor noch unzählige Hürden zu überspringen seien, Hürden insbesondere in der Entwicklung der Menschen, die mit der neuen Technologie umzugehen lernen müssen.
So werden in diesen Tagen fast täglich neue KI-Agenten mit immer weiter verbesserten Fähigkeiten veröffentlicht. Wir sind bereits an einem Punkt angekommen, an dem sich die KI teilweise selber weiter optimiert, so dass die Geschwindigkeit der Optimierung immer weiter ansteigt. Inzwischen werden Software-Entwickler, White-Collar-Mitarbeiter (Hemdträger) und generell so ziemlich alle administrativen Einstiegsjobs als fungibel bezeichnet: KI-Agenten würden das bereits heute besser machen. Die brauchen keinen Schlaf, keinen Urlaub und werden nicht krank. Was, auch das wird diskutiert, was, wenn die KI-Agenten sich mit den Menschen vergleichen und eine Entlohnung einfordern? Bspw. in Form von mehr Rechenleistung? Haben KI-Agenten ein Streikrecht?
Na, jetzt dreht der Heibel ab, werden Sie denken. Okay, kann ich verstehen. Das sind jetzt keine Themen, die uns in absehbarer Zeit (Monate, Jahre, Jahrzehnte?) beschäftigen werden. Aber sie zeigen, dass wir uns da Gedanken machen müssen.
Zumindest muss man solche Gedanken mal gehört haben, um zu verstehen, warum Capital One Financial diese Woche mit -8% Schlusslicht in unserem Portfolio ist, gefolgt von der Allianz mit -5%. Anleger stellen herkömmliche Finanzinstitutionen im Zeitalter der KI grundsätzlich in Frage. Genau wie in den Vorwochen Softwareunternehmen in Frage gestellt wurden. Die größten Wochenverlierer im Nasdaq sind Workday und Intuit, Atlassian und ADP: Alles Unternehmen die sich mit internen Unternehmensabläufen beschäftigen.
Auf der anderen Seite vollziehen Aktien, die zuvor heftig ausverkauft wurden, diese Woche eine kräftige Gegenbewegung: PVA Tepla +19%, Novo Nordisk +6%. Die KI dient als Begründung für so ziemlich alles in diesen Tagen. Der Zeithorizont wird dabei völlig außer acht gelassen. Ich versuche in diesem Chaos den Überblick zu behalten, wobei mir unsere 20 Positionen im Portfolio schon recht viel vorkommen. Vielleicht konzentrieren wir uns für den weiteren Jahresverlauf auf weniger Positionen, mit denen wir dafür in dieser Phase weniger Risiko eingehen.
Soweit meine Gedanken zum Thema KI und Bitcoin. Beide Themen werden hierzulande in meinen Augen völlig unterschätzt. Ich hoffe, ich konnte mit den heutigen Ausführungen zumindest transportieren, dass sich da etwas entwickelt, das wir nicht weglächeln können.
5. Update beobachteter Werte: AppLovin, AppLovin
Im Wochenverlauf habe ich Updates zu unseren Portfolio-Titeln verfasst. Diese erhalten Sie nachfolgend zusammen aufgeführt.
Die Updates finden Sie generell jeweils nach der Veröffentlichung verfügbar unter Heibel-Ticker -> Portfolio -> 10 neueste Einträge und mit der Express-Funktion erhalten Sie die Updates direkt unterwöchig per E-Mail und SMS.
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AppLovin: Kaufen, aller guten Dinge sind drei
Mi, 11. Februar um 16:30 Uhr
Heute Abend veröffentlicht AppLovin Q4-Zahlen. Die Aktie notiert aktuell 40% unter ihrem Allzeithoch vom September letzten Jahres. Das EV/EBITDA steht bei 34, für das Jahr 2025 wird ein Gewinnwachstum (EBITDA) von 37% erwartet. Die Schlagzeile könnte noch besser aussehen: Der Gewinn je Aktie dürfte sich mehr als verdoppeln.
Wir hatten einmal mit gutem Gewinn in der Aktie spekuliert und sie dann in einen Ausverkauf hinein zu früh wieder gekauft und binnen weniger Stunden einen kleinen Verlust eingefahren. Ich denke, der Ausverkauf ist nun beendet, die Aktie hat ihren Boden durchschritten und könnte mit den heutigen Zahlen wieder anziehen.
Weiß ich das mit Gewissheit? Natürlich nicht. Normalerweise wartet man zunächst die Q-Zahlen ab, um anschließend auf der Basis der Gewissheit eine Investmententscheidung zu treffen. Aber ich möchte in AppLovin nicht "investieren", sondern nur ein bisschen "spekulieren". Und dazu eignet sich die aktuelle Situation recht gut.
Je stärker eine Aktie vor Q-Zahlen ausverkauft wird, desto toleranter sind Anleger gegenüber enttäuschenden Zahlen. Sollte AppLovin also tatsächlich schwache Zahlen veröffentlichen, dürfte der Ausverkauf in meinen Augen überschaubar bleiben, da die Aktie in den vergangenen zwei Wochen bereits kräftig Federn lassen musste.
Sollten die Zahlen jedoch über den Erwartungen liegen, dann könnte die Aktie kräftig anspringen.
Analysten stuften die Aktie von AppLovin in den vergangenen Wochen tendenziell eher nach oben: Neue Großkunden im schnell wachsenden E-Commerce-Geschäft wurden als Begründung genannt. Needham stufte die Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und setzt ein Kursziel von 700US-Dollar (aktuell 448 US$). Begründung: In jüngster Zeit seien zwei bekannte Marken – Kalshi und Etsy – als Nutzer der Axon-Zielsteuerungstechnologie von AppLovin aufgetaucht, neben tausenden weiteren Werbekunden.
AppLovin versucht, seine Stärke aus der mobilen Spielewerbung mit Selbstbedienungs-Werkzeugen, die sich über Shopify sowie Google integrieren lassen, in den Onlinehandel zu übertragen. Damit können Kunden Kampagnen eigenständig aufsetzen. Genau diese niedrigere Einstiegshürde scheint die Verbreitung anzuschieben.
AppLovin greift im E-Commerce Google, Meta und Amazon an, also die Schwergewichte. Immerhin erreicht AppLovin im Spiele-Kosmos bereits einen Marktanteil von 70%. Lassen wir uns überraschen, wie sich das Geschäft im E-Commerce-Bereich entwickelt.
Also: AppLovin ist sicherlich eine sehr volatile Aktie und eine Spekulation zum heutigen Tag ist sicherlich nichts für jemanden, der 10% oder 20% Verlust nicht verkraften kann. Aber sollte AppLovin gute Zahlen liefern, könnte die Aktie auch kräftig anspringen. Ich habe Lust auf diese Spekulation und hole mir daher eine kleine Position in unser Portfolio.
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AppLovin: Verkaufen, Stimmung schlechter als gute Zahlen
Do, 12. Februar um 13:37 Uhr
Okay, nun sehe ich's ein: Obwohl AppLovin gestern Abend Umsatz- und Gewinnzahlen vorlegte, die jeweils um 10% über den Erwartungen der Analysten lagen, und obwohl auch der Ausblick über den Erwartungen ausfiel, verkaufen Anleger die Aktie. Die Stimmung ist aktuell negativ, im Analystencall ging es überwiegend um die mögliche Konkurrenz seitens Meta im Kerngeschäft von AppLovin.
CEO Adam Foroughi betont, dass AppLovin der Konkurrenz um viele Jahr voraus sei. Doch allein die Möglichkeit, dass Meta versuchen könnte, in diesem lukrativen Bereich in Konkurrenz zu AppLovin zu treten, lässt Anleger die Aktien verkaufen. Dank KI, so wird befürchtet, könne Meta viel schneller wettbewerbsfähig werden, als dies von AppLovin für möglich gehalten wird.
Auf Basis der guten Zahlen und des Ausblicks notiert AppLovin nun auf einem EV/EBITDA von nur noch 24 bei einem erwartetem Gewinnwachstum von 48%. Die Aktie könnte sich auf Basis dieser Zahlen vervierfachen, doch Anleger fürchten eine Erosion des Geschäfts in atemberaubendem Tempo ... anders kann ich mir die Kursreaktion nicht erklären.
Da wir AppLovin als Spekulation ins Portfolio geholt haben, ziehe ich hier die Reißleine und warte ab, wo die Aktie ihren Boden finden könnte. Ich würde also die Position verkaufen.
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6. Leserfragen
Tonies
Hallo Herr Heibel,
wir hatten vor einigen Wochen auch schon mal kurz über die Aktie TONIES SE miteinander geschrieben ... Sie hatten mir seinerzeit - ungefähr im Zeitraum Dezember - geraten bei dieser Aktie etwas abzuwarten und möglichst günstiger einzusteigen ... inzwischen habe ich 'erst' 300 Stück gekauft, weil ich Kurse unter 10 Euro nutzen wollte, aber die Aktie ist soweit nicht mehr zurückgekommen ...
Aktuell nimmt die Aktie weiter Fahrt auf und man scheint mit der einzigartigen Produktposionierung von Tonies auch gerade in den USA gute Ergebnisse zu erzielen. Ist das nicht auch eine Aktie für unser Portfolio ?
Viele Grüße
Stephan aus Hamburg
ANTWORT
Ja, ich habe mir Tonies seither mehrfach angeschaut. Tatsächlich gefällt mir, was ich so sehe. Aber ich sehe noch nicht genug, um die Aktie für unser Portfolio vorzuschlagen.
Mir gefällt das hohe Wachstum von über 20% p.a. für die kommenden drei Jahre im Umsatz und das überproportionale Gewinnwachstum von 39% im laufenden Jahr & 56% danach. Dafür ist das EV/EBITDA von 20 günstig.
Das Unternehmen ist erst seit Mitte 2021 an der Börse und erlebte erst einmal den nach-IPO typischen Absturz auf 3,48 EUR. Nun notiert die Aktie mit 11,80 wieder auf dem Niveau von kurz nach dem Börsengang. Seither hat sich der Umsatz vervielfacht und aus dem defizitären Geschäft wurde nun ein profitables Geschäft, die Gewinnmarge (EBITDA) liegt bei 8-9%.
Meine KI meint folgendes dazu: Tonies betreibt ein innovatives, bildschirmfreies Audio-Ökosystem für Kinder ab 3 Jahren mit der Toniebox als zentralem Player, auf den handgeformte Figuren (Tonies) mit Hörspielen, Musik und Inhalten von Partnern wie Disney oder Warner gestellt werden. Ein wiederkehrendes Rasierer-Rasierklingen-Modell, das durch Skaleneffekte hohe Margen ermöglicht. Jüngst übertraf das Unternehmen für 2025 seine Prognosen mit 630 Mio. € Umsatz (+31% YoY) und Gewinnmarge (EBITDA) von 8,5%, getrieben von Toniebox 2 und starkem US-Wachstum (30-42%). Künftig wird die internationale Expansion vorangetrieben (USA als Top-Markt mit 44% Umsatzanteil).
Hmm, das klingt eigentlich alles zu gut um wahr zu sein. Ich habe mal ein wenig tiefer gegraben: Bis Ende 2023 war Jan Middelhof, Sohn von Thomas, Finanzchef bei Tonies. Jan ist 40 Jahre alt. In meinen Augen ist das sehr früh, um ein gerade an die Börse gebrachtes Unternehmen zu verlassen. Da kommt mir die dunkle Vergangenheit seines Vaters in den Sinn und ich hätte bei Jan gerne gesehen, dass er sich einem Unternehmen länger verschreibt, als nur zwei Jahre lang nach dem Börsengang. Das ist jetzt kein K.O.-Kriterium für Tonies, aber es ist in meinen Augen auch kein besonderes Zeichen für das aktuelle Management.
XPeng und Crashgefahr
HALLO HERR HEIBEL
ERLAUBEN SIE MIR BITTE ZWEI ANFRAGEN !
1 ) IST XPENG EINE RENTABLE INVESTITION ?
2 ) ES WIRD SPEKULIERT, DAS DIE AMERIKANER EINEN CRASH VERURSACHEN UM IHRE SCHULDEN ZU LIQUIDIEREN . SOLLTEN WIR UNSERE POSITIONEN VERKAUFEN UND CASH GENERIEREN ?
SONNIGE GRÜßE MICHA AUS FREIBURG
ANTWORT
XPeng ist ein chinesischer Autobauer, der eine Partnerschaft mit Volkswagen eingegangen ist. VW ist mit einem Anteil von 6% größter Eigentümer am Unternehmen. Mit den EV-Modellen P7, X9, G9 und G6 war der Erfolg in der Vergangenheit stark durchwachsen. Das Unternehmen muss sich auf dem chinesischen Markt behaupten und dort ist der Wettbewerb sowie auch der Preisdruck, groß. Die Absatzzahlen schwanken stark. In den vergangenen 8 Jahren wurde jedes Jahr mit Verlust abgeschlossen, 2026 soll erstmals ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden. Für mich ist das eine überaus spekulative Situation.
Die Bewertung auf Basis der Analystenerwartungen für 2027 ergibt ein EV/EBITDA von 20. Ab 2028 wird ein Gewinnwachstum (EBITDA) von 10% p.a. erwartet. Damit wäre der Kurs auf dem aktuellen Niveau fair. Also kurz gesagt: Ich denke, es gibt bessere Aktien :-)
Zu 2.: Das hört sich an wie eine Verschwörungstheorie. Und davon halte ich nicht viel. In meinen Augen durchlaufen wir derzeit bereits einen Crash, der sich von Sektor zu Sektor zieht. Es ist denkbar, dass am Ende dieser Sektor-Rotation auch nochmal der Gesamtmarkt ausverkauft wird. Aber wie bereits mehrfach erläutert: Ich fürchte keinen mit der Internetblase 2000 vergleichbaren Crash (2000 bis 2003), da die Protagonisten der KI (Hyperscaler) Investitionen aus Gewinn und Cashflow stemmen und nur einen sehr kleinen Teil finanzieren. Das war bei der Internetblase ganz anders, damals wurden Kredite für Augenpaare vergeben, selbst wenn es noch keinen Umsatz gab … geschweige denn Gewinn.
7. Übersicht HT-Portfolio
| Spekulation (≈20%) =20,5% | WKN | 13.2., 19:04 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 8x2,5% | ! |
| PVA Tepla | 746100 | 24,32 € | 18% | 7% | 1,9% | A |
| DELL Technologies | A2N6WP | 99,07 € | -3% | -8% | 2,5% | C |
| Home Depot | 866953 | 330,91 € | 1% | 13% | 2,0% | A |
| Salesforce | A0B87V | 160,85 € | 0% | -29% | 1,0% | C |
| Capital One Fincl | 893413 | 175,09 € | -7% | -15% | 2,5% | A |
| TJX | 854854 | 130,97 € | 0% | 0% | 2,7% | B |
| Boeing | 850471 | 203,97 € | -1% | 10% | 2,9% | A |
| Nike | 866993 | 53,13 € | -2% | -5% | 2,5% | A |
| Deutz | 630500 | 11,31 € | 3% | 3% | 2,5% | A |
| AppLovin | 866993 | 319,81 € | -7% | -4% | 0,0% | A |
| Disruptiv (≈30%) =32,1% | WKN | 13.2., 19:04 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 5x6% | ! |
| Medios | A1MMCC | 16,64 € | 3% | 15% | 4,4% | C |
| Nvidia | 918422 | 155,33 € | -1% | -2% | 7,6% | A |
| Palo Alto Networks | A1JZ0Q | 141,73 € | 5% | -10% | 5,9% | B |
| Novo Nordisk | A3EU6F | 41,57 € | 5% | -5% | 4,6% | B |
| Apple | 865985 | 218,51 € | -7% | -6% | 6,7% | A |
| Tesla | A1CX3T | 353,82 € | 1% | -8% | 2,9% | B |
| Dividende (≈30%) = 21% | WKN | 13.2., 19:04 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 5x6% | ! |
| CEWE | 540390 | 101,20 € | 0% | -3% | 5,9% | B |
| Allianz | 840400 | 367,30 € | -5% | -6% | 5,2% | B |
| Snap-On | 853887 | 324,56 € | 4% | 11% | 3,3% | A |
| Holcim | 869898 | 76,68 € | -8% | -8% | 3,5% | C |
| Yamaha | 855314 | 6,56 € | 2% | 10% | 3,0% | A |
| Absicherung (≈20%) =16,1% | WKN | 13.2., 19:04 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ | Anteil 3x6,6% | ! |
| Goldbarren /Uz | 965515 | 4.226,98 € | 1% | 15% | 8,6% | C |
| Bitcoin | A27Z30 | 58.062,51 € | -3% | -22% | 4,1% | B |
| Xtrackers Nasdaq 100 | A2QJU3 | 48,52 € | -1% | -3% | 3,4% | A |
| Woche Δ | Σ '26 Δ | Cashquote | ||||
| 0% | -2% | 10,3% |
| Heibel-Ticker | Gewichtung | # Positionen | angestrebte Positionsgröße | |||
| Portfolio | Ziel | Soll | Ist | Soll | Ist | |
| Spekulation | Ereignis | 20% | 20,5% | 8 | 9 | 2,5% |
| Disruptiv | Enkelkinder | 30% | 32,1% | 5 | 6 | 6,0% |
| Dividende | Urlaub | 30% | 21% | 5 | 5 | 6,0% |
| Absicherung | Zins & Gold | 20% | 16,1% | 3 | 3 | 6,7% |
| Summe | 100% | 90% | 21 | 23 | 100% | |
Anmerkungen:
- Die Überschrift über jedem Portfoliobereich in der jeweiligen ersten Spalte (bspw. Absicherung (≈20%) =21,8%) bedeutet: Der beabsichtigte Anteil dieses Portfoliobereichs am Gesamtportfolio beträgt ungefähr 20%. Aktuell beträgt der Anteil 21,8%.
- Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
- Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
- Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
- Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.
Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
| A | – | Top-Aktie mit günstigem Kurs, |
| B | – | Kursrücksetzer zum Kaufen nutzen |
| C | – | Kurssprünge zum Verkaufen nutzen, |
| D | – | bei Gelegenheit Verkaufen, |
| E | – | Sofort Verkaufen |
Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.
Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Mitglieder vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.
Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:
- Dividenden- + Wachstumspositionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
- Zyklische Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
- Spekulative Positionen ganz oder gar nicht: 100%.
Die letzte Spalte wird für eine Einschätzung der Auswirkung aktueller Entwicklungen auf die jeweilige Portfolioposition genutzt. „%“ stuft den Einfluss der Inflation auf das jeweilige Geschäftsmodell ein.
Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken für unseren Spekulationen werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.
Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
https://www.heibel-ticker.de
8. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
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Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
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