Leserfragen (Juni 2021)


 Frage vom 25.06.2021

#Beyond Meat nicht so grün, wie behauptet

Sehr geehrter Herr Heibel,
ich befürchte ihre Meinung zu Beyond Meat ist aus Faktensicht deutlich zu positiv.
Da kommt keine Weltrettung auf uns zu,
sollten wir vermehrt Beyond Meat statt konventioneller Burger konsumieren.
Ich empfehle folgende Seite zu lesen, die zwar auch tendenziös ist aus meiner Sicht aber
viele Fakten so gerade rückt, wie sie es verdient haben.
https://bluebirdprovisions.co/blogs/news/truth-beyond-meat
Dass die Börse vereinfacht und übertreibt ist klar und dass die Aktie nicht gehypt wird,
ist auch nicht sicher. Insofern kann es natürlich deutlich nach oben gehen.
Mir persönlich allerdings steht das Geschäftsmodel auf zu tönernen Füßen.

Gruß aus der sonnigen Pfalz
Hans

 Antwort:

Vielen Dank, sehr guter Artikel. Aber genau wie beim Elektroauto gilt auch hier: Der Ansatz von Beyond Meat ist zukunftsweisend, auch wenn heute noch wesentliche Mankos bestehen. Es geht ja nicht darum, die Rinder abzulösen, sondern eine Alternative zu entwickeln. Auch ich würde mir wünschen, dass wir die Viehzucht nach den im Artikel beschriebenen Werten ausrichten. Doch das Bevölkerungswachstum lässt das kaum zu. Eine Lösung für dieses Problem wäre eine Eindämmung des Bevölkerungswachstums, doch das ist derzeit undenkbar. Daher wird Beyond Meat eine Alternative darstellen, die im Laufe der kommenden Jahre immer besser wird.

Ungeachtet dessen haben wir die Position inzwischen dennoch aufgelöst, weil die Aktie vorerst ausgereizt scheint.


 Frage vom 25.06.2021

#CHURCHILL CAPITAL IV Aktie vs. Warrant

Hallo Herr Heibel,

Ihre Spekulation auf Lucid Motors über das SPAC Churchill Capital die Sie Ende März vorgestellt hatten fand ich spannend und hab dann auch am 1.4.2021 investiert.
Im Ticker letzten Freitag hatten Sie dann eine Leserfrage beantwortet, in der eine Dame über 12% Buchgewinn berichtet hatte. Das hatte mich gewundert, da ich aktuell im Minus bin.

Ich hab mir heute daher das Thema nochmal angeschaut und fürchte das es zwei SPACs gibt und Sie die falsche WKN im Ticker genannt hatten.

Heibel A2QAZC, US1714392016
Lucid Motors A2QAMY US1714391026

Bevor ich das jetzt "panisch" verkaufe wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie auch nochmal ein Blick auf den Fall werfen können. Ggf. geht es auch noch anderen Kunden so und eine Klarstellung wäre für alle gut.

Vielen Dank vorab und beste Grüße

Simon aus Mannheim

 Antwort:

Ja, da gibt es tatsächlich zwei Papiere:

WKN A2QAZC, ISIN US1714392016
Ist ein Warrent, also ein Recht auf die Aktie

WKN A2QAMY, ISIN US1714391026
Ist nun tatsächlich die Aktie, die Ende Juli zu Lucid werden soll.

Sorry für die Verwirrung. Der Warrent, den ich empfahl, notiert derzeit tatsächlich 8% höher als die Aktie. Das würde ich nutzen, um den Warrent in die Aktie zu tauschen, denn die Aktie ist wesentlich liquider.


 Frage vom 18.06.2021

#Kursziel für Airbus

Guten Tag Herr Heibel,

Hoffe, es geht Ihnen gut!

Ich schreibe Ihnen, um zu fragen, was Ihr Kursziel bei Airbus ist. Ich habe die Aktie ähnlich früh wie Sie (sogar etwas früher) zu einem günstigen Preis eingekauft, und ich finde, dass sie nun schon ziemlich gut bewertet ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Hanns-André aus Seesen

 Antwort:

Danke der Nachfrage, mir geht es gut: Habe gestern die zweite Impfung bekommen und mag grundsätzlich heiße Temperaturen gern :-).

Zu Airbus: keine Ahnung, ist mir auch egal. Zyklen in der Luftfahrt laufen häufig über viele jähre, manchmal Jahrzehnte. Wir befinden uns in einem soliden Aufschwung, der durch Corona kurz unterbrochen wurde und in dem Airbus gegenüber Boeing meiner Einschätzung nach einen ordentlichen Vorsprung hat. Ich denke, der Flugverkehr wird ordentlich anziehen und zu vielen Produktionsausweitungen bei Airbus führen. Sprich: Ich möchte da noch eine Weile mitfliegen :-).


 Frage vom 18.06.2021

#Inflationsgefahr nicht unterschätzen

Sehr geehrter Herr Heibel,
meiner Ansicht nach gehen Sie in ihrer heutigen Ausgabe ein wenig leichtfertig mit dem Thema Inflation um.
Wollen Sie ihre Leser beruhigen in dem Sie die Preissteigerungen in den USA klein reden und dabei den Deutschen Markt aussen vor lassen.
Im Baustoffbereich erleben wir auf breiter Front Preissteigerungen von bis zu 100% und mehr. Ich erspare mir eine detailierte Aufzählung, Sie müssen sich nur bei den örtlichen Baumärkten über die Preissteigerungen erkundigen.
Nicht ganz so schlimm, doch auch im Bereich von über 10% Preissteigerungen sind bei Obst und Gemüse zu beobachten.
Heute war aus der Presse zu entnehmen daß starke Preissteigerungen im Großhandel zu verzeichnen sind.
Das alles dürfte Ihnen doch nicht entgangen sein.
Wo bleibt da ihre journalistische Sorgfallspflicht, wenn Sie das nicht ansprechen?
Wollen Sie Vertrauen schaffen, obwohl die Titanic schon vom Eisberg gerammt wurde?
Mit freundlichen Grüßen
Helmuth aus Karlsruhe

 Antwort:

Informationen sind seit der Erfindung des Internets überall und jederzeit verfügbar, die brauche ich im Heibel-Ticker nicht noch aufzulisten. Ich liefere meine Einschätzung, die ich auch stets sorgfältig begründe. Meine Ausführungen sind für Privatanleger, die nicht 12 Stunden am Tag traden, sondern einem geregelten Job nachgehen und nur wenig Zeit für die Vermögensanlage haben. Privatanleger müssen nicht jeden Kursausschlag nach oben oder unten für sich optimal ausnutzen, sondern sollten große Trends erkennen.

Und ich erkenne derzeit weder Hyperinflation, noch eine tödliche Deflation. Beides wird jedoch in der Presse immer wieder thematisiert. Daher habe ich mich darauf konzentriert, die Panikmache der Presse zu relativieren.

Ich nehme an, dass wir beide von unterschiedlichen Zeithorizonten ausgehen: Ich betrachte stets einen Zeithorizont von 12-18 Monaten, das hat sich in der Vergangenheit als brauchbar erwiesen :-).


 Frage vom 18.06.2021

#CHURCHILL CAPITAL IV - Lucid inzwischen mit 12% im Plus

Guten Tag, Herr Heibel,

Nun habe ich doch mal eine Frage, als es empfohlen war habe ich Churchill Capital geordert, sie hatten das dann nicht ins Depot genommen da es bei manchen Brockern zu Problemen kam.

Inzwischen bin ich 12% im Plus, was empfehlen Sie?

Vielen Dank, Eva aus Karlsruhe

 Antwort:

Oh, das freut mich, dass Sie die Nerven bewahrt haben und dieses spekulative Investment zu einem Erfolg führen konnten. Kurzfristig wird’s mMn nun turbulent, ich würde Gewinne mitnehmen. Langfristig halte ich noch immer viel von Lucid, dem Unternehmen dieses SPACs. Doch auf welchem Niveau dort ein Einstieg ratsam ist, habe ich aktuell nicht im Blick.


 Frage vom 02.06.2021

#ALSO Holding GmbH IT-Hardware für die Schweiz

Hallo Herr Heibel

Betreffs Cash: Zum Parkieren von Cash-Bestand ist mir bis jetzt keine vernünftige Idee gekommen, deshalb habe ich den Bestand an konservaiven Dividendenwerten überproportional gestaltet um später wieder zu reduzieren.

Noch eine Frage zu ALSO Holding AG (ALSN Sfr. 267,00). Seit langer Zeit streue ich mein Portfolio nicht nur in Spekulation/Wachstum/Dividende sondern auch in Währungen. In etwa 40% USD/40% EURO/20% Sfr. damit vermeide ich nebenbei auch Wechselkosten. In meinem Sfr.-Anteil denke ich darüber nach ob ich NESTLE verkaufe und ALSN dafür kaufe.

Auch wenn schweizer Aktien nicht so im Fokus stehen können sie mal einen Blick auf ALSN werfen? Was mir besonders gefällt ist: Konstant steigender Umsatzerlös und Dividende auch das KGV scheint mir bei Bertachtung der übrigen Werte nicht zu hoch. Die Kapitalisierung ist bei knapp unter 3 Miliarden und dürfte bis ende Jahr die 3Miliarden erreicht haben. Es würde mich sehr freuen ihre neutrale Meinung dazu zu erfahren.

Sollten sie es schaffen hier mal einen Blick zu riskieren währe ich ihnen sehr dankbar.

Guss, Ulf aus St. Margrethen

 Antwort:

Die ALSO Holding AG sieht interessant aus. Das Geschäft mit IT-Hardwäre ist traditionell mit hauchdünnen Gewinnmargen versehen, daher die Bewertung von nur 3,5 Mrd. CHF bei 12,7 Mrd. CHF Jahresumsatz, ein KUV von 0,3. Das Umsatzwachstum wird auf 5% p.a. geschätzt, ist also auch nicht sonderlich reizvoll.

Im Rahmen der Corona-Pandemie wurde stark in die IT investiert, die Aktie von ALSO konnte daher von 136 auf 272 CHF springen, +100%. Doch die IT-Ausgaben scheinen nicht bei ALSO angekommen zu sein, denn trotz Pandemie blieb das Wachstum bei 5%.

Auch die Gewinnentwicklung scheint von der Pandemie nicht sonderlich positiv beeinflusst worden zu sein, sie könnte von 15% im Jahr 2020 auf 17% im Jahr 2022 ansteigen.

Für eine so durchschnittliche Geschäftsentwicklung finde ich das KGV von 24 schon ziemlich hoch. Das Geschäft scheint grundsolide, die Bewertung jedoch bereits entsprechend hoch zu sein. Langfristig also eine gute Aktie, ich würde aber auf günstigere Kurse zum Einstieg warten.


 Frage vom 02.06.2021

#Planwirtschaft versus Keynes & MMT

Sehr geehrter Herr Heibel
Ich freue mich schon jede Woche auf den Freitag, um Ihren Interessanten Ticker lesen zu können. Abgesehen von den aktuellen Börsetipps, interessieren mich immer Ihre interessanten Ausführungen in Kapitel 2. Für die letzte Ausgabe fehlen mir allerdings als ökonomischen Laien einige Grundlagen.

Sie setzen dort MMT mit Planwirtschaft gleich. Über die Grundlagen von MMT habe ich mich bei Wikipedia etwas informiert und dort auch über die Pros und Contras gelesen. Mir klingt – laienhaft wie ich bin – bei MMT irgendwie der „New Deal“ von Präsident Roosevelt durch, oder liege ich da falsch. Immerhin kann man doch Roosevelt nicht Planwirtschaft unterstellen, vielleicht eher Keynesianismus, oder irre ich da?

Sie sehen schon, die Begriffe gehen da bei mir etwas durcheinander. Vielleicht geht es da Anderen Ihrer Leser ebenso. Es gäbe da möglicherweise in einer Ihrer nächsten Ausgaben Gelegenheit, in einem Kapitel 2 die verschiedenen Begriffe und die dahinter stehenden Denkrichtungen aus Ihrer sicht darzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
Günter aus Klosterneuburg, Österreich

 Antwort:

Vielen Dank für Ihre Rückfrage.

Ja, die Gegenüberstellung MMT = Planwirtschaft ist vielleicht etwas zu stark vereinfacht. Die Welt ist viel komplexer, als dass man sie in einem kurzen Kapitel mit allen bunten Farben darstellen könnte. Grundsätzlich bauen meine Heibel-Ticker Ausgaben stets ein wenig aufeinander auf, so dass ich nicht in jeder Ausgabe bei Adam und Eva anfange. Manchmal stehen dann Meinungen von mir ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen da.

Wenn Franklin D. Roosevelt als Reaktion auf seinen Amtsvorgänger Herbert Hoover, der freie Märkte propagierte, etwas mehr Staatseingriff vorschlug, dann war das damals sinnvoll. Immerhin betrug die Staatsquote in den USA vor der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 lediglich 11,7%. Unter Roosevelt wurde sie fast verdoppelt, 1939 betrug sie 22,2%. In Deutschland ging sie in diesem Zeitraum übrigens von 22,4% auf 36,9%.

Im vergangenen Jahr betrug die Staatsquote in den USA 46,2%, in Deutschland sogar 51,3%. Es ist ein Unterschied, ob man in einer freiem Marktwirtschaft mit 11,7% für mehr Staat plädiert, oder aber ob man dies in einem Staat tut, der ohnehin bereits die Hälfte der Wirtschaftsleistung unter staatlicher Kontrolle hält.

Während es in meinen Augen vor 90 Jahren durchaus Bereiche gab, die vom Staat besser geregelt werden konnten als vom Markt, habe ich heute den Eindruck, dass der freie Markt, bei uns die soziale Marktwirtschaft, kaum noch Luft zum Atmen hat.


 Frage vom 02.06.2021

#CureVac deutlich langsamer als BioNTech

Hallo Herr Heibel,

Ich lese gerade Ihre Ausführungen zu Curevac im Vergleich zu Biontech.

Ist Ihnen schon aufgefallen dass Curevac fast ein Dreivierteljahr später dran ist als Biontech?

Letztes Jahr war zu lesen das die mRNA Impfstoffe aller 3 Unternehmen (Biontech, Moderna, Curevac) mit Hochdruck entwickelt werden. Alle Unternehmen hatten sich vorher noch nie mit Impfstoffen beschäftigt. Biontech hat 2020 nach wenigen Monaten eine Kooperation mit Pfizer bekanntgegeben. Curevac hat erst im Spätherbst eine Kooperation mit dem „Impfstoffriesen“ Bayer veröffentlicht.

Des weiteren hat Curevac meines Wissens vor ein paar Monaten veröffentlicht dass sie sich als Zielgruppe ihres Impfstoffes die „ärmeren“ Länder in Afrika, Südamerika und Asien ausgeguckt haben. Da wird die Impfdosis dann vermutlich € 1,00 kosten.

Der große Unterschied zwischen Biontech und Curevac liegt meines Erachtens nicht in der mRNA-Technik sondern im Management. Und welches Management hier außerordentliches geleistet hat liegt auf der Hand.

Wenn also Biontech doppelt so teuer ist als Curevac dann ist der eine entweder dramatisch unterbewertet oder der andere zu teuer. Da Biontech einen extrem hohen Bekanntheitsgrad hat und damit im Fokus der Anleger steht denke ich eher, dass Curevac die Erwartungen in der Zukunft nicht erfüllen kann.

Noch zur Info: Ich habe weder Biontech noch Curevac Aktien im Depot. Meine Zeilen sind also eine rein platonische Meinung.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas aus Donauwörth

 Antwort:

Vielen Dank für Ihre Zeilen. Ich stimme Ihnen voll zu, bis auf den Unterschied, dass ich für CureVac einen Kurssprung nach Zulassung erwarte. Daher ist CureVac auch nur eine Spekulation und nicht ein Wachstumstitel. Anschließend werde ich die langfristigen Zukunftschancen beider Unternehmen gegenüber stellen und Stand heute würde ich dort auch BioNTech bessere Noten geben.


 Frage vom 02.06.2021

#Nebenwirkung der mRNA

Sehr geehrte Herr Heibel,

mRNA Impfstoffe haben bei vielen Wissenschaftlern aber auch ein sehr schlechten Ruf. Hier eine kurze Informationen warum.

„Das mRNA-Impfprinzip, an dem seit über 20 Jahre gearbeitet wird, klingt vielversprechend, ist aber mit erheblichen Risiken behaftet. Deshalb wurden mRNA-Impfstoffe bisher nur in der Tiermedizin (Lachs und Schwein) und nicht beim Menschen zugelassen. Das Hauptrisiko besteht in der möglichen Auslösung schwerer Autoimmunreaktionen. Die Immunabwehr richtet sich nicht nur gegen den Erreger, sondern auch gegen Bestandteile des eigenen Körpers. Gegen die Lungenkrankheiten SARS und MERS, die wie Covid-19 durch Coronaviren verursacht wurden, sind seinerzeit mRNA-Impfstoffe entwickelt worden. Diese hatten nicht nur keine Langzeitwirkung, sondern verursachten schwere Autoimmunreaktionen im Lungengewebe, weshalb sie die klinische Erprobung nicht bestanden.“

Bei aller Euphorie die derzeit herrscht, kann man nur hoffen, daß die Wissenschaftler die massenhaft schwere Autoimmunerkrankungen und Todesfälle prognostizieren, nicht recht haben.
Ich glaube, daß vielen Impfwilligen oder Geimpften nicht ganz klar ist worauf sie sich, auch bei anderen Impfstoffen, einlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulli aus Landshut

 Antwort:

Ich denke, die Diskussion läuft derzeit recht gut: Bei der Massenimpfung Erwachsener gilt es, eine Epidemie auszurotten. Da sind die von Ihnen nicht ausschließbaren Nebenwirkungen „verhältnismäßig“ gering und der Effekt, Corona in die Schranken zu weisen, wird als wichtiger betrachtet.

Für Kinder, die von Nebenwirkungen, wie von Ihnen beschrieben, in besonderer Weise betroffen wären, und die für die Herdenimmunität der Bevölkerung vielleicht nicht erforderlich sind, werden nun andere Maßstäbe angesetzt.


 Frage vom 02.06.2021

#Ad Pepper als Nach-Corona Spekulation

Guten Tag Herr Heibel

Wenn Sie eine ruhige Minute finden, würde es mich sehr freuen, wenn Sie einen Blick auf Ad Pepper werfen.

Was ist Ihre Meinung dazu. Es würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Wochenende.

Peter aus Freudenstadt

 Antwort:

Sehr interessantes Unternehmen: Ad Pepper bietet Internetwerbung an. Mit Webgains hat das Unternehmen Affiliate-Marketing nutzbar gemacht. In der Corona-Pandemie gab es jedoch starke Verwerfungen bei den Kunden. So sind zwar zunächst die Kunden aus der Reisebranche, traditionell gehören sie zu den stärksten Werbetreibenden im Internet, weggebrochen. Doch es kamen viele Neukunden hinzu, die den Verlust ausgleichen und sogar überkompensierten konnten.

Nun kommt auch die Reisebranche zurück und trotz des Ausfalls des Werbebudgets eines Großkunden in den ersten Monaten des laufenden Jahres können überproportionale Wachstumszahlen ausgewiesen werden. Sprich: überproportionales Umsatzwachstum in Sicht!

Die Aktie hat das bereits zu einem großen Teil vorweg genommen, der Kursanstieg in diesem Jahr allein beträgt 18%. Wenn ich mir jedoch den für das laufende Jahr erwarteten Gewinnsprung von 26% vor Augen führe, ist das Bewertungsniveau mit einem KGV 21e von 30 noch nicht zu hoch.

Kurz gesagt: Hier haben Sie eine heiße Spekulation auf die Normalisierung nach Corona. Ich würde eine solche Spekulation jedoch mit einem Stop Loss absichern. Für unseren Heibel-Ticker ist das jedoch nichts, der Streubesitz ist mit 60 Mio. EUR zu klein, das tägliche Handelsvolumen ist ebenfalls zu klein.


 Frage vom 01.06.2021

#Bitcoin-Spekulation mit ETC, Absicherung mit BitBox02

Hallo Herr Heibel,
So wie es aussieht ist mir der Irrtum unterlaufen dass das Bitcoin ETC (DE000A27Z304) im Spekulativen Depot und den Bitcoin (Bitcoin im Hardware Wallet) den sie im Absicherungsdepot haben, indent sind. Ich habe auch keine Ahnung wie ich das Bitcoin im Absicherungsdepot das Sie verwenden auch erwerben kann.

Ist es möglich dass sie mich diesbezüglich aufklären können wo der Unterschied liegt und wie ich diesen Bitcoin auch erwerben kann den Sie im Absicherungsdepot benutzen.

Schöne Grüße vom Bodensee und vielen Dank im voraus
Tison aus Egg, Österreich

 Antwort:

Ich hatte den Bitcoin ETC zum Spekulieren vorgeschlagen. Es ist zwar möglich, den Bitcoin ETC an ein eigenes Wallet zu senden, doch das ist eigentlich nur für den Notfall vorgesehen.