Heibel-Ticker 26/11 - Börse wird geopolitische Lösung vorwegnehmen

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Heibel-Ticker Free Börsenbrief

- Einfach einen Tick besser -

21. Jahrgang - Ausgabe 11 (13.03.2026)




Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

1.Info-Kicker: Turbulente Woche hinterlässt viele Zweifel an US-Strategie
2.So tickt die Börse: "Offramp" versus US-Krieg gegen China
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
3.Sentiment: Starke Verunsicherung der Anleger zieht Sicherheitsnetz ein
 - Interpretation
4.Ausblick: Börse wird geopolitische Lösung vorwegnehmen
5.Update beobachteter Werte
 Keine Lösung in Sicht
6.Leserfragen
7.Übersicht HT-Portfolio
8.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
9.Mitgliedschaft verwalten



1. Info-Kicker: Turbulente Woche hinterlässt viele Zweifel an US-Strategie



Liebe Börsenfreunde,

Eine turbulente Woche liegt hinter uns - weniger turbulent in Sachen Kursbewegungen, aber überaus konfus, vermeintlich chaotisch, wenn wir uns die widersprüchlichen Aussagen aus Washington anschauen. In Kapitel 2 habe ich meine eigene Erklärung, warum die verschiedenen Aussagen doch Sinn machen: Die USA bereiten Verhandlungen mit China vor.

Die Stimmung der Anleger ist aufgrund der widersprüchlichen Signale aus Washington entsprechend negativ. Ich habe mir daher unseren Nachrichten-Indikator genauer angeschaut: In Kapitel 3 zeige ich, was an den Aktienmärkten folgte, wenn eine vergleichbare Nachrichtenlage vorlag.

Wenn meine Überlegungen zu den wahren Zielen der US-Administration stimmen, dann wird das Treffen zwischen Trump und Xi extrem wichtig. In Kapitel 4 zeige ich, wie wir in den kommenden Wochen an den Aktienmärkten ablesen können, wie die Verhandlungen im Vorfeld des Treffens laufen.

Diese Woche habe ich nur ein Update geschrieben, in dem ich unser aktuelles Verhalten in dieser Börsensituation erläutere. In Kapitel 5 ist das Update nochmals abgedruckt.

Ein Leser fragt mich danach, wie man sein Portfolio krisensicher macht. Darauf gehe ich zwar schon in Kapitel 4 ausführlich ein, doch zu einzelnen Titeln (bspw. Paypal, Rheinmetall) nehme ich im Rahmen meiner Antwort in Kapitel 6 Stellung.

Wie immer gibt es in Kapitel 7 eine Übersicht über den aktuellen Stand unseres Heibel-Ticker Portfolios.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

heibel

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




2. So tickt die Börse: "Offramp" versus US-Krieg gegen China



USAChina "Offramp" steht in den USA für einen "Ausweg". In den USA wird in den Medien diskutiert, wie ein Ausweg für Donald Trump aus dem Iran-Krieg aussehen könnte - meist mit unbefriedigenden Lösungsvorschlägen. Was, wenn das gar nicht der Fokus der US-Administration ist?

Der Krieg gegen den Iran sei gar nicht zu gewinnen, hört man Iran-Kenner kritisieren. Von einer Pressekonferenz zur nächsten wandeln sich die Kriegsziele um 180°. Je nachdem, wer von der Trump-Administration gerade vor der Kamera steht, werden völlig unterschiedliche Ziele und völlig unterschiedliche Ist-Beschreibungen abgegeben.

Eigentlich müsste der Aktienmarkt abstürzen, wenn man sich die jüngsten Entwicklungen anschaut. Doch Anleger haben noch immer die Hoffnung, dass hinter dem augenscheinlich katastrophalen Angriffskrieg der USA gegen den Iran ein genialer Plan verfolgt werden könnte, der die USA am Ende als Sieger vom Platz gehen lässt.

Ich habe mich mal auf die Suche nach einer solchen Möglichkeit gemacht - leider ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis. Aber je mehr ich mich in die Zahlen des Konflikts eingrabe, desto häufiger springen mir Verbindungen nach China ins Auge. Was, wenn Donald Trump bereits Krieg gegen China führt?

Oel Natürlich können die USA nicht China angreifen. Aber mit Venezuela und dem Iran wurden zwei der wichtigsten Partner Chinas angegriffen. Venezuela lieferte vor der Ergreifung Maduros 75-80% des Öls nach China. In Venezuela befinden sich die größten Ölvorkommen der Welt, mehr als in Saudi Arabien. Das Öl ist nur schwer zu fördern, weil es tief in der Erde liegt, und schwer zu verarbeiten. Es gibt nur wenige Raffinerien weltweit, die das venezuelanische Schweröl, das sehr schwefelhaltig ist, verarbeiten können.

Genau auf diese schweren Ölsorten sind viele US‑Golfküsten‑Raffinerien seit Jahrzehnten ausgelegt. Sie können leichtes US‑Schieferöl nur begrenzt statt Schweröl verarbeiten. Und das US-Schieferöl, das durch Fracking gefördert wird, treibt die Kosten nach oben. Immer mehr Landstriche müssen dafür für neue Bohrungen umgewidmet werden. Langfristig ist diese Methode preislich nicht wettbewerbsfähig.

Analysten schätzen, dass die USA in den kommenden Jahren die Hälfte des früher nach China gelieferten Öls selber abnehmen werden. Zusätzlich sollen Europa und Indien als Abnehmer entwickelt werden.

Seit die USA im Jahr 2019 Venezuela mit Sanktionen belegt haben (war damals nicht auch Donald Trump US-Präsident?), erodierte die Öl-Industrie in Venezuela. Der Anteil am globalen Export ging von 3% auf nur noch 1% zurück. Es fehlte Know-how und Technik, um die US-Förderanlagen instand zu halten. China profitierte von diesen Sanktionen, da es das zuvor in die USA gelieferte Öl günstig abnehmen konnte, wenngleich die Fördermenge sukzessive zurückging.

Man könnte also meinen, Donald Trump hat mit seinem Coup in Venezuela seinen früheren Fehler korrigiert.

Nun greift er als zweites den Iran an. Dieser revanchiert sich und blockiert die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel der globalen Ölexporte transportiert werden. Der mit Abstand größte Abnehmer des Öls, das durch diese Meerenge transportiert wird, ist China. Zusätzlich werden 80-90% des im Iran geförderten Öls nach China geliefert.

Aus chinesischer Sicht wurden 37% des importierten Öls durch die Straße von Hormus verschifft. Weitere 15-20% kamen aus Venezuela und 13-14% aus dem Iran. Also legten die USA kurzerhand 65-70% der chinesischen Ölimporte lahm. Das ist durchaus nennenswert.

Wer liefert eigentlich außerdem noch Öl nach China? Na, wer fällt Ihnen da ein? Richtig: Putin.

WPutin Die USA haben bereits seit langem Russland mit Sanktionen belegt. Da Pipelines nach China eine zu lange Strecke zurücklegen müssen, wird China noch immer überwiegend mit Öltankern beliefert. Diese suchen immer neue Routen, gerne über die Arktis. Trump würde dort gerne neben Alaska noch ein wenig mehr Präsenz haben, doch die Sache mit Grönland ging erstmal schief.

China schlitterte nicht unvorbereitet in diese Krise. Die chinesischen Ölreserven wurden in den vergangenen Monaten bis zum Maximum aufgefüllt und so kann der aktuelle Engpass noch 90-120 Tage aufgefangen werden. Zudem verhandelt China mit dem Iran, um eine sichere Durchfahrt der Tanker mit Ziel China zu gewährleisten. Doch de facto passierte seit 10 Tagen kaum ein Schiff mehr die Straße von Hormus.

Doch China sucht natürlich nach alternativen Öllieferungen. Zufällig treibt Öl in sanktionierten Tankern aus Russland (russische Schattenflotte) vor der Küste Chinas und wartet darauf, China über den Engpass zu helfen. Das Öl würde die Reichweite der Ölreserven um weitere 2-3 Tage verlängern. Das ist also kein Game Changer, doch immerhin nennenswert.

Wenn Donald Trump nun die Sanktionen gegen die Schattenflotte Putins aufhebt, dann ist das weder ein Zugeständnis an Putin, noch der Versuch, den hohen Ölpreis zu drücken, sondern in erster Linie ein weiterer Schuss gegen China. Die Schattenflotte wird an anderen Häfen außerhalb Chinas deutlich höhere Preise erzielen können, wenn die Sanktionen aufgehoben sind.

xij Am 31. März bis 2. April, also am 1. April ;-), reist Donald Trump nach China. Der Termin wurde von den USA bestätigt und von China bislang trotz der offensichtlichen Provokationen nicht abgesagt. Immerhin verschob Trump in diesen Tagen die Waffenlieferungen an Taiwan, um die Beziehungen nicht über Gebühr zu strapazieren.

Ich habe den Eindruck, Trump möchte die Blockade der Straße von Hormus gar nicht aufheben. Vorhin kursierte eine Meldung, der Iran vermine die Straße von Hormus, obwohl die USA die iranische Schiffsflotte zerstört hätten: Die USA hätten die "falschen" Schiffe angegriffen, hieß es. Hmm, vielleicht hat man die Minenverleger absichtlich nicht getroffen?

Nun wurde Donald Trump von der US-Bevölkerung unter anderem auch deswegen gewählt, weil er versprach, keine Kriege vom Zaun zu brechen. Genau das Gegenteil ist nun der Fall und entsprechend stürzen seine Beliebtheitswerte weiter in den Keller. Aber Trump wurde auch gewählt, weil man ihm eine härtere Gangart gegenüber China zutraute, und das könnte er am 1. April zeigen.

In Kapitel 4 analysiere ich, welche Forderungen Trump gegenüber Xi durchsetzen könnte. Schauen wir uns nun zunächst die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes an:

Wochenperformance der wichtigsten Indizes




INDIZES14.3., 17:30 UhrWoche ΔΣ '26 Δ
DAX23.447 -0,6%-4,3%
S&P 5006.632 -1,6%-3,1%
Nikkei53.820 -3,2%6,9%
Shanghai A 4.669 0,2%0,8%
Euro/US-Dollar1,14-1,6%-2,8%
Euro/Yen182,36-0,5%-0,7%
10-Jahres-US-Anleihe4,28%0,130,11
Umlaufrendite Dt2,88%0,090,10
Feinunze Gold$5.019 -2,6%16,2%
Fass Brent Öl$103,14 11,6%69,5%
Kupfer$12.781 -0,9%2,9%
Baltic Dry Shipping$2.028 -5,1%8,0%
Bitcoin$70.673 3,8%-19,5%



Der Ölpreis sprang diese Woche zunächst über 120 USD/Fass, um dann nach Kommentaren von Donald Trump, der Iran-Krieg sei bald zu Ende, wieder unter 90 USD/Fass zurückzufallen. Doch Zweifel kommen auf, ob man das Trump abnehmen kann, und so endet der Ölpreis die Woche über 100 USD/Fass.

Ein kurzer Ölpreisschock hat wenig Auswirkung, da man zunächst auf Reserven zugreifen kann, bis sich der Preis wieder normalisiert. Doch je länger der Preis teuer bleibt, desto mehr wird er sich in die Wirtschaft übertragen. Inflation ist die Folge.

Inflation bekämpfen die Notenbanken traditionell mit Zinsanhebungen, aber einen Angebotsschock bekommt man damit nicht in den Griff. Wenn man also in diesem Fall von Zinsanhebungen absieht, so sind doch die erhofften Zinssenkungen für das laufende Jahr vom Tisch. Wenn ein hoher Energiepreis die Wirtschaft belastet, braucht es jedoch niedrigere Zinsen, um der Konjunktur unter die Arme zu greifen. Die würden dann jedoch auch wieder die Inflation weiter antreiben ...

Die Notenbanken befinden sich also in einer überaus unangenehmen Situation, wenn sich der hohe Ölpreis länger halten sollte.

Der Euro gab diese Woche gegenüber dem US-Dollar kräftig nach, -1,6%. In Kriegszeiten gilt der US-Dollar aufgrund der großen Militärmacht der USA als sicherer Hafen, Kapital strömt in die USA. Der Euro fällt daher diese Woche auf 1,14 USD/EUR.




3. Sentiment: Starke Verunsicherung der Anleger zieht Sicherheitsnetz ein



Umfrage Der DAX gab diese Woche weitere 0,6% ab und notiert damit bei -4,3% im Vergleich zum Jahresstart. Der S&P 500 gab diese Woche sogar 1,6% ab, das Jahresminus beläuft sich auf 3,1%. Und der Nikkei, der das Jahr fulminant begann, gab diese Woche 3,2% ab und verkleinerte den Jahresgewinn auf 6,9%. Der chinesische Shanghai Shenzhen Index hält sich mit +0,2% und einem Jahresplus von 0,8% vergleichsweise gut. Vor dem Hintergrund, dass mit Venezuela und dem Iran in den vergangenen Wochen große Öl-Lieferanten Chinas verloren gingen, hält sich der chinesische Aktienmarkt überraschend gut.

Ich finde, auch die anderen Aktienmärkte halten sich erstaunlich gut. Japan gibt halt die üppigen Gewinne der ersten Wochen des Jahres ab und in Europa und in den USA bleiben die Aktienmärkte noch immer in Sichtweite der Allzeithochs. Wenn man bedenkt, dass die USA derzeit Bomben in das Pulverfass des Nahen Ostens werfen, wäre auch ein panischer Ausverkauf nicht wirklich überraschend.

PanicRot Eine solche Panik ist bei unseren Umfrageteilnehmern zu sehen: Unser Sentimentwert fällt vom Panik-Niveau der Vorwoche bei -5,8 noch weiter auf einen aktuellen Stand von -6,1. Damit nähern wir uns langsam dem Panik-Niveau vom April vergangenen Jahres, nachdem Trump mit dem "Liberation Day" seine Zollkeule schwang.

Die Verunsicherung bleibt mit einem Wert von -4,8 ebenfalls auf Extremniveau. Das ist nachvollziehbar, waren doch die Meldungen aus dem Weißen Haus teilweise im Stundentakt diametral widersprüchlich zueinander: Der Krieg ist bald zu Ende versus jetzt wird der heftigste Schlag folgen usw.

In einer ersten Trotzreaktion war die Zukunftserwartung vor einer Woche stark angestiegen. Diese Woche geht dieser Optimismus auf einen Wert von nur noch 1,7 leicht zurück: Die Erkenntnis sickert durch, dass dieser Krieg vielleicht doch nicht so schnell vorüber sein könnte, wie die Ergreifung Maduros.

Auch bei der historisch hohen Investitionsbereitschaft der Vorwoche (3,6) sehen wir einen leichten Rückgang auf 3,0.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit 13% eine relativ neutrale Positionierung der Anleger an. Wurden zum Wochenbeginn noch überwiegend Long-Spekulationen eingegangen, insbesondere nachdem Trump vom baldigen Ende des Kriegs sprach, so führte die Verunsicherung über einen passablen Ausweg aus dem Krieg für die USA im weiteren Wochenverlauf zu einer verstärkten Nachfrage nach Absicherungspositionen. Zum Wochenende hin positionierte man sich dann weitgehend neutral.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, zeigen sich noch vergleichsweise entspannt. Das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex notiert bei 1,69 und damit auf einem durchschnittlichen Niveau. Ganz ähnlich sieht es beim Put/Call-Verhältnis für Equities an der US-Börse CBOE aus. Im Wochenverlauf waren sowohl in den USA als auch bei uns vorübergehend mehr Put-Absicherungen gefragt, doch noch nicht so viele, dass wir von Extremwerten sprechen würden.

US-Fondsmanager hingegen ziehen die Reißleine und senken ihre Investitionsquote auf 67% (-12%punkte zur Vorwoche).

Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger fällt auf -14%punkte. Mit 46% dominieren die Bären das Parkett, Bullen gibt es nur noch mit 32%.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 20% extreme Angst an. Auch der Short Range Oscillator des S&P 500 fällt diese Woche auf ein extremes Niveau von -8%: Zumindest kurzfristig signalisiert ein so extrem negatives Niveau eine überverkaufte Situation. Wenn am Wochenende nichts dramatisch Negatives passiert, dürften wir zum Beginn der kommenden Woche zumindest eine leichte Gegenbewegung sehen.

Interpretation



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4. Ausblick: Börse wird geopolitische Lösung vorwegnehmen



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5. Update beobachteter Werte



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6. Leserfragen





Portfolio krisensicher machen


Sehr geehrter Herr Heibel,

ich weiß, das ist eine sehr generelle und vermutlich auch nicht intelligente Frage, bin gerade aber sehr verunsichert. Wäre es bitte möglich, dass Sie mir ganz kurz sagen, wie ich mich aktuell verhalten soll? Verkäufe oder Teilverkäufe bzw. nachkaufen?

Allianz +15
Apple +28
BMW +27
Heidelberg Materials +18
Münchner Rück +3
Novo Nordisk - 56
PayPal - 61
Rheinmetall - 9
Siemens +12


Haben Sie vielen herzlichen Dank und viele Grüße,
Hansjörg aus Berg

ANTWORT
Wenn Sie Ihr Portfolio steuerlich optimieren möchten, dann sind die Performancezahlen relevant. Ich kümmere mich grundsätzlich nicht um steuerliche Fragen, sondern betrachte die Zukunftserwartung für Aktien.

Grundsätzlich haben Sie ausgezeichnete Werte in Ihrem Portfolio, viele davon haben wir ja auch im Heibel-Ticker Portfolio. Paypal gefällt mir seit einiger Zeit nicht mehr, da der Wettbewerb in diesem Bereich zu groß ist.

Bislang habe ich nicht die Befürchtung, dass der Iran-Konflikt zu einem weltweiten Börsencrash führen könnte. Da habe ich eher die Finanzierungssituation im Bereich des Private Equity im Blick. Dort mehren sich die Berichte von Kunden, die ihr Kapital abziehen wollen, aber aufgrund der individuellen Bedingungen nicht schnell genug an ihr Geld kommen. Die Private Equity Firmen, die viele KI-Projekte finanziert haben, müssen teilweise Finanzierungen liquidieren, um ihre Kunden auszuzahlen. Das führt zu Wertverlusten, die einen Teufelskreis in Bewegung setzen könnten. Ich werde in den kommenden Ausgaben näher darauf eingehen.

Grundsätzlich ist es eine Frage der Nervenstärke, ob man solche Marktphasen, in denen Kurse korrigieren, aussitzen möchte, oder nicht. Man weiß selten, wann genau solche Korrekturen kommen. Vorsichtige Anleger haben sich schon vor zwei Jahren darauf vorbereitet, ihnen sind die Kursgewinne der vergangenen zwei Jahre entgangen.

Da man solche Korrekturen nicht genau terminieren kann, verkaufen wir zwischenzeitlich Positionen, um Teilgewinne zu sichern, und kaufen andere Positionen nach, um günstige Einstiegsmomente zu nutzen. Wenn Sie also derzeit Bauchschmerzen haben, dann verkaufen Sie doch ein bisschen, also genug, um die Bauchschmerzen zu lindern. Ich würde schauen, welche Positionen zuletzt am besten gelaufen sind … bspw. Rheinmetall.

Ich hoffe, diese Überlegungen helfen ein wenig.




7. Übersicht HT-Portfolio



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8. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise



Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



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