Heibel-Ticker Free Börsenbrief
- Einfach einen Tick besser -
21. Jahrgang - Ausgabe 18 (01.05.2026)
Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:
| 1. | Info-Kicker: Quartalsberichte retten die Börenwoche |
| 2. | So tickt die Börse: Alternativen versus Alternativlosigkeit |
| - Wochenperformance der wichtigsten Indizes | |
| 3. | Sentiment: Zocker suchen die letzten Prozente |
| - Interpretation | |
| 4. | Ausblick: Vorbereitung auf einen angespannten Sommer |
| 5. | Leserfragen |
| 6. | Kai: KI für Finanzen |
| - : Mac Mini verspricht reibungsloseres Arbeiten | |
| 7. | Übersicht HT-Portfolio |
| 8. | Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise |
| 9. | Mitgliedschaft verwalten |
1. Info-Kicker: Quartalsberichte retten die Börenwoche
Liebe Börsenfreunde,
Hohe Energiepreise belasten die Industrie, gleichzeitig kommen Zweifel am Wachstum von KI-Protagonist OpenAI auf. Zum Ende der Woche häufen sich die Quartalszahlen, so dass ein Teil des unterwöchig verlorenen Terrains wieder gut gemacht werden konnte. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 2.
Zocker sind am Werk, dennoch bleibt die Stimmung neutral. Was dies für die Aktienmarktentwicklung der kommenden Tage und Wochen bedeutet, interpretiere ich für Sie in Kapitel 3, in der Sentiment-Analyse.
Wir steuern auf einen spannenden Sommer zu und ich werde unser Portfolio in den kommenden Tagen dafür entsprechend vorbereiten. In Kapitel 4 zeige ich, welche Positionen ich verkleinern würde.
Diese Woche gab es keine Updates, daher geht's direkt in die Leserfragen in Kapitel 5. Zu den folgenden Aktien werde ich befragt: Rational als Dividendenaktie, Iqvia als KI-Profiteur, Nynomic nach +200% in 4 Wochen, Adtran Networks als Anbieter von Glasfasernetzen für die KI-Infrastruktur, Coterra und Exxon als Kriegs-Absicherung, Airbus und ThyssenKrupp als Industrie-Spekulation. Zu Airbus habe ich heute anlässlich der Quartalszahlen in Kapitel 2 nochmals ausführlich Stellung bezogen, die Leserfrage hatte ich schon vorher beantwortet. Freeport McMoRan als Kupferwert, CrowdStrike und Micron als KI-Profiteure.
Außerdem wurde ich zum Börsengang von SpaceX befragt, welches Kapital dafür abgezogen werden könnte. Ich habe mich mit der Margin of Safety nach Benjamin Graham beschäftigt und festgestellt, dass ich die in einer wesentlich ausgefeilteren Version schon lange berücksichtige. Zuletzt werde ich noch nach erneuerbaren Energien in diesem geopolitischen Umfeld befragt.
11 Leserfragen. Da blieb nicht mehr viel Zeit für anderes. Ich hoffe, da ist auch für Sie das eine oder andere Interessante dabei.
Schließlich gab es eine interessante Rückmeldung zu Kai, meiner KI für Finanzen. Ich habe sie in Kapitel 6 abgedruckt.
Wie immer gibt es den tabellarischen Überblick über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel 7.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre
take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
2. So tickt die Börse: Alternativen versus Alternativlosigkeit
Ob in der KI-Revolution oder ob bei der Energieversorgung, derzeit sehen wir, wer sich auf schwere Zeiten vorbereitet hat. "When the going gets tough, the touch net going" heißt es in den USA. Sinngemäß: Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für gute Leute.Mit Erstaunen las ich, dass die Flüssiggasimporte in China zurückgehen, nicht weil weniger durch die Straße von Hormus nach China geliefert wird, sondern - und das ist die Überraschung - weil China weniger nachfragt. Es kommt noch besser: Im März wurden in China sogar 8-10 LNG-Schiffe entladen und dann auf ein anderes Schiff geladen, um das LNG anderswohin zu liefern (Japan?).
China hat Alternativen. Wenn der Flüssiggaspreis zu teuer ist, nutzt man eben Pipeline-Gas aus Russland, fährt die heimische Produktion hoch oder stellt auf andere Energieträger um: die Energiewende läuft in China erfolgreich nach marktwirtschaftlichen Regeln.
Der Weltmarktpreis für Flüssiggas stieg durch den Iran-Krieg von 30 auf 70 USD/MMBtu (USD/Million British thermal units), um in den Tagen der Friedenshoffnung unter 40 USD zurückzufallen, aktuell steht der Preis noch immer 50% höher als vor Kriegsbeginn bei 46,35 USD.
Zum Vergleich: In den USA ist das Flüssiggas derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 2024. Für Deutschland gilt der Weltmarktpreis. In der Presse wird gejubelt, denn Deutschland kann ausreichend Flüssiggas kaufen, um unsere Speicher schneller aufzufüllen, als vor zwei Monaten noch befürchtet. Der Preis spielt in der inzwischen kommunistisch anmutenden sozialen Marktwirtschaft in Deutschland offensichtlich keine Rolle. Gas ist für uns inzwischen alternativlos, entsprechend jubeln wir, wenn wir was bekommen.
Beim Öl ist der internationale Handel reger, daher sind regionale Preisunterschiede kleiner. Der Weltmarktpreis für das Öl springt diese Woche um 10% auf 115 USD/Fass Brent Öl. In den USA ist das Öl mit 105 USD/Fass WTI Öl nur geringfügig günstiger. Ein Umstand, der sich deutlich an der Zapfsäule des Volkes zeigt, das selbst zum Briefkasten mit dem Auto fährt.Kurze Angebotsschocks kann die Weltwirtschaft mit einigen Wochen Verzögerung kompensieren. Wenn der Iran jedoch mittelfristig vom Netz genommen wird, wie es die aktuelle Seeblockade durch die USA zur Folge hat, dann finden kurzfristige Anpassungskosten in die langfristige Unternehmensplanung Eingang und beeinträchtigen den Gewinn nachhaltig: Die Aktienmärkte, die derzeit noch von einer vorübergehenden Störung ausgehen, würden eine Neubewertung vornehmen.
Der Druck auf US-Präsident Trump steigt also. Zum einen meckern die heimischen Autofahrer, zum anderen droht - je länger der Iran-Krieg zur Hängepartie wird - eine Korrektur am Aktienmarkt. Die Zwischenwahlen im November würden im Falle einer solchen Entwicklung zum Debakel für Trump. Natürlich gibt es immer mehr Berichte, dass nun auch Gegenwind aus der eigenen Partei kommt.
Trump lässt verlauten, der Iran sei quasi führungslos und suche nach einer neuen Machtstruktur. Die Seeblockade, da sind dann plötzlich auch internationale Experten von überzeugt, treffe den Iran hart, dem Iran gehe das Geld sehr schnell aus.
Auf der anderen Seite wird berichtet, Iraner würden die Abschussrampen wieder ausgraben und sich auf eine neue Welle von Raketen- und Drohnenangriffen gegen die umliegenden Länder vorbereiten, sofern die USA den Waffenstillstand beenden.
Die unterschiedlichen Sichtweisen gipfeln in der indirekten Konfrontation zwischen Merz und Trump. Was Trump als "führungslos" bezeichnet, sieht unser Bundeskanzler als "geschickte Verhandlungsstrategie" des Irans.
Vielleicht klingt bei Kanzler Merz mehr Unmut als Wissen in der Aussage mit, denn diese Woche veröffentlichte BASF Quartalszahlen, die Grund zur Sorge sind. Der Umsatz schrumpft um 3%, der Gewinn sogar um 6%. Die Verkaufsmengen sind konstant, im internationalen Preiswettbewerb kann BASF mit den heimischen Kosten jedoch nicht bestehen.
Na, es bleibt dabei: Das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit.
Für uns bleibt die Erkenntnis, dass der Aktienmarkt in diesem Sommer auf eine Korrektur zuläuft, sofern der Irankrieg nicht rechtzeitig beendet, und die Straße von Hormus nicht rechtzeitig geöffnet wird. Und "rechtzeitig" rückt immer näher, die Zeit läuft ab.
Wie vor einer Woche ausgeführt, haben wir es nach wie vor mit zwei unterschiedlichen Wirtschaftsentwicklungen zu tun. Während die eine, die Industrie, stark von den Energiepreisen abhängt, befindet sich die andere, die KI-Revolution, mitten in einem disruptiven Wachstum. Verbunden sind beide Bereiche über den Aktienmarkt: Des einen Leid sind des anderen Freud. Kapital wechselt je nach Stimmungslage von dem einen zum anderen Bereich.Diese Woche beispielsweise machte ein Bericht des Wallstreet Journal die Runde, demzufolge OpenAI, der Betreiber von ChatGPT, im Monat April die eigenen Wachstumsziele verfehle. Umgehend wurde der gesamte KI-Komplex ausverkauft: Vom Chip-Design (ARM Holding, Synopsys, Kadence) über die Chip-Fertigung (ASML, LAM Research, Tokyo Electron) inklusive der Lohnfertiger (TSMC, Foxconn) bis hin zu den Anbietern der KI-GPUs und nun auch CPUs (Nvidia, AMD, Intel) und KI-Speicher (Micron, SanDisk, Western Digital, Seagate, Samsung, SK Hynix). Alles wurde ausverkauft, weil der Anbieter eines der führenden KI-Modelle Schluckauf hat.
Das zog sich weiter über die Anbieter von KI-Rechenzentren (Oracle, Dell, CoreWeave, AWS, Azure, GoogleCloud) und deren Energieversorger (Siemens Energy, GE Vernova). All diese Aktien waren zum Beginn der Woche unter Druck. Puh, jetzt haben Sie mal eine kurze, übersichtliche Liste der KI-Highflyer der vergangenen Monate.
Kapital, das nicht in die Industrieaktien wechselte, suchte sich Aktien der KI-Verlierer und setzte auf eine Erholungsbewegung: SalesForce, SAP, ServiceNow, Palo Alto und Adobe kletterten diese Woche gegen den Markttrend kräftig nach oben.
All das kulminierte (tolles Wort!) gestern dann in der Veröffentlichung der Quartalszahlen von vier der Hyperscaler an einem Tag: Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta. Alle Zahlen waren super, doch das reicht schon lange nicht mehr für weiter steigende Kurse. Alphabet begeisterte mit 63% Cloud-Wachstum, die Aktie springt heute kräftig an (+8%). Noch vor kurzem fürchteten Anleger, Googles Gemini würde im KI-Wettrennen abgehängt. Gefühlt ist das auch so, denn qualitativ haben Anthropic und OpenAI noch immer die Nase vorn. Doch Gemini punktet durch eine gute Integration in der Google Cloud und mit den anderen Cloud-Diensten von Google. Das Cloud-Wachstum überraschte Anleger positiv. Und dann ist da noch der eigene KI-Chip von Google in Zusammenarbeit mit Broadcom, mit dem das Inferencing optimiert wird, der nun auch anderen Unternehmen angeboten wird.
Amazon meldet 28% Wachstum in der AWS Cloud. Auch diese Zahl zeigt, dass die hohen Investitionen von Amazon sich auszahlen. Auch Amazon hat einen eigenen KI-Chip entwickelt, mit dem die Kosten kontrolliert werden können. Genau wie bei Alphabet gilt bei diesen beiden Unternehmen: Die teuren Investitionen in Alternativen zu den kaum verfügbaren KI-Chips von Nvidia haben sich gelohnt, die Unternehmen haben sich Alternativen aufgebaut und agieren daher nicht "alternativlos". Die Aktie klettert um 3,5% nach oben.
Microsoft meldete ein Wachstum für die Azure-Cloud von 40%, was das Unternehmen als Hyperscaler ebenfalls in ein gutes Licht stellt. Doch Microsofts KI-Modelle, die in Copilot ihre Anwendung finden, lassen zu wünschen übrig. Ich selbst habe diese Woche intensiv mit Excel gearbeitet und dort die "KI-Agenten" Copilot und Claude genutzt. Copilot von Microsoft besticht durch präzise Aussagen darüber, was er alles nicht kann. Claude ist da wesentlich flexibler. Entsprechend gering ist die Nutzung von Copilot, Anleger sind enttäuscht. die Aktie fällt heute um 1%.
Am schwächsten läuft heute Meta, die Aktie bricht um 10% ein. Die Q-Zahlen waren gut, der Umsatz wuchs um 33% und der Gewinn sogar um 62% auf 10 Mrd. USD. CEO Mark Zuckerberg machte in den vergangenen Monaten mehrfach Schlagzeilen mit Entlassungen, mit denen er sein Unternehmen "verschlankt". Gleichzeitig hob er die Investitionsplanung immer wieder an, und genau das tat er auch gestern Abend. Die Investitionsprognose für das laufende Jahr 2026 wurde um 10 Mrd. auf 125-145 Mrd. USD angehoben. Da wird der gesamte Quartalsgewinn gleich wieder rausgehauen, so die Wahrnehmung der Anleger. Oder anders formuliert: Meta investiert schneller, als die Früchte der Investitionen geerntet werden können. Das bereitet Anlegern Sorge.
Neben den Hyperscalern haben auch Coca Cola und VISA Q-Zahlen vorgelegt. Visa steigerte den Umsatz um 17% auf 11,2 Mrd. USD und profitierte von ungebremstem Zahlungsvolumen der Konsumenten. Coca-Cola wuchs beim Umsatz um 12% auf 12,5 Mrd. USD und erhöhte die Gewinnprognose. Die gestiegenen Energiepreise sind beim Konsumenten offensichtlich noch nicht angekommen.In Europa gehört Novartis noch zu den großen Unternehmen, die Zahlen vorlegten. Der Gewinn fällt um 12%, Preisdruck von Generika-Anbietern (Patentschutz für Herzmittel Entresto droht auszulaufen) drückt auf die Marge.
Airbus wiederum meldete nur 114 Auslieferungen für das Q1, 12,7 Mrd. Euro Umsatz und ein bereinigtes EBIT von 0,3 Mrd. Euro. Die Jahresprognose blieb unverändert, doch Lieferketten und Auslieferungstempo bleiben der Engpass. So fertig Airbus derzeit zwar 60 Flieger pro Monat, Boeing ist bei vergleichbaren 42, konnte jedoch nur 27 pro Monat ausliefern, weil Triebwerke von Pratt & Whitney fehlen. Die Alternativlosigkeit zu diesen Triebwerken hilft dem Verkaufspreis, daher wurden die Zahlen trotzdem positiv aufgenommen. Bis Ende 2027 möchte Airbus monatlich 72 Flieger fertigen.
TotalEnergies profitierte von gestiegenen Energiepreisen und LNG. BNP Paribas konnte im klassischen Bankgeschäft punkten, während das Investmentbanking unter geopolitischer Zurückhaltung litt.
Heute früh brach der DAX kräftig ein. Zum Börsenstart notierte der DAX heute mi 1% im Minus. Der Ölpreis war zwischenzeitlich über 126 USD/Fass geklettert, der höchste Stand seit Kriegsbeginn. Berichten zufolge erwäge Präsident Trump, den Iran-Krieg erneut zu "eskalieren", also die Waffenruhe zu beenden.Hilfe kommt aus Japan, wo die Bank of Japan Hilfe in Aussicht stellt, sollte der Yen unter dem Druck der hohen Energiekosten weiterhin zu stark bleiben. Mit etwas Verzögerung zog der Nikkei an und sorgte für einen fallenden Ölpreis, was wiederum zu einer Rallye vom DAX führte. Aktuell hat der DAX das Minuszeichen von heute früh umgedreht, aus -1% wird +1%.
Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelten:
Wochenperformance der wichtigsten Indizes
| INDIZES | 30.4., 16:27 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ |
| DAX | 24.112 | -0,1% | -1,5% |
| S&P 500 | 7.137 | -0,3% | 4,3% |
| Nikkei | 59.285 | -0,7% | 17,8% |
| Shanghai A | 4.807 | 0,8% | 3,8% |
| US-Dollar/EUR | 1,17 | 0,0% | -0,3% |
| Euro/Yen | 183,54 | -1,7% | 0,0% |
| 10-Jahres-US-Anleihe | 4,39% | 0,08 | 0,22 |
| Umlaufrendite Dt | 3,08% | 0,07 | 0,30 |
| Feinunze Gold | $4.622 | -2,1% | 7,0% |
| Fass Brent Öl | $114,47 | 9,5% | 88,1% |
| Kupfer | $13.005 | -2,6% | 4,7% |
| Baltic Dry Shipping | $2.670 | -0,1% | 42,2% |
| Bitcoin | $76.124 | -1,9% | -13,3% |
3. Sentiment: Zocker suchen die letzten Prozente
Im Wochenverlauf sackte der DAX langsam aber stetig ab. Am heutigen Donnerstag öffnete er mit dickem Minus, um sodann eine fulminante Erholungsrallye zu starten: +2% binnen 6 Stunden. War der Ausverkauf übertrieben?Die Nachrichtenlage entwickelte sich in der abgelaufenen Woche kontinuierlich negativ: Im KI-Sektor kamen Zweifel an den Verdienstmöglichkeiten der KI-Unternehmen auf, weil OpenAI Meldungen zufolge die eigenen Ziele für den Monat April verfehlte. Die Industrie leidet unter den hohen Energiekosten, der Ölpreis schoss zuletzt auf 126 USD/Fass Brent Öl, nachdem Donald Trump Berichten zufolge prüft, ob er den Waffenstillstand beende.
Für eine fulminante Rallye, deren einziger Grund der sprichwörtliche Sack Reis in Japan (nicht China) sein soll, der dort umfiel (Notenbank verspricht Stützungskäufe), braucht es eine entsprechende Sentiment-Verfassung, die aus einem so dünnen Grund eine fulminante Rallye macht. Schauen wir uns das also mal an.
Das Anlegersentiment fällt diese Woche mit einem Wert von -2,3 wieder in den stark negativen Bereich. Auch Verunsicherung kommt wieder auf, wie der entsprechende Wert mit -3,1 anzeigt.
Gleichzeitig bleibt die Zukunftserwartung mit einem Wert von +0,9 moderat positiv. das ist zu niedrig, um Überzeugungskäufe nach sich zu ziehen.
Die Investitionsbereitschaft zeigt mit einem Wert von 1,0 ebenfalls nur eine moderate Kauflaune der Anleger an.
Das Euwax-Sentiment der Privatanleger springt diese Woche auf 20%, was eine gestiegene Spekulierfreude unter Anlegern anzeigt.
Auch das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex zeigt eine große Spekulierfreude der institutionellen Anleger an, der Wert steht am unteren Ende der Schwankungsbreite der vergangenen Monate.
Für die US-Kollegen gilt das nicht, das Put/Call-Verhältnis für Equities an der CBOE springt in den vergangenen Tagen auf 0,75 an und zeigt, dass US-Anleger Put-Absicherungen gegen fallende Kurse kaufen.
Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger steht bei -2%punkten. Damit sind Bullen (38%) und Bären (40%) fast ausgeglichen.
Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 63% moderate Gier an.
Interpretation
Die ausführliche Interpretation der aktuellen Anlegerstimmung – basierend auf den hochwertigen Sentimentdaten unserer animusX Umfrage – bleibt den zahlenden Mitgliedern des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die hohe Qualität unserer Analysen solide finanzieren möchten. Mit den Einnahmen entwickeln wir die Sentimentanalyse kontinuierlich weiter – für noch fundiertere Einschätzungen, die helfen, Anlageentscheidungen zu optimieren und die Portfolio-Performance weiter zu verbessern.
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4. Ausblick: Vorbereitung auf einen angespannten Sommer
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5. Leserfragen
Margin of Safety nach Benjamin Graham
Hallo Herr Heibel,
ich wollte mit Ihnen diese Tabelle als Beispielkalkulation teilen, was ich mit Graham & Margin of Safety gemeint habe.
Mein Kriterium ist, Aktien auf "A" zu setzen, welche eine MoS>50% haben.
.img MoS-Graham
Wie gesagt fällt mir die Wachstums-Annahme am schwersten, die Wachstumsraten der nächsten 5Y sind anhand Google Gemini abgeschätzt.
Freue mich auf Ihr Feedback.
Beste Grüße, Fabian aus Traunstein
ANTWORT
Oh, das sieht ja schon mal gut aus. Aber wie Sie schon richtig erkennen: Kniffelig wird es natürlich bei der Ermittlung der richtigen Zahlen.
Ich habe viel Zeit investiert, um meine Kennzahl EV / EBITDA / EBITDA-Growth korrekt zu ermitteln, also Pensionsverpflichtungen ausrechnen, Mitarbeiteraktien berücksichtigen und einige andere Feinheiten. Daraus habe ich mir dann für alle 1.400 Aktien in meinem Aktienuniversum die angehängte Übersicht erstellt. Das aktualisiere ich wöchentlich.
false
Ich habe mich für die von Bloomberg berechneten durchschnittlichen Analystenerwartungen der Zukunft entschieden, weil die am verlässlichsten verfügbar sind. Sie sehen an der unten stehenden Tabelle sehr schön, wie Änderungen beim Gewinnwachstum die PEG7Ratio (also EV / EBITDA / EBITDA-Growth) stark verändern. Ich komme mit dieser Betrachtung sehr gut zurecht und denke, das ist so etwas wie der Graham-Ansatz :-)
Was noch aussteht sind spezielle Branchen-Feinheiten: Maschinenbau sollte Auftragseingang und Auftragsbestand berücksichtigen, Banken die Kernkapitalquote, etc.
Also ich glaube, ich bin da schon ein paar Schritte weiter, wenngleich ich das nicht optisch so schön aufbereitet habe :-)
ANHANG:
Die Margin of Safety ist Benjamin Grahams zentrales Konzept aus "The Intelligent Investor" und beschreibt den Sicherheitsabstand zwischen dem inneren Wert eines Wertpapiers und seinem Marktpreis. Graham argumentierte, dass ein Investor eine Aktie oder Anleihe nur dann kaufen sollte, wenn der Kurs deutlich unter dem geschätzten fairen Wert liegt, idealerweise mit einem Abschlag von 30 bis 50 Prozent.
Der Gedanke dahinter ist pragmatisch: Jede Bewertung beruht auf Annahmen über künftige Erträge, Zinsen oder Wachstumsraten, und diese Annahmen können falsch sein. Der Sicherheitsabstand ist der Puffer, der Fehlurteile, Pech und unvorhersehbare Marktentwicklungen abfedert. Selbst wenn die Bewertung also zu optimistisch war oder das Geschäft schlechter läuft als erwartet, sollte der Investor immer noch keinen dauerhaften Kapitalverlust erleiden.
Bei Aktien bestimmte Graham den inneren Wert konservativ, etwa über das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Verhältnis zur Anleiherendite, das Kurs-Buchwert-Verhältnis oder über die Ertragskraft im Mittel mehrerer Jahre. Bei Anleihen sah er den Sicherheitsabstand in der Differenz zwischen den Erträgen des Unternehmens und den Zinsverpflichtungen.
Warren Buffett hat das Konzept später so zusammengefasst: Wenn man eine Brücke baut, die zehn Tonnen tragen soll, fährt man mit Lastwagen von vier Tonnen darüber. Genau das ist die Margin of Safety, kein präziser Rechenwert, sondern eine Haltung systematischer Vorsicht gegenüber den eigenen Prognosen.
RÜCKMELDUNG
Hallo Herr Heibel,
Vielen Dank, das ist sehr beeindruckend.
Ich denke, ich bin bei Ihnen auch ohne KI Modelle gut aufgehoben und Ihre Berechnungen stärken mein Vertrauen in den Heibel Ticker nun umso mehr.
Beste Grüsse
Rational als Dividendenaktie
Hallo Herr Heibel,
bei verschiedenen Lektüren bin ich auf Rational AG gestoßen.
Was halten Sie davon den Wert als Dividendentitel ins Visier zu nehmen? Aktuell ist es etwas rückläufig vor dem Dividendentermin, was mich etwas wundert.
freundliche Grüße aus Görlitz, Micha
ANTWORT
@Rational: Rational ist langweilig - im positiven wie im negativen Sinn. Mit rund 2,5% Dividendenrendite reicht es als Dividendentitel gerade so, aber 2020 und 2021 wurden coronabedingt rückläufige Dividenden gezahlt, was meiner Definition eines verlässlichen Dividendenwerts widerspricht. Der Umsatz wächst mit 5-8% p.a., der Gewinn noch etwas schwächer. Bei einem EV/EBITDA von 20 ist das fair, aber nicht attraktiv.
Mein Hauptargument gegen Rational ist der fehlende Burggraben: Zwar weltweit führend bei professionellen Kombidämpfern, doch warum sollten andere Anbieter nicht ebenfalls in diesen Markt drängen können? Die EBITDA-Marge von 30% lädt Wettbewerb geradezu ein. Der aktuelle Kursrückgang vor dem Dividendentermin ist in meinen Augen kein Einstiegsargument, sondern Ausdruck genau dieser Unsicherheit.
Iqvia Hilding für Datenhunger der KI im Gesundheitsbereich
Hallo Hr. Heibel,
eine Frage zu einer vielleicht interessanten Firma:
Mich würde Ihre aktuelle Meinung zu IQVIA Holdings Inc. auch in Zusammenhang mit KI
Interessieren.
Danke für Ihre Mühe.
Beste Grüße aus Österreich, Bert
ANTWORT
IQVIA hatte ich bislang noch nicht im Heibel-Ticker behandelt, daher hier eine frische Einschätzung. Das Unternehmen ist der weltweit größte Auftragsforscher (CRO) für die Pharmaindustrie und verfügt zusätzlich über einen riesigen Datenschatz an Gesundheits- und Verschreibungsdaten. Genau dieser Datenpool ist im KI-Zeitalter das eigentliche Asset. Auf der NVIDIA GTC-Konferenz Mitte März hat CEO Ari Bousbib mit IQVIA.ai eine eigene agentische KI-Plattform vorgestellt, die in Kooperation mit NVIDIA entwickelt wurde. Der Aufbau einer klinischen Studie dauert heute manuell rund 200 Tage. Hier sollen KI-Orchestrator-Agenten die Zeit deutlich verkürzen.
Die Bewertung sieht auf den ersten Blick attraktiv aus: Bei einem Kurs um 170 USD liegt das EV/EBITDA bei rund 10 - deutlich unter dem 5-Jahres-Durchschnitt von rund 14 und nahe dem 5-Jahres-Tief. Q4 2025 hat IQVIA mit 10,3% Umsatzwachstum und einem Gewinn-Beat geliefert, die Aktie fiel trotzdem 9% nach den Zahlen. Auf Jahressicht hat IQV gegenüber dem S&P 500 deutlich Federn gelassen. Für 2026 ist ein Umsatzplus von 6% und ein Gewinnwachstum (EBITDA) von 9% in Aussicht gestellt.
Warum dann der Kursdruck? Hier sehe ich die gleiche Debatte wie bei Salesforce und SAP, nur eben für die Pharma-Dienstleistung: Macht KI die klassischen CRO-Dienstleistungen überflüssig, weil Pharmakonzerne Studien zunehmend selbst mit KI durchziehen können? Oder verstärkt KI gerade die Position derer, die über die nötigen Daten verfügen - und das sind in diesem Markt nun mal IQVIA, Medidata und ein paar wenige andere. CEO Bousbib argumentiert das Zweite, der Markt preist eher das Erste ein. Solange dieser Zweifel nicht aufgelöst wird, findet die Aktie kein Preisschild.
Ja, das ist also eine weitere übersehene Perle, die in der Zukunft durchaus mal eine tolle Kursperformance hinlegen kann. Die Frage ist nur, wann? Wir haben schon zwei Titel im Heibel-Ticker Portfolio, die von einer Renaissance der Softwaretitel profitieren dürften … und zur Zeit profitieren.
Nynomic +200% in 4 Wochen
Hallo Herr Heibel,
würden Sie sich bitte die Nynomic AG ansehen.
Ich finde weder beim Unternehmen noch im Netz Anhaltspunkte für den Kursgewinn der letzten 14 Tage. Wie bewerten Sie die Entwicklung und ist dieser gerechtfertigt?
Mit freundlichen Grüßen,
Uli aus Leipzig
ANTWORT
Nynomic ist eine alte Bekannte im Heibel-Ticker, wir hatten die Aktie von Juli 2023 bis März 2025 im Portfolio - bis meine Geduld am Ende war. Die Aktie hat sich nach unserem Verkauf nochmals um rund 54% verbilligt, der Verkauf war im Rückblick goldrichtig. Jetzt aber zur aktuellen Bewegung.
Der Kursanstieg der vergangenen vier Wochen lässt sich klar zuordnen: Am 23. März hat Nynomic vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt. Auf das Gesamtjahr bezogen sind die Zahlen schwach - Umsatz -10%, Gewinnmarge (EBIT) nur 2%. Das eigentliche Signal liegt im vierten Quartal: Bei einem Umsatz von rund 27,7 Mio. EUR sprang die Gewinnmarge auf 12,6%. Das ist die direkte Wirkung des Restrukturierungsprogramms, das jährlich rund 5 Mio. EUR Kosten herausnimmt. Für 2026 stellt das Management ein Umsatzplus von 8-13% sowie eine EBIT-Marge von 6-8% in Aussicht. Der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 liegt deutlich über dem Vorjahr, die Cash-Reserve beträgt 14,5 Mio. EUR. Analysten (Montega 18 EUR, NuWays 21 EUR Kursziel) bestätigten die Kaufempfehlung.
Die Reaktion des Marktes war heftig: 30 Tage +200%. Das ist durchaus rational, denn die Kombination aus Margenwende, ordentlichem Auftragseingang lassen nach zwei schwachen Jahren auf eine erfolgreiche Bodenbildung hoffen.
Meine Skepsis bleibt allerdings strukturell: Das Problem einer Ingenieursbude, die Spezialprodukte liefert, deren Skalierung aber nie richtig in Gang kommt, hat uns 2025 zum Verkauf bewogen. Pillenscanner und Drogendetektoren, vor zwei Jahren noch als Massenprodukte angekündigt, wurden vom Management selbst auf Nischengeschäfte zurückgestuft. Eine Margenwende in einem einzelnen Quartal ist erfreulich, aber die Frage ist, ob 2026 wirklich das versprochene Wachstum kommt. Die Aktie hat nun bereits sehr viel Hoffnung eingepreist. Ich würde, wenn ich die Aktie noch hätte, jetzt die halbe Position verkaufen und mit dem Rest schauen, ob sich ein Trend zum Massenprodukt abzeichnet, oder ob einmal mehr gilt: eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
ANDERER KUNDE DAZU
Moin, Herr Heibel,
besten Dank für die Antwort. Ich glaube ein kleiner Hype ist aktuell wegen der sog. Perle Laytec, weil es Weltmarktführer ist in einer sehr engen Halbleiternische mit der Phantasie auf margenstarke Umsätze ( KI/Rechenzentren) etc. Das kann ich aktuell sehr schwer einschätzen. Ich denke dabei an „die Hoffnung, stirbt zuletzt“ bis zu der These, wenn wirklich viel Infrastruktur gebaut wird, kommt man an der Messtechnik nicht drumherum. Mmh?
Viele Grüße
Rainer aus Hamburg
RÜCKANTWORT
LayTec ist einer der Anbieter von Messtechnik, die für die Halbleiterherstellung benötigt wird, wenn man besonders leistungsfähige Chips für die KI-Infrastruktur produziert. Es werden Broadcom, Coherent und Lumentum genannt, die LayTec-Produkte gut gebrauchen könnten, aber gegebenenfalls auch auf andere Hersteller ausweichen können … oder einen Großteil auch selber machen. Auch der deutsche Maschinenbauer Aixtron wird als möglicher Käufer der Messtechnik von LayTec für seine MOCVD-Systeme. Aixtron schraubte vor kurzem seine Unternehmensprognose nach oben. Es gibt also eine mögliche Verbindung von Nynomic zur KI-Revolution, doch ich konnte keine Informationen über konkrete Projekte finden. Für mich ist das also noch zu spekulativ für diesen großen Kurssprung.
Adtran Networks für Glasfasernetze
Sehr geehrter Herr Heibel,
was halten Sie von Adtran Networks?
Hat diese Aktie eine Chance bei Rechenzentren? Wenn ja, wahrscheinlich nur bei europäischen?!
LG aus Mondsee, Andreas
ANTWORT
Adtran Networks habe ich im Heibel-Ticker noch nicht behandelt. Dafür gibt es einen guten Grund: Es handelt sich um die ehemalige ADVA Optical Networking SE, die seit Ende 2022 mehrheitlich zur US-amerikanischen Adtran Holdings, Inc. (NASDAQ: ADTN) gehört. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Was wir als Aktionär der deutschen Tochter erhalten, ist eine fest vereinbarte Garantiedividende von 0,52 EUR je Aktie, das entspricht einer Rendite von etwa 2,3%. Die deutsche Aktie ist damit eine Restanteil-Hülle, deren Kurs sich an der Garantiedividende und an einer Squeeze-out-Spekulation orientiert, aber kaum am operativen Erfolg. Für den Squeeze-out wird aktuell ein Kurs von 17,21 EUR angeboten, wer die Aktie hält, spekuliert auf eine höhere Abfindung.
Genau dieser operative Erfolg ist allerdings vorhanden und beeindruckend. Die US-Mutter Adtran Holdings hat am 26. Februar starke Q4-Zahlen 2025 vorgelegt: Umsatz +20% auf 291,6 Mio. USD, sechstes Quartal in Folge mit sequenziellem Wachstum. Das Optical-Networking-Segment, also genau die Rechenzentrumskopplung über Glasfaser, sprang um 33% nach oben und macht inzwischen 37% des Konzernumsatzes aus. Treiber sind KI-Rechenzentren. Wenn Hyperscaler neue KI-Rechenzentren bauen und diese mit ihren bestehenden regionalen Netzen verbinden müssen, brauchen sie "Datacenter-Interconnect-Lösungen" über Glasfaser - genau hier ist Adtran weltweit führend.
Das ist nicht zu verwechseln mit optischen Verbindungen INNERHALB eines Rechenzentrums, dort kommen ganz andere Technologien zum Einsatz. Für KI-Cluster vor allem NVIDIA InfiniBand bzw. NVLink/NVSwitch innerhalb der GPU-Knoten. Das ist die Welt von Coherent, Lumentum, Innolight, Astera Labs, dort spielt Adtran nicht mit. Adtran ist schon seit langem am Ausbau des Glasfasernetzes beteiligt. Das sind große Infrastruktur-Projekte mit dünner Marge. In den vergangenen drei Jahren wurden Verluste geschrieben. Das Umsatzwachstum ist im einstelligen Bereich. Von KI-Revolution ist in diesem Bereich der optischen Netzwerke bislang wenig zu sehen … höchstens im Aktienkurs, der in den vergangenen Wochen um 60% ansprang. Ein EV/EBITDA von 10 ist in meinen Augen ein fairer Wert für das Unternehmen.
Mit der deutschen Tochter Adtran Networks ist die US-Firma Adtran Holdings bestens für Europa positioniert. In Europa ersetzt bspw. Carrier ihre Netzwerk-Komponenten von Huawei durch westliche Anbieter. Das Management beziffert dieses Projekt auf rund 1 Mrd. USD jährliches Marktvolumen.
Wenn Sie also auf den KI-Boom bei Rechenzentren setzen wollen, sollten Sie nicht die deutsche Resthülle DE0005103006 kaufen, sondern die operativ tätige US-Mutter Adtran Holdings (ISIN US00486H1059). Dort sind die Wachstumsraten, dort werden die Gewinne erwirtschaftet, und dort kann die Aktie auch entsprechend nach oben laufen. Bei der deutschen Aktie spekulieren Sie eher auf einen späteren Squeeze-out, das ist eine ganz andere Wette und in meinen Augen unattraktiv.
Coterra & Exxon als Kriegs-Absicherung jetzt verkaufen?
Moin Herr Heibel,
gestern habe ich an Ihrer Video-Konferenz teilgenommen.
Auf Nachfrage von einem anderen Teilnehmer haben Sie sich zu Coterra geäußert, mit der Idee die Aktie nach einem Rücksetzer wieder ins Portfolio zu nehmen. Ich melde mich, weil ich mit einer gegensätzlichen Idee unterwegs bin: Beide unter Betreff genannten Aktien habe ich seit langer Zeit im Portfolio behalten. Seit Beginn des Krieges haben sich die Kurse nach oben entwickelt, besonders heute - endlich, endlich!!
Ich beabsichtige beide Titel zeitnah zu verkaufen.
Meine Erwartung: Sobald die Schiffe wieder durch Straße von Hormuz fahren wird der Ölpreis sinken und die beiden Aktien die Kursgewinne wieder abgeben. Ich denke, sie werden dann für lange Zeit in der Versenkung verschwinden.
Mich würde Ihre Meinung dazu interessieren.
Herzliche Grüße, Peter aus Münster
ANTWORT
Ihre Überlegung ist absolut nachvollziehbar, und sie folgt meiner Logik, mit der wir Coterra 2025 ebenfalls im Portfolio hatten: Die Aktie ist als Absicherung gegen steigende Energiepreise gedacht. Nun hat ein externes Ereignis die Aktie beflügelt und Sie sollten nicht zögern, Buchgewinne zu realisieren.
Trotzdem würde ich nicht die ganze Position auf einen Schlag verkaufen, sondern nur so viel, wie Sie benötigen, um sich wohl zu fühlen. Den Rest können Sie noch bis auf weiteres „im Feuer“ lassen. Der Grund liegt in meiner aktuellen Iran-Einschätzung: Trump springt von Entscheidung zu Entscheidung, die Straße von Hormus ist noch immer kaum passierbar. Im November sind US-Zwischenwahlen, dennoch könnte Trump den Iran-Konflikt länger durchzuziehen, als der Markt aktuell einpreist. Sollte sich der Krieg noch über Wochen oder Monate hinziehen, hätten Sie die andere Hälfte der Position weiter im Spiel und könnten von einer weiteren Aufwärtsbewegung profitieren.
Aus langfristiger Sicht ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Aktien nach Kriegsende für längere Zeit in der Versenkung verschwinden. Trump hat einen massiven Investitionsboom in der US-Energiebranche entfacht, die Förderung steigt, der strukturelle Druck auf die Preise bleibt. Selbst die schärfsten Sanktionen der Vergangenheit haben gezeigt, dass Öl seinen Weg zum Markt findet - die Absatzwege werden lediglich neu sortiert. Eine kriegsbedingte Risikoprämie im Ölpreis ist also kein nachhaltiger Aktientreiber.
Wenn überhaupt, würde ich Coterra erst dann wieder ins Visier nehmen, wenn der Kurs nach dem Krieg deutlich abgerutscht ist UND eine konkrete operative Story (US-Gasexporte nach Europa, KI-Strombedarf) wieder zieht - das war meine Aussage in der Video-Konferenz. Wir reden dabei aber von einem Wiedereinstieg auf einem Niveau, das deutlich tiefer liegen dürfte als heute.
Airbus & ThyssenKrupp
Hallo, Herr Heibel,
können Sie im Videocall noch eine kurze Einschätzung zu Airbus und Thyssenkrupp unterbringen?
Gruß, Christa aus Hamburg
ANTWORT
Tut mir leid, das war zu knapp vor dem Videocall.
Airbus gefällt mir sehr gut: 9-11% Umsatz- und überproportionales 15-20% Gewinnwachstum werden mit einem EV/EBITDA von 11 bewertet, in meinen Augen viel zu wenig. Sowohl Boeing als auch Airbus wurden vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und der steigenden Ölpreise ausverkauft. Doch die hohen Spritpreise belasten die Airlines, nicht die Flugzeugbauer. Bei Airbus und Boeing ist die Fertigung auf Jahre ausgelastet.
ThyssenKrupp mit rückläufiger Umsatzentwicklung, hauchdünner Marge und als Spielball der Politik (Energiepolitik) ist in meinen Augen eher eine Spekulation. 32 Mrd. EUR Jahresumsatz werden mit nur noch 3,7 Mrd. EUR Enterprise Value bewertet. Da ist der Hebel natürlich groß, wenn das Unternehmen mal ein paar Jahre in Folge Gewinn abwirft. Doch ob das passiert, wird mMn in Berlin und nicht in Essen entschieden.
Erneuerbare Energien für die Zukunft
Lieber Herr Heibel,
und schon wieder wird uns vor Augen geführt, dass es sich langfristig lohnt in erneuerbare Energien zu investieren um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren.
Nextpower war bereits eine super Empfehlung von Ihnen!
Ich würde gerne mehr in erneuerbare Energien investieren. Haben Sie denn eine Empfehlung für mich?
Liebe Grüße vom Bodensee!
Tobias
ANTWORT
Danke für das Lob zu Nextpower - die Aktie ist mit einem EV/EBITDA von 22 bei 13% Gewinnwachstum nun fair bewertet.
Die Iran-Logik „mehr Erneuerbare wegen Abhängigkeit" ist als Investment-Idee nur kurzfristig attraktiv. Die Trump-Administration kappt gerade die Solarförderung, reine Solar-Werte wie First Solar leiden trotz spottbilliger Bewertung. Die Gewinnschätzungen werden eins ums andere reduziert. Die eigentliche Story ist der explodierende Strombedarf durch KI-Rechenzentren, der aktuell überwiegend mit Gas gedeckt wird.
Damit sind wir wieder bei Siemens Energy und GE Vernova.
Meiden würde ich kleine Modul-Atomreaktoren (Oklo, NuScale), Brennstoffzellen (Plug Power, Bloom Energy) und Festkörperbatterien (QuantumScape). Das sind schöne Visionen, die Unternehmen haben aber noch keine Umsätze. Somit sind das derzeit nur Spekulationen, keine Investments.
First Solar und NextPower behalte ich im Auge, falls sich der Wind mal wieder dreht. So auch Verbio (Bio-Kraftstoffe) und als kleine Spekulation habe ich auch SFC Energy (Brennstoffzelle) im Auge. Aber derzeit noch nicht. Wenn die Straße von Hormus wieder befahrbar ist, werden diese Aktien unter Druck kommen.
Freeport McMoRan als Kupfer-Spekulation
Hallo Herr Heibel!
Ich verfolge schon länger Freeport McMoRan. Sehen sie hier in Zukunft noch Chancen nach oben oder ist die Luft beim Kupfer schon draußen?
Danke für ihre kurze Einschätzung.
Lg, Johann aus Steinerkirchen, Österreich
ANTWORT
Freeport-McMoRan profitiert vom strukturellen Kupferdefizit: In den kommenden zehn Jahren wird voraussichtlich nur die Hälfte des benötigten Kupfers gefördert. Recycling (Aurubis) kann diese Lücke nicht schließen. Die Aktie ist damit eine saubere Spekulation auf den Kupferpreis.
Rohstoffaktien dürfen Sie nicht wie normale Wachstumswerte bewerten. Was bei Tech-Werten das Umsatzwachstum ist, sind hier die Fördermengen - und die wachsen branchenweit nur mit 3-5% p.a. Die zweite Kennzahl sind die Förderkosten je Tonne. Preisbedingte Gewinnsprünge gelten als nicht nachhaltig, daher der optisch günstige EV/EBITDA-Wert von aktuell 9. Wer also auf eine fundamentale Höherbewertung wartet, wird enttäuscht - der Aktienkurs folgt schlicht dem Kupferpreis.
Die Luft ist nicht draußen, aber Sie sehen es selbst: die extrem hohe Volatilität im laufenden Jahr. Das ist keine Aktie zum ruhigen Halten, sondern eine, die man bei Rücksetzern tranchenweise aufstocken und in Kraftrallyes anteilig mitnehmen sollte. Die Rohstoffhausse dürfte weiterlaufen, Freeport bleibt einer der direktesten Spieler darauf - aber als Spekulation, nicht als Investment-Anker.
CrowdStrike und Micron
Hallo,
mich interessiert Ihre Meinung zu CROWDSTRIKE und MICRON TECHNOLOGY.
Danke im voraus…
Christian aus Düsseldorf
ANTWORT
CowdStrike ist bereits hoch bewertet (EV/EBITDA 64 bei 30% Gewinnwachstum p.a.). Die Gewinnerwartung wird jedoch regelmäßig angehoben und damit handelt es sich bei CrowdStrike um ein Wachstumsunternehmen, das auf Sicht von 12-18 Monaten und länger sicherlich ordentlich ansteigen kann. Kurzfristig sind Aktien mit so hohem Bewertungsmultipel natürlich dann auch schnell mal heftig im Minus. Aktuell gehe ich jedoch, genau wie bei Palo Alto, von einer Aufholjagd dieser beiden Aktien aus.
Micron ist mit einem EV/EBITDA von nur 5 extrem günstig bewertet, immerhin wächst der Gewinn aktuell mit 360% und nächstes Jahr nochmals mit 64%. Doch das Unternehmen profitiert aktuell von einer Knappheit bei Speichern und kann jeden Preis verlangen. Das wird nicht ewig so bleiben, die Gewinnmarge (EBITDA) von aktuell 80% dürfte langfristig eher bei 20-30% liegen, in der Vergangenheit gab es auch häufig Verlustjahre. Mag sein, dass die Rallye bei Micron noch ein wenig weiterläuft, doch ich würde zwischenzeitlich immer mal Teilgewinne mitnehmen.
SpaceX Börsengang wird andere Aktien belasten
Sehr geehrter Herr Heibel,
so ganz im Hintergrund der aktuellen Ereignisse plant doch Elon Musk seinen großen Börsengang mit Space X. Bis dahin sind es nur noch wenige Wochen - wenn alles so läuft, wie es bis jetzt den Anschein hat.
Keine Frage, es wird Käufer für diese Aktien geben.
Am Rande gingen Sie ja schon einmal auf das Thema ein.
Mich treibt aber nun zunehmend die Frage um, woher das Geld für die Billionen-Bewertung dieses IPO kommt?
Wie ich so lesen konnte, sind es ja knapp 10 % der Marktkapitalisierung aller Dow Jones Unternehmen, die Elon Musk anstrebt… Natürlich wird er nicht alles gleichzeitig auf den Markt werfen.
Aber welche anderen Werte werden am wahrscheinlichsten Federn lassen, um liquide Mittel für einen Einstieg bei Space X zu generieren?
Natürlich die, die am besten gelaufen sind zuvor…😉 oder Gold? Oder auch Bitcoin?
Es wäre toll, wenn Sie in den nächsten Wochen dazu noch mal Ihre
profunden Informationen und Einschätzungen dazu darstellen könnten.
Ich wünsche Ihnen, dass in Hamburg genauso schönes Wetter ist wie in Bayern!
Beste Grüße aus Bamberg
Sonja aus Bamberg
ANTWORT
Ja, da haben Sie genau die richtigen Titel im Auge: Die High-Flyer der KI-Revolution werden meiner Einschätzung nach dann ausverkauft, sowie auch Gold und vermutlich auch Bitcoin. Ich habe das im Auge, wir werden unser Portfolio entsprechend anpassen.
6. Kai: KI für Finanzen
: Mac Mini verspricht reibungsloseres Arbeiten
Di, 28. April um 10:45 Uhr
Hallo Herr Heibel,
ich lese den Heibel-Ticker in der "freien" Version seit .... bestimmt seit der Finanzkrise oder noch früher.
Nun lese ich dort von Ihren ersten Schritten mit KI und Plänen, lokale KI-Modelle einzusetzen.
Ich selbst experimentiere seit einiger Zeit mit KI und habe schließlich im vergangenen Jahr die Hardware-Voraussetzungen für lokale KI geschaffen und etliche Modelle lokal installiert und getestet.
Ich möchte mich nicht aufdrängen, aber hier einige meiner Erfahrungen:
1. Die von mir bei der Auswahl und Konfiguration der Modelle befragten Cloud-Modelle ChatGPT. Qwen, Kimi, Claude, Perplexity, MistralAI, ... (Reihenfolge zufällig, nicht wertend) lagen oft weit daneben, was die tatsächliche Performance auf realer Hardware angeht - und haben mir einige Gigabyte an Fehl-Downloads beschert.
2. 3B bis 8B Modelle sind vor Allem zu "dummen" agentischen Tätigkeiten zu gebrauchen. Ab 14B/16B wird's interessant.
3. Ein 20B MoE Modell schlägt ein 16B "dense" Modell um Längen. Selbst ein 30B MoE kann noch besser (= schneller in token/s) performen als 16B, qualitativ natürlich erst recht. Cloud-KI argumentiert oft einfach nach dem Motto "Größer = langsamer" und sagt "Das läuft bei Ihnen nicht."
4. Um ein Modell optimal zu nutzen, ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen verschiedenen Konfigurations-Parametern zu verstehen. "Temperatur", Top-P, verschiedene Penalties können einen großen Unterschied machen.
5. Zur Analyse umfangreicher lokaler Daten bzw. Dokumente empfiehlt es sich, eine RAG-Datenbank aufzusetzen. Dabei kann jedoch die Vorverarbeitung der zu "embeddenden" Dokumente eine große Rolle spielen.
Bei mir ist es so, dass das bei privaten Dokumenten, Korrespondenz, Verträgen usw. sowie bei medizinischen Texten recht gut klappte, bei Datenblättern von Mikrocontrollern und elektronischen Komponenten (Hobby: Design und Programmierung von µC-Schaltungen) unerwartet aufwendig wurde.
In µC-Datenblättern sind Zahlen und Tabellen sehr wichtig - wie in Bilanzen und Geschäftsberichten.
Meine Anlage-Entscheidungen treffe ich daher immer noch selbst. ;-)
Als Privatier verdiene ich meinen Lebensunterhalt an der Börse, viel mit Options- und Stillhaltergeschäften.
Da sind mir deterministische Formeln und Berechnungen zurzeit noch lieber als die "Black Box" der KI. ;-)
Viele Grüße
Oliver aus Schweden
ANTWORT
Vielen Dank, dem möchte ich heute nichts hinzufügen.
Kurzes Update: Ich habe mir nun doch einen Mac mini gekauft, da die Ubuntu-Installation auf dem alten MacBook Pro zu viele Probleme bereitete. Vor lauter technischen Hilfslösungen kam ich zu wenig ans inhaltliche Arbeiten. Das ist nun mit dem Mac mini vorbei :-) Dafür muss ich ihn erst noch neu aufsetzen und ihm das zuvor Gelernte beibringen.
7. Übersicht HT-Portfolio
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8. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
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