Heibel-Ticker Free Börsenbrief
- Einfach einen Tick besser -
21. Jahrgang - Ausgabe 29 (17.07.2026)
Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:
| 1. | Info-Kicker: Partylaune im ARD |
| 2. | So tickt die Börse: Wachablösung in der KI-Rally |
| - Der Iran-Krieg trifft Deutschland | |
| - Wochenperformance der wichtigsten Indizes | |
| 3. | Sentiment: Anleger ziehen sich zurück |
| - Interpretation | |
| 4. | Ausblick: Berichtssaison startet mit positivem Tenor |
| 5. | Update beobachteter Werte |
| Übernahme von Kodak Moments verschafft Markteintritt in USA, Kanada, Mexiko und Australien | |
| 6. | Übersicht HT-Portfolio |
| 7. | Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise |
| 8. | Mitgliedschaft verwalten |
1. Info-Kicker: Partylaune im ARD
Liebe Börsenfreunde,
Wenn in der ARD Tagesschau von Party und zerbrochenen Bierflaschen auf dem Börsenparkett die Rede ist, dann muss der Stephan einen Auftritt gehabt haben, scherzten meine Freunde diese Woche an meinem Geburtstag :-) Vielleicht ist der Zusammenhang etwas weit hergeholt, aber Sie alle wissen, wie trocken unsere Sentiment-Zahlen sind. Ich habe daher tatsächlich die Analogie zur Party bemüht. Das Interview mit Moderater Klaus-Rainer Jackisch können Sie unter diesem Link sehen, ich komme ab Minute 11 dran.
Die ersten Hitzephasen haben wir noch unter Volllast weitergearbeitet, nun werde ich einen Gang herunterschalten und den Sommer genießen. Wie immer bleibe ich natürlich am Ball. Aber die Updates werden nur noch bei wirklich wichtigen Entwicklungen verschickt und die kommenden Ausgaben, wie auch die heutige bereits, werden etwas kürzer.
Ich konzentriere mich auf die wichtigen Entwicklungen für unser Portfolio. Weiterführende Analysen hebe ich mir für später auf. So erläutere ich heute in Kapitel 2, wie die Rotation in eine Konsolidierung übergehen könnte. Die Highflyer der vergangenen Monate werden derzeit ausverkauft, gleichzeitig werden attraktive Aktien händeringend gesucht.
Das Sentiment ist klar negativ und somit eine Unterstützung für die Aktienmärkte. In Kapitel 3 zeige ich, warum wir uns darauf jedoch nicht verlassen sollten.
Im heutigen Ausblick in Kapitel 4 fasse ich die wichtigsten Entwicklungen zu unseren Aktien aus dem Heibel-Ticker Portfolio zusammen und gebe einen Ausblick auf die zu erwartenden Ereignisse der kommenden Wochen. Ich gebe auch meine Einschätzung darüber ab, wie groß die Gefahr eines Crashs ist oder wie eilig Anleger investieren sollten, um die nächste Rallye nicht zu verpassen.
Diese Woche gab es nur ein Update: Cewe übernahm Kodak Moments und erschließt sich damit neue Märkte. Meine Einschätzung dazu lesen Sie in Kapitel 5.
Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Heibel-Ticker Portfolio in Kapitel 6.
Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs
2. So tickt die Börse: Wachablösung in der KI-Rally
Was passiert, wenn die Hardware-Hersteller Rekordzahlen liefern und der Markt trotzdem einbricht? Das Geld verschwindet nicht, es wandert weiter. Von den Schaufelverkäufern zu denen, die mit den Schaufeln graben.
SK Hynix betätigte den Gong zum Stimmungshoch. Am Freitag vor einer Woche vollzog SK Hynix das größte US-Listing eines ausländischen Unternehmens aller Zeiten. 26,5 Mrd. USD wurden über neu ausgegebene Aktien (ADRs) an der Nasdaq eingesammelt, mehr als Alibaba 2014. Das Orderbuch war siebenfach überzeichnet, der erste Handelstag brachte der Aktie ein Plus von 13%. Der HBM-Weltmarktführer (rund 60% Marktanteil bei den High Bandwidth Memorys, Speicherchips, ohne die kein KI-Rechenzentrum läuft) holte sich die US-Bewertungsprämie. Aktien, die an der Nasdaq gelistet sind, werden deutlich höher bewertet als ihre Pendants in China.
Ich könnte sagen, dass die US-Bilanzierungsregeln deutlich strenger sind und daher weniger Spielraum für Schummeleien bieten. Anleger versehen daher chinesische Aktien mit einem höheren Bewertungs"abschlag". Doch neutral formuliert würde ich sagen: Anleger fühlen sich im Umfeld der US-Regularien wohler als an den chinesischen Märkten, die doch immer wieder von politischer Einflussnahme dominiert werden.
Schon am Montag drehte das Bild. In Seoul brach SK Hynix um 15%, Samsung um 11% ein, die frisch gelisteten ADRs verloren zweistellig. Micron und Sandisk wurden mit nach unten gerissen. Wenn ein Rekord-Listing siebenfach überzeichnet ist und danach verkauft wird, dann können wir die Ereignisse als Top-Bildung oder auch als Trendumkehr interpretieren. Ich würde sagen, der Halbleitermarkt ist ein Casino der Emotionen. Bloomberg berichtet bereits, dass Samsung über ein eigenes US-Listing nachdenkt. Wenn alle an die Wall Street drängen, um Geld einzusammeln, sollten Anleger hellhörig werden. Die Wall Street wird so lange mit Aktien geflutet, bis die Liquidität vollständig aufgesogen, bis der Markt ausgetrocknet ist. Ich hatte bereits im Rahmen des SpaceX-Börsengangs, der Alphabet-Finanzierung und weiterer Aktionen der Hyperscaler angekündigt, dass der Markt im Verlauf dieses Sommers austrocknen würde. Ich denke, nun ist es soweit. Anthropic und OpenAI sollten ihre Börsengänge verschieben, möglichst in Richtung Ende des Jahres.
ASML und TSMC lieferten diese Woche mit ihren Quartalsergebnissen Rekordzahlen, die keiner mehr feierte. Dabei könnte es operativ kaum besser laufen. ASML meldete am Mittwoch 9,3 Mrd. Euro Quartalsumsatz bei 54% Bruttomarge und hob die Jahresprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr an, auf 43 bis 45 Mrd. Euro Umsatz, nach 36 bis 40 Mrd. im April. Für das laufende Q3 werden 11 bis 12 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Die Herstellungskapazitäten für ASML-Fertigungsmaschinen sollen 2027 um 30% ausgebaut werden.
ASML bietet die alten Deep Ultraviolet (DUV) Maschinen an, die auf Basis langwelligen UV-Lichts die dickeren oberen Schichten des Halbleiters bestrahlen. Bei den wesentlich filigraneren Extreme Ultraviolet (EUV) Maschinen ist ASML das einzige Unternehmen weltweit, das entsprechende Chip-Maschinen anbietet. Damit können kurzwelliger tiefere Schichten des Halbleiters erreicht werden. Micron hat bereits den Ausbau der Fertigungskapazitäten für ihre HBM-Speicherchips angekündigt und benötigt dazu ASML-EUV-Maschinen.Die Aktie von ASML sprang zur Eröffnung an und näherte sich ihrem Rekordhoch, doch dann trocknete der Markt aus, die Aktie gab die Gewinne im Tagesverlauf wieder ab.
Noch deutlicher bei TSMC am Donnerstag: Der Nettogewinn sprang um 77% auf umgerechnet 22 Mrd. USD, das fünfte Rekordquartal in Folge. Der Umsatz legte um 36% auf 40,2 Mrd. USD zu, zwei Drittel davon kommen inzwischen aus dem KI-Bereich. CEO C.C. Wei kündigte weitere 100 Mrd. USD Investitionen für den Standort Arizona an (Gesamtinvestition dort nun 265 Mrd. USD) und hob das Investitionsbudget für 2026 auf 60 bis 64 Mrd. USD an. Auch hier folgte eine konträre Reaktion, die Aktie fiel um 4%, der gesamte Chipsektor gab nach.
Anleger fürchten, dass die Investitionen in den Ausbau der Chip-Fertigungskapazitäten zu einem Überangebot an Chips führen werden und somit diese Investitionen zum Milliardengrab werden könnten. Sie wissen ja, dass ich das anders sehe. Aber, wie oben gesagt, kurzfristig ist der Markt ein Casino der Emotionen. Nachhaltige Entwicklungen zeigen sich erst langfristig.
Wenn Rekordzahlen mit Kursverlusten quittiert werden, waren die Emotionen für die guten Nachrichten bereits zu hoch gekocht. Intel, Micron, Infineon, AMD, ARM Holding, SanDisk, Western Digital, ... alle mussten diese Woche kräftig Federn lassen.
Die Hyperscaler übernehmen den Staffelstab. Die großen Tech-Konzerne, die in den vergangenen Monaten im Schatten der Hardware-Rally standen, konnten diese Woche zulegen. Apple stieg um 3,5% und kratzt an der Marke von 5 Billionen USD Marktkapitalisierung, befeuert von der China-Zulassung für Apple Intelligence. Meta wurde dafür belohnt, das gigantische Rechenzentrum in Louisiana auf 5 Gigawatt und über 50 Mrd. USD aufzustocken und darüber nachzudenken, überschüssige Rechenkapazität als Cloud-Dienst zu vermarkten. Amazon erhielt Kurszielanhebungen, weil AWS wieder Fahrt aufnimmt.
Metas Überlegung, eigene KI-GPU-Kapazität zu verkaufen, ist für die Hardware-Hersteller ein Warnsignal, denn das Angebot holt die Nachfrage ein. Für die Hyperscaler ist es aber ein Gütesiegel, denn ihre Milliardeninvestitionen beginnen, Erträge abzuwerfen. Der Markt wettet nun auf Phase zwei der KI-Story. Nicht mehr auf den Bau der Infrastruktur, sondern auf ihre Monetarisierung. Dazu passt, dass IBM warnte, KI-Infrastrukturausgaben kannibalisierten klassische Software-Budgets: Es gibt Gewinner und Verlierer, und die Karten werden gerade neu gemischt.
Dabei gleicht der Kommentar von IBM CEO Arvind Krishna einem Offenbarungseid. Man sei davon überrascht worden, dass Kunden an allen Ecken und Enden, insbesondere an den IBM-Produkten, sparen. Er beschreibt die KI-Entwicklungen so, dass Unternehmen aktuell nur drei Bereiche haben, in denen sie investieren, und zwar investieren müssen, so stark investieren müssen, dass für andere Bereiche nichts übrig bleibt: 1. Ausbau der KI-Infrastruktur (KI-Rechenzentren kaufen oder mieten, Hyperscaler), 2. zur Verfügung Stellen möglichst großer KI-Token Budgets (KI-Modellanbieter Anthropic, OpenAI, Alphabet, Meta) sowie 3. das Überarbeiten der IT-Sicherheitsstruktur (CrowdStrike, Palo Alto). In allen anderen IT-Bereichen seien die Sparanstrengungen der IBM-Kunden so stark, dass die IBM-Jahresplanung ad absurdum geführt wurde. Die Aktie von IBM brach binnen weniger Sekunden um 25% ein.
Am heutigen Freitag bekommt aber auch diese Sichtweise schon wieder Kratzer: In China wurde das KI-Modell Kimi K3 veröffentlicht, das ersten Berichten zufolge den chinesischen Rückstand zu Anthropics Claude Fable und OpenAIs ChatGPT 5.5 aufholen soll. Wir laufen auf eine Situation zu, in der viele Anleger überhaupt nicht mehr wissen, in welche Unternehmen man noch investieren darf.
Eine weitere Information mahnt zur Vorsicht: Die Positionierung der US-Fondsmanager ist laut der monatlichen BofA-Umfrage stark chiplastig (82% sind im Chip-Sektor übergewichtet), während die Cash-Quote nur noch bei mageren 3,6% liegt. Wenn alle auf derselben Seite des Bootes stehen, ist es leicht zum Kentern zu bringen.
Der Iran-Krieg trifft Deutschland
Während die Wall Street nahe ihren Allzeithochs notiert (der S&P 500 hielt sich über 7.500 Punkten, gestützt von starken Bankenzahlen zum Auftakt der Berichtssaison), musste der DAX Federn lassen. Das Wiederaufflammen des Iran-Krieges, Trump erklärte das Rahmenabkommen für nichtig, verhängte erneut eine Seeblockade und sprach vorübergehend von einer 20%igen Gebühr für die Durchfahrt der Straße von Hormus, trieb den Ölpreis (Brent) um rund 10% auf etwa 85 USD je Fass. Der DAX rutschte in der Spitze 2,2% ab und kämpft seither mit der Marke von 25.000 Punkten.Ein Ölpreisschock trifft die energieintensive, exportlastige deutsche Wirtschaft ungleich härter als die USA, die selbst Öl fördern. Entsprechend standen Lufthansa (-6%), Autobauer und Zykliker unter Druck, während die ohnehin schwachen Konjunktursignale das Bild abrunden. Dazu kommt die Inflationsangst, denn steigt der Ölpreis weiter, rückt die Zinswende nach unten in weite Ferne und in den USA wird sogar schon wieder über Erhöhungen diskutiert.
Kurz gesagt: Diese Woche lief die parabolische Entwicklung bei KI-Hardwareanbietern aus. Die Liquidität, die durch die heftigen Verkäufe in diesem Sektor generiert wurde, suchte aufgrund der Spannungen im Nahen Osten vergeblich nach neuen Anlageideen oder auch nur nach Value-Titeln und floss daher mangels Alternative zurück in die altbewährten Hyperscaler.
Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich geschlagen haben:
Wochenperformance der wichtigsten Indizes
| INDIZES | 17.7., 17:58 Uhr | Woche Δ | Σ '26 Δ |
| DAX | 24.831 | -0,9% | 1,4% |
| S&P 500 | 7.478 | -1,2% | 9,2% |
| Nikkei | 64.141 | -6,4% | 27,4% |
| Shanghai A | 4.529 | -5,3% | -2,2% |
| US-Dollar/EUR | 1,14 | 0,1% | -2,6% |
| Euro/Yen | 185,82 | 0,7% | 1,2% |
| 10-Jahres-US-Anleihe | 4,54% | -0,02 | 0,37 |
| Umlaufrendite Dt | 3,10% | 0,07 | 0,32 |
| Feinunze Gold | $4.018 | -2,1% | -7,0% |
| Fass Brent Öl | $86,62 | 14,3% | 42,4% |
| Kupfer | $13.599 | 0,8% | 9,5% |
| Baltic Dry Shipping | $2.840 | -2,4% | 51,3% |
| Bitcoin | $63.347 | -0,9% | -27,8% |
3. Sentiment: Anleger ziehen sich zurück
Der DAX gibt diese Woche 1,3% ab, der S&P 500 rutscht trotz US-Ölindustrie und KI-Revolution ebenfalls leicht ins Minus. Noch nennt man die heftigen Kursverluste einiger Einzelaktien "Rotation", doch die Zufluchtsorte, mit denen die Indizes über Wasser gehalten werden, bekommen ihre eigenen Probleme.Sukzessive dämmert es vielen Anlegern, dass der Iran-Krieg nicht mit kurzen "Operationen" gewonnen werden kann, sondern mehr und mehr zu einem lang anhaltenden Krieg wird. Die globale Energieversorgung scheint dennoch gesichert, aber die geopolitischen Spannungen wachsen weiter an. Ich schreibe es der defensiven Positionierung der Anleger zu, dass die jüngsten Entwicklungen nicht zu einem deutlicheren Ausverkauf an den Börsen geführt haben. Immerhin notiert der DAX noch immer nur 3% unter seinem Allzeithoch. Schauen wir mal, wie sich diese Gemengelage auf das Börsensentiment unter den Anlegern auswirkt.
Unsere Anlegerstimmung bricht auf -3,6 ein, ab Werten unter -4 sprechen wir von Angst und Panik. Noch vor zwei Wochen herrschte Partylaune, doch davon ist nun nicht mehr viel zu sehen.
Verunsicherung macht sich breit, wir messen einen Wert von -4,6 und somit extreme Verunsicherung unter den Anlegern. Nach zwei Wochen in Folge im DAX mit negativem Vorzeichen ist die Verunsicherung in der Vergangenheit meist größer gewesen. Es ist also nicht überraschend, dass Anleger von der schwachen Börsenentwicklung negativ überrascht sind, doch eine Katastrophe sieht noch deutlich anders aus.
Die Zukunftserwartung unserer Umfrageteilnehmer ist mit einem Wert von +0,9 nur noch leicht positiv. Zwar haben die Bullen noch eine leichte Mehrheit gegenüber den Bären, aber wirklicher Optimismus sieht anders aus.
Und so zeigt sich auch die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von +0,7 nur moderat. Tatsächlich handelt es sich um den zweitniedrigsten Wert des laufenden Jahres. Nur zweimal, Ende Juni und Ende Januar, haben wir einen Wert von +0,6 gemessen, ansonsten war die Investitionsbereitschaft stets höher.
Das Euwax-Sentiment der Privatanleger fällt auf -42% und zeigt, dass Absicherungsprodukte gegen weiter fallende Kurse stark nachgefragt wurden. Seit Anfang Juni segeln Anleger in Deutschland überwiegend defensiv, sichern ihre Positionen ab und setzen nur punktuell auf weitere Kursanstiege.
Das Put/Call-Verhältnis für den DAX an der Eurex steigt diese Woche auf 1,98 und notiert damit am oberen Ende des Ergebnisbandes der vergangenen Monate. Institutionelle Anleger, die noch vor einer Woche stark optimistisch positioniert waren, kaufen Put-Absicherungen über die Eurex, um sich nun vor weiter fallenden Kursen zu schützen.
Auch in den USA stieg das Put/Call-Verhältnis für Equities an, wie die Zahlen der CBOE zeigen. Der Wert von 0,68 ist zwar noch nicht am oberen Ende der Bandbreite, aber schon im oberen Drittel.
Die Investitionsquote der US-Fondsmanager steigt diese Woche auf 96%. Die meisten Werte messen wir zwischen 80% und 100%, damit sind Fondsmanager erstaunlich bullisch positioniert, was mich beunruhigt, aber ich möchte es noch nicht als Warnsignal interpretieren, dazu ist das Ergebnis noch nicht extrem genug.
Die Bulle/Bär-Differenz der US-Privatanleger steht bei 12%punkten, 45% Bullen stehen nur 33% Bären gegenüber. Damit sind die Privatanleger in den USA erstaunlich optimistisch.
Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 43% moderate Angst an, aber das ist ebenfalls noch nicht extrem genug, um als Warnung zu dienen.
Interpretation
Die ausführliche Interpretation der aktuellen Anlegerstimmung – basierend auf den hochwertigen Sentimentdaten unserer animusX Umfrage – bleibt den zahlenden Mitgliedern des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die hohe Qualität unserer Analysen solide finanzieren möchten. Mit den Einnahmen entwickeln wir die Sentimentanalyse kontinuierlich weiter – für noch fundiertere Einschätzungen, die helfen, Anlageentscheidungen zu optimieren und die Portfolio-Performance weiter zu verbessern.
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4. Ausblick: Berichtssaison startet mit positivem Tenor
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Quellen:
Kurse: Bloomberg. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. Sentimentdaten: eigene Umfrageergebnis über unseren Dienst animusX.de.
Bilanzdaten: Bloomberg, Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
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