Heibel-Ticker 26/20 - Vorbereitung auf den Sommer: Was bleibt, was muss raus?

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Heibel-Ticker Free Börsenbrief

- Einfach einen Tick besser -

21. Jahrgang - Ausgabe 20 (15.05.2026)




Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

1.Info-Kicker: Video-Call Montag 18.5. um 16 Uhr: Vorbereitung auf den Sommer
2.So tickt die Börse: China-Besuch der USA ohne Überraschung, Aktienmärkte verschnaufen
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
3.Sentiment: KI-Rallye und hohe Energiepreise belasten deutsche Anleger
 - Interpretation
4.Ausblick: Vorbereitung auf den Sommer: Was bleibt, was muss raus?
5.Update beobachteter Werte
 Kommerzieller Online-druck inkl. Saxoprint verkauft
 Fokus auf freiem Cashflow, moderatem Wachstum und gezielten Übernahmen
 Q-Zahlen ohne Überraschung
 Lagerverkauf stützt Umsatzentwicklung, belastet Gewinnmarge
 Breit gestreute Produktpalette sichert erfolgreiche Geschäftsentwicklung
6.Leserfragen
7.Übersicht HT-Portfolio
8.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
9.Mitgliedschaft verwalten



1. Info-Kicker: Video-Call Montag 18.5. um 16 Uhr: Vorbereitung auf den Sommer



Liebe Börsenfreunde,

*** ANKÜNDIGUNG VIDEOCALL AM MONTAG 16 UHR ***

Vid Der Sommer naht mit großen Schritten. Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Wochen höchst unterschiedliche Erfolge und Misserfolge gezeigt: KI und Öl gehören zu den Gewinnern, Konjunktur und Industrie gehören zu den Verlierern. Japans Nikkei +22% seit Jahresbeginn, unser DAX -2,2%.

Ich habe meine Auswertung verfeinert und möchte Ihnen gerne helfen zu entscheiden, mit welchen Aktien Sie beruhigt durch diesen Sommer kommen können, und bei welchen Positionen Sie lieber jetzt Gewinne mitnehmen sollten.

Zahlende Heibel-Ticker Mitglieder dürfen mir während des Videocalls Aktien in den Chat schreiben und ich werde dann live eine Einschätzung dazu abgeben.

Video-Call: Vorbereitung auf den Sommer
Montag, 18.5. um 16:00 Uhr

Ich freue mich auf Sie :-)

*** ENDE ANKÜNDIGUNG VIDEOCALL ***

Zunächst einmal muss ich um Entschuldigung bitten: Die vor einer Woche angekündigte Wunschanalyse habe ich diese Woche nicht mehr geschafft. Spontan sind wir ein paar Tage ans Meer gefahren, daher wird die Umfrage zu den 5 vorgeschlagenen Titeln erst am kommenden Dienstag laufen, die Wunschanalyse des Gewinners mache ich dann zu kommendem Freitag.

Das Groß-Ereignis dieser Woche war natürlich der Besuch von US-Präsident Trump bei Präsident Xi in China. Das Treffen verlief ohne besondere Vorkommnisse, was für die derzeitige Situation bereits als Erfolg verzeichnet werden kann. Meine Einschätzung zu den Details des Besuchs lesen Sie in Kapitel 2.

Die Stimmung unter deutschen Anlegern ist deutlich schlechter als unter US-Anlegern. In Kapitel 3 zeige ich, woran das liegt. Aus den Sentiment-Daten leite ich ab, wie Sie sich sinnvoll auf diesen Sommer vorbereiten können.

In Kapitel 4 wird's dann konkreter, dort zeige ich auf, welche Positionen unseres Heibel-Ticker Portfolios Kurssprünge nach oben machten, und welche einbrachen. Selten war das Bild so bunt. Im Verlauf der Analyse kam ich zu der Überzeugung, dass eine pauschale Einschätzung derzeit nicht wirklich hilfreich für Sie ist, daher habe ich mich zu dem Video-Call am Montag entschlossen. Ich hoffe, Sie können sich die Zeit nehmen. Wer es nicht schafft, kann anschließend unter dem gleichen Link die Aufzeichnung anschauen.

Es gab eine ganze Reihe von Quartalszahlen diese Woche: Medios, Allianz, Holcim und Cewe. Letztere trennt sich von einem wesentlichen Geschäftsbereich. Was dies für die Aktie bedeutet, lesen Sie im entsprechenden Update in Kapitel 5.

Die heutige Leserfrage handelt von einem Turbo-Call auf die Commerzbank. Ich habe mir den Schein auf Wunsch des Heibel-Ticker Mitglieds näher angeschaut und komme dennoch auf meine seit Jahren (Jahrzehnten!) vertretenen Einschätzung. Diese Einschätzung lesen Sie in Kapitel 6.

Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel 7.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

heibel

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




2. So tickt die Börse: China-Besuch der USA ohne Überraschung, Aktienmärkte verschnaufen



Die abgelaufene Woche war eine Woche der Gegensätze. Die Aktienmärkte wurden von einigen wenigen Titeln weiter nach oben gezogen, während die Anleihemärkte Warnsignale aussendeten: Das Zinsniveau kletterte stetig nach oben. Die KI-Rallye geht weiter, solide Unternehmensgewinne treiben die Kurse in diesem Bereich an. Robuste US-Konsumenten treiben gleichzeitig die Inflationssorgen an. Steigende Ölpreise und der Iran-Konflikt machen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen zunichte. In diesem Umfeld kann selbst ein als "Taube" wahrgenommener neuer US-Notenbankchef Kevin Warsh, der ab Montag die Nachfolge von Jay Powell antritt, keine Zinssenkung verantworten.

In den USA erreichten S&P 500 und Nasdaq im Wochenverlauf neue Rekordstände. Die Indizes sehen stark aus, aber ein großer Teil der Bewegung hängt an wenigen Schwergewichten.

Konjunkturdaten lieferten keine Entwarnung. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8%, der stärkste jährliche Anstieg seit drei Jahren. Die Erzeugerpreise stiegen sogar um 6% und lassen auch künftig weiter steigende Verbraucherpreise fürchten. Besonders Energiepreise trieben die Inflation, trotzdem hält sich der US-Konsument erstaunlich gut. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im April um 0,5%, getragen von Steuerrückzahlungen, Aktienmarktgewinnen und höheren Tankstellenumsätzen.

Inflationsbereinigt gingen die Umsätze leicht zurück, einkommensschwächere Haushalte geraten durch Benzin- und Lebensmittelpreise stärker unter Druck. Der Konsum lebt, doch er wird zunehmend vom oberen Einkommensbereich getragen.

USAChina Geopolitisch dominieren der Iran-Krieg und Präsident Trumps China-Besuch die Schlagzeilen. Die anhaltenden Störungen rund um die Straße von Hormus treiben den Ölpreis inzwischen auf 108 USD/Fass Nordsee Öl. Sie kennen ja meine Einschätzung, dass der Iran-Krieg China stärker belastet, als die USA. Und, oh Wunder, China willigt ein, künftig mehr Öl in den USA zu kaufen. Und, oh Wunder, China bestätigt, dass die Straße von Hormus frei befahrbar sein muss, stellt sich also gegen die Idee des Irans, dort Zoll-Einnahmen zu generieren.

In der US-Presse wird diese Bestätigung als Freibrief für Donald Trump gewertet, im Zweifel nochmals Angriffe gegen den Iran zu fliegen. Der Umkehrschluss, dass China nun nach Taiwan greifen könne, wurde von Trump jedoch negiert: Er habe auf die entsprechende Frage von Chinas Präsident Xi nicht geantwortet.

Im Gepäck hatte Donald Trump die Konzernchefs der US-Wirtschaft: Boeing nahm die Bestellung von 200 Fliegern mit nach Hause und Nvidia erfuhr, dass sich die Tür für Geschäfte, sprich den Verkauf der KI-GPUs, wieder öffnen werde. Der Geschäftsmann Donald Trump verkündete fast in Echtzeit seine Verhandlungserfolge auf Truth Social oder in Interviews mit US-Nachrichtensendern.

xij Xi hingegen ließ bislang keine Verhandlungsergebnisse verlauten. Daher bleiben die durch die US-Seite verkündeten Erfolge bislang vage, skeptische Anleger warten auf eine Bestätigung seitens Chinas.

Damit verlief das Treffen zwischen Trump und Xi ohne große Überraschungen. Weder konnte Trump Überraschungserfolge verzeichnen, noch bot Xi ihm die Stirn. Beide Seiten gehen respektvoll miteinander um. Vielleicht ist das schon Erfolg genug in diesen turbulenten Zeiten. Ich denke, eine bessere Einschätzung über Erfolg/Misserfolg werden wir erst in den kommenden Wochen vornehmen können, da erst dann gegebenenfalls veränderte Verhaltensweisen der beiden Länder und ihrer Präsidenten Rückschlüsse auf die tatsächlichen Vereinbarungen zulassen werden.

Sehr viele Erwartungen wurden in die China-Reise gepackt, die Aktienmärkte waren wochenlang im Vorfeld gestiegen. Nun folgt erst einmal eine Verschnaufpause. Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelten:

Wochenperformance der wichtigsten Indizes




INDIZES15.5., 19:31 UhrWoche ΔΣ '26 Δ
DAX23.951 -1,8%-2,2%
S&P 5007.435 0,7%8,6%
Nikkei61.409 -2,1%22,0%
Shanghai A 4.860 -0,3%5,0%
US-Dollar/EUR1,16-1,2%-1,0%
Euro/Yen184,580,1%0,5%
10-Jahres-US-Anleihe4,58%0,230,42
Umlaufrendite Dt3,09%0,110,31
Feinunze Gold$4.561 -3,4%5,6%
Fass Brent Öl$108,92 7,3%79,0%
Kupfer$13.939 4,1%12,2%
Baltic Dry Shipping$3.195 5,3%70,2%
Bitcoin$79.350 -1,0%-9,6%








3. Sentiment: KI-Rallye und hohe Energiepreise belasten deutsche Anleger



Umfrage Um 2% ging der DAX in der abgelaufenen Woche zurück. Der S&P 500 konnte im Unterschied dazu um ein halbes Prozent zulegen. Die unterschiedliche Entwicklung ist leicht zu erklären: Für den US-Kursanstieg sorgte der Technologiesektor, angeführt von den KI-Unternehmen. Diese Branche gibt es im DAX nicht. Zudem haben die USA einen starken Energiesektor, der von einem hohen Ölpreis profitiert. Auch diese Branche ist in Deutschland nicht existent, im Gegenteil: Der hohe Ölpreis schlägt sich bei uns überproportional in höhere Energiekosten nieder.

Schauen wir mal, ob sich die Stimmung unter den deutschen und den US-Anlegern entsprechend unterschiedlich entwickelte.

Unser Sentiment-Indikator, den wir unter deutschen Anlegern ermitteln, fällt diese Woche auf -0,3. Nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs und einigen Wochen mit stark negativem Sentiment pendelt dieser Wert nun heftig um die Null-Linie, diese Woche eben darunter.

Deutlicher ist der Ausschlag bei der Selbstzufriedenheit: Der Wert von -1,4 zeigt eine deutliche Verunsicherung unter den deutschen Anlegern an.

Die Zukunftserwartung ist mit -0,6 erstmals seit Januar so stark pessimistisch. Bären sammeln sich, Weltuntergangspropheten räuspern sich bereits.

Und so bleibt die Investitionsbereitschaft trotz der rückläufigen Kurse nur moderat vorhanden, der Wert sinkt auf 1,2.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger schwankt diese Woche stark. Nach einer starken Nachfrage nach gehebelten Spekulationen auf steigende Kurse (+33) brach dieser Indikator während des China-Besuchs der US-Delegation auf -47 ein, um zum Ende der Woche wieder moderat optimistische +15 anzuzeigen.

Das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex, wo sich institutionelle Anleger absichern, zeigt diese Woche mit einem Wert von 1,23 einen Wert am unteren Ende der Bandbreite an und signalisiert damit eine gestiegene Nachfrage nach Put-Absicherungen. Auch institutionelle Anleger in Deutschland sind also eher pessimistisch gestimmt.

US In den USA springt das Put/Call-Verhältnis für Equities an der CBOE am heutigen Freitag auf 0,69, was ein Ende der in den vergangenen Tagen extremen Absicherungstätigkeit der Anleger anzeigt. US-Anleger hatten sich offensichtlich vor dem China-Besuch gegen das Schlimmste abgesichert und atmen nun erleichtert auf.

US-Fondsmanager senkten ihre Investitionsquote bis zum Donnerstag dieser Woche (Tag der wöchentlichen Datenerhebung) von zuvor 97% auf nur noch 77%. -20%punkte in nur einer Woche, da war man offensichtlich extrem vorsichtig vor der China-Reise.

Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger sinkt auf 2%punkte. 39% Bullen stehen 37% Bären gegenüber. Wie aus der oben gezeigten unterschiedlichen Aktienmarktperformance zwischen den USA und Deutschland zu erwarten, zeigt sich also etwas mehr Optimismus in den USA.

Und so steht auch der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 mit 65% im Bereich der moderaten Gier.

Interpretation



Die ausführliche Interpretation der aktuellen Anlegerstimmung – basierend auf den hochwertigen Sentimentdaten unserer animusX Umfrage – bleibt den zahlenden Mitgliedern des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die hohe Qualität unserer Analysen solide finanzieren möchten. Mit den Einnahmen entwickeln wir die Sentimentanalyse kontinuierlich weiter – für noch fundiertere Einschätzungen, die helfen, Anlageentscheidungen zu optimieren und die Portfolio-Performance weiter zu verbessern.

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4. Ausblick: Vorbereitung auf den Sommer: Was bleibt, was muss raus?



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5. Update beobachteter Werte



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6. Leserfragen





Bonus-Zertifikat auf Commerzbank


Hallo Herr Heibel,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und wertvollen Informationen. Bei Ihrer Aussage zu den Ergebnissen der Börse Zürich habe ich mir symbolisch auf die Schultern geklopft. Ich habe in Summe schon einiges an Geld versenkt mit den Scheinen, unterm Strich aber Geld verdient. :-)

Ich bin ein Fan von Bonus- und Discount- Zertifikaten. Mit durchwachsenem Erfolg. Nichts desto trotz bleibe ich da dran und versuche die Performence zu verbessern. Jetzt habe ich da wieder ein Zertifikat, wo ich meine, das ist mit Gürtel und Hosenträgern. Wenn ich nicht schon Zertifikate hatte, wo ich das auch glaubte und die Hose dann doch rutschte ...

Bonuszertifikat auf die Commerzbank: FE1WN5
Aktueller Kurs: 31,91€
Bonus: 38€
LZ: 18.06.27
Barriere: 20€

1. Im Normalfall sollte die CB auf Basis der aktuellen Verfassung und Geschäftszahlen die 20€ nicht sehen. Zumal der Bankensektor aktuell in Summe stabil daher kommt.
2. Absicherung des Kurses durch den Übernahmewillen der Unicredit

Letzteres ist für mich das Entscheidende. Es mehren sich die Zeichen, dass die Übernahme kommen wird.

- Beschlossene Kapitalerhöhung Unikredit
- Unikredit gibt mit großen Verlusten das Russlandgeschäft auf. Wahrscheinlich eine Forderung des Bundes.
- Äußerungen(Druck) aus Brüssel
- diverse Äußerungen aus Finanzkreisen

Alles zusammen erscheint mir das Chancen- Risiko- Verhältnis sehr gut zu sein. Aktuell eine zu erwartende p. a. Rendite von 17,04%. Je wahrscheinlicher die Übernahme im Laufe der nächsten Monate wird, um so deutlicher sollte sich der Zertifate- Kurs der 38€ Marke nähern. Bedeutet, man könnte viel eher aussteigen.

Ich weiß, Sie sind kein Fan von Zertifikaten. Für das Heibel- Depot kommt das nicht in Frage. Aber könnten Sie bitte kurz drüber sinnieren, ob Sie ein Haar in der Suppe sehen? Ich schätze Ihre Meinung sehr. Bei meinen letzten Nachfragen zu Vonovia und Applovin hatten Sie (leider) Recht behalten.

Ich freue mich schon auf Ihre Rückmeldung und verbleibe mit besten Grüßen und Wünschen zu einem (verlängerten?) Wochenende,

Roy Kolbe

ANTWORT
Also ich verstehe Sie nicht: Sie möchten von mir hören, dass die Commerzbank wohl auf keinen Fall mehr die 20 Euro sehen wird. Ihr Schein steht derzeit bei 32 Euro. Maximal können Sie damit 38 Euro erhalten, also +6 Euro = +18%. In den vergangenen 12 Monaten stieg die Aktie der Commerzbank um 38% an. Nehmen wir an, der Übernahmekampf spitzt sich zu, darauf wollen Sie doch wetten, dann könnte der Kurs auch in den kommenden 12 Monaten, also während der Laufzeit Ihres Scheins, nochmals kräftig ansteigen. Doch mit Ihrem Schein kappen Sie Ihre Gewinnmöglichkeit auf maximal 18%. Warum?

Die Aktie notiert aktuell auf einem KGV von 11, bietet eine Dividendenrendite von 3% und Analysten erwarten ein Gewinnwachstum von über 20% p.a. für die kommenden drei Jahre. Ich würde meine Gewinnmöglichkeit nach oben nicht kappen.




7. Übersicht HT-Portfolio



Der Börsen-Ausblick mit Markt- und Aktienanalysen, konkreten Empfehlungen sowie detaillierten Kauf- und Verkaufsaktionen bleibt den zahlenden Mitgliedern des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die hohe Qualität unserer Veröffentlichung solide finanzieren möchten.

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8. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise



Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



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Stephan Heibel
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