Heibel-Ticker Free Börsenbrief
- Einfach einen Tick besser -
21. Jahrgang - Ausgabe 13 (27.03.2026)
Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:
| 1. | Info-Kicker: Anleger wissen nicht mehr, was sie glauben können |
| 2. | So tickt die Börse: Zweifel lasten auf den Märkten |
| - Wochenperformance der wichtigsten Indizes | |
| 3. | Sentiment: Zuversicht schwindet |
| - Interpretation | |
| 4. | Ausblick: So wahrscheinlich sind Ölpreisanstieg und Private Equity Chaos |
| 5. | Update beobachteter Werte |
| Langsame Erholung, aber Richtung stimmt | |
| Reset | |
| Solide Zahlen vertuschen leichte Probleme unter der Haube | |
| Verkaufen vor Wochenende | |
| 6. | Übersicht HT-Portfolio |
| 7. | Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise |
| 8. | Mitgliedschaft verwalten |
1. Info-Kicker: Anleger wissen nicht mehr, was sie glauben können
Liebe Börsenfreunde,
*** AUFZEICHNUNG DES VIDEOCALLS ***
Diese Woche veranstalteten wir einen Videocall, in dem ich auf die individuellen Fragen unserer Heibel-Ticker Plus-Mitglieder einging. Eine Aufzeichnung des Videos ist unter folgendem Link verfügbar:
https://youtube.com/live/4wFOMBQ0PHU
Im Fokus des Videocalls:
– Sentiment als mögliches Kaufsignal
– Iran-Konflikt und Marktreaktion
– Gold, Öl und Liquiditätsmechanik
– Energieaktien und ausgewählte Einzeltitel
– KI-Infrastruktur als langfristiger Treiber
*** ENDE AUFZEICHNUNG DES VIDEOCALLS ***
Zweifel sind ein schlechter Ratgeber für Anleger. Genau das merken wir in diesen Tagen: Jeder Anlagestrategie wird nach kurzer Zeit wieder der Boden entzogen. Es stellt sich inzwischen eine gewisse Resignation unter Anlegern ein, die nicht mehr auf jede Nachricht reagieren wollen. In Kapitel 2 zeige ich auf, wie es soweit kommen konnte und welche Unternehmen von dieser Situation profitieren.
Die Zweifel zeigen sich auch in der Anlegerstimmung, die nach wie vor von Angst und Panik dominiert wird. Zunehmend schwindet nun aber auch der Zukunftsoptimismus. Was dies für die künftige Börsenentwicklung bedeutet, analysiere ich in Kapitel 3.
Nüchtern betrachtet spitzt sich die Situation im Iran immer weiter zu. In Kapitel 4 gehe ich darauf ein, wie wir uns als Anleger nun am besten verhalten sollten.
Diese Woche Donnerstag gab es Quartalszahlen von drei Unternehmen aus unserem Portfolio. Einer unserer Dividendentitel zeigt eine überraschende strukturelle Schwäche, die aus den im Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen noch nicht ersichtlich war. Unsere Aktie aus dem Gesundheitsbereich, Medios, erlebte im aktuellen Quartal einen Führungswechsel sowohl beim CEO, als auch beim CFO. Entsprechend wurde das Zahlenwerk dahingehend überarbeitet, dass das neue Management nun eine neue (niedrigere) Basis hat. Meine Einschätzung zu den Zahlen lesen Sie in Kapitel 5.
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über den Stand unseres Heibel-Ticker Portfolios in Kapitel 6.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
2. So tickt die Börse: Zweifel lasten auf den Märkten
Donald Trump: Der JongleurManchmal hilft ein Gedankenspiel, um die Situation besser einzuschätzen. Versuchen wir's mal:
Stellen Sie sich vor, Donald Trump hätte Ende Februar verkündet, dass er den Iran militärisch ausschalten, die Führungskräfte töten und die Nuklear-Möglichkeiten beseitigen werde. Dazu brauche er Bodentruppen im Iran, die vor Ort sicherstellen können, dass sämtliche Nuklear-Vorräte aus dem Land zerstört oder entfernt werden. Außerdem müsse man damit rechnen, dass die Straße von Hormus für zwei Monate gesperrt werde, was nicht nur am Öl- und Gasmarkt zu Verwerfungen führen werde, sondern auch weitere Chemikalien (Helium) weltweit verknappen werde.
Die Börsen wären eingebrochen, noch bevor die erste Bombe am 28. Februar gefallen wäre. Es hätte sich eine Koalition gegen den Krieg gebildet und Trump hätte so viel Gegenwind erhalten, dass er die Aktion hätte abbrechen müssen.
Nach wie vor würden die Börsen hoffnungslos einbrechen, wenn Trump einen Plan für einen mehrwöchigen Bodeneinsatz offenlegte. Also tut er dies nicht. Er springt von Entscheidung zu Entscheidung und schaut sich an jedem Entscheidungszeitpunkt die Verfassung der Geopolitik und der Finanzmärkte an. Bislang ist das Chaos ausgeblieben, also macht er weiter.
Zwischenzeitlich lässt er sich etwas einfallen, um einen drohenden Kollaps in der Stimmung bezüglich der Geopolitik und der Finanzmärkte aufzufangen. "Wir haben unsere Kriegsziele erreicht und wir werden in wenigen Tagen den Krieg gewonnen haben" verkündete er wenige Stunden nach dem Beginn der Militäroperation, oder "die iranische Marine wurde zerstört" verkündete er wenige Tage später, oder "die Straße von Hormus wird schon bald wieder befahrbar sein", oder "der Iran möchte verhandeln, daher setze ich weitere Angriffe für 5 Tage aus", oder "der Iran hat mich gebeten, für die gut laufenden Verhandlungen weitere 7 Tage keine Angriffe zu fliegen, ich habe ihnen 10 gegeben"...
"Täusche mich einmal, schande über Dich. Täusche mich zweimal, Schande über mich!" lautet ein amerikanisches Sprichwort. Seiner Behauptung, der Iran habe um 7 Tage Aufschub gebeten, glaubt an der Börse niemand mehr. Kontinuierlich beschießt der Iran seine umliegenden Nachbarn und sorgt dafür, dass unzählige Abwehrsysteme stets mit Munition voll bestückt sein müssen. Munition, die in der Ukraine fehlen wird.
Zwei Schiffe am Tag passieren derzeit durchschnittlich die Straße von Hormuz. Der Iran verkündete, befreundete Schiffe lasse man passieren. Hmm, vor dem Iran-Krieg passierten täglich rund 100 Schiffe die Passage. Hat der Iran keine Freunde mehr, oder was stimmt an dieser Aussage nicht?
Die Uhr tickt, aber in erster Linie gegen die USA. Der Iran kann noch Wochen oder Monate Raketen gegen die Nachbarn abschießen, solange sich die USA und Israel auf Luftangriffe beschränken. Für die USA wird der Druck allerdings täglich größer. Es ist weniger die Knappheit von Öl, Munition oder Geld, als vielmehr der inflationäre Druck, der dadurch ausgelöst wird und beim amerikanischen Volk zu Unmut führt.
Im November sind Zwischenwahlen in den USA. Man geht davon aus, dass die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren werden, aber im Senat werden nur 35 der 100 Sitze neu gewählt und da gilt es als schwer für die Demokraten, das derzeitige Verhältnis von 53 zu 47 umzudrehen. Wenn Donald Trump das Repräsentantenhaus bereits abgeschrieben haben sollte, könnte er noch eine Weile das Ziel verfolgen, den Iran dieses Mal vollständig zu besiegen.
Wenn wir uns diese Hintergründe veranschaulichen, wird offensichtlich, dass seitens des Irans unter allen Umständen und auch noch während eventueller Verhandlungen eine Eskalation vorangetrieben wird. Und seitens der USA wird stets ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht gestellt, denn je kürzer der Krieg dauert, desto besser können die zwischenzeitlichen Preisanstiege wieder aufgefangen werden.
Oder, um es kurz zu machen: Wir dürfen einfach nichts mehr glauben, was seitens des Irans und der USA verkündet wird.
So bereiten sich Anleger nun sukzessive auf einen länger anhaltenden Krieg vor. US-Aktien der Energiebranche steigen, da der Energiepreis angesprungen ist, während gleichzeitig die Versorgung innerhalb der USA unabhängig vom Iran-Krieg ist. Utilities (Versorger) steigen, weil die Menschen immer Strom und Wasser verbrauchen und auch ihre Telefonrechnung nicht einschränken. Alle anderen Aktien werden jedoch ausverkauft.
Neben der Öl-Infrastruktur der Gold-Region ist auch die Chemieproduktion betroffen. Brenntag (+16%) und BASF (+11%) stehen diese Woche an der DAX-Spitze, da sie in die entstehende Lücke einspringen können. Konkret würde Helium aus der Golfregion schon bald in Taiwan für die Chipfertigung von TSMC fehlen, so dass weniger Nvidia-GPUs produziert werden können. Nvidia gibt diese Woche 3% ab. Doch da kommt Linde, die gerne in die Lücke springen und Helium nach Taiwan liefern, die Aktie von Linde stieg diese Woche zwischenzeitlich um 4% an.
Damit sind wir an einem sehr sensiblen Punkt: Die KI-Revolution. Seit Monaten fürchten Anleger, dass sich die hohen Investitionen nicht amortisieren lassen könnten. Und die Bewertung von Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, sei auf den Zukunftserfolg ausgerichtet. Jede Meldung über mögliche Stolpersteine bei der KI-Revolution führt zu einer Ausverkaufswelle von augenscheinlich betroffenen Unternehmen.
Vor 10 Tagen stellte Nvidia-CEO Jensen Huang einen neuen Prozessor (CPU) vor, der besonders für das Inferencing geeignet sei. Während bislang KI-Modelle durch das Training intelligent gemacht wurden, so käme, so Huang, in der Zukunft dem Post-Training eine immer wichtigere Rolle zu: Trainierte KI-Modelle würden sich zunehmend durch die Nutzung weiter optimieren. Dazu seien die Nvidia-CPUs bestens geeignet.
Alphabets CEO Sundar Pichai verkündete nun in dieser Woche, dass der von Google und Broadcom in Kooperation entwickelte TPU gerade für das Inferencing besonders geeignet sei, als hätten die Entwickler bereits bei dessen Konzeption vor 10 Jahren gewusst, wie wichtig dieses Thema werden würde. Und besser noch, der Chip habe eine effizientere Speicherverwaltung, benötige also nicht so viel HBM-Speicher.
HBM-Speicher sind die Hochleistungsspeicher, die derzeit von Micron, SanDisk, Samsung und SK Hynix angeboten werden, deren Produktion aber nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann. Dadurch haben sich die Speicherpreise binnen weniger Monate vervielfacht, genau wie die Aktienkurse dieser Unternehmen. Die hohen HBM-Speicherpreise lasten wie ein Damoklesschwert auf der KI-Revolution, denn die Kosten von neuen KI-Rechenzentren werden durch deren Preisexplosion in die Höhe gejubelt. Zu hohe Kosten bis hin zu einer fehlenden Verfügbarkeit haben schon einige geplante KI-Rechenzentren wieder zurück in die Schublade befördert.
Nun kommt die Lösung des Problems nicht durch den Bau von mehr Fertigungskapazitäten, sondern durch die Optimierung der KI-Architektur. Die Aktienkurse der vier HBM-Speicherhersteller brechen diese Woche ein.
Doch auch der Kurs von Alphabet und auch Nvidia bricht diese Woche weiter ein. Obwohl diese neue Architektur diesen Flaschenhals doch zu beseitigen verspricht, was die hohe Geschwindigkeit der KI-Revolution weiter aufrecht erhalten dürfte, brechen die Kurse der Profiteure dieser Entwicklung ein.
Weitere Wochenverlierer sind einmal mehr die Anbieter von Unternehmenssoftware. Ich habe mir diese Woche zwei IT-Entwickler auf ein Bierchen nach Hause eingeladen, um dieses Thema besser einzugrenzen. Sind Unternehmen wie SAP, Salesforce und ServiceNow nun Gewinner oder Verlierer der KI-Revolution?
Tatsächlich haben beide überzeugende Argumente geliefert, doch für gegensätzliche Resultate. Es sei kein Problem, in zwei bis drei Jahren die Software von SAP durch KI-Agenten nachzubauen, sagt der eine. Unternehmen würden niemals die Verantwortung für auf eine solche Weise gebaute Software übernehmen, sondern die Verantwortung stets an Unternehmen wie SAP auslagern, so der andere.
Zweifel sind Gift für die Börse. In den vergangenen Jahren sind Private Equity Funds populär geworden. Wohlhabende Anleger haben in der Vergangenheit zweistellige Gewinne mit Risiko-Beteiligungen erzielt. Für den Kleinsparer waren solche Renditen unerreichbar, weil man erst mit den nötigen Nullen hinter dem Vermögen in solche elitären und lukrativen Vehikel hereingelassen wurde.
Das sei ungerecht, riefen viele Anleger und natürlich fand die Finanzgemeinde Wege, um auch den Kleinsparer auf diesen Markt zu holen. Es wurden entsprechende Fonds aufgelegt, die auch schon mit kleineren Summen, vier oder fünfstellig, gekauft werden konnten. Die Bedingungen blieben allerdings die gleichen. Es gibt nur einen Termin im Quartal, zu dem man sein Geld abheben darf. Außerdem darf niemals mehr als 5% des Fonds-Volumens ausbezahlt werden.
Nun haben diese Fonds unter anderem junge Softwareunternehmen eingekauft. Und dort stellten sich gerade diejenigen Unternehmen als erfolgversprechend heraus, die ihre Software im Abomodell nach Sitzen (Nutzer) abrechnen.
Doch gerade dieses Geschäftsmodell geriet in den vergangenen Monaten unter Druck, siehe oben. Wenn ein KI-Agent 10 Mitarbeiter ersetzen kann, dann verkaufen die Softwareunternehmen nicht mehr so viele Nutzerlizenzen. Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds sieht vor, die Beteiligungen an die Börse zu bringen. Beim Börsengang wird Cash in die Kasse gespült, mit dem Anleger, die ihr Geld ausbezahlt haben wollen, locker ausbezahlt werden können.
Doch seit Anfang des Jahres ist dieser Weg nicht mehr offen: Diese Unternehmen sind nicht mehr beliebt und an einen Börsengang ist derzeit nicht zu denken. Die Beteiligungen werden zu einer Belastung, zu totem Holz im Portfolio. Und in dieser Situation ziehen nun Privatanleger ihr Kapital ab. Schon für Auszahlungen innerhalb der 5%-Hürde müssen die Fonds nun Beteiligung außerbörslich verkaufen oder anderweitig Kapital beschaffen. Darüber hinaus ist die Rede von Auszahlungswünschen von bis zu 11% des Fondsvolumens.
Blackstone ging einen offensiven Schritt: Mitarbeiter wurden aufgefordert, in diese Fonds zu investieren. Wenn sie diese Fonds verkauft hätten, dann seien sie doch davon überzeugt, oder? Und tatsächlich konnte Blackstone damit einen Großteil der Auszahlungswünsche bedienen, ohne Beteiligungen unter Preis zu versilbern. Doch damit ist das Problem aufgeschoben, nicht aufgehoben.
Von Blue Owl bis zu Blackstone wurden nun die Aktien der Anbieter solcher Fonds ausverkauft, da sie, so die oberflächliche Lesart, nicht in der Lage seien, die Auszahlungswünsche ihrer Kunden zu befriedigen. Drohende Insolvenzen machten die Runde, Panik an den Finanzmärkten zog auf und die Finanzierung neuer Investitionen wurde schwerer, siehe KI-Revolution.
Damit haben wir aktuell zwei Damoklesschwerter, die auf die Märkte hernieder zu rauschen drohen: Ein steigender Ölpreis sowie eine Insolvenz von Private Equity Fonds. In Kapitel 4 schaue ich mir näher an, wie gefährlich diese Damoklesschwerter sind.
Schauen wir nun zunächst auf die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes:
Wochenperformance der wichtigsten Indizes
| INDIZES | 27.3., 19:21 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ |
| DAX | 22.301 | -0,4% | -8,9% |
| S&P 500 | 6.382 | -1,9% | -6,8% |
| Nikkei | 53.373 | 0,0% | 6,0% |
| Shanghai A | 4.503 | -1,4% | -2,8% |
| US-Dollar/EUR | 1,15 | -0,3% | -2,0% |
| Euro/Yen | 184,58 | 0,3% | 0,5% |
| 10-Jahres-US-Anleihe | 4,43% | 0,04 | 0,26 |
| Umlaufrendite Dt | 3,07% | 0,11 | 0,29 |
| Feinunze Gold | $4.510 | 0,3% | 4,4% |
| Fass Brent Öl | $112,61 | -0,2% | 85,1% |
| Kupfer | $12.147 | 0,0% | -2,2% |
| Baltic Dry Shipping | $2.014 | -2,1% | 7,3% |
| Bitcoin | $65.778 | -5,7% | -25,1% |
3. Sentiment: Zuversicht schwindet
Während ich schreibe (Freitag, 17:20 Uhr) tickert die Meldung über mein Bloomberg Terminal, dass Israel und die USA iranische Nuklearanlagen angreifen ... melden iranische Staatsmedien. Ein schneller Blick auf die Börse: Nichts. Hmm, haben die USA ihre Zusage gebrochen, 10 Tage lang nicht anzugreifen? Ach so, ich erinnere mich an meine Schlussfolgerung: Weder Meldungen aus dem Iran, noch aus den USA darf man derzeit Glauben schenken.An den Börsen sind Anleger offensichtlich abgestumpft. Die widersprüchlichen Meldungen möchte man natürlich umgehend richtig einordnen: Was ändert sich dadurch? Wie passen wir unsere Anlagestrategie an? So geht es nun seit Wochen und täglich wird alles auf Links gedreht, um wenige Stunden später wieder zurückzurudern. Nun, jetzt macht man erstmal gar nichts, bis sich eine Richtung im Iran-Krieg abzeichnet.
Für unsere Umfrageteilnehmer ist diese Situation höchst beunruhigend. Unser Anlegersentiment bleibt diese Woche zum vierten Mal in Folge auf einem extrem niedrigen Niveau von aktuell -6,9. Ab Werten unter -4 sprechen wir von Extremwerten.Auch die Verunsicherung bleibt mit einem Wert von -5,7 in der vierten Woche in Folge extrem groß.
Interessant ist die Entwicklung der Zukunftserwartung, die inzwischen auf nur noch +0,4 gerutscht ist. Damit schwindet die Zuversicht, die zu Beginn des Krieges tiefere Kurse als Chance betrachtete.
Dennoch bleibt die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von 3,0 erstaunlich groß.
Das Euwax-Sentiment der Privatanleger an der Börse Stuttgart zeigt mit einem Wert von +9 und eine moderate bis leicht optimistische Positionierung an.
Das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex fällt auf 1,3: der niedrigste Stand seit Beginn des Iran-Krieges, aber noch immer etwas über dem langfristigen Durchschnitt. Für die CBOE sieht es ähnlich aus: Das Put/Call-Verhältnis für Equities steht bei 0,76, was ein deutlicher Rückgang zum Hoch bei 1,1 vor einer Woche bedeutet, aber ebenfalls noch immer über dem langfristigen Durchschnitt liegt.
Die Investitionsquote der US-Fondsanleger bleibt mit einem Wert von 68% auf niedrigem Niveau, wenngleich sie gegenüber der Vorwoche leicht ansteigt.
Die Bulle/Bär-Differenz bleibt ebenfalls mit einem Wert von -17%punkten auf niedrigem Niveau, wenngleich auch diese Kennziffer leicht zurückgegangen ist. Der Bärenanteil fällt von 52% auf 50%; die Bullen steigen von 30% auf 32%. Dennoch dominieren die Bären weiterhin das Parkett.
Dies zeigt sich auch beim technischen Angst und Gier Indikator des S&P 500 mit einem Wert von nur 15%. Wir befinden uns mitten in "extremer Angst". Und trotz der kurzzeitigen Erholung zum Wochenbeginn notiert auch der Short Range Oszillator noch immer im überverkauften Bereich.
Interpretation
Die ausführliche Interpretation der aktuellen Anlegerstimmung – basierend auf den hochwertigen Sentimentdaten unserer animusX Umfrage – bleibt den zahlenden Mitgliedern des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die hohe Qualität unserer Analysen solide finanzieren möchten. Mit den Einnahmen entwickeln wir die Sentimentanalyse kontinuierlich weiter – für noch fundiertere Einschätzungen, die helfen, Anlageentscheidungen zu optimieren und die Portfolio-Performance weiter zu verbessern.
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4. Ausblick: So wahrscheinlich sind Ölpreisanstieg und Private Equity Chaos
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Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
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